TeX & Friends (Planet by DANTE e.V.)

2016-12-08

TUG

TUGboat 37:3 published

TUGboat volume 37, number 3 (a regular issue) has been mailed to TUG members. It is also available online and from the TUG store. Please consider joining or renewing your TUG membership if you haven't already.

Thursday, 2016-12-08 18:53

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

Weihnachtspause / Christmas Break

Vom 20.12.2016 bis einschließlich 09.01.2017 machen wir Weihnachtspause. Die Geschäftsstelle der Gutenberg-Gesellschaft ist ab 10.01.2017 wieder wie gewohnt für Sie da. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr. We are closed for the holidays and will be back by january 10th 2017. We wish you and your loved ones a very merry christmas and a happy New Year.

Thursday, 2016-12-08 13:34

2016-12-06

LaTeX Project

Videos from the memorial for Sebastian Rahtz (13.2.1955 - 15.3.2016)

Videos from the memorial for Sebastian Rahtz (13.2.1955 - 15.3.2016)

Earlier this year our good friend and colleague Sebastian Rahtz passed away — with him the TeX community lost one of its very influencial members.

On September 27th 2016 the Oxford e-Research Centre hosted a memorial session for Sebastian at Wolfram College, Oxford titled “SPQR a digital legacy: what Sebastian Patrick Quintus Rahtz did for us”. Videos of the event have now been made available and they are certainly worth watching.

Phil Taylor talks about Sebastian’s contributions to the TeX world and Anne Trefethen reads a short statement from Don Knuth. I very much enjoyed listening to Joe Talbot’s talk about “What Sebastian Taught Us” and there are many more presentations that are all worth watching.

I wrote a short memorial on Sebastian for the Technische Komödie (the newsletter of the German TeX User’s Group (DANTE)). It was also was also translated to English as a TUGBoat article. Both articles can be found on the Publications page.

Sebastian and his legacy will stay with us.

Frank

Tuesday, 2016-12-06 23:00

Beautiful Type

Great details on that ambigram from @markcaneso. Full shot on...



Great details on that ambigram from @markcaneso. Full shot on @friendsoftype account. http://ift.tt/2gY4ll1

Tuesday, 2016-12-06 10:29

2016-12-05

Reden ist Silber ¶ Druckerey Blog (Martin Z. Schröder, Drucker)

Ein aufmerksamer Besucher

Der vierjährige Patenbub war zu Besuch. Ich hatte aber keine Zeit zum Spielen, ich mußte drucken. Dann bleibe er ein wenig und schaue zu, sagte der Knabe. Und er stellte sich auf zwei wacklige Farbdosen und reckte seine Nase über die Schließplatte.

»Druckst du grün?« – »Nein, heute drucke ich rot.« – »Wann druckst du wieder grün?« – »Weiß ich nicht, ich hab gerade nichts grünes zu drucken, morgen drucke ich blau.« – »Druck doch mal wieder grün.« – »Es gibt sehr viele Farben. Schau mal, das ist ein Farbfächer, aus dem man die Farben aussucht, die gedruckt werden sollen.« Das Kind sieht sich den HKS-Fächer an und sieht Goldreste auf dem Tisch. »Und Gold?« – »Gold-Pigmente habe ich hier.« Ich nehme den Topf mit dem Goldklumpen aus dem Regal. »Das ist ein Klumpen Pigmente. Wenn man Gold drucken will, nimmt man etwas davon und ein wenig Firnis und rührt die Farbe an.« – »Dann wird es flüssig.« Dem stimme ich zu und hänge die während des Gesprächs zusammengefügte Druckform in die Maschine.

Nun stelle ich fest, daß ich keinen sauberen Spachtel mehr habe. Ich türme die bunten Spachtel vor mir auf und greife nach dem Benzin. »Vorsicht, jetzt stinkt’s.« Das Kind schnuppert am Benzin. »Es wäre mir lieb, wenn du deine Nase von diesem Platz etwas entfernst, denn gesund ist das Zeug nicht.« – »Dann sehe ich aber nichts.« – »Warte!« Ich hole eine Leiter und stelle sie mitten in den Maschinenraum. Der Bub nimmt oben Platz und strahlt herab. Jeden Handgriff soll ich jetzt erklären. Ich verwende keine spezielle Sprache für das Kind, ich halte davon nichts. Das interessiert fragende Kind wird aufgeklärt über Form- und Walzenwaschmittel, Feuergefahr und Gift (»Ach deshalb hast du einen Feurlöscher!«). Ich gebe rote Farbe ins Farbwerk des Heidelbergers. »Warum verteilt sich die Farbe?« Ich lasse die Maschine langsam laufen und erkläre: »Siehst du diesen großen glänzenden Zylinder? Der macht eine Seitwärtsbewegung, rechts, links, rechts, links, immer hin und her. Und die kleinen Gummiwalzen hier drehen sich gegenläufig auf dem Zylinder. Dabei wird die Farbe zerquetscht und breit verteilt.« Er nickt. Nach dem ersten Druck wird die Form auf die Mitte des Formats gestellt. Ich messe mit Typometer und Fadenzähler und rechne laut und zügig in Cicero und Punkt des Duodezimalsystems. Der Bub meint: »Bei dir lerne ich rechnen.« – »Du kannst wahrscheinlich schon rechnen.« – »Nein.« Wir stellen fest, daß er durchaus weiß, was eins und eins ergibt, und vertiefen müssen wir das jetzt nicht. »Ich kann alles bei dir lernen.« Das Kind beherrscht, wie man sieht, die Klaviatur des Kompliments. Dann wird die Auflage gedruckt.

Beim späteren Spiel mit Matchbox meint der Junge, daß ich sehr viel besitze. Sehr viel gute Dinge, um etwas damit zu machen. An Spielzeug ist das Kind nicht arm, aber in einer Werkstatt werden die Dinge verwandelt. Aus einem Stück Wellpappe wird eine Brücke. Aus einem Holzklotz eine Absperrung. Papierschnipsel bekommen ein Loch mit der Ahle und werden Bauteile für den Kran. Klebt man zwei Kartonstücken zusammen und falzt die Ränder nach oben, bekommt man einen langen Anhänger für den Kran. Es könnte sein, daß hier alles nur ein Rohmaterial ist. Das ist eine wichtige Lehre: die Dinge anschauen und ihnen ansehen, was man aus ihnen machen kann.

Gesellschaftliche Fragen: Was vergeben wir uns, wenn wir die Arbeit und die vermeintlich Unbeteiligten so voneinander abgrenzen, wie wir es tun. Jede Werkstatt, ob darin nun Krawatten gereinigt werden oder Schuhe besohlt und geputzt oder Schlüssel geschliffen oder Brot gebacken oder Suppe gekocht oder eine Socke gestopft oder ein Bild gemalt oder ein Schemel repariert, ist eine Offizin, ein Ort, an dem etwas gemacht wird. Selbst ein Supermarkt als Ort des Handels ist an sich eine interessante Stätte. Früher waren die Wohnstuben und Küchen Werkstätten, auch die Höfe und Keller. Mit Fertignahrung und Wegwerfkleidung hat das Heim einen bedeutenden Teil seiner Funktion als Offizin verloren. Dafür gibt es Bildschirme, auf denen kann man sich lustige Filme anschauen, in denen Werkstätten oder Fabriken vorkommen.

Es ist durchaus romantisch, wenn ein Kind auf einer Leiter sitzt und das Werkstatt-Treiben anschaut und kommentiert und erfragt. Man denkt sich als Erwachsener vielleicht: der Druckerei-Onkel mit seinen Krawatten und Fliegen, die blaue Schürze, die Lesebrille – ein Meister Eder! Während ich in der Tat glücklich über jede dieser Minuten durch meine Bilderbuchwerkstatt stapfe, denke ich mir: Familien können das zu Hause haben, beim Kochen sogar jeden Tag. Man muß nur selbst etwas tun wollen, möglichst auch Freude daran haben, erst dann wird es für Kinder interessant. Kinder kommen und gehen, tun ein wenig mit und lassen es wieder liegen und können beim übernächsten Mal etwas, das uns verblüfft. Sie sind sich nach meiner Erfahrung darin alle ähnlich. – Ich kenne zwei Neunjährige, die können einen Kuchen backen. Ohne Backmischung oder Fertigteig. Ihre Mutter ist eine grandiose Köchin. – Es liegt wohl von Anfang an in uns, daß wir mittun wollen, daß wir verstehen wollen, wie sich Dinge bilden und wie man Dinge erschafft. Und es liegt leider auch an uns, wenn wir das dem Nachwuchs vorenthalten mit der unsäglich irrigen Begründung, daß wir ihn so besser darauf vorbereiten können, erwachsen zu sein, also wohl nichts mehr selbst machen zu können. Mit langen Aufenthalten in Kinder-Einrichtungen. Mit fertigem Spielzeug in Kinderzimmern. In einer pädagogischen Situation lassen sich solche Momente aber nicht erschaffen: ein Kind auf einer Leiter in einem Maschinenraum, in dem jemand seinem Beruf nachgeht und sich zusehen läßt und das Kind Rechnen lernen will.

by Martin Z. Schröder at Monday, 2016-12-05 07:00

2016-12-01

STM Publishing: Tools, Technologies and Change (by Graham Douglas)

The flavours of TeX—a guide for publishing staff: LaTeX, pdfTeX, pdfLaTeX, XeTeX, XeLaTeX, LuaTeX et al

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Summary

This is not a technical article on using TeX (i.e, TeX installation or programming). Instead, it offers some background information for people who work in STM (scientific, technical and medical) publishing and aims to provide an easy-to-follow explanation by addressing the question “what is TeX?”—and, hopefully, demystifies some confusing terminology. My objective is, quite simply, to offer an introduction to TeX-based software for new, or early-career, STM publishing staff—especially those working in production (print or digital). Just by way of a very brief bio, as in “am I qualified to write this”: I’m writing this piece based on my 20+ years of experience of STM publishing, having worked in senior editorial positions through to technical production and programming roles. In addition, over the last few years I have spent a great deal of time building and compiling practically every TeX engine from its original source code, together with creating my own custom TeX installation to explore the potential of production automation through modern TeX-based software.

Introduction

If you work in STM (scientific, technical and medical) publishing, especially within mathematics and physics, chances are that you’ve heard of something called “TeX” (usually pronounced “tech”)—you might also have encountered, or read about, authors using tools called LaTeX, pdfTeX, pdfLaTeX, XeTeX, XeLaTeX, LuaTeX, LuaLateX etc. Unless you are a TeX user, or familiar with the peculiarities of the TeX ecosystem, you may be forgiven for feeling somewhat confused as to what those terms actually mean. If you are considering working in STM publishing and have never heard of TeX, then I should just note that it is software which excels at typesetting advanced mathematics and is widely used by mathematicians, physicists, computer scientists to write and prepare their journal articles, books, PhD theses and so forth. TeX’s roots date back to late 1970s but over the intervening decades new versions have evolved to provide considerable enhancements and additional functionality. Those new to STM publishing, or considering it as a career, may be surprised to learn that a piece of software dating back to the late 1970s is still in widespread use by technical authors—and publishing workflows.

NOTE: TeX is not just for mathematics. It is a common misconception that the use of TeX is restricted to scientific and technical disciplines—typesetting of complex mathematics. Whilst it finds most users in those domains, TeX is widely used for the production of non-mathematical content. In addition to typesetting mathematics, modern TeX engines (XeTeX and LuaTeX) provide exquisite handling of typeset text, support for OpenType font technologies, Unicode support, OpenType math fonts (as pioneered by Microsoft Word), multilingual typesetting (including Arabic and other complex scripts) and output directly to PDF. LuaTeX, in particular, is incredibly powerful because it also has the Lua scripting language built into its typesetting engine, offering (for example) almost unlimited scope for the automated production/typesetting of highly complex or bespoke documentation, books and so forth. LuaTeX also provides you with the ability to write plugins to extend its capabilities. Those plugins are usually written in C/C++ to perform specialist tasks—for example: graphics processing, parsing XML, specialist text manipulation, on-the-fly database queries or, indeed, pretty much anything you might need to do as part of your document production processes. If you don’t want the complexities of writing plugins, chances are you can simply use the Lua scripting language to perform many of your more complex processing tasks.

Irrespective of the tools used by authors to write/prepare their work, the lingua franca of today’s digital publishing workflows—especially journals—is XML, which is generated from the collection of text and graphics files submitted by authors. Most publishers now outsource the generation of XML to offshore companies usually based in countries such as India, China or the Philippines. Many production staff usually do not have to worry (too much) about the messy details of conversion—provided the XML passes quality control procedures and is a correct and faithful representation of the authors’ work. The future is, of course, online authorship platforms which remove the need for this expensive conversion of authors’ work into XML—but we’re still some way from that being standard practice: old habits die hard, so Microsoft Word and TeX will be around for some time, as will the need for conversion into XML.

And so to TeX: A brief history in time

My all-time favourite quote comes from the American historian Daniel J. Boorstin who once noted that:

“Trying to plan for the future without a sense of the past is like trying to plant cut flowers.”

In keeping with the ethos of that quote I’ll start with a very brief history of TeX.

On 30 March 1977 the diary of Professor Donald Knuth, a computer scientist at Stanford University, recorded the following note:

“Galley proofs for vol. 2 finally arrive, they look awful (typographically)… I decide I have to solve the problem myself”.

That small entry in Professor Knuth’s diary was the catalyst for a programming journey which lasted several years and the outcome of that epic project was a piece of typesetting software capable of producing exquisitely typeset mathematics and, of course, text: that program was called TeX. Along the way, Knuth, and his colleagues, designed new and sophisticated algorithms to solve some very complex typesetting problems: including automatic line breaking, hyphenation and, of course, mathematical typesetting. As part of the development, Knuth needed to fonts to use with his typesetting software so he also developed his own font technology called METAFONT, although we won’t discuss that in any detail here.

To cut short a very long story, TeX proved to be a huge success—in no small part because Knuth took the decision to make TeX’s source code (i.e., program code) freely available, meaning that it could be built/ported, for free, to work on a wide range of computer systems. TeX enabled mathematicians, physicists, computer scientists and authors from many other technical disciplines to have exquisite control over typesetting their own work, producing beautifully typeset material containing highly complex mathematical content. Authors could use TeX to write and prepare their books and papers, and submit their “TeX code” to publishers—usually assured of a greater degree of certainty that their final proofs would not suffer the same fate as Knuth’s.

TeX: Knuth maintains his version, but others have evolved

Even today, nearly 4 decades after that fateful genesis of TeX, Professor Knuth continues to make periodic bug fixes to the master source code of his version of TeX—which is archived at ftp://ftp.cs.stanford.edu/tex/ and available from other sources, such as CTAN (Comprehensive TeX Archive Network). Those updates take place every few years with the latest being “The TeX tuneup of 2014” as reported in the journal TUGboat 35:1, 2014. During those “tuneups” Knuth does not add any new features to TeX, they really are just bug fixes. In the 1980s Knuth decided that in the interest of achieving long-term stability he would freeze the development of TeX; i.e., that no new features would be added to his version of  TeX. I specifically mentioned “his version of TeX” because Knuth did not exclude or prevent others from using his code to create “new versions of TeX” which have additional features and functionality. Those “new versions” are usually given names to indicate that whilst they are based on Knuth’s original they have additional functionality—hence the addition of prefixes to give program names such as pdfTeX, XeTeX and LuaTeX.

Huh—what about LaTeX? At this point you might be wondering why I have not mentioned LaTeX, and it is a good question. Just to jump ahead slightly, the reason I am not mentioning LaTeX (at this point) is because LateX is not a version of the executable TeX typesetting program—it is a collection of TeX macros, a topic which I will discuss in more detail below.

At this point, I’ll just use the term “TeX” (in quotes) to refer to the Knuth’s original version and all its later descendants (pdfTeX, XeTeX, LuaTeX).

So, what does “TeX” actually do?

As noted, “TeX” is a typesetting program—but if you have formed a mental image of a graphical user interface (GUI), such as Adobe InDesign, then think again. At the time of TeX’s genesis, in the late 1970s, today’s sophisticated graphical interfaces and operating systems were still some way into the future and TeX’s modus operandi still reflects its heritage—even for the new modern variants of TeX. Those accustomed to using modern page layout applications, such as Adobe InDesign, may be surprised to see how TeX works. Suppose someone gives you a copy of a “TeX” executable program and you want to use it to do something, how do you do that? “TeX” uses a so-called command-line interface: it has no fancy graphical screen into which you type your text to be typeset or point, click, tap to set options or configurations. If you run the “TeX” program you see a simple screen with a blinking cursor. Just by way of example, here’s the screen I see when I run LuaTeX (luatex.exe on Windows):

luatex

Clearly, if you want a piece of software to typeset something, you will need to provide some form of input (material to typeset) in order to get some form of output (your typeset material). Your input to the typesetting program will not only need to contain the material to be typeset but will also require some instructions to tell a typesetting program which fonts to use, the page size and a myriad of other details controlling the appearance of the typeset results. To typeset anything with “TeX” you provide it with an input text file containing your to-be-typeset material interspersed with “typesetting instructions” telling “TeX” how to format/typeset the material you have provided: i.e., what you want it to achieve. And here is where “TeX” achieves its legendary power and flexibility. The “typesetting instructions” that control “TeX’s” typesetting process are written using a very powerful programming language—one that Professor Knuth designed specifically to provide users with enormous flexibility and detailed control of “TeX’s” typesetting capabilities. So we can now start to see that “TeX” is, in fact, a piece of typesetting software that users can direct and control by providing it with instructions written in a programming language. You should think of “TeX” as an executable program (“typesetting engine”) which understands the TeX typesetting language.

A tiny example

Just to make it clear, here is a tiny example of some input to “TeX”—please do not worry about the meaning of the strange-looking markup (“TeX” commands that start with a “\”). The purpose here is simply to show you what input to “TeX” looks like:

$$\left| 4 x^3 + \left( x + {42 \over 1+x^4} \right) \right|.$$

And here is the output (as displayed in this WordPress blog using the MathJax-LaTeX plugin):

\[\left| 4 x^3 + \left( x + {42 \over 1+x^4} \right) \right|.\]

So, in order to produce your magnum opus you would write and prepare a text file containing your material interspersed with “TeX” commands and save that to a file called, say, myopus.tex and then tell your “TeX” engine to process that file. If all goes well, and there are no bugs in your “TeX” code (i.e., “TeX” programming instructions) then you should get an output myopus.pdf containing a beautifully typeset version of your work. I have, of course, omitted quite some detail here because, as I said at the start, this is not an article about running/using “TeX”.

“TeX” the program (typesetting “engine”) and “TeX” the typesetting language

So, the word “TeX” refers both to an executable program (the “TeX” typesetting engine) and the set of typesetting instructions that the engine can process: instructions written in the “TeX” language. Understanding that the executable “TeX” engine is programmable is central to truly appreciating the differences between LaTeX, pdfTeX, pdfLaTeX, XeTeX, LuaTeX and so forth.

Each “TeX” engine (program) understands hundreds of so-called primitive commands. Primitive in this sense does not mean “simple” or “unsophisticated”, it means that they are the fundamental building blocks of the TeX language. A simple, though not wholly accurate, analogy is the alphabet of a particular language: the individual characters of the alphabet cannot be reduced to simpler entities; they are the fundamental building blocks from which words, sentences etc are constructed.

And finally: from TeX to pdfTeX, XeTeX and LuaTeX

Just to recap. When Knuth wrote the original version of “TeX” he defined it to have the features and capabilities that he thought were sufficient to meet the needs of sophisticated text and mathematical typesetting based, of course, on the technology environment of that time—including processing and memory of available computers, font technologies and output devices. Knuth’s specification of “TeX” included its internal/programming design (“TeX’s” typesetting algorithms) and, of course, defining the “TeX” language that people can use to “mark up” the material to be typeset. What I mean by “defining the TeX language” is defining the set of several hundred primitive commands that the “TeX” engine can understand, and the action taken by the “TeX” engine whenever it encounters one of those primitives during the processing of your input text.

Naturally, technology environments evolve: computers become faster and have more storage/memory, new font technologies are released (Type 1, TrueType, OpenType),  file output formats evolve (e.g., the move from PostScript to PDF) and Unicode became the dominant way to encode text. Naturally, “TeX” users wanted those new technologies to be supported by “TeX”—in addition to incorporating ideas for, and improvements to, the existing features and capabilities of Knuth’s original TeX program. As noted earlier, in the 1980s Knuth decided to freeze his development of TeX: no more new features in his version—bug fixes only.  With the genuine need to update/modernize Knuth’s original software, TeX programming experts have taken Knuth’s original source code and enhanced it to add new features and provide support for modern typesetting technologies. The four-decade history of TeX’s evolution is quite complex but if you really want the full story then read this article by Frank Mittelbach: TUGboat, Volume 34 (2013), No. 1.

These new versions of TeX not only provide additional features (e.g., outputting direct to PDF, supporting OpenType fonts) they also extend and adapt the TeX language too: by adding new primitives to Knuth’s original set, thus providing users with greater programming power and flexibility to control the actions of the typesetting engine. Each new TeX engine is given its own name to distinguish it from Knuth’s original software: hence you now have pdfTeX, XeTeX and LuaTeX. These three TeX engines are not 100% compatible with each other and it is quite easy to prepare input that can be processed with one TeX engine but fail to work with others—simply because a particular TeX engine may support primitive commands that the others do not. But all is not lost: enter the world of TeX macros!

Primitives are not the whole story: macros and LaTeX

I have mentioned that each TeX engine supports a particular set of low-level commands called primitives—but this is not the full story. Of course, many of the same primitives are supported by all engines but some are specific to a particular engine. “TeX” achieves its true power and sophistication through so-called TeX macros. The primitive commands of an engine’s TeX language can be combined together to define new commands, or macros, built from low-level primitive instructions—and/or other macros. TeX macros allow you to define new commands that are capable of performing complex typesetting operations, saving a great deal of time, typing and programming errors. In addition, TeX engines provide primitives that you can use to detect which TeX engine is being used to typeset a document—so that a TeX engine can, on-the-fly, adapt its behaviour depending on whether or not it supports a particular primitive it might encounter. If a particular primitive is not supported directly but can be “mimicked” (using combinations of other primitives) then all is usually well—but if the chosen TeX engine really cannot cope with a particular primitive then typesetting will fail and an error will be reported.

The TeX language is, after all, a programming language—albeit one designed to solve typesetting problems; but as a programming language TeX is extremely arcane and works very differently to most programming languages you are likely to encounter today.

So, finally, what is LaTeX?

We’ve talked about various versions of the TeX engine—from Knuth's original TeX to its descendants of pdfTeX, XeTeX and LuaTeX—and briefly discussed TeX as a typesetting language: primitives, programming and the ability to write macros. Finally, we are in a position to discuss LaTeX. The logical extension to writing individual TeX macros for some specific task you want to solve, as an individual, is to prepare a collection of macros that others can also use—a package of macros that collectively provide some useful tools and commands that others can benefit from. And that is precisely what LaTeX is: it is a very large collection of complex and sophisticated macros designed to help you typeset books, journal papers and so forth. It provides a wealth of features to control things like page layout, fonts and a myriad of other typesetting details. Not only that but LaTeX was designed to be extensible: you can plug-in additional, more specialist, macro packages written to solve specific typesetting problems—e.g., producing nicely typeset tables or typesetting  particularly complex forms of mathematics. If you visit the Comprehensive TeX Archive Network you can choose from hundreds, if not thousands, of macro packages that have been written and contributed by users worldwide.

So, if someone says they are typesetting their work with LaTeX then they are only telling you part of the story. What they really mean is that they are using the LaTeX macro package with a particular TeX engine—usually pdfTeX but maybe  XeTeX (for multilingual work) or LuaTeX (perhaps for advanced customized document production). Sometimes you will see terms such as pdfLaTeX, XeLaTeX or even LuaLaTeX: but these are not actually the names of TeX engines, all they signify is which TeX engine is being used to run LaTeX. For example, if someone says I am “using pdfLaTeX” what that really means is “I am preparing my typeset documents using the LaTeX macro package and processing it with the pdfTeX engine”. Equally, if anyone says to you that they are “using TeX” then, I hope, you now see that statement does not actually tell you the whole story.

by Graham Douglas at Thursday, 2016-12-01 17:55

2016-11-30

Some TeX Developments (by Joseph Wright)

Dependencies

There’s been some recent discussion on the TeX Live mailing list about recording dependencies for (La)TeX packages. This is a good idea but means that package authors need to think about their dependency situation. So I thought a few words on this would be helpful, at least from the point of view of the most common case: LaTeX packages.

It’s pretty easy to accumulate \RequirePackage lines in your source, but if you are serious about giving a useful set of dependencies you need to know what each one is for. In many ways the rule is easy: require each package you use. What makes that more complicated is that you might use features which are available when you load package X but are actually provided by package Y. For example, if you load my siunitx package, it loads array so means that you can do for example

\begin{tabular}{>{$}l<{$}}

So how do you tell what your ‘real’ dependencies are? The usual rule is that you check the documentation: does it say that package X itself provides the features you use? In the case above, siunitx doesn’t document that syntax extension for tabular: it’s documented by array. So if you wrote a package that uses siunitx but also needs to use features from array you should

\RequirePackage{array}
\RequirePackage{siunitx}

This means that even if at some future stage there’s a change in the internals of a package you load, things should still all work.

If you want to track down where stuff might be coming from, you can always \listfiles to get a full overview of your current package use (starting from a small example).

There are a few places were packages are so closely linked you might not have to list them both. The most obvious is TikZ/pgf: the two are different ‘layers’ of the same set up but are documented together, so if you load TikZ you can assume pgf. Of course, there is no harm in listing both!

by Joseph Wright at Wednesday, 2016-11-30 10:53

2016-11-28

Beautiful Type

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Monday, 2016-11-28 20:31

2016-11-27

Some TeX Developments (by Joseph Wright)

Beamer moves to GitHub

There are lots of places one can host development of open source code. I’ve used a few over the years, but in recent times have mainly focussed on GitHub. That’s true not least because the LaTeX3 development code is held there. The one package I’m involved in that’s to-date been elsewhere has been beamer: there are lots of issues in the tracker which I didn’t want to lose. So for some time it’s been slightly orphaned on BitBucket. I’ve now (finally) been able to migrate everything using a very handy script maintained by Jeff Widman. I’m making final arrangements on the move, but the key is that new issues should to to GitHub.

by Joseph Wright at Sunday, 2016-11-27 10:14

2016-11-26

LaTeX Project

New procedure for reporting LaTeX bugs

New procedure for reporting LaTeX bugs

The LaTeX Project Team maintains a bugs database for the core LaTeX software (LaTeX kernel + packages maintained by the team). Due to the fact that we get more and more bug reports that we can’t help with (as they are for one of the many third-party packages out there) we have written a small package that helps with classifying issues and that identifies the correct addressee for a bug report. This package should be used in every test file showing a bug prior to reporting that bug to us.

The new procedure and some helpful information is now described in a dedicated bugs page that you find here.

Saturday, 2016-11-26 23:00

2016-11-24

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

24.11.16 Jour Fixe der Freunde Gutenbergs

Der Jour Fixe der Freunde Gutenbergs lädt für dieses Jahr zum letzten Mal zu weiteren Vorträgen ein. Das Thema wird noch bekannt gegeben.
Uhrzeit: 12.00 – 14.00 Uhr
Veranstaltungsort: Cuvée 2016, Gutenberg-Museum, Liebfrauenplatz 5, 55116 Mainz
Veranstalter: IGG
Ansprechpartner: Hartmut Flothmann (h.g.flothmann@t-online.de)

Thursday, 2016-11-24 11:44

2016-11-21

LaTeX Project

Issue 10 of LaTeX3 news released

Tenth issue of LaTeX3 news released

It has been a while since we published an issue on LaTeX3 development topics, but that doesn’t mean nothing has happened in the meantime. On the contrary.

Issue number ten of the LaTeX3 news brings some info about testing LaTeX (or even non-LaTeX) packages using l3build; refinements to expl3; an experimental extension to xparse and on globally optimized pagination of documents.

Monday, 2016-11-21 00:00

2016-11-16

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

16.11.2016 Longdrinks im Baron: Ist Amazon endlich in der Buchbranche angekommen?

In gemütlicher Runde werden wir uns dieses Mal dem Thema "Amazon" widmen, denn in den letzten Jahren hat Amazon den Verlag Amazon Publishing gegründet und stationäre Buchhandlungen mit dem Namen Amazon Books eröffnet. Daraus resultiert die Frage, warum Amazon nach so vielen Jahren nun doch den Weg in die traditionelle Buchbranche sucht. Alle sind herzlich eingeladen! Aktuelle Informationen und Tipps zu dem Thema veröffentlichen wir regelmäßig auf unserer Facebook-Seite <link https:="https:"/>https://www.facebook.com/Int.GutenbergGesellschaft/. Uhrzeit: ab 18:00 Uhr (bis ca. 20:00 Uhr) Veranstaltungsort: Baron (Uni-Gelände, Johann-Joachim-Becher-Weg 3, 55128 Mainz)

Wednesday, 2016-11-16 12:12

2016-11-14

2016-11-12

2016-11-06

2016-11-03

LaTeX Project

Future releases of LaTeX will require an eTeX-enabled engine

Future releases of LaTeX will require an eTeX-enabled engine

LaTeX2e was released in 1994 and since then the LaTeX3 Project have been committed to keeping it working smoothly for users. That means balancing up keeping the code stable with fixing bugs and adding new features.

Back in 2003 the team announced that the eTeX extensions would be used by the kernel when they were available. The new primitives offered by eTeX make many parts of TeX programming easier and often there’s no way in ‘classical’ TeX to get the same effect. As eTeX was finalised in 1999, starting to use it seriously in around 2004 meant most people had access to them.

Since then, the availability and use of eTeX has spread, and almost all users have them available. Indeed, the standard format-building routines for LaTeX have included them for many years. There are also a lot of packages on CTAN that use eTeX, most obviously any using the expl3 programming language that the LaTeX3 Project have created.

The team had always meant to say at some stage that eTeX was now required, and indeed thought we had until we checked over the official newsletters! So as of the next LaTeX2e release, scheduled for the start of 2017, the kernel will only build if eTeX is enabled. For this release, we are likely to add a test for eTeX but no actual use directly in the kernel, though in the future there will probably be more use of the extensions.

Thursday, 2016-11-03 23:00

2016-10-31

Some TeX Developments (by Joseph Wright)

LaTeX2e and e-TeX

LaTeX2e was released in 1994 and since then the LaTeX3 Project have been committed to keeping it working smoothly for users. That means balancing up keeping the code stable with fixing bugs and adding new features.

Back in 2003 the team announced that the e-TeX extensions would be used by the kernel when they were available. The new primitives offered by e-TeX make many parts of TeX programming easier and  often there’s no way in ‘classical’ TeX to get the same effect. As e-TeX was finalised in 1999, starting to use it seriously in around 2004 meant most people had access to them.

Since then, the availability and use of e-TeX has spread, and almost all users have them available. Indeed, the standard format-building routines for LaTeX have included them for many years. There are also a lot of packages on CTAN that use e-TeX, most obviously any using the expl3 programming language that the LaTeX3 Project have created.

The team had always meant to say at some stage that e-TeX was now required, and indeed thought we had until I checked over the official newsletters! So as of the next LaTeX2e release, scheduled for the start of 2017, the kernel will only build if e-TeX is enabled. For this release, we are likely to add a test for e-TeX but no actual use directly in the kernel, though in the future there will probably be more use of the extensions.

by Joseph Wright at Monday, 2016-10-31 15:38

2016-10-29

TeX Stack Exchange

xparse revisited

At the recent UK-TUG meeting, I spoke about one of the most popular parts of the code written by the LaTeX3 Project, xparse. TeX-sx regulars will doubtless have come across xparse, either in one of the tagged questions or from one of the over 2400 posts featuring \NewDocumentCommand!

At the UK-TUG meeting, I was revisiting xparse following a talk I gave back in 2009. Since then, the LaTeX team have worked on xparse, we’ve learned what it’s good at and we’ve had a lot of user feedback. So it seemed like a good opportunity to take about it again.

I focussed on two areas: what xparse can do for the end user and how that leads on to seeing it’s syntax as a language for described LaTeX commands. For end users, xparse is a more-or-less complete way to describe document commands, and goes well beyond what \newcommand can do.  My usual example is the syntax of \newcommand itself:


\DeclareDocumentCommand
  \newcommand
  { s +m O{0} +o +m }
  % #1 = Star: \BooleanTrue or \BooleanFalse
  % #2 = Command name
  % #3 = Number of arguments
  % #4 = Default for first argument if 
  %      optional or \NoValue otherwise
  % #5 = Code
  {
    ....
  }

What you’ll notice here is that we can collect up all of the arguments in one place with no need to use (La)TeX code to pick up stars, multiple optional arguments and so on.

The xparse package offers several different types of argument, some of which are more common than others. Once I’d briefly outlined them, I talked about some things that xparse can do that ‘normal’ LaTeX commands can’t, for example correctly parsing nested arguments:


\DeclareDocumentCommand\foo{ O{} m }
  {Code using #1 and #2}

\foo[\baz[arg1]]{arg2}

% #1 = \baz[arg1] % #2 = arg2

I also talked about how we can get more helpful error messages from TeX by some clever internal set in xparse.

Taking the idea of abstracting different kinds of LaTeX arguments took me to the concept of xparse as a language to describe LaTeX syntax. That’s not limited to being implemented in TeX, and it is also a very convenient shorthand (I use xparse-like descriptors whenever I’m taking about LaTeX commands nowadays, even if the underlying implementation is different). We had some lively discussion at the meeting about how that might fit in to efforts such as LaTeXML, and I’m sure I’ll be following that up in the future.

by Joseph Wright at Saturday, 2016-10-29 20:43

Weblog von Markus Kohm

Ersatz dringend gesucht!

Als ich heute morgen mein Wohnzimmernotebook in Betrieb nehmen wollte, verweigerte es den Bootvorgang mit der lapidaren Meldung »Fan Error«. Eine schnelle Recherche ergab, dass der Lüfter entweder stark verschmutzt oder defekt ist und deshalb nicht auf Touren kommt. Erzwingt man allerdings das Booten (rechtzeitig ESC drücken) läuft der Hauptlüfter scheinbar ganz normal an. An dem liegt es also vermutlich eher nicht. Da trotz WLAN-Karte kein Second Fan verbaut ist, muss das Problem wohl trotzdem am Hauptlüfter liegen, den es bei e-Bay tatsächlich für 10-15 € teils inkl. Wärmeleitpaste gibt. Es gibt leider auch diverse Erfahrungsberichte im Internet, dass das Notebook auch mit Austauschlüfter nicht wieder booten wollte, der Fehler also blieb. Außerdem ist der Ausbau des Hauptlüfters (im Gegensatz zum Second Fan) eine recht aufwändige Geschichte.

Schade, ich hatte das vor einigen Jahren geschenkte Notebook (Danke noch einmal an Uwe und seine Frau!) lieb gewonnen. Zwar wurde es in letzter Zeit in der Tat oftmals recht heiß (vor allem gestern beim Linux Upgrade) aber es handlich und leicht und bootete innerhalb von Sekunden von der von mir extra verbauten (ebenfalls geschenkten!) SSD. Ich konnte damit bis tief in die Nacht bequem auf dem Sofa Support leisten. Es wanderte mit mir auch gerne in die Küche (ja, ich weiß, dass die Luft dort eigentlich Gift für so ein Gerät ist, aber es stand immer in maximaler Entfernung vom Herd) und sogar in Keller, wenn ich dort zu tun hatte. Es ist also kein Wunder, dass in den letzten Monaten 95% des Supports und min. 50% meiner LaTeX-Entwicklung auf dem Gerät liefen. Es ist mir tatsächlich ans Herz gewachsen.

Aber jetzt muss eben Ersatz her! Falls jemand ein zum ThinkPad x61s vergleichbares Notebook übrig hat, würde ich mir das sehr gerne anbieten lassen! Ein paar Eckdaten: 1.6 GHz Intel Core 2 Duo L7500, 12" Bildschirm im Format 4:3 mit 1024x768 Punkten, Intel-Pro-Wireless-Adapter mit max. 300 Mbit/s (realistisch waren aber nur 150). RAM und HDD spielen keine Rolle, da ich sowohl DDR2 als auch DDR3-Riegel habe, um ggf. auf 4 GB aufzurüsten und die SSD aus dem ThinkPad natürlich wieder Verwendung fände.

Vergleicht man den alten Dual-Core mit aktuellen Atom-Prozessoren wie dem Z3735F @ 1.33GHz oder Z8230 fällt auf, dass die fast so viel Leistung versprechen. Theoretisch könnte das bedeuten, dass ich mit einem 10-12"-Windows-Tablet + Tastaturhülle oder ein Convertible mit noch weniger Gewicht und noch mehr Handlichkeit ebenfalls zum Ziel gelangen könnte. Natürlich müsste ich darauf erst einmal Linux installieren, was aber bei diversen Windows-Tablets mit Intel-Prozessor dem Vernehmen nach durchaus möglich sein soll. Problematisch könnte der Speicher sein. 32 GB-Flash sollten zwar meist genügen (Updates sind damit nach meiner Erfahrung aber oftmals lästig) aber ob das für die 2 GB RAM auch gilt, mit denen sich die (besseren, erschwinglichen) Tablets begnügen müssen? Falls also jemand Erfahrung mit so einem Gerät hat, darf er sich gerne bei mir melden. Das gilt natürlich erst recht, wenn jemand eines abzugeben hat.

Falls sich also jemand wundern sollte, dass ich in nächster Zeit deutlich schlechter zu erreichen bin, wisst ihr jetzt den Grund.

Bis irgendwann
Markus

by Markus Kohm at Saturday, 2016-10-29 06:29

2016-10-28

2016-10-27

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

27.10.16 Jour Fixe der Freunde Gutenbergs

Der Jour Fixe der Freunde Gutenbergs lädt zu weiteren Vorträgen ein. Das Thema wird ebenfalls kurz vorher bekannt gegeben.
Uhrzeit: 12.00 – 14.00 Uhr
Veranstaltungsort: Cuvée 2016, Gutenberg-Museum, Liebfrauenplatz 5, 55116 Mainz
Veranstalter: IGG
Ansprechpartner: Hartmut Flothmann (h.g.flothmann@t-online.de)

Thursday, 2016-10-27 10:44

2016-10-26

TeX & Friends (by Jürgen Fenn)

Neue Ausgabe von mathmode.pdf

Herbert Voß hat eine neue Fassung seines E-Books zum Mathematiksatz mit LaTeX erstellt. Anders als die vorhergehende Version 2.37 von mathmode.pdf aus dem Jahr 2009, die auf CTAN verteilt worden war, kann die aktualisierte Ausgabe unter dem Titel Mathematical Typesetting with LaTeX in der TUG-Version 0.23 von der Website der TeX Users Group heruntergeladen werden. Dort findet man auch die Quelltexte aller Beispiele. Einige verbliebene kleinere Fehler werden in den kommenden Tagen noch behoben. Herbert Voß bittet gegebenenfalls um Bug-Reports an seine Adresse. Das gesamte Material wird vom Autor nur für den privaten Gebrauch bereitgestellt und darf insbesondere nicht über andere Server weiter verteilt werden.

Voß, Herbert. Mathematical Typesetting with LaTeX. TUG-Version 0.23, 25. Oktober 2016.


Einsortiert unter:Neuigkeiten

by schneeschmelze at Wednesday, 2016-10-26 19:50

2016-10-25

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

25.10.2016 Veranstaltungshinweis

Die Internationale Gutenberg-Gesellschaft möchte ihre Mitglieder auf folgende Veranstaltung hinweisen: "Die Grundlagen der Reformation. Frühe Luther-Schriften im Weltdokumentenerbe der UNESCO" am 25.10.16 um 19 Uhr in der Christuskirche, Kaiserstraße 56, 55116 Mainz. Hr. Prof. Dr. Füssel wird hier mit einem Vortrag vertreten sein.

Tuesday, 2016-10-25 11:36

2016-10-22

Dominik Wagenführ

Pandemic Legacy – Tagebuch

Einleitung

Pandemie ist ein 2008 von Matt Leacock entwickeltes kooperatives Brettspiel, bei dem die Spieler versuchen vier Krankheiten, die auf der Welt ausgebrochen sind, einzudämmen und zu heilen. Dies allein macht bereits Spaß, 2015 schloss sich Leacock mit Rob Daviau zusammen und entwickelte mit Pandemic Legacy einen Nachfolger.

Das Besondere an dem Legacy-Spiel ist, dass sich sowohl das Spielbrett, als auch die Karten und die Regeln über die Spielzeit hinweg verändern. So entwickelt sich eine Story, die mitunter sehr überraschende Wendungen nimmt und uns Spieler begeisterte. Nicht umsonst ist das Spiel bei BGG auf Platz 1.

Das Tagebuch in LaTeX

Wir haben von April bis Juli 2016 unsere 18 Partien absolviert und hatten viel Spaß dabei. Ich hatte die Idee, die Geschehnisse in Textform festzuhalten. Mein Mitspieler sagte, dass Bilder den Text noch aufwerten würden. Nach einer Anfrage beim Verlag „Z-Man Games“ erhielt ich die Erlaubnis zur Verwendung.

Da ich mich seit 10 Jahren mit Textgestaltung und Layout beschäftige, war meine Idee aus dem typischen Blogcharakter auszubrechen und stattdessen ein Buch daraus zu machen. Dieses habe ich wie üblich mit LaTeX gesetzt, was zahlreiche Arbeiten, wie zum Beispiel die Registerhaltigkeit oder Nutzung verschiedener Hintergrundbilder stark vereinfachte.

Das Ergebnis findet man hier als PDF zum Download:

Pandemic Legacy – Tagebuch

Natürlich enthält das Buch Spoiler! Damit man aber nicht überrascht wird, fängt jeder Monat auf einer neuen Seite an und es wird vorm Umblättern auch immer gewarnt! Man kann also soweit lesen, wie man selbst gespielt hat.

Den LaTeX-Quelltext gibt es ebenfalls zum Download, wobei ich die Bilder weggelassen habe bis auf die Hintergrundbilder und das Seitenzahl-Icon:

Der Druck bei epubli

Da ein PDF schön ist, aber sich so schlecht anfassen lässt, habe ich das 44-seitige Büchlein noch über epubli drucken lassen. Von diversen Diensten, die ich mir angeschaut habe, war bei diesem zum einen das Preis-/Leistungsverhältnis sehr gut (10,40 € für ein Exemplar) und zum anderen war die Eingabemaske für die Druckdaten sehr simpel und leicht verständlich (im Gegensatz zu anderen Diensten).

Das Ergebnis sieht man in folgendem Bild (Achtung: der Text spoilert die Ereignisse im Mai!):

Pandem Legacy – Tagebuch

by Dee (nospam@example.com) at Saturday, 2016-10-22 12:12

2016-10-21

TUG

TUGboat 37:2 published

TUGboat volume 37, number 2 (the TUG 2016 proceedings) has been mailed to TUG members. It is also available online and from the TUG store. Please consider joining or renewing your TUG membership if you haven't already.

Friday, 2016-10-21 23:29

2016-10-19

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

19. - 23.10.16 Messe: Frankfurter Buchmesse

Zusammen mit dem Gutenberg-Museum und der Gutenberg-Stiftung wird die Gutenberg-Gesellschaft Mitgliedern und Interessierten vor Ort als Ansprechpartner zur Verfügung stehen (Halle 4.1 Stand N 31). Wir freuen uns über Ihren Besuch.
Uhrzeit: jeweils 09.00 – 18.30 Uhr
Veranstaltungsort: Frankfurter Messe

Wednesday, 2016-10-19 10:45

2016-10-17

UK TUG

Speaker Meeting 2016

The annual Speaker Meeting and AGM took place on Saturday at Trinity College, Oxford. We had a mix of talks and discussion as well of course the AGM. The talks were recorded and will appear shortly.

Morning Session

The day began as usual with some informal talk over coffee, giving everyone a chance to catch up or in several cases meet for the first time. We had a good turnout so there was a lot of lively discussion all day.

Joseph Wright kicked off the formal session by revisiting an area he’s looked at before: xparse. This offers a way to define LaTeX syntax well beyond \newcommand, and is one of the most popular ‘products’ of the LaTeX3 project. Joseph showed the good and (perhaps) less good in xparse, with the overall picture being strongly positive. This led to interesting discussions focussed on who the xparse syntax allows an abstract description of LaTeX syntax: a real benefit for using ‘TeX beyond TeX’.

Stefan Kottwitz, visiting from Lufthansa Industry Solutions, showed us how TeX and in particular TikZ can be used well beyond the normal academic focus of TeX. Stefan is using TikZ as a key part of his work documenting network systems in the cruise industry, and showed us how he can make use of the programming abilities it offers to produce accurate and readable documentation with ease. The talk was followed by lively and very impressed discussion on how TikZ is a real showcase for TeX more generally.

The final talk before lunch came by video link from Paulo Cereda in Brazil. Paulo talked this year about what might be regarded as an abstract concept: what is a template. He showed how there can be good and bad templates, and the fact that what users see and what programmers intend can be very different.

Afternoon session

Lunch took us away from the meeting venue, and gave us all a chance to stretch our legs and explore a number of interesting topics (mostly TeX-related!). Back at the venue, we moved on to the AGM: details of the formal business have been sent separately to members.

The afternoon session started with a look back at the life of Sebastian Rahtz. Sebastian was a founder member of UK-TUG and perhaps the key driver in making TeX available outside of the mainframe computing sphere. David Carlisle shared with us some slides made by Phil Taylor and originally presented at the recent memorial to Sebastian.

Our Chair, Kaveh Bazargan, then spoke to us about a topic he first illustrated last year: creating interfaces for TeX that allow non-experts to exploit the power available. Kaveh focussed this year on using TikZ as a method to prepare graphics in journal production, and showed us a very impressive interface which avoids any code but also avoids the ‘mouse hell’ of a GUI.

We then moved on to a workshop on TeX in education. This was a lively session which will be written up in more detail in a future post. There was certainly a good degree of eagerness to use UK-TUG’s resources to promote TeX more widely, a theme indeed of the entire day.

 

UK-TUG 2016
UK-TUG 2016

by josephwright at Monday, 2016-10-17 08:51

LyX

LyX 2.2.2 released.

Second Maintenance Release in 2.2.x Series

Monday, 2016-10-17 01:10

2016-10-16

2016-10-13

Fontblog

ARTS+ auf der Frankfurter Buchmesse

01-theartslogorein-083_buntes-logoZum ersten Mal gibt es den THE ARTS+ Fair auf der Frankfurter Buchmesse: Eine branchenübergreifende Messe für neue Geschäfte in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Künstler, Architekten, Juristen, Technikexperten und diskutieren die neuen Schnittstellen von Kunst und Technologie. Ausstellungsflächen, ein Salon für Gespräche, ein Lab für interaktive Formate und einen Runway für Präsentationen und Performances sorgen für ein abwechslungsreiches Programm. Das Kick-off-Event wird die THE ARTS+ Konferenz am 19. Oktober sein.
Wir sind mit drei Vorträgen auf dem Runway der ARTS+ Fair (Halle 4.1) vertreten. Wir verlosen drei Karten für die ARTS+ Fair am Ende des Artikels und verraten euch wie ihr 20% beim Ticketkauf für beide Veranstalungen sparen könnt.

weiss1200x600Unsere Sprecher auf dem ARTS+ Fair Runway

Steffi Hengge und Ulrike Rausch
19. Oktober 2016, 11:15 Uhr, THE ARTS+ FAIR RUNWAY
Bringing Characters to Life: The Added Value of Art, Branding Culture with Type

Erik Spiekermann
20. Oktober 2016, 11:15 Uhr, THE ARTS+ FAIR RUNWAY
From Digital to Analogue: New Chances for Letterpress Printing

Frank Rausch
21. Oktober 2016, 11:15 Uhr, THE ARTS+ FAIR RUNWAY
It’s just the beginning: The Rise of typography in the digital age

Wer unsere Sprecher live erleben möchte, kann eine von 3 Karten für den ARTS+ Fair gewinnen.
Die Karten sind für den ARTS+ Fair an allen 5 Tagen gültig und berechtigen auch zum Besuch der Frankfurter Buchmesse; nicht eingeschlossen ist die ARTS+ Conference. Einfach bis Dienstag, 18. 10. 2016 um 12 Uhr hier einen Kommentar hinterlassen. Verratet uns in den Kommentaren: Was ist eure Lieblingsschnittstelle?

1. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 14 Jahren. Angestellte von Monotype und ihre Angehörigen sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
2. Alle Personen, die sich unter diesem Artikel zum Einsendeschluss mit einem Kommentar beteiligen, werden automatisch Teilnehmer am Gewinnspiel.
3. Der Gewinner wird durch Losentscheid ermittelt und per E-Mail am Ende des Gewinnspiels benachrichtigt. Der Gewinner erhält eine Eintrittskarte für die ARTS+ Fair. Der Preis kann nicht umgetauscht oder in bar ausgezahlt werden.
4. Monotype behält sich das Recht vor, diese Teilnahmebedingungen jederzeit zu ändern oder das Gewinnspiel ganz oder teilweise vorzeitig zu beenden.
5. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Mit dem Code THEARTSPLUS2016_Monotype gibt es 20% Rabatt auf das Ticket für die ARTS+ Conference. Und wer die Messe ARTS+ Fair besuchen möchte spart 20% beim Kauf des 5-Tage-Tickets mit diesem Code: THEARTSPLUS2016_FAO5day20monotype. Für die Gültigkeit und Einlösbarkeit des Codes übernimmt Monotype keine Verantwortung.

The post ARTS+ auf der Frankfurter Buchmesse appeared first on Fontblog.

by Claudia Guminski at Thursday, 2016-10-13 16:02

2016-10-11

Beautiful Type

typeworship: 8 Faces Book: Just 3 days to go!  That’s right,...



typeworship:

8 Faces Book: Just 3 days to go! 

That’s right, only 3 days left to back 8 Faces: Collected on Kickstarter.

Since we’ve already achieved our funding goal, many people have been asking us about stretch goals. After a great deal of thought and research, we’ve come up with the following (which we’ve also added in more details to the campaign page and our FAQs). 

  • £50,000: updated interviews: If we reach £50,000 in funding, we’ll conduct short-up-to-date interviews with everyone in the book. 
  • £55,000: Even better cover material: We’ll upgrade the material we use for the book’s cover, making it even more special. 
  • £60,000: everything online: We’ll create an online version of the book: a responsive website that will work across devices.

Elliot Jay Stocks has been speaking to Robert Bringhurst — author of The Elements of Typographic Style — and he’s confirmed that he’ll be happy to be one of our new interviewees for 8 Faces: Collected! This is seriously exciting; as any type fan will attest, Robert’s book is pretty much considered the bible of typography.

Help us make this the most awesome typography book ever: bit.ly/8Faces

Because we love 8faces and Typeworship, we want to that project to succeed!! ;-) Just 3 days to back it!!

Tuesday, 2016-10-11 13:39

2016-10-10

2016-10-08

Reden ist Silber ¶ Druckerey Blog (Martin Z. Schröder, Drucker)

Entrosten [1]

Nach dem Druckstock zu urteilen, der noch in der Maschine hing, war sie vor 1990 zuletzt benutzt worden, denn eine alte Berliner Postleitzahl mit der 1000 und ohne W vornan stand darauf.

Man sieht so einem rostigen Gerät nicht auf den ersten Blick an, was sich daraus machen läßt.

Bis auf zwei Laufräder für die Walzen sind immerhin alle Teile vorhanden.

Und man kann sogar erkennen, woher das Stück stammt.

Kamenzer Maschinenfabrik Gebr. Heidsieck, geliefert von Gustav Stein, Elisabethufer 5/6, der heutige Elisabethhof am Erkelenzdamm 59–61 in Berlin-Kreuzberg. Wann die Maschine gebaut wurde, weiß ich nicht. Die Adresse Elisabethufer wurde im Mai 1937 umbenannt. Verkauft wurde sie also davor. Für die 30er Jahre erscheint mir aber das Firmenschild recht unmodern, ich würde den Bau der Maschine eher in den 10er Jahren vermuten oder noch etwas eher, auch wegen der noch an machen Stellen gut sichtbaren gemalten goldenen Rahmenlinien an den Bauteilen.

Nach dem Entrosten, Reinigen und Ölen zeigt sich ein recht hübscher kleiner Tiegel.

Die beiden fehlenden Laufräder müssen den beiden vorhandenen nachgefräst werden.

Die ersten Probedrucke der nur grob eingerichteten Maschine versprechen eine gute Druckqualität.

Eingesetzt werden soll der Tiegel vor allem für die Workshops und Kinder-Kurse. Er eignet sich dafür bestens, weil er besonders leichtgängig läuft. (Ein vierjähriger Werkstattbesucher hat ihn gleich ausprobiert und war sehr zufrieden.)

by Martin Z. Schröder at Saturday, 2016-10-08 22:01

2016-10-06

Reden ist Silber ¶ Druckerey Blog (Martin Z. Schröder, Drucker)

Kinder in der Druckerei – Mit Bleisatz gegen LRS [2]

Das Kürzel LRS bezeichnet dreierlei: Lese-Rechtschreibschwierigkeiten, -störung oder -schwäche. Dieses Phänomen soll vorliegen, wenn die Leistungen eines Kindes im Lesen und Schreiben oder einem von beiden deutlich unter dem Niveau der Altersnorm, der Schulklassennorm oder der gemessenen Intelligenz und daran geknüpfter Erwartungen liegen. Die Fachleute sind sich über die genaue Definition nicht einig; hier und da wird auch über genetische Bedingungen von Legasthenie oder physische und psychische Voraussetzungen für diese Probleme gesprochen. Einig sind sich die Fachleute aber über den Tatbestand der Normabweichung. LRS ist also, einfach ausgedrückt, wenn jemand schlechter lesen und schreiben kann, als seine Umwelt es von ihm erwartet.

Wenn dem Kind mit schlechten Lese- und Rechtschreibfertigkeiten in der Schulkarriere Entwicklungswege versperrt werden, wenn die Eltern unzufrieden sind und das Kind darunter leidet, wenn es von Mitschülern oder Freunden oder Verwandten für seine minderen Leistungen beim Lesen und Schreiben verhöhnt und ausgelacht wird, dann sollte überlegt werden, dem Kind zu helfen, seine Lesefähigkeit und sein Schreibenkönnen zu verbessern, ganz gleich, wie man die Probleme mit der Schriftsprache nennt.

Ob die Abweichung von der Norm rechtfertigt, die nach dieser Vorstellung mangelhafte Leistung des Kindes als Schwierigkeit, Störung, Schwäche oder gar Krankheit einzuordnen, sei dahingestellt. Ich halte es nicht für sinnvoll, diese Kategorien zu bemühen, weil die Entwicklungsunterschiede von Kindern deutlich über die starren Vorstellungen von Klassenstufen hinausreichen. Von bis zur vier Jahren Entwicklungsunterschied sprechen Fachleute bei Grundschülern, und der Entwicklungsprozeß verläuft freilich nicht auf allen zu entwickelnden Feldern gleichmäßig.

Mit der Druckerei und der Bleisatztechnik von Gutenberg möchte ich einen neuen Zugang zur Schriftsprache anbieten, und ich bin überzeugt davon, diesen Zugang jedem Kind eröffnen zu können.

Das Konzept wird in diesem PDF ausgeführt.

by Martin Z. Schröder at Thursday, 2016-10-06 10:44

2016-10-03

2016-10-02

Dominik Wagenführ

freiesMagazin schließt die Seiten

Gerade habe ich es bei freiesMagazin geschrieben: Die Dezemberausgabe wird die letzte des Magazins sein. Damit gehen 10 Jahre Linux-Geschichte zu Ende.

Ja, es ist natürlich schade, vor allem wenn man das Magazin seit 10 Jahren mitgestaltet. Aber wie ich im Editorial schrieb, ändern sich Prioritäten, d.h. auch meine. Vor allem sehe ich aber, dass das Interesse schwindet. Und wieso (viel) Arbeit in etwas investieren, was auf kein Interesse mehr stößt? Da ich keine guten Ideen habe, wie man das Magazin modernisieren kann ohne sich gleich untreu zu werden, war die Einstellung die logische und richtige Konsequenz.

Es hat sehr viel Spaß gemacht mit so vielen Menschen zu arbeiten. Zum einen die Autoren und Leser, aber natürlich auch die Teammitglieder, die ich immer versucht habe zu motivieren und animieren, eine großartige Ausgabe Monat für Monat zu erstellen – was wir auch geschafft haben, wie ich finde. Indirekt hat DANTE e.V. immer sehr schön von LaTeX-Vorträgen über Magazingestaltung und Registerhaltigkeit profitiert, was nun natürlich auch aufhört. (Ich höre aus dem Norden ein erleichterndes Aufatmen. ;)) Es war jedenfalls eine schöne Zeit, an die ich mich sehr gerne zurück erinnern werde.

Ein ganz persönlicher Dank geht an dieser Stelle an Eva. Durch Dich bin ich zum Magazin gekommen und wegen Dir hatte ich eine schöne Zeit.

by Dee (nospam@example.com) at Sunday, 2016-10-02 21:38

2016-10-01

2016-09-30

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

30.09.16 Exkursion nach Trier

Für das zweite Halbjahr 2016 ist eine besonders vielseitige Exkursion mit Wahlmöglichkeit nach Trier geplant. Als erstes besuchen wir die <link http:="http:"/>Schatzkammer der Trierer Stadtbibliothek. Nach einer kleinen Mittgaspause kann dann wahlweise die <link http:="http:"/>Nero-Ausstellung im Rheinischen Landesmuseum besucht werden oder die <link http:="http:"/>Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars. Die erste Option legen wir Ihnen nahe, wenn Sie sich mit dem römischen Trier beschäftigen möchten. Die zweite Option wird thematisch sehr spezifisch auf die Gutenberg-Gesellschaft ausgerichtet sein und ist für diejenigen geeignet, die lieber eine Bibliotheksexkursion machen möchten. Als Abschluss werden sich alle Teilnehmer in der <link http:="http:"/>Weinstube Kesselstatt einfinden um eine Weinprobe (fünf Weine) zu genießen. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, welche der beiden Optionen Sie wählen möchten. Es sind jeweils fünfzehn Plätze verfügbar, die chronologisch nach dem Eingang der Anmeldungen vergeben werden. Wir bieten außerdem fünf Plätze für Studenten mit einem ermäßigten Preis an, die ebenfalls nach demselben Prinzip vergeben werden. Datum. 30.September 2016 Uhrzeit: 8.30-21 Uhr Kosten: 58,00 € p.P. (Studenten 40,00 € p.P.; 5 Plätze verfügbar) Treffpunkt: Hauptbahnhof Mainz

Friday, 2016-09-30 13:10

2016-09-29

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

29.09.16: Jour Fixe der Freunde Gutenbergs

Die Veranstaltungsreihe für Mitglieder und Interessierte lädt zu Vorträgen ein. Ein besonderer Höhepunkt bildet die Vorstellung des neuen Jour Fixe Büchleins.
Uhrzeit: 12 - 14 Uhr Veranstaltungsort: Cuvée (am Gutenberg-Museum) Veranstalter: Hartmut Flothmann (h.g.flothmann@t-online.de)

Thursday, 2016-09-29 10:45

2016-09-28

LaTeX Project

LuaTeX 1.0 announced

LuaTeX 1.0 announced

Big congratulations from us to the LuaTeX Team for achieving this hugely important milestone! It was very much awaited and we are looking forward to seeing more code in the LaTeX world that makes use of the extended possibilities offered by the LuaTeX engine now that it has reached a stable state.

Congrats!

Here is the original announcement from the LuaTeX Team

Version 1.0.0

After some ten years of development and testing, today we have released LuaTeX 1.0.0! Instead of staying below one and ending up with versions like 0.99.1234, we decided that the moment is there to show the TeX audience that LuaTeX is stable enough to loose its beta status. Although functionality has evolved and sometimes been replaced, we have been using LuaTeX in production right from the start. Of course there are bugs and for sure we will fix them.

Our main objective is to provide a variant of TeX that permits user extensions without the need to adapt the inner workings. We did add a few things here and there but they mostly relate to opening up the inner parts and/or the wish to influence some hard coded behaviour. Via Lua we managed to support modern functionality without bloating the code or adding more and more dependencies on foreign code. In the process a stable and flexible MetaPost library became part of the engine.

The functionality as present now will stay. We might open up some more parts, we will stepwise clean up the code base while staying as close as possible to the Knuthian original, we will try to document bits and pieces. We might also experiment a bit with better isolation of the backend, and simplify some internals. For that we might use the experimental version but if we divert too much we may need to give that another name.

We want to thank all those who have tested the betas and helped to make LuaTeX better.

Hans Hagen, Hartmut Henkel, Taco Hoekwater, Luigi Scarso

Wednesday, 2016-09-28 22:00

2016-09-27

2016-09-26

2016-09-24

LaTeX Project

Remembering Sebastian Rahtz (13.2.1955 - 15.3.2016)

Remembering Sebastian Sebastian Rahtz (13.2.1955 - 15.3.2016)

Earlier this year our good friend and colleague Sebastian Rahtz passed away — with him the TeX community lost one of its very influencial members. On September 27th 2016 the Oxford e-Research Centre will host a memorial session for Sebastian at Wolfram College, Oxford titled “SPQR a digital legacy: what Sebastian Patrick Quintus Rahtz did for us”. The event is open to anybody after registration.

Frank wrote a short memorial on Sebastian for the Technische Komödie (the newsletter of the German TeX User’s Group (DANTE)). It was also was also translated to English as a TUGBoat article. Both articles can be found on the Publications page.

Saturday, 2016-09-24 22:00

2016-09-23

Weblog von Markus Kohm

Der Anfang vom Ende?

Ich bin genervt und gelangweilt. Schon wieder? Nein, noch immer. Worüber und wie kommt es? Dazu muss ich ein wenig ausholen.

Ich bin jetzt seit fast 30 Jahren in Mailboxnetzen und im Internet unterwegs. Damals, in den 80ern, war es noch etwas besonderes. Obwohl in absoluten Zahlen bereits mehr Menschen über elektronische Netzwerke erreichbar waren, als man kennen konnte, kannte man doch fast jeden, mit dem man es zu tun bekam. Entgegen landläufiger Meinung, führte das nicht dazu, dass es eine Kuschelumgebung war, in der man sich allenfalls einmal mit einem Wattebausch bewarf. Die Sitten waren rau – für einen Außenstehenden sogar sehr rau!

Hat damals jemand per PM¹ oder AM¹ eine Frage gestellt, deren Antwort in den Tiefen einer Anleitung vergraben war, war ein kurzes RTFM¹ die übliche Antwort. War ein Problem nicht nachvollziehbar, so gab es als Antwort ein: »NT¹« oder »MWE¹?« (damals auch oft noch MCE¹), oder an Tagen mit Sprechdurchfall auch schon einmal ein »Minimalbeispiel?«. Regte sich der Fragesteller darüber öffentlich auf, so entspann sich meist ein FLAME¹ WAR¹, in dem der unbedarfte Anfänger und einzelne ihm beistehende Netzpolizisten so viel Fett abbekamen, dass sie mit DUW¹ mehr als gut beraten waren. Wie lächerlich sich die Leute dabei machten, wurde gerne mit ROTFL¹ und diversen Steigerungsformen davon vermittelt. Die Steigerungsformen waren teilweise so phantasievoll, dass der Streit irgendwann damit endete, dass jemand nachfragen musste, was die Abkürzung denn nun konkret bedeuten solle. Zimperlich war man bei den Streitigkeiten auch nicht. Das ging bis hin zu der Androhung von körperlicher Gewalt. Nicht wirklich selten, wurden Leute auch ganz direkt aufgefordert, sich entweder an die Regeln zu halten oder zu verziehen. Allzu hartnäckige Trolle¹ wurden irgendwann schlicht gänzlich ignoriert und verzogen sich dann meist tatsächlich.

Seltsamer Weise waren die Leute dann, wenn man ihnen auf irgendwelchen Treffen, die quer durch die Republik aus allerlei vergnüglichen Gründen abgehalten wurden, leibhaftig begegnete, meist äußerst umgänglich. Es kam sogar vor, dass man sich heute ohne Ende zoffte und eine Woche später bei einer anderen Gelegenheit gegenseitig (natürlich im übertragenen Sinne) mit dem Messer verteidigte. Irgendwie Kindergarten. Irgendwie harmlos.

Heute ist das anders. Wirf heute mal jemandem ein RTFM¹ an den Kopf und bezeichne ihn dabei ggf. auch noch als DAU¹. Du wirst Dich Deines Lebens so schnell nicht mehr erfreuen! Erst beschwert sich der Fragesteller, dann hauen die Netzkuschler auf Dich ein. Dabei werfen sie Dir in Unkenntnis oder Verdrängung der tatsächlichen Historie des Umgangstons in der elektronischen Welt nicht nur die Verrohung der Sitten vor, sondern beleidigen Dich auch gleich aus der untersten Schublade. Wenn man Dich als arrogant bezeichnet, darfst Du Dir geschmeichelt vorkommen!

Ich kann gerne ein kleines Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit anführen. Da hat jemand an die Admin-Liste dieser Seite einen vermeintlichen Bug-Report zu KOMA-Script geschrieben. Obwohl deutlich bekannt gegeben ist, dass es unter dieser Adresse keinen LaTeX-Support gibt, wurde die Mail an meine KOMA-Script-Bugreport-Adresse aus der KOMA-Script-Anleitung weitergeleitet. Nur leider war die Anfrage im Stil: »Leider funktioniert das Koma nicht. Die Seitenzahlen sind irgendwie innen statt außen, weil ich sie in der Mitte nicht haben wollte.« Hä-bitte? Nein, ich habe nicht »Minimalbeispiel?« zurück geschrieben. Stattdessen habe ich zunächst darauf hingewiesen, bitte nicht die Admin-E-Mail-Adresse für Support-Anfragen zu missbrauchen. Dann habe ich darauf hingewiesen, dass ich das Problem leider so nicht nachvollziehen könne. Er möge bitte ein vollständiges Minimalbeispiel angeben, mit dem ich das Problem reproduzieren kann. Näheres dazu finde er beispielsweise unter http://www.komascript.de/minimalbeispiel. Ich könne mir aber vorstellen, dass er linke und rechte Seiten vertauscht habe. Zurück kam die kategorische Ablehnung, mir das Dokument zu schicken, da dieses vertraulich sei, und ob ich nicht trotzdem helfen könne. Ich verwies daher noch einmal auf mehrere Seiten, auf denen erklärt wird, was ein Minimalbeispiel ist und wie man es erstellt. Außerdem machte ich noch einmal auf Kapitel 2 der KOMA-Script-Anleitung (mit Verweis auf den Link in der Signatur meiner KOMA-Script-E-Mails) und der dortigen Erklärung zu linken und rechten Seiten aufmerksam. Zurück kam die Aufforderung, ich solle sexuelle Handlungen an einem meiner unteren Extremitäten vornehmen und mich dabei von meinem von einer der sieben Todsünden gezeichneten Informatikerdasein auf die Ebene eines armen Anfängers herab begeben, statt selben mit unverständlichen Anleitungen zu traktieren, die insgesamt absolut nutzlos seien.² Ich habe mir erlaubt, diesen mich inzwischen in höchstem Maße langweilenden Aufforderungen nicht nachzukommen, sondern noch einen mäßigenden Versuch unternommen, noch einmal zu erklären, dass linke Seiten immer gerade und rechte Seiten immer ungerade Seitenzahlen haben und ich darüber hinaus und möglicherweise durchaus aufgrund meiner Unzulänglichkeit nicht in der Lage sei, ihm aufgrund der erhaltenen Informationen mehr zu sagen als dass tausende Anwender kein Problem mit der Platzierung der Seitenzahlen haben, also ein Bug eher unwahrscheinlich sei. Er möge sich vertrauensvoll an jemanden in seiner Nähe oder eines der vielen Internet-Foren wenden. Allerdings werde er vermutlich auch dort nach einem Minimalbeispiel gefragt. Damit war das in der Tat beendet. Eigentlich überflüssig zu erwähnen, dass die Anfrage von einer E-Mail-Adresse der Form hgkzugklk@… kam und nicht mit Namen unterschrieben war, was mir die Möglichkeit nahm, auf das durchaus höfliche »Sehr geehrter Herr Kohm« am Anfang der ersten E-Mail angemessen zu reagieren.

Ich bin fast sicher, hätte der ganze Schriftverkehr auf einer Mailingliste, im Usenet oder in einem Forum stattgefunden, wäre auch noch jemand dem armen Fragesteller beigesprungen und hätte ebenfalls in das Horn geblasen, dass die blöden Programmierer sich nicht vorstellen könnten, wie schwer es die nicht programmierenden Anfänger heutzutage hätten, wo sie doch erst einmal die riesige Hürde der komplizieren Installation von LaTeX und einem passenden Editor bewältigen müssten und dann natürlich auch keine Zeit mehr hätten, die insgesamt unlesbaren weil samt und sonders von weltfremden Informatikern verfassten Anleitungen zu lesen.

Die Sitten verrohen tatsächlich. Ich muss zunehmend darauf achten, Anwendern sehr ausführlich und geradezu schmeichlerisch zu antworten. Keinesfalls darf ich auch nur andeuten, sie hätten vielleicht etwas falsch gemacht oder nicht verstanden. Vokabeln wie »ungünstig« sind schon ungünstig. Ich muss mich ermahnen, stattdessen »nicht ganz optimal« zu schreiben. Und trotzdem muss ich mir vorhalten lassen, ich könne mir für mein Geld³ gefälligst mehr Mühe geben, und einfach jede Beleidigung von jedem Jüngelchen gefallen lassen.

Dazu kommt, dass ich seit 25 Jahren an der Entwicklung von LaTeX-Paketen, -Editoren, -Distributionen beteiligt bin. KOMA-Script mache ich inzwischen seit mehr als 22 Jahren. Nennt es meinetwegen Midlife-Crises, aber mir vergeht langsam schlicht die Lust daran. Es ist einfach nicht mehr interessant genug, das 198te Feature zu entwerfen, zu implementieren und in zwei Sprachen zu dokumentieren. Wie schon oft erwähnt: Ich selbst brauche das alles nicht.

Vor meinem Urlaub habe ich mich noch gezwungen, jeden Tag min. eine halbe Stunde an dem Code zweier neuer Features zu schreiben.

Im Urlaub habe ich mir ernsthaft Gedanken darüber gemacht, dass 25 Jahre eigentlich ein guter Zeitpunkt wären, auszusteigen.

Seit dem Urlaub stelle ich mir die Frage, ob ich wirklich noch drei Jahre durchhalten muss. Nicht nur die oben erwähnte Verrohung der Sitten, die sich aus meiner Sicht ganz anders darstellt als aus der Sicht derer, die sonst immer davon anfangen, auch die Langeweile der Routine sprechen dagegen.

Vielleicht wäre es wirklich Zeit für einen schrittweisen Ausstieg. Keine neuen Features mehr, nur noch Bugfixes, Support nur noch für die Leute, die gleich zu Anfang alles richtig machen, die anderen komplett ignorieren, wie sie es selbst gerne lautstark fordern in Wirklichkeit aber gar nicht haben wollen. Jeden Tag, an dem ich mir irgend ein Lamento anhören muss, macht die Idee verlockender.

Aber vielleicht ist das alles ja nur eines dieser Motivationslöcher, in die ich alle paar Monate falle. Nur ist es dann dieses Mal extrem tief und betrachte ich das seltsam emotionslos. Normalerweise rege ich mich in einem dieser Löcher tierisch auf. Dieses Mal ertappe ich mich eher dabei, wie ich alles abstreife und mir Gedanken mache, was ich mit der vielen gewonnenen Zeit anfangen könnte. Menschen helfen liegt mir ja irgendwie im Blut. Aber ich könnte zur Abwechslung auch einfach mir helfen.

Markus

1  In diesem Beitrag wurden bewusst Jargon-Ausdrücke und -Abkürzungen verwendet, die heute vielleicht viele nicht mehr kennen. Ein Teil davon war auch nur in meinem einst bevorzugten Netz geläufig. Hier sei daher explizit erklärt:

AM
Allgemeine Mail. Heute vergleichbar mit E-Mails an Mailinglisten oder mit Usenet-Beiträgen.
DAU
Dümmster Anzunehmender User. Angeblich von GAU (Größter Anzunehmender Unfall) abgeleitet. Keineswegs beleidigend gemeint, sondern schlicht eine Bezeichnung für einen absoluten Anfänger in was auch immer. Heutzutage gerne mit dem Kosewort Dummy bezeichnet.
DUW
»Duck und weg«, also Kopf einziehen, sich auf Schläge gefasst machen und am Ende klein bei geben. Eine der frühen deutschsprachigen Abkürzungen. Wenn man sie nach einem Satz oder am Ende eines Beitrags selbst verwendet hat, deutete man an, dass man sich der politischen Inkorrektheit der Äußerung bewusst war. Heutzutage würde man ein Teufelchen verwenden.
FLAME
Ursprünglich eine hingeschnodderte, nicht wirklich ernst zu nehmende, oft auch lächerliche Äußerung. Später zunehmend für sarkastisch, ironische Äußerung mit dem Potential für Streit verwendet.
FLAME WAR
Schlagabtausch mit FLAME. Heutzutage vergleichbar mit einem Shitstorm.
MCE
Minimal (but) Complete Example. Siehe MWE.
MWE
Minimal Working Example. Das ist das berühmt berüchtigte Minimalbeispiel.
NT
Nice Try (netter Versuch) oder No Thanks (nein danke). Was genau gemeint war, war nicht immer klar aber auch egal. Eine Ablehnung bedeutete es auf jeden Fall.
ÖM
Öffentliche Mail, siehe AM.
PM
Persönliche Mail. Heute vergleichbar mit E-Mails zwischen explizit angegebenen Benutzern.
Regular
Jemand, der sich regelmäßig in einer Usenet-Gruppe oder auf einer Mailingliste (heute auch in einem Internet-Forum) zu Wort meldet. Meist sind das gleichzeitig die Leute, die den anderen bei der Lösung ihrer Probleme helfen.
ROTFL
Rolling On The Floor Laughing, also sich vor Lachen auf dem Bode wälzen. Als Reaktion auf den Beitrag eines anderen je nach Situation mal als Zustimmung mal als beleidigende Entgegnung aufzufassen. Es gibt diverse Steigerungsformen davon.
RTFM
Read the fucking/fine manual. Ein schlichter Hinweis darauf, dass die Antwort in der Anleitung zu finden ist.
Troll
Bezeichnung für jemanden, der keinen erkennbaren, sinnvollen Beitrag zu einer Gemeinschaft leistet, sondern nur sich selbst produzieren will. Dazu ist ihm jedes Mittel recht, angefangen mit Fragen zu Problemen, die gar nicht existieren, bis hin zu Kritik an den Regulars.

2  Richtig, im Original war der Tonfall weniger spaßig als hier in der indirekten Rede. Jedoch sehe ich keine Veranlassung den Unflat auch noch zu zitieren.

3  Was für Geld????

by Markus Kohm at Friday, 2016-09-23 08:46

2016-09-22

2016-09-21

2016-09-20

LaTeX Project

DocEng '16: A Framework for Globally Optimized Pagination

A Framework for Globally Optimized Pagination

At DocEng ‘16 the ACM Symposium on Document Engineering Frank presented a paper on “A Framework for Globally Optimized Pagination” that discusses an algorithm and its theoretical foundation for globally optimized pagination using a dynamic programming approach. The paper was awarded with the “ACM Best Paper Award” of the conference.

The full paper can be downloaded from the ACM Digital library through a link on the Publications page.

Abstract of the Paper

Pagination problems deal with questions around transforming a source text stream into a formatted document by dividing it up into individual columns and pages, including adding auxiliary elements that have some relationship to the source stream data but may allow a certain amount of variation in placement (such as figures or footnotes).

Traditionally the pagination problem has been approached by separating it into one of micro-typography (e.g., breaking text into paragraphs, also known as h&j) and one of macro-typography (e.g., taking a galley of already formatted paragraphs and breaking them into columns and pages) without much interaction between the two.

While early solutions for both problem spaces used simple greedy algorithms, Knuth and Plass introduced in the ’80s a global-fit algorithm for line breaking that optimizes the breaks across the whole paragraph [1]. This algorithm was implemented in TeX’82 [2] and has since kept its crown as the best available solution for this space. However, for macro-typography there has been no (successful) attempt to provide globally optimized page layout: all systems to date (including TeX) use greedy algorithms for pagination. Various problems in this area have been researched (e.g., [3,4,5,6]) and the literature documents some prototype development. But none of these prototypes have been made widely available to the research community or ever made it into a generally usable and publicly available system.

This paper presents a framework for a global-fit algorithm for page breaking based on the ideas of Knuth/Plass. It is implemented in such a way that it is directly usable without additional executables with any modern TeX installation. It therefore can serve as a test bed for future experiments and extensions in this space. At the same time a cleaned-up version of the current prototype has the potential to become a production tool for the huge number of TeX users world-wide.

The paper also discusses two already implemented extensions that increase the flexibility of the pagination process: the ability to automatically consider existing flexibility in paragraph length (by considering paragraph variations with different numbers of lines [7]) and the concept of running the columns on a double spread a line long or short. It concludes with a discussion of the overall approach, its inherent limitations and directions for future research.

[1] D. E. Knuth and M. F. Plass. Breaking Paragraphs into Lines. Software-Practice and Experience, 11(11):1119-1184, Nov. 1981.

[2] D. E. Knuth. TeX: The Program, volume B of Computers and Typesetting. Addison-Wesley, Reading, MA, USA, 1986.

[3] A. Brüggemann-Klein, R. Klein, and S. Wohlfeil. Computer science in perspective. Chapter On the Pagination of Complex Documents, pages 49-68. Springer-Verlag New York, Inc., New York, NY, USA, 2003.

[4] C. Jacobs, W. Li, and D. H. Salesin. Adaptive document layout via manifold content. In Second International Workshop on Web Document Analysis (wda2003), Liverpool, UK, 2003, 2003.

[5] A. Holkner. Global multiple objective line breaking. Master’s thesis, School of Computer Science and Information Technology, RMIT University, Melbourne, Victoria, Australia, 2006.

[6] P. Ciancarini, A. Di Iorio, L. Furini, and F. Vitali. High-quality pagination for publishing. Software-Practice and Experience, 42(6):733-751, June 2012.

[7] T. Hassan and A. Hunter. Knuth-Plass revisited: Flexible line-breaking for automatic document layout. In Proceedings of the 2015 ACM Symposium on Document Engineering, DocEng ‘15, pages 17-20, New York, NY, USA, 2015.

Tuesday, 2016-09-20 22:00

2016-09-19

2016-09-16

2016-09-14

Beautiful Type

Really nice sketch from a glass sign project, made by Dave...



Really nice sketch from a glass sign project, made by Dave Smith. More info and pictures on his webpage.

Wednesday, 2016-09-14 14:38

2016-09-13

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Tuesday, 2016-09-13 11:19

2016-09-12

2016-09-11

Some TeX Developments (by Joseph Wright)

TUG2017: Plan ahead

For those people thinking about going to TUG2017, the first, vital info has appeared: a date. The meeting will take place from 29th April to 3rd May along with BachoTeX. Hopefully everyone can start planning ahead …

by Joseph Wright at Sunday, 2016-09-11 14:31

2016-09-08

2016-09-06

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Tuesday, 2016-09-06 12:22

2016-09-04

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Sunday, 2016-09-04 13:25

2016-09-02

Fontblog

Monotype Themen auf der dmexco

Übernächste Woche, am 14. und 15. September trifft sich die Digitalwirtschaft auf der Kölner Kongressmesse dmexco. In fünf Hallen werden Marketing- und Medienprofis wie Kreative die Business-Potenziale von morgen diskutieren. Digitaler Hype? Digiconomy? Ja. Und wir mittendrin.

In der Congress Hall, wo die zentralen Keynotes und Panels über die Bühne gehen, wird das Team von Monotype zum ersten mal mit eigenem Stand vertreten sein: Halle 9, Stand C-031a.

weiss1200x600Besuchen Sie uns in Halle 9, Stand C-031a: Wir zeigen die neuesten Entwicklungen beim Kommunikationswerkstoff Schrift.

Heiß diskutierte Themen der Kommunikations-, Media- und Marketing-Industrie lauten: Wie treten wir in Kontakt mit unseren Zielgruppen? Welche Plattformen und Formate bieten sich an? Sind Influencer die neuen Markenbotschafter? Reicht es authentisch zu bleiben? Wie profitiert Kreativität von Technology? Wie treibt Branding die Performance?

Schriften sind der Stoff aus dem die visuelle Kommunikation gemacht ist – oder, um Erik Spiekermann zu zitieren: »Schrift ist sichtbare Sprache.«

Unsere dmexco-Themen beleuchten die Rolle der Schrift in der geschriebenen Kommunikation, dem Dialog mit Kunden. Wir zeigen an unserem Stand wie die neueste Generation der Webfonts den Marken-Auftritt vervollkommnet.

monotype_fonts_fonts-for-web_opentype_germanWie im Print-Bereich können OpenType-Features inzwischen auch online gesteuert werden: Unterschneidung, Ligaturen, alternative Zeichen und Ziffern, Kapitälchen, Ordnungszahlen, Zierbuchstaben, Brüche – moderne Browser unterstützen endlich anspruchsvolle Typografie.

Web-Fonts verbinden kreatives Auftreten mit besserem Suchmaschinen-Ranking, schnellen Ladezeiten und maximaler Lesbarkeit.

Für die Benutzerführung in Apps spielen App-Fonts eine zentrale Rolle. Stammkunden verlassen sich auf das vertraute Branding, Neukunden werden durch klare Typografie überzeugt.

fonts_fonts-for-apps_branding_germanMit einer klaren Markenidentität finden Sie und Ihre App gerätübergreifend Beachtung. Wird das Corporate Design konsequent durchgesetzt, werden Ihre Kunden auch künftige Apps sofort zuordnen.

HTML5-Anzeigen und das Ende von Flash sind in aller Munde. Seit dem 30. Juni akzeptiert Google keine Flash-Anzeigen mehr. Das bedeutet, dass jede neue Anzeige für Google in HTML5 programmiert sein muss. Ab Januar 2017 erlischt der Bestandsschutz für zuvor hochgeladene Flash-Anzeigen.

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Das HTML5-Format beendet das Gestalten vielfältiger Anzeigen-Formate. Die Anzeigen verhalten sich adaptiv und passen sich automatisch der Größe und Orientierung des Formats an.  

HTML5-Anzeigen können responsiv gestaltet werden und funktionieren auf jedem Bildschirm oder Gerät. Funktionen wie Inline-Video, markierbarer Text und nahtlose, wechselseitige Interaktionen sorgen für eine bessere Aufnahme durch Internetnutzer. Die Verwendung von Live-Text mit Web-Fonts gestatten es, Programmatische Werbung auszuliefern.

Messaging Apps mit Emoji-Schriften liegen in den USA bereits voll im Trend und reichen von einfachen Nachrichten-Apps bis zu kompletten Social Media Hubs mit Features wie Spielen, Bezahlservices, Video-Streaming, Emoji-Tastaturen und digitale Marktplätze für Sticker.

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Emoji- und Sticker-Inhalte mit Branding können Nutzer über ihre Messenging-Apps weitergeben. Dies eröffnet einen neuen Kanal für überzeugende wie messbare Kampagnen.

Monotype ist ein weltweit angesehener Anbieter von Produkten, Technologien und Dienstleistungen im Bereich Schrift. Wir wissen, wie Kommunikation mit Schriften geht.

Besuchen Sie uns an unserem Stand und erhalten Sie die Updates über #Webfonts, #Appfonts, #Html5-Ads und #Emojis. Wenn Sie uns auf der dmexco treffen möchten, um sich über die neuesten Entwicklungen in der Welt der Schriften zu informieren, freuen wir uns, Sie zu begrüßen. Hier geht es zur Termin-Seite: monotype.de/dmecxo.

The post Monotype Themen auf der dmexco appeared first on Fontblog.

by Sabine Gruppe at Friday, 2016-09-02 10:46

2016-08-29

UK TUG

Speaker Meeting 2016

The Committee are very happy to announce that the 2016 UK-TUG Speaker
Meeting will take place on 15th October in the Fletcher Room, Trinity
College, Oxford. The day is scheduled to begin at around 10:30 and to
run until around 16:00. The UK-TUG AGM will take place as part of the
day: see the separate notice.

Talks on TeX-related are invited: talk times are flexible.

The committee has invited a special guest: Stefan Kottwitz of Lufthansa Industry Solutions. He will talk about applications of TeX in industry, such as using TeX for programming Cisco switches and generating converged network designs.

Attendance at the meeting is free for members of UK-TUG. The committee
will provide lunch as part of the day: please let us know if you will be
attending to plan for this.

by josephwright at Monday, 2016-08-29 20:20