TeX & Friends (Planet by DANTE e.V.)

2016-11-24

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

24.11.16 Jour Fixe der Freunde Gutenbergs

Der Jour Fixe der Freunde Gutenbergs lädt für dieses Jahr zum letzten Mal zu weiteren Vorträgen ein. Das Thema wird noch bekannt gegeben.
Uhrzeit: 12.00 – 14.00 Uhr
Veranstaltungsort: Cuvée 2016, Gutenberg-Museum, Liebfrauenplatz 5, 55116 Mainz
Veranstalter: IGG
Ansprechpartner: Hartmut Flothmann (h.g.flothmann@t-online.de)

Thursday, 2016-11-24 11:44

2016-10-27

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

27.10.16 Jour Fixe der Freunde Gutenbergs

Der Jour Fixe der Freunde Gutenbergs lädt zu weiteren Vorträgen ein. Das Thema wird ebenfalls kurz vorher bekannt gegeben.
Uhrzeit: 12.00 – 14.00 Uhr
Veranstaltungsort: Cuvée 2016, Gutenberg-Museum, Liebfrauenplatz 5, 55116 Mainz
Veranstalter: IGG
Ansprechpartner: Hartmut Flothmann (h.g.flothmann@t-online.de)

Thursday, 2016-10-27 10:44

2016-10-19

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

19. - 23.10.16 Messe: Frankfurter Buchmesse

Zusammen mit dem Gutenberg-Museum und der Gutenberg-Stiftung wird die Gutenberg-Gesellschaft Mitgliedern und Interessierten vor Ort als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Wir freuen uns über Ihren Besuch.
Uhrzeit: jeweils 09.00 – 18.30 Uhr
Veranstaltungsort: Frankfurter Messe

Wednesday, 2016-10-19 10:45

2016-09-30

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

30.09.16 Exkursion nach Trier

Für das zweite Halbjahr 2016 ist eine besonders vielseitige Exkursion mit Wahlmöglichkeit nach Trier geplant. Als erstes besuchen wir die <link http:="http:"/>Schatzkammer der Trierer Stadtbibliothek. Nach einer kleinen Mittgaspause kann dann wahlweise die <link http:="http:"/>Nero-Ausstellung im Rheinischen Landesmuseum besucht werden oder die <link http:="http:"/>Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars. Die erste Option legen wir Ihnen nahe, wenn Sie sich mit dem römischen Trier beschäftigen möchten. Die zweite Option wird thematisch sehr spezifisch auf die Gutenberg-Gesellschaft ausgerichtet sein und ist für diejenigen geeignet, die lieber eine Bibliotheksexkursion machen möchten. Als Abschluss werden sich alle Teilnehmer in der <link http:="http:"/>Weinstube Kesselstatt einfinden um eine Weinprobe (fünf Weine) zu genießen. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, welche der beiden Optionen Sie wählen möchten. Es sind jeweils fünfzehn Plätze verfügbar, die chronologisch nach dem Eingang der Anmeldungen vergeben werden. Wir bieten außerdem fünf Plätze für Studenten mit einem ermäßigten Preis an, die ebenfalls nach demselben Prinzip vergeben werden. Datum. 30.September 2016 Uhrzeit: 8.30-21 Uhr Kosten: 58,00 € p.P. (Studenten 40,00 € p.P.; 5 Plätze verfügbar) Treffpunkt: Hauptbahnhof Mainz

Friday, 2016-09-30 13:10

2016-09-29

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

29.09.16: Jour Fixe der Freunde Gutenbergs

Die Veranstaltungsreihe für Mitglieder und Interessierte lädt zu Vorträgen ein. Ein besonderer Höhepunkt bildet die Vorstellung des neuen Jour Fixe Büchleins.
Uhrzeit: 12 - 14 Uhr Veranstaltungsort: Cuvée (am Gutenberg-Museum) Veranstalter: Hartmut Flothmann (h.g.flothmann@t-online.de)

Thursday, 2016-09-29 10:45

2016-09-27

2016-09-26

2016-09-24

LaTeX Project

Remembering Sebastian Rahtz (13.2.1955 - 15.3.2016)

Remembering Sebastian Sebastian Rahtz (13.2.1955 - 15.3.2016)

Earlier this year our good friend and colleague Sebastian Rahtz passed away — with him the TeX community lost one of its very influencial members. On September 27th 2016 the Oxford e-Research Centre will host a memorial session for Sebastian at Wolfram College, Oxford titled “SPQR a digital legacy: what Sebastian Patrick Quintus Rahtz did for us”. The event is open to anybody after registration.

Frank wrote a short memorial on Sebastian for the Technische Komödie (the newsletter of the German TeX User’s Group (DANTE)). It was also was also translated to English as a TUGBoat article. Both articles can be found on the Publications page.

Saturday, 2016-09-24 22:00

2016-09-23

Weblog von Markus Kohm

Der Anfang vom Ende?

Ich bin genervt und gelangweilt. Schon wieder? Nein, noch immer. Worüber und wie kommt es? Dazu muss ich ein wenig ausholen.

Ich bin jetzt seit fast 30 Jahren in Mailboxnetzen und im Internet unterwegs. Damals, in den 80ern, war es noch etwas besonderes. Obwohl in absoluten Zahlen bereits mehr Menschen über elektronische Netzwerke erreichbar waren, als man kennen konnte, kannte man doch fast jeden, mit dem man es zu tun bekam. Entgegen landläufiger Meinung, führte das nicht dazu, dass es eine Kuschelumgebung war, in der man sich allenfalls einmal mit einem Wattebausch bewarf. Die Sitten waren rau – für einen Außenstehenden sogar sehr rau!

Hat damals jemand per PM¹ oder AM¹ eine Frage gestellt, deren Antwort in den Tiefen einer Anleitung vergraben war, war ein kurzes RTFM¹ die übliche Antwort. War ein Problem nicht nachvollziehbar, so gab es als Antwort ein: »NT¹« oder »MWE¹?« (damals auch oft noch MCE¹), oder an Tagen mit Sprechdurchfall auch schon einmal ein »Minimalbeispiel?«. Regte sich der Fragesteller darüber öffentlich auf, so entspann sich meist ein FLAME¹ WAR¹, in dem der unbedarfte Anfänger und einzelne ihm beistehende Netzpolizisten so viel Fett abbekamen, dass sie mit DUW¹ mehr als gut beraten waren. Wie lächerlich sich die Leute dabei machten, wurde gerne mit ROTFL¹ und diversen Steigerungsformen davon vermittelt. Die Steigerungsformen waren teilweise so phantasievoll, dass der Streit irgendwann damit endete, dass jemand nachfragen musste, was die Abkürzung denn nun konkret bedeuten solle. Zimperlich war man bei den Streitigkeiten auch nicht. Das ging bis hin zu der Androhung von körperlicher Gewalt. Nicht wirklich selten, wurden Leute auch ganz direkt aufgefordert, sich entweder an die Regeln zu halten oder zu verziehen. Allzu hartnäckige Trolle¹ wurden irgendwann schlicht gänzlich ignoriert und verzogen sich dann meist tatsächlich.

Seltsamer Weise waren die Leute dann, wenn man ihnen auf irgendwelchen Treffen, die quer durch die Republik aus allerlei vergnüglichen Gründen abgehalten wurden, leibhaftig begegnete, meist äußerst umgänglich. Es kam sogar vor, dass man sich heute ohne Ende zoffte und eine Woche später bei einer anderen Gelegenheit gegenseitig (natürlich im übertragenen Sinne) mit dem Messer verteidigte. Irgendwie Kindergarten. Irgendwie harmlos.

Heute ist das anders. Wirf heute mal jemandem ein RTFM¹ an den Kopf und bezeichne ihn dabei ggf. auch noch als DAU¹. Du wirst Dich Deines Lebens so schnell nicht mehr erfreuen! Erst beschwert sich der Fragesteller, dann hauen die Netzkuschler auf Dich ein. Dabei werfen sie Dir in Unkenntnis oder Verdrängung der tatsächlichen Historie des Umgangstons in der elektronischen Welt nicht nur die Verrohung der Sitten vor, sondern beleidigen Dich auch gleich aus der untersten Schublade. Wenn man Dich als arrogant bezeichnet, darfst Du Dir geschmeichelt vorkommen!

Ich kann gerne ein kleines Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit anführen. Da hat jemand an die Admin-Liste dieser Seite einen vermeintlichen Bug-Report zu KOMA-Script geschrieben. Obwohl deutlich bekannt gegeben ist, dass es unter dieser Adresse keinen LaTeX-Support gibt, wurde die Mail an meine KOMA-Script-Bugreport-Adresse aus der KOMA-Script-Anleitung weitergeleitet. Nur leider war die Anfrage im Stil: »Leider funktioniert das Koma nicht. Die Seitenzahlen sind irgendwie innen statt außen, weil ich sie in der Mitte nicht haben wollte.« Hä-bitte? Nein, ich habe nicht »Minimalbeispiel?« zurück geschrieben. Stattdessen habe ich zunächst darauf hingewiesen, bitte nicht die Admin-E-Mail-Adresse für Support-Anfragen zu missbrauchen. Dann habe ich darauf hingewiesen, dass ich das Problem leider so nicht nachvollziehen könne. Er möge bitte ein vollständiges Minimalbeispiel angeben, mit dem ich das Problem reproduzieren kann. Näheres dazu finde er beispielsweise unter http://www.komascript.de/minimalbeispiel. Ich könne mir aber vorstellen, dass er linke und rechte Seiten vertauscht habe. Zurück kam die kategorische Ablehnung, mir das Dokument zu schicken, da dieses vertraulich sei, und ob ich nicht trotzdem helfen könne. Ich verwies daher noch einmal auf mehrere Seiten, auf denen erklärt wird, was ein Minimalbeispiel ist und wie man es erstellt. Außerdem machte ich noch einmal auf Kapitel 2 der KOMA-Script-Anleitung (mit Verweis auf den Link in der Signatur meiner KOMA-Script-E-Mails) und der dortigen Erklärung zu linken und rechten Seiten aufmerksam. Zurück kam die Aufforderung, ich solle sexuelle Handlungen an einem meiner unteren Extremitäten vornehmen und mich dabei von meinem von einer der sieben Todsünden gezeichneten Informatikerdasein auf die Ebene eines armen Anfängers herab begeben, statt selben mit unverständlichen Anleitungen zu traktieren, die insgesamt absolut nutzlos seien.² Ich habe mir erlaubt, diesen mich inzwischen in höchstem Maße langweilenden Aufforderungen nicht nachzukommen, sondern noch einen mäßigenden Versuch unternommen, noch einmal zu erklären, dass linke Seiten immer gerade und rechte Seiten immer ungerade Seitenzahlen haben und ich darüber hinaus und möglicherweise durchaus aufgrund meiner Unzulänglichkeit nicht in der Lage sei, ihm aufgrund der erhaltenen Informationen mehr zu sagen als dass tausende Anwender kein Problem mit der Platzierung der Seitenzahlen haben, also ein Bug eher unwahrscheinlich sei. Er möge sich vertrauensvoll an jemanden in seiner Nähe oder eines der vielen Internet-Foren wenden. Allerdings werde er vermutlich auch dort nach einem Minimalbeispiel gefragt. Damit war das in der Tat beendet. Eigentlich überflüssig zu erwähnen, dass die Anfrage von einer E-Mail-Adresse der Form hgkzugklk@… kam und nicht mit Namen unterschrieben war, was mir die Möglichkeit nahm, auf das durchaus höfliche »Sehr geehrter Herr Kohm« am Anfang der ersten E-Mail angemessen zu reagieren.

Ich bin fast sicher, hätte der ganze Schriftverkehr auf einer Mailingliste, im Usenet oder in einem Forum stattgefunden, wäre auch noch jemand dem armen Fragesteller beigesprungen und hätte ebenfalls in das Horn geblasen, dass die blöden Programmierer sich nicht vorstellen könnten, wie schwer es die nicht programmierenden Anfänger heutzutage hätten, wo sie doch erst einmal die riesige Hürde der komplizieren Installation von LaTeX und einem passenden Editor bewältigen müssten und dann natürlich auch keine Zeit mehr hätten, die insgesamt unlesbaren weil samt und sonders von weltfremden Informatikern verfassten Anleitungen zu lesen.

Die Sitten verrohen tatsächlich. Ich muss zunehmend darauf achten, Anwendern sehr ausführlich und geradezu schmeichlerisch zu antworten. Keinesfalls darf ich auch nur andeuten, sie hätten vielleicht etwas falsch gemacht oder nicht verstanden. Vokabeln wie »ungünstig« sind schon ungünstig. Ich muss mich ermahnen, stattdessen »nicht ganz optimal« zu schreiben. Und trotzdem muss ich mir vorhalten lassen, ich könne mir für mein Geld³ gefälligst mehr Mühe geben, und einfach jede Beleidigung von jedem Jüngelchen gefallen lassen.

Dazu kommt, dass ich seit 25 Jahren an der Entwicklung von LaTeX-Paketen, -Editoren, -Distributionen beteiligt bin. KOMA-Script mache ich inzwischen seit mehr als 22 Jahren. Nennt es meinetwegen Midlife-Crises, aber mir vergeht langsam schlicht die Lust daran. Es ist einfach nicht mehr interessant genug, das 198te Feature zu entwerfen, zu implementieren und in zwei Sprachen zu dokumentieren. Wie schon oft erwähnt: Ich selbst brauche das alles nicht.

Vor meinem Urlaub habe ich mich noch gezwungen, jeden Tag min. eine halbe Stunde an dem Code zweiter neuer Features zu schreiben.

Im Urlaub habe ich mir ernsthaft Gedanken darüber gemacht, dass 25 Jahre eigentlich ein guter Zeitpunkt wären, auszusteigen.

Seit dem Urlaub stelle ich mir die Frage, ob ich wirklich noch drei Jahre durchhalten muss. Nicht nur die oben erwähnte Verrohung der Sitten, die sich aus meiner Sicht ganz anders darstellt als aus der Sicht derer, die sonst immer davon anfangen, auch die Langeweile der Routine sprechen dagegen.

Vielleicht wäre es wirklich Zeit für einen schrittweisen Ausstieg. Keine neuen Features mehr, nur noch Bugfixes, Support nur noch für die Leute, die gleich zu Anfang alles richtig machen, die anderen komplett ignorieren, wie sie es selbst gerne lautstark fordern in Wirklichkeit aber gar nicht haben wollen. Jeden Tag, an dem ich mir irgend ein Lamento anhören muss, macht die Idee verlockender.

Aber vielleicht ist das alles ja nur eines dieser Motivationslöcher, in die ich alle paar Monate falle. Nur ist es dann dieses Mal extrem tief und betrachte ich das seltsam emotionslos. Normalerweise rege ich mich in einem dieser Löcher tierisch auf. Dieses Mal ertappe ich mich eher dabei, wie ich alles abstreife und mir Gedanken mache, was ich mit der vielen gewonnenen Zeit anfangen könnte. Menschen helfen liegt mir ja irgendwie im Blut. Aber ich könnte zur Abwechslung auch einfach mir helfen.

Markus

1  In diesem Beitrag wurden bewusst Jargon-Ausdrücke und -Abkürzungen verwendet, die heute vielleicht viele nicht mehr kennen. Ein Teil davon war auch nur in meinem einst bevorzugten Netz geläufig. Hier sei daher explizit erklärt:

AM
Allgemeine Mail. Heute vergleichbar mit E-Mails an Mailinglisten oder mit Usenet-Beiträgen.
DAU
Dümmster Anzunehmender User. Angeblich von GAU (Größter Anzunehmender Unfall) abgeleitet. Keineswegs beleidigend gemeint, sondern schlicht eine Bezeichnung für einen absoluten Anfänger in was auch immer. Heutzutage gerne mit dem Kosewort Dummy bezeichnet.
DUW
»Duck und weg«, also Kopf einziehen, sich auf Schläge gefasst machen und am Ende klein bei geben. Eine der frühen deutschsprachigen Abkürzungen. Wenn man sie nach einem Satz oder am Ende eines Beitrags selbst verwendet hat, deutete man an, dass man sich der politischen Inkorrektheit der Äußerung bewusst war. Heutzutage würde man ein Teufelchen verwenden.
FLAME
Ursprünglich eine hingeschnodderte, nicht wirklich ernst zu nehmende, oft auch lächerliche Äußerung. Später zunehmend für sarkastisch, ironische Äußerung mit dem Potential für Streit verwendet.
FLAME WAR
Schlagabtausch mit FLAME. Heutzutage vergleichbar mit einem Shitstorm.
MCE
Minimal (but) Complete Example. Siehe MWE.
MWE
Minimal Working Example. Das ist das berühmt berüchtigte Minimalbeispiel.
NT
Nice Try (netter Versuch) oder No Thanks (nein danke). Was genau gemeint war, war nicht immer klar aber auch egal. Eine Ablehnung bedeutete es auf jeden Fall.
ÖM
Öffentliche Mail, siehe AM.
PM
Persönliche Mail. Heute vergleichbar mit E-Mails zwischen explizit angegebenen Benutzern.
Regular
Jemand, der sich regelmäßig in einer Usenet-Gruppe oder auf einer Mailingliste (heute auch in einem Internet-Forum) zu Wort meldet. Meist sind das gleichzeitig die Leute, die den anderen bei der Lösung ihrer Probleme helfen.
ROTFL
Rolling On The Floor Laughing, also sich vor Lachen auf dem Bode wälzen. Als Reaktion auf den Beitrag eines anderen je nach Situation mal als Zustimmung mal als beleidigende Entgegnung aufzufassen. Es gibt diverse Steigerungsformen davon.
RTFM
Read the fucking/fine manual. Ein schlichter Hinweis darauf, dass die Antwort in der Anleitung zu finden ist.
Troll
Bezeichnung für jemanden, der keinen erkennbaren, sinnvollen Beitrag zu einer Gemeinschaft leistet, sondern nur sich selbst produzieren will. Dazu ist ihm jedes Mittel recht, angefangen mit Fragen zu Problemen, die gar nicht existieren, bis hin zu Kritik an den Regulars.

2  Richtig, im Original war der Tonfall weniger spaßig als hier in der indirekten Rede. Jedoch sehe ich keine Veranlassung den Unflat auch noch zu zitieren.

3  Was für Geld????

by Markus Kohm at Friday, 2016-09-23 08:46

2016-09-22

2016-09-21

2016-09-20

LaTeX Project

DocEng '16: A Framework for Globally Optimized Pagination

A Framework for Globally Optimized Pagination

At DocEng ‘16 the ACM Symposium on Document Engineering Frank presented a paper on “A Framework for Globally Optimized Pagination” that discusses an algorithm and its theoretical foundation for globally optimized pagination using a dynamic programming approach. The paper was awarded best paper of the conference.

The full paper can be downloaded from the ACM Digital library through a link on the Publications page.

Abstract of the Paper

Pagination problems deal with questions around transforming a source text stream into a formatted document by dividing it up into individual columns and pages, including adding auxiliary elements that have some relationship to the source stream data but may allow a certain amount of variation in placement (such as figures or footnotes).

Traditionally the pagination problem has been approached by separating it into one of micro-typography (e.g., breaking text into paragraphs, also known as h&j) and one of macro-typography (e.g., taking a galley of already formatted paragraphs and breaking them into columns and pages) without much interaction between the two.

While early solutions for both problem spaces used simple greedy algorithms, Knuth and Plass introduced in the ’80s a global-fit algorithm for line breaking that optimizes the breaks across the whole paragraph [1]. This algorithm was implemented in TeX’82 [2] and has since kept its crown as the best available solution for this space. However, for macro-typography there has been no (successful) attempt to provide globally optimized page layout: all systems to date (including TeX) use greedy algorithms for pagination. Various problems in this area have been researched (e.g., [3,4,5,6]) and the literature documents some prototype development. But none of these prototypes have been made widely available to the research community or ever made it into a generally usable and publicly available system.

This paper presents a framework for a global-fit algorithm for page breaking based on the ideas of Knuth/Plass. It is implemented in such a way that it is directly usable without additional executables with any modern TeX installation. It therefore can serve as a test bed for future experiments and extensions in this space. At the same time a cleaned-up version of the current prototype has the potential to become a production tool for the huge number of TeX users world-wide.

The paper also discusses two already implemented extensions that increase the flexibility of the pagination process: the ability to automatically consider existing flexibility in paragraph length (by considering paragraph variations with different numbers of lines [7]) and the concept of running the columns on a double spread a line long or short. It concludes with a discussion of the overall approach, its inherent limitations and directions for future research.

[1] D. E. Knuth and M. F. Plass. Breaking Paragraphs into Lines. Software-Practice and Experience, 11(11):1119-1184, Nov. 1981.

[2] D. E. Knuth. TeX: The Program, volume B of Computers and Typesetting. Addison-Wesley, Reading, MA, USA, 1986.

[3] A. Brüggemann-Klein, R. Klein, and S. Wohlfeil. Computer science in perspective. Chapter On the Pagination of Complex Documents, pages 49-68. Springer-Verlag New York, Inc., New York, NY, USA, 2003.

[4] C. Jacobs, W. Li, and D. H. Salesin. Adaptive document layout via manifold content. In Second International Workshop on Web Document Analysis (wda2003), Liverpool, UK, 2003, 2003.

[5] A. Holkner. Global multiple objective line breaking. Master’s thesis, School of Computer Science and Information Technology, RMIT University, Melbourne, Victoria, Australia, 2006.

[6] P. Ciancarini, A. Di Iorio, L. Furini, and F. Vitali. High-quality pagination for publishing. Software-Practice and Experience, 42(6):733-751, June 2012.

[7] T. Hassan and A. Hunter. Knuth-Plass revisited: Flexible line-breaking for automatic document layout. In Proceedings of the 2015 ACM Symposium on Document Engineering, DocEng ‘15, pages 17-20, New York, NY, USA, 2015.

Tuesday, 2016-09-20 22:00

2016-09-19

2016-09-16

2016-09-14

Beautiful Type

Really nice sketch from a glass sign project, made by Dave...



Really nice sketch from a glass sign project, made by Dave Smith. More info and pictures on his webpage.

Wednesday, 2016-09-14 14:38

2016-09-13

Beautiful Type

mateuszwitczakdesigns: Working on tshirt designs,...



mateuszwitczakdesigns:

Working on tshirt designs, #handlettering #lettering #customlettering #typography #calligraphy #letters #drawing #blackandwhite #apoarel #tshirt

Tuesday, 2016-09-13 11:19

2016-09-12

2016-09-11

Some TeX Developments (by Joseph Wright)

TUG2017: Plan ahead

For those people thinking about going to TUG2017, the first, vital info has appeared: a date. The meeting will take place from 29th April to 3rd May along with BachoTeX. Hopefully everyone can start planning ahead …

by Joseph Wright at Sunday, 2016-09-11 14:31

2016-09-08

2016-09-06

Beautiful Type

Stunning work from @hamrick 😊 Don’t forget to check him...



Stunning work from @hamrick 😊 Don’t forget to check him out !
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Tuesday, 2016-09-06 12:22

2016-09-04

Beautiful Type

Awesome experiments from @itsaliving 😊 Don’t forget to...



Awesome experiments from @itsaliving 😊 Don’t forget to check him out !
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#letters #design #designer #illustration #branding #sketch #drawing #handmade #letters #design #designer http://ift.tt/2ceXouz

Sunday, 2016-09-04 13:25

2016-09-02

Fontblog

Monotype Themen auf der dmexco

Übernächste Woche, am 14. und 15. September trifft sich die Digitalwirtschaft auf der Kölner Kongressmesse dmexco. In fünf Hallen werden Marketing- und Medienprofis wie Kreative die Business-Potenziale von morgen diskutieren. Digitaler Hype? Digiconomy? Ja. Und wir mittendrin.

In der Congress Hall, wo die zentralen Keynotes und Panels über die Bühne gehen, wird das Team von Monotype zum ersten mal mit eigenem Stand vertreten sein: Halle 9, Stand C-031a.

weiss1200x600Besuchen Sie uns in Halle 9, Stand C-031a: Wir zeigen die neuesten Entwicklungen beim Kommunikationswerkstoff Schrift.

Heiß diskutierte Themen der Kommunikations-, Media- und Marketing-Industrie lauten: Wie treten wir in Kontakt mit unseren Zielgruppen? Welche Plattformen und Formate bieten sich an? Sind Influencer die neuen Markenbotschafter? Reicht es authentisch zu bleiben? Wie profitiert Kreativität von Technology? Wie treibt Branding die Performance?

Schriften sind der Stoff aus dem die visuelle Kommunikation gemacht ist – oder, um Erik Spiekermann zu zitieren: »Schrift ist sichtbare Sprache.«

Unsere dmexco-Themen beleuchten die Rolle der Schrift in der geschriebenen Kommunikation, dem Dialog mit Kunden. Wir zeigen an unserem Stand wie die neueste Generation der Webfonts den Marken-Auftritt vervollkommnet.

monotype_fonts_fonts-for-web_opentype_germanWie im Print-Bereich können OpenType-Features inzwischen auch online gesteuert werden: Unterschneidung, Ligaturen, alternative Zeichen und Ziffern, Kapitälchen, Ordnungszahlen, Zierbuchstaben, Brüche – moderne Browser unterstützen endlich anspruchsvolle Typografie.

Web-Fonts verbinden kreatives Auftreten mit besserem Suchmaschinen-Ranking, schnellen Ladezeiten und maximaler Lesbarkeit.

Für die Benutzerführung in Apps spielen App-Fonts eine zentrale Rolle. Stammkunden verlassen sich auf das vertraute Branding, Neukunden werden durch klare Typografie überzeugt.

fonts_fonts-for-apps_branding_germanMit einer klaren Markenidentität finden Sie und Ihre App gerätübergreifend Beachtung. Wird das Corporate Design konsequent durchgesetzt, werden Ihre Kunden auch künftige Apps sofort zuordnen.

HTML5-Anzeigen und das Ende von Flash sind in aller Munde. Seit dem 30. Juni akzeptiert Google keine Flash-Anzeigen mehr. Das bedeutet, dass jede neue Anzeige für Google in HTML5 programmiert sein muss. Ab Januar 2017 erlischt der Bestandsschutz für zuvor hochgeladene Flash-Anzeigen.

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Das HTML5-Format beendet das Gestalten vielfältiger Anzeigen-Formate. Die Anzeigen verhalten sich adaptiv und passen sich automatisch der Größe und Orientierung des Formats an.  

HTML5-Anzeigen können responsiv gestaltet werden und funktionieren auf jedem Bildschirm oder Gerät. Funktionen wie Inline-Video, markierbarer Text und nahtlose, wechselseitige Interaktionen sorgen für eine bessere Aufnahme durch Internetnutzer. Die Verwendung von Live-Text mit Web-Fonts gestatten es, Programmatische Werbung auszuliefern.

Messaging Apps mit Emoji-Schriften liegen in den USA bereits voll im Trend und reichen von einfachen Nachrichten-Apps bis zu kompletten Social Media Hubs mit Features wie Spielen, Bezahlservices, Video-Streaming, Emoji-Tastaturen und digitale Marktplätze für Sticker.

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Emoji- und Sticker-Inhalte mit Branding können Nutzer über ihre Messenging-Apps weitergeben. Dies eröffnet einen neuen Kanal für überzeugende wie messbare Kampagnen.

Monotype ist ein weltweit angesehener Anbieter von Produkten, Technologien und Dienstleistungen im Bereich Schrift. Wir wissen, wie Kommunikation mit Schriften geht.

Besuchen Sie uns an unserem Stand und erhalten Sie die Updates über #Webfonts, #Appfonts, #Html5-Ads und #Emojis. Wenn Sie uns auf der dmexco treffen möchten, um sich über die neuesten Entwicklungen in der Welt der Schriften zu informieren, freuen wir uns, Sie zu begrüßen. Hier geht es zur Termin-Seite: monotype.de/dmecxo.

The post Monotype Themen auf der dmexco appeared first on Fontblog.

by Sabine Gruppe at Friday, 2016-09-02 10:46

2016-08-29

UK TUG

Speaker Meeting 2016

The Committee are very happy to announce that the 2016 UK-TUG Speaker
Meeting will take place on 15th October in the Fletcher Room, Trinity
College, Oxford. The day is scheduled to begin at around 10:30 and to
run until around 16:00. The UK-TUG AGM will take place as part of the
day: see the separate notice.

Talks on TeX-related are invited: talk times are flexible.

The committee has invited a special guest: Stefan Kottwitz of Lufthansa Industry Solutions. He will talk about applications of TeX in industry, such as using TeX for programming Cisco switches and generating converged network designs.

Attendance at the meeting is free for members of UK-TUG. The committee
will provide lunch as part of the day: please let us know if you will be
attending to plan for this.

by josephwright at Monday, 2016-08-29 20:20

2016-08-17

TeXblog - Typography with TeX and LaTeX (by Stefan Kottwitz)

TeXdoc.net updated

The TeX on-line documentation service TeXdoc.net got an update: it’s now based on the newest documentation coming with TeX Live 2016. At this occasion it moved to a new web server.

In the background, TeXdoc.net runs the texdoc application that comes with TeX Live. The front-end runs with Apache on Debian Linux, using the dwoo PHP5 template engine. The content gets updates via a script. Recently, the step to TL ’16 was delayed, as it should happen on the new server.

So, for example, there are the manuals of the brand-new TikZ 3.0.1a and pgfplots 1.14.

You can browse documentation by topics, or simply type into a search field. Auto-completion will offer suggestions:

texdoc-autocomplete

OpenSearch is supported: when you are on the TeXdoc.net web site, you can add it to your search engines, such as here on Firefox:

texdoc-opensearch

You can view documentation on your own computer, just typing texdoc <keyword> on the command line. Just to mention that – an experienced TeX user knows that, while a new user sometimes did not yet use the command line mode.

What is the purpose of TeXdoc.net?

  • You can read TeX documentation even without having TeX installed.
  • You can access TeX documentation on tablets and mobile phones too, in addition to PCs or laptops.
  • Even if an older TeX is installed, you can get the newest documentation on the Web.
  • You can read a package manual before you install it.
  • The standardized link syntax http://texdoc.net/pkg/<packagename> is easy to remember.
  • Forums, such as LaTeX-Community.org and goLaTeX.de have buttons and BBCode tags for linking keywords (package names) to the corresponding documentation – saying RTFM is made easier ;-) of course meant in a friendly way. Whenever you mention a package or want to point to its manual, it’s as easy as a mouse click.

The last point lead to the idea to start this service, adding value and easiness to thousands of forum posts.

by stefan at Wednesday, 2016-08-17 10:43

LaTeX Project

Globally optimized pagination

Globally optimized pagination with LaTeX

At the TUG 2016 conference in Toronto Frank gave a presentation on globally optimized paginiation using LuaTeX as the processing engine. The presentation demonstrated a framework for automatically producing an optimal pagination for documents (containing floats) such as Alice in Wonderland.

The slide deck (or rather the mindmap he used) and the demonstration documents are now available on the Publications page; the video of the talk will follow in the near future.

Wednesday, 2016-08-17 00:00

2016-08-15

Fontblog

Emoji Chinesisch – müssen wir das lernen?

Gasteditorial von Jochen Gros

Als Designer und Designtheoretiker reflektiert Jochen Gros seit 1974 verschiedene Entwicklungen der »Do-it-Yoruself«-Kultur, zunächst im Rahmen der Des-In-Gruppe mit selbst gebauten Möbeln aus Abfallmaterialien. Seit 1994 als Gründer des C-Labors und Initiator von Newcraft mit Enwürfen für die handwerkliche Fertigung durch computergesteuerte Maschinen, und seit dem Ausscheiden aus der HfG Offenbach 2004 nicht nur mit Icons im Stil von Handschrift, sondern nun auch mit dem Versuch einer digitalen Reanimation von Handschrift, d. h. einem alten grafischen Inbegriff des Selbermachens. Seit vielen Jahren beschäftigt sich Jochen Gros auch mit der visuellen Kommunikation mittels statischer Symbole (Icons) und animierter Symbole (Movicons).

Prof. Gros ist Autor verschiedener Bücher und veröffentlicht seit 1976 in Fachzeitschriften wie form, Domus, Page etc. Auch im Fontblog meldet er sich nicht zum ersten Mal zu Wort.

– – – –

In dem Buch Die Schrift: Hat Schreiben Zukunft? prophezeit Vilém Flusser bereits 1993 ein neues “Universum der technischen Bilder” und dafür war er sogar bereit, das Alphabet aufzugeben. So weit sind wir natürlich noch lange nicht. So weit wird es nie kommen. Und doch:

1. Stellen Sie sich vor, Sie schreiben eine Email, einen Geschäftsbrief, was auch immer, und bei bestimmten Wörtern wird jedesmal angezeigt, dass sie auch durch Emoji zu ersetzen sind.

Wer älter als 13 ist, muss das nicht unbedingt cool finden. Aber genau so funktioniert inzwischen die ganz normale chinesische Texteingabe. Wer hier zum Beispiel “che” (Auto) tippt, der erhält zunächst ein Pop-up Menü mit synonymen Schriftzeichen und dazu gehören jetzt auch Emoji, Seite an Seite und gewissermaßen auf Augenhöhe mit den klassischen Schriftzeichen.

Emoji Chinesisch Abb 1

Na gut, könnte man jetzt sagen, die Chinesen erhalten ohnehin bei jedem Wort zunächst ein Pop-up Menü mit synonymen Zeichen, einfach weil es in ihrer Sprache so viele davon gibt. Und da kommt es wohl auf ein weiteres, anscheinend gleichbedeutendes Bildchen auch nicht mehr an. Unsere Textverarbeitung dagegen funktioniert doch ganz anders, und da kann der Kinderkram sicher nicht so weit ausufern. Sie werden sich noch wundern.

2. Stellen sie sich vor, Sie schreiben auf dem iPad, wie gewohnt, einen Text, und einzelne Wörter erscheinen automatisch im Highlight. Damit zeigt das Programm an, dass man nur mit dem Finger auf ein solches Wort tippen muss und es verwandelt sich, Sim Sala Bim, in ein Emoji. Zukunftsmusik? Nein, genau so funktioniert die Texteingabe bei Apple in dem neuen iOS 10 Messenger.

3. Und stellen Sie sich dann auch noch das umgekehrte Verfahren vor: Bestimmte Wörter erscheinen gar nicht erst im Highlight, sondern werden, quasi ohne uns zu fragen, sofort durch ein Bildchen ersetzt. So können wir das Wortbild zwar nicht wählen, aber immerhin mit einem Sonderzeichen (#) wieder abwählen. Das allerdings ist nun doch Zukunftsmusik. Gleichwohl kann man das Verfahren bereits mit einem experimentellen Font ausprobieren, mit Emoji English.ttf (1).

Fassen wir zusammen: Alle drei Beispiele, und am Ende kommt noch eins dazu, illustrieren eine Art Paradigmenwechsel: Emoji werden nicht mehr in Menüs angeboten, sondern mit Wörtern in den Text eingeschrieben. Das ist in der Tat unschlagbar praktisch, hat aber auch weitreichende Konsequenzen. Nichts für eingefleischte Ikonoklasten.

Emoji-Typing mit Risiken und Nebenwirkungen

Das neue Verfahren, kurz Emoji-Typing, funktioniert natürlich nur, wenn man Wörter definitiv mit mehr oder weniger gleichbedeutenden Bildchen assoziiert. Und das wiederum führt mit der Zeit, fast wie in einer Muttersprache, zu einem, wenn auch nur partiellen Vokabular wohldefinierter Wortbilder. Einen Vorgeschmack darauf vermittelt zum Beispiel ein Emoji namens “Freudentränen”, das es immerhin schon zum Wort des Jahres 2015 gebracht hat (2). Wer jetzt also regelmäßig Wörter durch bestimmte Emoji ersetzt, der entwickelt nach und nach so etwas wie eine alphabetische und visuelle Zweisprachigkeit mit jeweils unterschiedlichen Emotionen und Konnotationen.

Gäbe es einen Plan dahinter, abgesehen vom praktischen Vorteil, es wäre die zusätzlich Einführung einer neuen Bilderschrift. Aber auch heute schon ist infolge zunehmend praktikabler Verfahren durchaus zu befürchten, dass immer mehr Wörter durch kindliche Emoji ersetzt werden. Und was sollen wir dann machen, wenn wir uns von den infantilen Bildchen belästigt fühlen, die Freunde und Partner uns andauernd zusenden? Müssen wir die wörtliche Bedeutung der uns aufgedrängten Emoji dann am Ende auch noch erlernen? Hier gibt es wohl nur zwei Möglichkeiten: Entweder man zettelt einen gewaltigen Aufstand gegen den ganzen Kinderkram an, oder man versucht “das Beste” daraus zu machen. Doch einerlei, wie man sich entscheidet, die zu Grunde liegende Technologie kann keiner mehr außer Acht lassen und schon gar nicht ihre fantastischen Möglichkeiten.

Und warum eigentlich können Emoji nicht auch ganz anders aussehen?

Für eine Befürchtung immerhin, die zunehmende Infantilisierung, gibt es womöglich einen Lichtblick. Wenn wir den Begriff Emoji nämlich nicht nur an den derzeitigen Beispielen dafür festmachen, wenn wir vielmehr von der japanischen Übersetzung ausgehen, von “e” Bild und “moji” Schriftzeichen, dann kommen heute nicht immer mehr Emoji auf uns zu, sondern neue Schriftbildzeichen. Und als solche wird man sie wohl – analog zu den alphabetischen und chinesischen Schriftzeichen – früher oder später ebenfalls in typografischer Vielfalt und für unterschiedliche Zielgruppen gestalten. Vielleicht gibt es dann auch “Emoji” für Erwachsene.

In der Praxis sieht das zunächst einmal so aus: Apple zum Beispiel integriert ab iOS 10 auch Emoji und Sticker von Fremdanbietern in seinen iMessenger. Und dafür gibt es nur einen Grund: typografische Vielfalt. Die Bandbreite der Emoji Gestaltung wäre dann aber  auch noch mit einer ganz  anderen Art von Schriftbildzeichen zu erweitern, mit Piktogrammen und Icons. Auch die haben ja in der Regel, und trotz vieler grafischer Varianten, eine nicht nur bei “Mann” und “Frau” wörtlich zu lesende Bedeutung und eine lange Vorgeschichte als “Hilfsbilderschrift” (3). In den Text einzuschreiben sind Piktogramme allerdings nur, wenn sie sich gewissermaßen in die Zeile ducken.

Emoji ChinesischUnd wenn wir schon dabei sind: Mit Piktogrammen lassen sich offenbar noch viel mehr Begriffe visualisieren, als im Stil heutiger Emoji. In der chinesischen Texteingabe jedenfalls finden sich bis heute noch keine Bildchen für zum Beispiel die folgenden Begriffe.

Emoji Chinesisch Abb-3

Doch selbst wenn sich nun Emoji entwickeln, die auch ganz anders aussehen, als die bisherigen: grafische und typografische Vielfalt macht, insbesondere bei visuellen Begriffen, selbstverständlich nur Sinn, wenn man die neuen Schriftbildzeichen auch semantisch differenziert und linguistisch kultiviert. Nennen wir es Grammatik.

Einsicht in eine Wort-Bild-Grammatik

Sicher kann man die wörtliche Bedeutung von Emoji auch aus dem Gebrauch heraus erlernen, beispielsweise wenn dieses Zeichen 👔  in der chinesischen Schrift immer Schlips bedeutet. Man kann Schriftbildzeichen aber auch so gestalten, dass sie einen Begriff überall eindeutig und dazu noch wie selbstverständlich bezeichnen! Dieses Projekt einer wort-bildlichen und gleichwohl sich selbst erklärenden Grammatik ist hier natürlich nur beispielhaft zu veranschaulichen, angefangen mit der regelmäßigen Unterscheidung zwischen dem jeweils Gemeinten und seiner Umgebung, zwischen dem visuellen “Text” und seinem Kontext.

Emoji Chinesisch Abb-4

Eine umfassende Darstellung dieser Grammatik (4) reicht inzwischen von der Unterscheidung zwischen Artikel, Verb, Adjektiv usw. bis hin zur regelgerechten Satzbildung. Und die funktioniert offenbar allein schon mit zwei Personalpronomen und einem durch Speedlines gekennzeichneten Tätigkeitswort bzw. Verb:

Emoji Chinesisch Abb 5 I love You1000

Doch wie auch immer wir heute versuchen, “das Beste” aus den neuen Schriftbildzeichen zu machen, es erfordert Zeit, viel Zeit, und dabei rast uns die technologische Entwicklung nur noch weiter davon. Inzwischen nämlich funktioniert das Bilder-mit-Wörtern-Schreiben nicht nur offline, wie bisher, sondern auch online – mit buchstäblich Schwindel erregenden Aussichten.

One more thing ….. Nehmen wir zum Beispiel
Slash, ein App mit virtueller Tastatur und einer Sondertaste. Tippt man die an, dann erscheint zunächst eine Auswahl von Internet  Plattformen: /emoji, /sticker, /giphy, /soundcloud usw.. Hier wählen wir zum Beispiel /giphy und tippen “happy”.

Emoji chinesisch Abb 6 +text

In der oberen Zeile erscheinen jetzt verkleinerte GIFs zum Scrollen und Durchblättern. Es sind vermutlich alle, die bei giphy mit dem Wort “happy” eingereicht wurden. So aber entsteht nur ein wüstes Durcheinander. Wesentlich brauchbarer wäre das Verfahren vielleicht, wenn man auch hier zwischen unterschiedlichen Stilen wählen könnte, um die Anzahl wort-bildlicher Animationen für den jeweiligen Gebrauch zu beschränken. Und das gilt im Prinzip dann auch für die Anbieter von Emoji, Fotos, Videos und Musikstücken, die über Slash und ähnliche Programme online abzugreifen sind.

Nun wollte ich diesen Text eigentlich so beenden, wie er angefangen hat, mit einem Zitat von Vilém Flusser, selbst wenn Flusser den Kern der Sache wiederum überspitzt: “Alle Revolutionen sind technische Revolutionen” (5). Doch jetzt drängt sich doch noch ein Verweis auf in Richtung Philosophie und Kunstwissenschaft.

Auf, auf zum erneuten Bilderstreit!

Der Streit um die Bedeutung, die Gewichtung und den Gebrauch von Wörtern, oder Bildern, der so genannte Bilderstreit, hat bekanntlich eine lange Tradition bis hin zur Sinnbild feindlichen Abstraktion als Kennzeichen der Moderne. In seiner aktuellen Ausprägung geht es dabei jedoch vor allem um den„Pictorial Turn“ (6), um eine, in der Digitalisierung und im Zeitgeist angelegte Tendenz zur Visualisierung unseres Denkens und Kommunizierens. Doch dieser „Pictorial Turn“ wird bislang vor allem philosophisch, oder medien- und kunsttheoretisch reflektiert. Inzwischen jedoch lenken kleine, niedliche, kitschige Emoji, die quasi von ganz unten, aus einer kindlichen Graswurzelbewegung heraus aufgetaucht sind, den Blick immer stärker auch auf die Form und Formulierung einzelner Wörter und Begriffe, und damit zugleich auf den Kern unserer Kultur. Im Chinesischen jedenfalls schreibt man das Wort “Kultur” von je her als Inbegriff mit den Zeichen für „Schrift“ und „Entwicklung“.

(1) Gros, Jochen, Emoji English.ttf, ein Font zum Herunterladen
http://icon-language.com/basic/today.html

(2) Gros, Jochen (2016) Freudentränen – Word of the Year, in: form 264, S. 78-82

(3) Neurath, Otto, Gesammelte bildpädagogische Schriften, Band 3, Wien 1991, S.432

(4) Gros, Jochen (2016) Emoji Chinesisch, PDF, mit einem Piktogramm-Vokabular und
einer ausführlichen Grammatik der visuellen Begriffsbildung und Satzbildung.
http://icon-language.com/basic/today_files/Emoji %20Chinesisch_Essay.pdf

(5) Flusser, Vilém (1988): Alle Revolutionen sind technische Revolutionen.
In: Kunstforum International, Bd.97, 1988, S.120 (6) Mitchell, W.J.T.,
Pictorial Turn, in: Picture Theory, The University of Chicago Press,
Chicago 1994, S.11

(6) Mitchell, W.J.T., Pictorial Turn, in: Picture Theory, The University of Chicago Press, Chicago 1994, S.11

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by Sabine Gruppe at Monday, 2016-08-15 07:22

2016-08-12

Fontblog

Köln! Wir kommen!

Logo_dmexco

Gleich zweimal besuchen wir im September die Rhein-Metropole. Zunächst  werden wir am 14. und 15. September erstmals mit eigenem Stand auf der dmexco, Kongress und Messe der Digitalwirtschaft, vertreten sein. Uns findet ihr in Halle 9, Stand C-031a. Wir zeigen die neueste Generation der Webfonts, warum unsere Schriften viele Apps erfolgreicher machen, wie HTML5-Anzeigen schneller laden und unsere Emoji-Kampagnen in den USA alle Rekorde brechen.

Nur noch bis nächsten Montag könnt ihr euch hier das kostenlose dmexco-Ticket sichern, statt 399 € an der Tageskasse zu zahlen. Übrigens: ›DIGITAL is everything, not every thing is digital‹ – das diesjährige Motto ist gesetzt in FF ThreeSix.


typo-day-logo Köln

Zwei Wochen später, am 30. September, gastiert unser Kommunikations-Seminar für Profis, TYPO Day im Deutschen Sport und Olympia Museum. TYPO Day zeigt, was Schrift heute kann. Das Themenspektrum reicht von der Ästhetik und der typografischen Qualität, über Markenbildung, neue Ausgabegeräte, bis hin zu den neuesten Technologien.

Mit von der Partie sind neben Gastgeber Jürgen Siebert, der Schriftentwerfer, Informationsdesigner, Autor und Typomane Erik Spiekermann, Schrift-Entwerferin und Lettering-Künstlerin Ulrike Rausch, E-Pub-Expertin und Dozentin Andrea Nienhaus, App-Herausgeber und UI-Berater Frank Rausch, Decode-Unicode-Gründer Johannes Bergerhausen und Editorial-Designer Henning Skibbe. Wir freuen uns, den frisch gebackenen Type Director von Monotype Deutschland, Hendrik Weber als Sprecher zu präsentieren.

Bis 6. September gilt der Early Bird-Tarif. Zum Programm und den Tickets …

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by Sabine Gruppe at Friday, 2016-08-12 11:36

2016-07-31

Uwes kleines Technikblog - Kategorie LaTeX (by Uwe Ziegenhagen)

Plots mit pgfplots

Hier ein kleines Beispiel für pgfplots, das ich aus diversen TSX Beiträgen für einen Python Artikel zusammengebaut habe:

\documentclass[12pt,english]{standalone}
\usepackage[T1]{fontenc}
\usepackage{tikz}
\usepackage{pgfplots}
\pgfplotsset{compat=newest}
\pagestyle{empty}
 
\begin{document}
\begin{tikzpicture}
\begin{axis}[
    domain=0:9,
    axis lines = center,
    xlabel = {$x$},
    ylabel = {$y = f(x)$},
    height=8cm, width=11cm, grid=major,grid style={dashed, gray!30},
    xmin=-1, xmax=10, ymin=-1, ymax=7,xtick={1,2,...,10},ytick={1,2,...,6}]
 
\addplot[draw=red,domain=0:8]{-0.5*x+4};
\addplot[draw=blue,domain=1:3]{-3*x+9};
\end{axis}
\end{tikzpicture}
\end{document}

pff

Uwe

Uwe Ziegenhagen has been working with LaTeX for more than a decade. Besides TeX/LaTeX he likes to work with Python, Rasberry/Arduino and his digital camera.

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by Uwe at Sunday, 2016-07-31 21:55

2016-07-25

LyX

LyX 2.2.1 released.

First Maintenance Release in 2.2.1 Series

Monday, 2016-07-25 00:00

2016-07-11

Fontblog

Buchtipp: Lust auf Lettering

Lust_auf_Lettering_Cover1_PSDAuf den wachsenden Stapel der Bücher über Handlettering haben Martina Flor und der Hermann Schmidt Verlag soeben ein weiteres Buch gelegt. Die meisten Bücher, die bereits auf dem Stapel lagen, sind entweder Übungsbücher mit zwei Dritteln leerer, linierter Seiten, Activity-Bücher zum Reinmalen oder Bastelbücher mit Anleitungen zum Beschriften von Marmeladengläsern. Und selbst das Buch von Jessica Hische, der anderen Queen of Handlettering, ist in großen Teilen eine detailliert erläuterte Portfolioshow, wenn auch eine äußerst aufschlussreiche und inspirierende.

Nicht so das Buch von Martina Flor. Also, nein, nein, es ist natürlich auch aufschlussreich und inspirierend, aber eben viel mehr als das. Auf die Gefahr, dass ein Lob dieser Größenordnung unglaubwürdig wirkt: workshop-erprobt und charmant illustriert, schön gestaltet und gut gedruckt – Martina Flors „Lust auf Lettering“ ist ein Traum in Buchform. Und man weiß schon jetzt: ein Standardwerk.

Lust_auf_Lettering_DS3_Druck

Lettering Digital: »Anfangs fühlt sich das Zeichnen in der digitalen Umgebung an, als würden wir auf dem Mond laufen.«

Denn „Lust auf Lettering“ ist endlich ein Buch, das fundiert ins zeitgenössische Handlettering einführt, statt sich in Step-by-Step-Projektanleitungen zu verlieren und das typografische Fachwissen, das man auch fürs Lettering braucht, herunterzuspielen. Hier findet man keine Alphabet-Vorlagen zum Abzeichnen und keine Step-by-Step Dekoprojekte. Stattdessen teilt Martina Flor großzügig ihr Wissen und ihre Techniken aus dem Kontext der Schriftgestaltung und erklärt, welche Rolle diese beim Lettering spielen. Sie vermittelt umfassend und systematisch, wie man kenntnisreich Buchstabenformen entwickelt, die eigenen Entwürfe hinterfragt und verbessert und schließlich als „exquisite Buchstaben-Bilder“ digital vollendet.

Lust_auf_Lettering_DS2_Druck

Sparsam mit Ankern und trotzdem detailgetreue Digitalisierung der Vorlage: Martina Flor erklärt Schritt für Schritt wie die analogen Buchstabenformen am Computer nachgearbeitet werden 

Kapitel eins unterscheidet Lettering von Kalligrafie und Typografie und zeigt dessen viele Verwendungszwecke. Kapitel zwei schult das typografische Auge und lehrt analytisches Sehen anhand von Fassadenschriften. Mit unzähligen Beispielzeichnungen führen Kapitel drei und vier in die typografischen Grundlagen ein und stellen Lettering-Werkzeuge und ihre Anwendung vor. In Kapitel fünf geht es um die Vielfalt gestalterischer Stile, Kapitel sechs beleuchtet, wie man Lettering-Entwürfe komponiert. Den Weg von schnellen Bleistiftskizzen zu perfekten Bézierkurven erklären Kapitel sieben und acht und Kapitel neun zeigt den letzten Schliff mit Farbe und Textur. Abschließend gibt Martina Flor jede Menge Praxistipps für die Arbeit als professioneller Lettering Artist, basierend auf ihrer langjährigen Erfahrung als eine der weltweit bekanntesten Vertreterinnen ihres Fachs.

Chris-Campe_Handlettering-Bücher

Auf den 168 Seiten fehlt manchen vielleicht die Überleitung in die Praxis, also konkrete Impulse für den Einstieg ins eigene Tun. Möglicherweise ist die Du-Ansprache im Text einigen zu jovial. Und klar, Martina Flors perfekter, ornamentaler Stil ist vielleicht nicht jedermanns Sache. Aber so oder so: dieses Buch sollte bei allen, die sich ernsthaft mit Lettering befassen, ganz oben auf dem Stapel liegen.

 

Rezension von Chris Campe / All Things Letters, Hamburg, Abbildungen: Verlag Hermann Schmidt Mainz (1 – 3), Chris Campe (4)

– –

Martina Flor: Lust auf Lettering

Ein praxiserprobter Workshop in zehn Schritten, 168 Seiten mit unzähligen Abbildungen, Tipps und Tricks, Format 21 x 24 cm, Halbleinenband mit farbiger Prägung, Verlag Hermann Schmidt, Mainz.

→ zum Buch …

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by Sabine Gruppe at Monday, 2016-07-11 09:37

2016-07-07

Uwes kleines Technikblog - Kategorie LaTeX (by Uwe Ziegenhagen)

Parallel LaTeXing with Python Threads

Based on an example from stackexchange I have created a small example on parallel TeX compilation.

# -*- coding: utf-8 -*-
"""
Created on 2016-07-06
Uwe Ziegenhagen
based on http://stackoverflow.com/questions/16181121/python-very-simple-multithreading-parallel-url-fetching-without-queue
"""
 
from multiprocessing.pool import ThreadPool
from time import time as timer
import os
 
files = ['test-01.tex','test-02.tex','test-03.tex','test-04.tex','test-05.tex',
'test-06.tex','test-07.tex','test-08.tex','test-09.tex','test-10.tex']
 
def compile_file(cfile):
	try:
		result = os.system('pdflatex -interaction=batchmode ' + cfile)
		return cfile, None
	except Exception as e:
		return cfile, e	
 
start = timer()
results = ThreadPool(8).imap_unordered(compile_file, files)
for cfile, error in results:
	if error is None:
		print("%r compiled in %ss" % (cfile, timer() - start))
	else:
		print("Error compiling %r: %s" % (cfile, error))
		print("Elapsed Time: %s" % (timer() - start,))
 
print('Gesamtzeit',timer() - start)

Uwe

Uwe Ziegenhagen has been working with LaTeX for more than a decade. Besides TeX/LaTeX he likes to work with Python, Rasberry/Arduino and his digital camera.

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by Uwe at Thursday, 2016-07-07 19:52

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

Gutenberg-Jahrbuch 2016

Pünktlich zur Mitgliderversammlung ist das neue Gutenberg-Jahrbuch 2016 erschienen. Herausgegeben von Univ.-Prof. Dr. Stephan Füssel und typografisch umgesetzt von Prof. Ralf de Jong besticht es außerdem durch etliche interessante Aufsätze zu unterschiedlichen Teilbereichen der Druckforschung.

Thursday, 2016-07-07 08:37

2016-07-05

Beautiful Type

Beautiful details and type in this packaging designed by...









Beautiful details and type in this packaging designed by Co-Partnership, an australian agency.

Tuesday, 2016-07-05 11:17

2016-07-01

2016-06-30

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

Veranstaltungsprogramm Juli - Dezember 2016

Das Programm für die zweite Jahreshälfte 2016 ist <link file:912="file:912"/>hier als Download verfügbar. In der Geschäftsstelle ist es auch als gedruckte Variante vorhanden. Wir freuen uns auf viele Treffen mit unseren Mitgliedern!

Thursday, 2016-06-30 13:06

2016-06-28

2016-06-26

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

Gutenberg-Preisträger 2016: Prof. Dr. h. c. Klaus-Dieter Lehmann

Der Gutenberg-Preis des Jahres 2016 der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft und der Stadt Mainz wurde am 26. Juni an Prof. Dr. Klaus-Dieter Lehmann (München) verliehen. Am Johannisfest des Jahres 2016 wurde der Gutenberg-Preis der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft und der Stadt Mainz an den herausragenden Kulturmanager, Bibliothekar und Bücherliebhaber Prof. Dr. Klaus-Dieter Lehmann (München) vergeben. Die Verleihung wurde vom Oberbürgermeister der Stadt Mainz, Michael Ebling, gleichzeitig Präsident der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft, vorgenommen. Die zugehörige Pressemitteilung sowie Bildmaterial findet sich weiter unten.

Sunday, 2016-06-26 11:21

115. Mitgliederversammlung

Die Einladung zur diesjährigen Mitgliederversammlung haben unsere Mitglieder bereits postalisch erhalten. Die Tagesordnung findet sich weiter unten als PDF. Dieses Jahr findet die Versammlung am Sonntag statt! Einen Höhepunkt der Mitgliederversammlung wird die Preisverleihung des Gutenberg-Preises 2016 der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft und der Stadt Mainz bilden. Die Verleihung ist öffentlich und findet am 26.06.16 von 12.30 - 14.00 Uhr im Ratssaal des Mainzer Rathauses statt. Diesjähriger Preisträger ist Prof. Dr. h. c. Klaus-Dieter Lehmann. Am Donnerstag, den 23.06.16, findet ein lebendiger Vortrag mit dem Titel "Der Einfluss des Buchdrucks auf den Reformationsprozess" statt. Dieser ist ebenfalls eine öffentliche Veranstaltung. Die Einladung kann weiter unten heruntergeladen werden. Die Moderation übernimmt Dr. Erwin Kreim, die Texte werden von Rolf Hartmann und Dr. Peter Mayer präsentiert.

Sunday, 2016-06-26 10:52

2016-06-20

LyX

LyX 2.1.5 released.

Last Maintenance Release in 2.1.x Series

Monday, 2016-06-20 00:00

2016-06-19

Typeset In The Future

Blade Runner

After studying Alien in intimate detail, it’s time to look at the typography and design of Ridley Scott’s other classic sci-fi movie, Blade Runner. Based on Philip K. Dick’s novel Do Androids Dream of Electric Sheep?, Blade Runner cements Scott’s reputation for beautiful, gritty, tech noir science fiction.

(As with my previous articles, I should note that there are spoilers aplenty throughout the next 5,000 words. If you don’t want to know when Blade Runner’s sole appearance of Eurostile Bold Extended occurs, look away now.)

Blade Runner’s opening crawl is distinctly un-futuristic in its choice of font. It uses Goudy Old Style – designed by Frederic W. Goudy in 1915 – as part of a veritable typographic cornucopia:

bladerunner_opening_crawl

Within five-and-a-bit paragraphs, we are treated to several inconsistently spaced examples of small caps (all of which make me think of death talking inside my head), and five — count them! — examples of particularly chunky em dashes. (Thankfully, they do not follow the freaky American style of removing—for no reason at all—their surrounding spaces.)

My favorite aspects of this opening crawl, however, are the arbitrary examples of Mid-Sentence Capitalized Words, as popularized by A. A. Milne and P. L. Travers:

With the opening crawl’s typographic anomalies fresh in our minds, it’s time to meet our first suspected replicant. Leon, a potential NEXUS 6,  is being tested with a Voight-Kampff machine in the offices of the Tyrell Corporation. We know we’re in the offices of the Tyrell Corporation, because the chairs have TYRELL CORP. stenciled on the back of them, in what might be Akzidenz-Grotesk Extended:

As we discovered in both Alien and Moon, omnipresent corporate branding is the single most important sign of a successful international conglomerate.

The Voight-Kampff machine measures contractions of the iris muscle to gauge the subject’s empathetic response to a range of questions. We see a close-up of one of Leon’s green eyes as the test is administered:

This is odd, given that Leon’s eyes are blue:

The Voight-Kampff test is also administered to Tyrell’s niece, Rachael, later in Blade Runner. We see a close-up of one of Rachael’s green eyes as the test is administered:

This is odd, given that Rachael’s eyes are brown:

Thankfully, this mystery is easy to explain: the eyes we see on these Voight-Kampff screens are taken from stock footage by Oxford Scientific Films, and not from an actual replicant. This is almost certainly because the eyes of a real replicant are notoriously hard to film without a bad case of red-eye effect – a fact that Scott struggled with throughout the making of Blade Runner. Indeed, despite the efforts of modern film restorers, even the Final Cut of Blade Runner shows an unavoidable example of this phenomenon the very first time we meet Leon:

The same is true when we meet Rachael (purportedly Tyrell’s niece, but later exposed as an unsuspecting replicant):

The trademark tinge is also there when Pris is reunited with Roy Batty in J.F. Sebastian’s apartment:

Tyrell’s artificial owl provides a particularly glowy example:

Hell, even a top-of-the-range NEXUS 6 like Roy Batty suffers from a bad case of the red-eye:

This problem surfaces time and time and time again throughout the film. Given the otherwise incredible realism of the (entirely animatronic) replicant “actors” in the movie, it’s unfortunate that the producers couldn’t find a way to work around such a simple photographic bugbear.

Perhaps the most inexplicable example of this phenomenon, however, is a blurry background shot late in the movie, featuring central protagonist (and definitely-not-a-replicant) Rick Deckard, played by Harrison Ford:

How strange! I’m sure it won’t turn out to be significant.

The first time we meet Deckard, he’s sat in the Los Angeles rain, idly reading a newspaper. The headline of this newspaper is FARMING THE OCEANS, THE MOON AND ANTARCTICA, in what looks like Futura Demi:

This isn’t the first time we’ve heard about lunar business endeavors. As we saw in Moon, NASA was accepting applications to mine the moon as far back as January 2014. Things have moved on even further since then, with the Google Lunar X Prize offering $20m to the first privately funded team that can land a robot on the Moon, travel more than 500 meters, and transmit back high definition images and video. By the end of 2015, sixteen teams had registered in the competition, with craft names such as Moonraker, Tesla, Sagan, and Tetris. Indeed, as of when this article was published, the Moon Express and Space IL teams had launch dates confirmed for 2017. The Lunar X Prize means that farming the moon for gold, cobalt, iron, palladium, platinum, tungsten and Helium-3 is a genuine possibility.

Here’s a close-up shot of that newspaper prop, from an on-set photo of Harrison Ford and Ridley Scott:

The subtitle reads WORLD WIDE COMPUTER LINKUP PLANNED, in what looks like Optima Bold. While the idea of a World Wide Computer Linkup might seem passé as we approach 2019, it was still very much unusual in 1982 when Blade Runner was released. Indeed, it wasn’t until March 1982 that the US Department of Defense, creators of pre-Internet network ARPANET, declared TCP/IP as the standard for all military computer networking, pretty much kick-starting what we know as the modern-day Internet of 2016.

Of course, if you’re going to set up business on the moon, you’ll need something a bit smarter than the simple terrestrial Internet we know here on Earth. Indeed, you’ll probably want some kind of Interplanetary Internet. By a strange coincidence, this is exactly what Vint Cerf and NASA have been working on, using delay-tolerant networking to forward bundles of data from spacecraft to spacecraft as and when they come into range. If you’d like to know more, here’s Vint explaining why the speed of light is too slow at a TEDx event in 2011. (We’ll excuse the Comic Sans in his slides, because he did after all invent the thing that’s letting you read this article.)

We see Deckard’s newspaper a couple more times in the movie. He’s reading it again while waiting for Zhora at the Snake Pit Bar, albeit inside-out:

Somewhat unexpectedly, the same day’s newspaper also appears as a makeshift drawer liner in Leon’s apartment:

But we’re getting ahead of ourselves. Back at the beginning of the movie, Deckard folds up his newspaper, and buys some tasty noodles from a street restaurant. As he noms the noodles, he’s approached by Gaff, a shady agent of the Los Angeles Police Department:

Gaff takes Deckard back to his car. It’s a Spinner, as indicated by the beautiful insignia on the door:

The Spinner’s landscape-orientation TV shows a display that may be familiar to regular TITF readers:

This ENVIRON CTR PURGE display is identical to the one we saw in Alien, just before the Nostromo exploded :

As if that wasn’t enough self-plagiarism, Ridley Scott also steals a second display from his earlier sci-fi masterpiece:

…which the more observant of you may recognize as Alien’s shuttle disconnect sequence:

Perhaps most importantly of all, however, Gaff’s Spinner features Blade Runner’s only reported instance of Eurostile Bold Extended, brought to you by the letters C, A, U, T, I, O, and N:

…and the number 44:

As the Spinner ascends into the LA rain, we see a particularly unusual piece of product placement behind it:

bladerunner_0_10_00_cuisinart

This is indeed a neon advertisement for popular American food processor manufacturer Cuisinart. Based on the shape of the food processor’s base, and its bottom-right neon-cyan rectangle, the robotic-looking icon you see here could well be the Cuisinart® Pro Classic™ Food Processor:

Cuisinart are far from the only 1980s company advertised in 2019’s Los Angeles cityscape, however. We once again meet American flag-carrier Pan Am, who in reality are just as defunct in 2019 as they were in 2001:

We also encounter popular carbonated sugar-water Coca-Cola:

…perennial halitosis-mitigator Dentyne:

extra-terrestrial game manufacturer Atari:

regularly product-placed watch manufacturer Bulova:

…alcoholic beverage brand Budweiser (no, not that one):

…and genius, irreverent, sexy mythical perfume brand Jōvan:

bladerunner_1_01_14_jovan

As Deckard and Gaff continue their flight through the Los Angeles skyscape, a technical-looking message tappity-taps itself onto a screen in Gaff’s Spinner. (Confusingly, this is a portrait CRT display – the landscape display we saw earlier is notable by its absence.)

This being Typeset In The Future, we are of course duty-bound to take a closer look at the on-screen text:

It’s a sign of my mis-spent youth that ALT / VEL / PTCH at the top of the screen immediately makes me think 1UP / HIGH SCORE / 2UP. However, the fuzzy text on the main body of the screen is even more interesting:

After spending an inordinate amount of time cropping, zooming, and enhancing these images, and squinting at them while holding Harrison Ford upside down, I have a theory as to what they mean. Here’s my rough transcription (with “xxxx” meaning “I really haven’t the foggiest”):

MICROPROCESSOR BASED ELECTRONICS PROVE
OUR SYSTEM DOES WHAT NO OTHER INS
TRUMENT CAN DO- IT PRODUCES INSTANT, ON
THE SPOT RESULTS WITH xxxxx xxxx FILM,
xxxx COLOR TRANSPARENCIES FOR BACKLITE
DISPLAYS AND OVER HEAD PROJECTION, 35MM
COLOR SLIDES. 40 IMAGE CLASS MICRO
RELATED AND SEQUENTIAL IMAGES CAN BE RE
CORDED IN ORDERLY ARRAYS, ON A SINGLE
SHEET OF xxxx INSTANT PRINT FILM. THE

It sounds like this text is describing an instant camera / image recording system, in the kind of terminology you’d find in an advertising brochure or user guide. (If any experts in microprocessor based electronics or color transparencies for backlite displays are reading this article, your insight would be gratefully appreciated.)

UPDATE: Thanks to some amazing detective work by Simon Flummox and David Large in the comments below, we now know that this text is adapted from a 1980s advert for the Matrix Color Graphic Camera System by Matrix Instruments. David found the ad in Datamation magazine Vol 26 No. 1 (January 1980):

bladerunner_matrixinstruments

The full text is a chopped-up amalgam of several parts of the advert above:

MICROPROCESSOR BASED ELECTRONICS PROVI
OUR SYSTEM DOES WHAT NO OTHER INS
TRUMENT CAN DO- IT PRODUCES INSTANT, ON
THE SPOT RESULTS WITH xxxxx 8x10 FILM,
8x10 COLOR TRANSPARENCIES FOR BACKLITE
DISPLAYS AND OVER HEAD PROJECTION, 35MM
COLOR SLIDES, 60 IMAGE xxxxx MICRO
RELATED AND SEQUENTIAL IMAGES CAN BE RE
CORDED IN ORDERLY ARRAYS, ON A SINGLE
SHEET OF 8x10 INSTANT PRINT FILM. THE

The two remaining “xxxxx” words don’t look to match the advert, so I’m not taking a chance. Great work, Simon and David!

Oh, and one final aside: is anyone surprised by the font Matrix Instruments chose for their company logo?

Gaff’s Spinner journey also introduces us to a recurring piece of typography from the movie’s backdrop. The Blade Runner production team re-used city background scenery in different configurations throughout the movie, which is why the glowing NUYOK sign seen here…

…is remarkably similar to the glowing sign for the YUKON hotel seen thirteen minutes later (also known as the temporary home of replicants Leon and Zhora):

Shortly after this revelation, the Spinner lands at an LAPD station:

…which turns out to be a smoke-filled version of LA’s real-world Union Station (for trains, not policemen):

By Roger – Own work, CC BY-NC-ND 2.0

Here, Deckard is briefed by Harry Bryant, captain of the LAPD’s Rep-Detect department, about the replicants he is meant to retire. We’re presented with the serial numbers and details of all four replicants, starting with Leon, who we discover is a combat replicant and nuclear fission loader:

(I really want this typeface to be Caslon, but despite everything else matching nicely, the top of the 6 is just wrong. I can only apologize for the discrepancy.)

UPDATE: Several folks have noted in the comments that this looks a lot like Cheltenham, and I think they are correct.

Next up we meet Roy Batty, the Head Replicant in Blade Runner. We learn that Roy is trained in combat for the colonization defense program, and is a general all-round badass:

Roy is followed by Zhora, who someone at the Tyrell Corporation decided it would be a great idea to retrain in Political Homicide:

Finally we meet Pris, who unifies the sadly-not-as-disparate-as-one-might-hope disciplines of Military and Leisure (and was incepted on the same day as the end of the world):

On the surface of it, the serial numbers of these replicants look easy to decode. The format seems to be:

[N6 for Nexus 6][Gender][Physical][Mental][Month][Day][Year]

For example, Pris’s serial of N6FAB21416 corresponds to:

[N6][Female][LEV. A][LEV. B][FEB][14][2016]

On closer inspection, however, these serial number contains several typographic oddities. I’ll use the Date Field Symbol Table from the Unicode Locale Data Markup Language  to avoid any confusion in the following sections. (If only the makers of Blade Runner had done the same, eh readers?)

The first anomaly is the use of an American date format of [Mddyy] in the serial number, but a British date format of [d MMM., y] for the Incept Date. Surely a serial number, of all things, would benefit from placing year before month, for chronological sorting of SKUs? Even if not, the inconsistency between the two is disappointing, especially for a movie so clearly set in America.

Secondly, why use a single digit for Month? We know that Day is zero-padded, at least going by Roy’s serial number. The lack of comparative zero-padding for Month means that any replicant incepted in October through December will have an 11-character serial, and not a 10-character serial like their colleagues.

Thirdly, and most importantly, the date section of Leon’s serial number is just plain wrong. He’s listed with a serial number date section of 41717, and yet he was incepted on 41017:

Honestly, folks: these are the kinds of details that make or break a movie. Despite the fact that Ridley Scott’s Final Cut of Blade Runner rectified many on-screen glitches, I am sad to report that this typographic error is still awaiting correction.

Following his briefing on the target Replicants, Deckard drives back to his apartment through the crappy LA weather. Indeed, it’s hard to recognize the Los Angeles of November 2019 through Blade Runner’s incessant rain, especially given that it didn’t rain there at all during November 2015. Nonetheless, the city’s residents have found a way to work around the combined smog and rain with ingenious umbrellas, whose handles are fluorescent tubes:

Given the constant rain, it’s surprising that Deckard doesn’t bother to use his Spinner’s windscreen wiper during the drive back to his apartment:

The design of Deckard’s apartment is both classic and oppressive, with its instantly recognizable concrete tiled walling…

bladerunner_0_32_17_ennis_tiles

…and an impressive balcony overlooking the city:

Like so many of the movie’s locations, Deckard’s apartment is based on a real-world LA landmark – in this case, the Ennis House, built in 1924, and designed by famous American architect Frank Lloyd Wright:

By Mike Dillon – Own work, CC BY-SA 3.0

The Ennis House hasn’t just appeared in Blade Runner, however. You may also recognize it as the exterior location for 1959’s Vincent Price low-budget horror classic House On Haunted Hill

…as the abandoned mansion where Angel, Spike, and Drusilla hang out in Buffy the Vampire Slayer episode I Only Have Eyes For You

…as a variety of locations from Black Rain, The Glimmer Man, The Replacement Killers, Rush Hour, The Thirteenth Floor, The Rocketeer, Mulholland Drive, and Twin Peaks (according to Wikipedia)…

…and as a villain’s hideout in The Karate Kid, Part III:

Perhaps most famously, however, Deckard’s apartment is the setting for Ricky Martin’s top pop country classic Vuelve:

In fact, let’s take a quick 4m45sec tour of the Ennis House, while an overly-coiffured gentleman warbles at us in Spanish:

<iframe allowfullscreen="true" class="youtube-player" height="593" src="https://www.youtube.com/embed/p7QYo-9SlP0?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;autohide=2&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent" style="border:0;" type="text/html" width="1000"></iframe>

Thank you, Ricky, for that beautifully melodic introduction to Mayan Revival architecture.

The repeating interior design of Deckard’s apartment is lifted directly from the Ennis House, and is based on the 27,000 concrete blocks that make up the house’s interior and exterior (as seen on this 1969 elevation):

These concrete blocks have weathered somewhat over the years. Many have been patched up or restored to reinstate the original geometric pattern, as can be seen from the present-day building’s exterior:

There’s surprisingly little of the actual Ennis House in Blade Runner, however. The only two shots of the original house I’ve identified are the Spinner’s on-road approach to the apartment complex:

…which looks like a matte painting superimposed over the top of the house’s front wall:

…and the Spinner’s arrival through the apartment gates:

…which looks mighty familiar from House On Haunted Hill:

The rest of Deckard’s apartment was created from scratch on a sound stage, using replicas of those Mayan concrete bricks with substantially lower and more oppressive ceilings than the original.

If you’d like to explore Deckard’s apartment in more detail, I highly recommend Quentin Lengelé’s Blade Runner 9732, which is an ambitious project to build a realistic 3D recreation of the apartment for exploration with VR systems such as Oculus. Check out this rather beautiful video as a teaser of the final thing:

<iframe allowfullscreen="allowfullscreen" frameborder="0" height="563" mozallowfullscreen="mozallowfullscreen" src="https://player.vimeo.com/video/168638320" title="Blade Runner 9732 - Preview #4" webkitallowfullscreen="webkitallowfullscreen" width="1000"></iframe>

The level of attention to detail in this video is something we at TITF are more than happy to endorse.

After a brief encounter with Rachael, Deckard is left studying one of her childhood photos. The photo shows a young Rachael sat on the porch of a stereotypical American house:

This is eerily reminiscent of a photo from Deckard’s own collection, seen later in the movie in a frame on his piano:

How strange! I’m sure it won’t turn out to be significant.

During a close-up, we see Rachael’s photo come to life, in a way that reminds me of something I can’t quite put my finger on:

Following some initial confusion about this unexpectedly animated memory, I decided to check in with Blade Runner’s literary origin. It turns out Philip K Dick decided that all photographs in 2019 are holographic, which goes at least some way towards explaining Blade Runner’s brief animated GIF interlude.

Having studied Rachael’s photo in detail, Deckard next leafs through the photographs he collected from Leon’s hotel room:

When Blade Runner was made, there was an obvious and popular way to add arbitrary text to everyday objects such as the photos above. Regardless of whether you were an amateur or a professional designer, your lettering solution of choice would have been Letraset dry transfer:

This fantastic rub-on lettering gave a simple (if slightly imprecise) way to add text to pretty much any surface, and it’s the option that Blade Runner’s design team chose for Leon’s photographs.

However, there’s something… odd about the technical-sounding codes on the edges of Leon’s photos. Let’s take a closer look at their wording:

“HELCLN/IUM”? “VETICA MED/CLN”? Hmm. That sounds… familiar, somehow.

Let’s look again at our Letraset sheet from before, but rather than studying the body of the sheet, we’ll focus on the header and footer instead:

I thought that text sounded familiar:

HELCLN/IUM pt47
VETICA MED/CLN pt47

If I didn’t know better, I’d suggest that someone in the Blade Runner production department had a used sheet of Letraset hanging around, and didn’t want the leftovers going to waste.

In the time that we’ve been distracted by dry transfer lettering, replicant Pris (played by Daryl Hannah) has arrived at a building called “The Bradbury”, in an attempt to win over Tyrell Corporation genetic designer J. F. Sebastian:

J. F. Sebastian’s otherwise-uninhabited apartment is based on the iconic Bradbury Building in downtown LA:

The highly decorative future noir frontage seen in Blade Runner is sadly not the building’s real entrance:

…although it does feature some very lovely Berthold Block Heavy:

bladerunner_bradbury_building_berthold_block_heavy

The real entrance to the Bradbury has more of an Art Nouveau style to it, and was designed so long ago that the type is probably custom:

The Bradbury’s interior is a beautiful, wrought iron representation of Future LA abandoned industrial chic:

You might recognize this metalwork from the similarly apocalyptic (500) Days Of Summer, in which Joseph Gordon-Levitt fawns incessantly over Zooey Deschanel’s manic pixie dream girl:

You might also recognize it from Oscar-winning 1920s throwback The Artist:

These are by no means the building’s only claims to fame, however. One of the side-effects of being a beautiful building within driving distance of Hollywood is that you get to appear in really quite a lot of movies and TV shows. This is one of the reasons why I know that when J.F. puts his key into the slot to call the Bradbury’s elevator:

…he’s actually sticking his hand into the mailbox at the bottom of the Bradbury’s mail chute.

Directly opposite the Bradbury Building is the Million Dollar Theatre, which exists in real life LA as a real life theatre located directly opposite the Bradbury Building:

Here’s a clearer shot of the theatre’s sign, from later in the movie:

I have not been able to confirm that Blade Runner inadvertently promoted a 1980s gig by Peruvian indie-alternative band Los Mimilocos Mazacote y Orquesta, but I sincerely hope that it did.  (I also hope they played a double bill with famous Mexican crooner Gilberto Valenzuela.)

Back in the Bradbury building, we briefly glimpse a blimp through the building’s beautiful roof, with yet more Coca-Cola promotion on its underside:

This flying advertisement is for the multi-national “Shimago-Domínguez Corporation”, who are surely continuing the international collaboration and all-round good work started by the Weyland-Yutani Corporation (a British / Japanese conglomerate) from Alien, and Lunar Industries Ltd. (a US / Korean mining partnership) from Moon.

This blimp is introduced with different voiceovers in the different versions of Blade Runner, but if you mix them all together, this is the message you get:

A new life awaits you in the Off-World colonies. The chance to begin again in a golden land of opportunity and adventure. New climate, recreational facilities, easy advancement, great pay. Plus, a loyal trouble-free companion, given to you on arrival, absolutely free. Use your new friend as a personal body servant, or a tireless field hand. The custom tailored genetically engineered humanoid replicant, designed especially for your needs.

I don’t know about you, but using a Replicant as a “personal body servant” or a “tireless field hand” sounds a liiiiiittle bit like out-and-out slavery to me. (It also makes it hard to blame Roy and company for rebelling.)

This Shimago-Domínguez advertisement is also eerily reminiscent of WALL·E’s Buy n Large infomercials:

Too much garbage in your face? There’s plenty of space, out in space! […] Spend your five year cruise in style, waited on twenty-four hours a day by our fully-automated crew, while your captain and autopilot chart a course for non-stop entertainment.

In addition to promoting slavery and advertising Coca-Cola, the blimp continues its WALL·E theme with soothing, encouraging platitudes to encourage off-world migration:

More Space

All New

Live Clean

With that kind of encouragement, who wouldn’t want to conquer the new world, eh?

Back in his apartment, Deckard plays an A on his piano, while Vangelis plays an A♭:

It’s no wonder that Deckard is keeping his piano-playing simple – the sheet music on his piano is actually scored for guitar:

Update: In the comments below, the fantastically-named Not A Walrus Today has correctly identified this music as the second movement of Vivaldi‘s Lute Concerto in D Major.

After his ineffectual piano playing, Deckard decides that it’s time to study Leon’s photographs in more detail. In doing so, Blade Runner gives us perhaps the Ur Example of popular crime trope the Enhance Button, via the suspiciously amazing ESPER Machine:

This chunky-looking gadget is a voice-controlled photographic enhancer with an almost supernatural ability to follow its controller’s verbal instructions. When Deckard inserts Leon’s photo into the ESPER and asks it to enhance 224 to 176, it diligently enhances 197 to 334 as requested:

Deckard continues to direct the ESPER to navigate around his blurry, out-of-focus photo. He asks it to enhance 34 to 36, and it obediently enhances 197 to 334 as instructed:

The ESPER zooms in further still, focusing on the mirror on the far wall of the next room. As image quality becomes more and more challenging due to distance, resolution, and the fundamental laws of physics, the ESPER’s enhancement algorithm automatically switches from “blurry VHS” to “high-quality film stock”:

Deckard asks the ESPER to enhance 34 to 46. It follows his instructions to the letter, enhancing 197 to 334:

At this point, things get kind of ridiculous. The ESPER Machine zooms so far into the mirror that we can see individual snake-skin pailettes on an item of clothing hanging on a wardrobe on the other side of a room, behind the wall we’re looking at:

After moving left a bit and right a bit and left a bit and right a bit, Deckard asks the ESPER Machine to enhance 15 to 23.  True to its roots, it enhances 197 to 334:

The end result is a close-up photo of replicant Zhora, who is conveniently recognizable due to the large snake tattoo on her face:

I’m not going to lie: this whole scene is spectacularly geographically confusing. By my reckoning, the final photo above is a reflection in a mirror of a reflection in a mirror, although even then I’m not entirely sure.

To try and help, I’ve put together a precise map of how I think the apartment’s layout works, which will hopefully help us all make sense of what’s going on:

Indeed, things got so confusing at this point in the movie that I decided to make an painstakingly-edited recreation of the entire ESPER sequence, just to work out how far we crop, zoom, and enhance at each stage of the machine’s photo-processing. Here’s the entire thing, for your delight and delectation:

<iframe allowfullscreen="allowfullscreen" frameborder="0" height="563" mozallowfullscreen="mozallowfullscreen" src="https://player.vimeo.com/video/169392777" title="ESPER Machine recreated" webkitallowfullscreen="webkitallowfullscreen" width="1000"></iframe>

That’s right: by my calculations, that final photo of Zhora is a 667.9-times zoom in on the original photograph. It’s no wonder, then, that the image of Zhora that Deckard prints from the ESPER machine is a little bit grainy:

It’s also a completely different angle from the shot we see in the final frame of the ESPER:

Blade Runner is by no means the only example of cropping, zooming, and enhancing in popular media, however. Duncan Robson has kindly created an amazing edit of popular examples from across movie and TV, which I suggest is more than worth 1m43s of your time:

<iframe allowfullscreen="allowfullscreen" frameborder="0" height="563" mozallowfullscreen="mozallowfullscreen" src="https://player.vimeo.com/video/69663986" title="Let's Enhance (HD)" webkitallowfullscreen="webkitallowfullscreen" width="1000"></iframe>

On his way to track down Zhora, Deckard makes a video call to Rachael on a handy “VID-PHŌN” booth at the bar. (The macron above the O draws out the vowel sound to make it sound like “phone”):

In a special guest appearance by OCR-A, we discover that the fictitious 555 area code is still going strong in 2019. (Strictly speaking, only the numbers 555-0100 through 555-0199 are reserved for fictitious use, but Blade Runner, like many other movies, merrily strays outside that range.)

It’s particularly interesting to note that the VID-PHŌN service is run by the Bell System group of companies (shown above using their redesigned Saul Bass logo from 1969). Bell System were also the people behind the PicturePhone video calling service we saw briefly in 2001: A Space Odyssey:

bladerunner_2001_picturephone

Given their recurring product placement, you might be asking yourself why Bell System have such a monopoly on video calls in science fiction movies. Well: it turns out that the PicturePhone was a real, working video calling service, from way before the days of Skype and FaceTime. In fact, in 1964, two Bell PicturePhone devices made the world’s first transcontinental video call, from Disneyland California to the New York World’s Fair, with remarkably good video quality for the time:

I’m sad to say that despite its technological advancements, the PicturePhone ultimately proved to be a commercial failure, losing Bell half a billion dollars in the process. Nonetheless, it cemented Bell as the de facto provider of futuristic phone calls in the psyche (and therefore the movies) of the 60s, 70s, and beyond.

Now: Dr Floyd’s PicturePhone call in 2001: A Space Odyssey cost $1.70 for a 90-second call. (This is substantially cheaper than the $9-a-minute that the PicturePhone cost when the system first launched.) By comparison, Deckard’s 30-second call to Rachael costs $1.25:

Let’s do the realism math here, to check that this holds up. The events of Blade Runner are set in 2019. Deckard’s 30-second, $1.25 call to Rachel works out at $2.50 a minute. This is substantially more expensive than the $1.33 per minute that Bell Systems charged Doctor Floyd in 2001. However, it’s only a 3.5% call cost increase per year over the intervening 18 years, so it is roughly in line with inflation. Never let it be said that Ridley Scott doesn’t sweat the details.

(The irony for both of these scenes? In 2016, just three years before Blade Runner takes place, a 30-second video call will cost you precisely zero dollars and zero cents per minute. Some things about the future really are hard to predict.)

Deckard tracks down Zhora, and a perhaps inevitable chase ensues. As Zhora exits Taffy’s Snake Pit Bar, she and Deckard run past a half-broken neon Schlitz sign:

bladerunner_0_55_19_schlitz

This is remarkably similar to the half-broken neon Schlitz sign we see at a different bar when Deckard buys a drink a few minutes later:

bladerunner_0_59_54_schlitz

Back in the Bradbury, we discover that J.F. Sebastian is in the middle of a chess game with Dr. Eldon Tyrell, head of the Tyrell Corporation:

Roy Batty recognizes the chess game as an opportunity to meet his maker, and gives J.F. some top chess tips to advance his cause. As Batty arrives at Tyrell’s office bedroom office bedroom with J.F., we see that Tyrell’s board features equally intricate figurines, although this time they are carvings of people:

bladerunner_1_21_34_tyrell_chess_board

Urban myth tells us that this game is based on the topically-named Immortal Game, as won by Adolf Anderssen against Lionel Kieseritzky in 1851. After a careful study of J.F. and Tyrell’s boards and dialogue, I can confirm that this is indeed the case. Here’s how the final few moves of the game play out, just as they did in 1851:

The Immortal Game is notable in that  Anderssen defeated Kieseritzky despite sacrificing a bishop, both rooks, and his queen. By the time Batty meets Tyrell, he has already sacrificed Leon, Zhora, and two other Replicants in his quest to meet his maker.

Something something significant.

Batty finishes off J.F. and Tyrell, and heads towards the Bradbury for an Inevitable Showdown with Deckard. As the movie draws to its climax, Batty delivers his famous “tears in rain” monologue on a bleak, rain-soaked rooftop. This speech, improvised by Rutger Hauer during the scene’s filming, is universally acclaimed as one of the most moving death soliloquies in movie history. However, as a thing constructed solely from words coming out of a mouth, it is sadly typographically insignificant, and is therefore of zero interest to those of us here at Typeset In The Future.

This is in stark contrast to the neon TDK logo just over Rutger’s shoulder, which I think we can all admit is pretty damned spectacular:

There’s no way I can follow neon of that quality, so I’ll leave you all here with a heartfelt farewell. Until next time: goodnight!

– @daveaddey

(With thanks to @clamhead for the Mary Poppins, and to @kupfers, @marcrouault, and @timmountford for identifying Berthold Block Heavy as the Bradbury entrance’s pseudofont.)


by Dave Addey at Sunday, 2016-06-19 23:40

2016-06-17

2016-06-16

Reden ist Silber ¶ Druckerey Blog (Martin Z. Schröder, Drucker)

Falsch gegriffen [4]

Nachdem er ein längeres Gedicht gesetzt, korrigiert und wieder abgelegt hat, fertigte der 15jährige Praktikant eine Karte für den eigenen Bedarf. Den Namen des Computerspiels habe ich aus lizenzrechtlichen Gründen abgedeckt.

Daß die Karte zwei Fehler enthält, habe ich erst am Abend gesehen, als die Auflage gedruckt war und ich die Fotos machte. Aber wer die Karte nur liest und nur flüchtig hinschaut, wird es gar nicht bemerken.

by Martin Z. Schröder at Thursday, 2016-06-16 17:58

2016-06-15

Fontblog

TYPO Berlin 2016 Souvenirs

Vor einem Monat endete die TYPO Berlin 2016. Das bleibt:

Nur 40 Exemplare gibt es von der TYPO Helvetica® Uhr, mit hellgrauem Ziffernblatt, schwarzen Hauptzeigern, weißem Sekundenzeiger und rotem 12-Uhr-Strich.

Mondain-Spiekermann1

Eigens für die TYPO Berlin Designkonferenz hat Mondaine ein limitiertes Modell aufgelegt, das Zifferblatt entworfen vom TYPO-Gründer und -Gastgeber Erik Spiekermann

Erik Spiekermann über seine Gestaltung: »Wie bei der Mondaine Bahnhofsuhr seit 30 Jahren Tradition, verzichtete ich auf Ziffern und gab dem Sekundenzeiger eine farbliche Betonung. Die runden Minutenmarken sind ich aus dem mittelstehenden Punkt der Helvetica Regular in 6 Pt gesetzt.«

Die Mondaine Helvetica® Uhr im speziellen TYPO Design kommt nicht in den Verkauf. Fontblog hat ein Exemplar zum Verlosen ergattert. Und so geht’s:

Antwortet in den Kommentaren: Welche Schrift würdet Ihr für ein Ziffernblatt verwenden? Und warum?

Unter allen Kommentierenden verlosen wir unser TYPO-Souvenir. Einsendeschluss ist Mittwoch, der 22. Juni um 12:00 Uhr mittags.

– –
1. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 14 Jahren. Angestellte von Monotype und ihre Angehörigen sind von der Teilnahme ausgeschlossen. 2. Alle Personen, die sich mit einem Kommentar im Fontblog beteiligen, werden automatisch Teilnehmer am Gewinnspiel. 3. Der Gewinner wird durch Losentscheid ermittelt und per E-Mail am Ende des Gewinnspiels benachrichtigt. Der Gewinner erhält eine TYPO Helvetica Uhr. Der Preis kann nicht umgetauscht oder in bar ausgezahlt werden. 4. Monotype behält sich das Recht vor, diese Teilnahmebedingungen jederzeit zu ändern oder das Gewinnspiel ganz oder teilweise vorzeitig zu beenden. 5. Alle Personen, die sich bis zum Einsendeschluss mit einem Kommentar im Fontblog beteiligen nehmen an der Verlosung teil. 6. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

– –

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by Sabine Gruppe at Wednesday, 2016-06-15 11:04

2016-06-12

Weblog von Markus Kohm

Lass Dich nicht von einem Hobby stressen!

Gestern habe ich mich mit einem Menschen unterhalten, den ich kaum kenne. Es begann mit der harmlosen Fragen, wie es so bei mir läuft. Wir kamen dann recht schnell zu dem Punkt, was meine Stressfaktoren sind. Nach etwas Nachdenken kam ich darauf, dass eines meiner Hobbys ein ganz entscheidender Stressfaktor ist. Die gute Frage war dann, wie das komme. Zunächst habe ich über diese Frage genau so nachgedacht, wie sie gestellt war. Was stresst mich an meinem Hobby? Wie kommt es, dass ich ausgerechnet das Hobby als einen maßgeblichen Stressfaktor betrachte? Ich könnte jetzt hier natürlich all die Faktoren aufzählen, die dazu führen. Als ich damit gestern begonnen habe, ist mir aufgefallen, dass ich mein Hobby zunehmend verteidigt habe. Das hat mir auch ein gewisses Lächeln eingebracht. Ich habe das so interpretiert, dass ich die übliche Antwort geben wollte und genau genommen mit dieser Antwort total auf dem Holzweg bin.

Das hat mich dann still werden lassen. Es hat mich tatsächlich dazu gebracht, dass der Sinn eines Hobbys doch eigentlich ist, Spaß zu haben, sich zu entspannen, ein Ventil für den Stress des Alltags zu haben, aber ganz bestimmt nicht, zusätzlichen Stress zu verursachen, und schon gar nicht, ein wesentlicher Stressfaktor im Leben zu sein. Wenn ein Hobby das ist, dann ist es kein Hobby mehr. Dann ist es Arbeit.

Also sollte man es entweder nicht mehr als Hobby betrachten oder man sollte es gerade wieder als Hobby betrachten und dann auch so behandeln. In jedem Fall sollte man Konsequenzen aus der Erkenntnis ziehen. Ein Hobby sollte nicht stressen. Von einem Hobby sollte man sich nicht stressen lassen. Ich werde zukünftig versuchen, genauer hinschauen. Ist das noch Hobby oder ist das Arbeit? Will ich wieder Hobby daraus machen oder will ich es als Arbeit behandeln? Oder anders gesagt: Du willst mir Stress machen? Ohne mich!

Bis demnächst
Markus

by Markus Kohm at Sunday, 2016-06-12 17:17

2016-06-11

Uwes kleines Technikblog - Kategorie LaTeX (by Uwe Ziegenhagen)

Das “Currentfile” Paket

Hier ein Beispiel für das currentfile Paket. Während \jobname auch bei eingebundenen Dateien nur den Namen der Hauptdatei ausspuckt, kann man mit den Befehlen des currentfile Pakets auf die einzelnen Dateien zugreifen.

\documentclass{scrartcl}
\usepackage{filecontents}
\usepackage{currfile}
 
\begin{filecontents}{curr02.tex}
 
Ich bin der Inhalt einer Datei, die eingebunden wird. \verb|\jobname| enthält: \jobname
 
	\begin{itemize}
		\item \verb|\currfilebase|: \currfilebase
		\item \verb|\currfilename|: \currfilename
		\item \verb|\currfileext|: \currfileext
		\item \verb|\currfiledir|: \currfiledir
		\item \verb|\currfilepath|: \currfilepath
	\end{itemize}
 
\end{filecontents}
 
\begin{document}
 
	\begin{itemize}
		\item \verb|\currfilebase|: \currfilebase
		\item \verb|\currfilename|: \currfilename
		\item \verb|\currfileext|: \currfileext
		\item \verb|\currfiledir|: \currfiledir
		\item \verb|\currfilepath|: \currfilepath
	\end{itemize}
 
\input{curr02}
 
\end{document}

currfile

Uwe

Uwe Ziegenhagen has been working with LaTeX for more than a decade. Besides TeX/LaTeX he likes to work with Python, Rasberry/Arduino and his digital camera.

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by Uwe at Saturday, 2016-06-11 20:33

2016-06-09

TeXblog - Typography with TeX and LaTeX (by Stefan Kottwitz)

TeX Live 2016 released

You may have read the great news on ctan-ann or TeX.tips: this year’s update of TeX Live has been released. It is available on CTAN and via http://tug.org/texlive. What’s new?

  • GNU Privacy Guard (GPG) is used for file verification for update security.
  • There are a lot of changes in LuaTeX backend.
  • pdfTeX and XeTeX got new primitives (fundamental commands).
  • MetaFont got experimental Lua integration.
  • MetaPost got bug fixes and was prepared for a new major version coming soon.
  • Some tools got updates, including the TeX Live Manager aka tlmgr.

It doesn’t sound like a big change, but it comes with updates for a lot of packages compared to last year’s TeX Live 2015.

I thank the TeX Users Group and the TeX Live team for that yearly milestone!

 

by stefan at Thursday, 2016-06-09 21:03

2016-06-08

2016-06-06

TUG

TeX Live 2016 released

TeX Live 2016 has been released, along with the entire TeX Collection 2016. The DVD is in production and will be mailed to TUG, and most other TeX user group, members when manufacturing is complete (most likely within a few weeks). The software can also be downloaded in various ways, and the DVD ordered from TUG store. Please consider joining or renewing your membership in TUG or another TeX user group, and thanks if you already have. Thanks to all the contributors.

Monday, 2016-06-06 17:27

2016-05-31

TeXblog - Typography with TeX and LaTeX (by Stefan Kottwitz)

LyX 2.2 released

After two years of work, LyX 2.2.0 has been released. There’s a lot of new features, some of the most important are:

  • High resolution display support (aka retina)
  • Qt5 support (Qt4 still supported)
  • Improved text display: proper kerning and ligatures, higher rendering speed
  • Horizontal scrolling for large insets such as tabular and math material, keeping the cursor visible
  • Improved control of paragraph breaks: plain separators split consecutive environments, parbreak separators do the same and introduce a blank line in the LaTeX output.
  • Improved text color support – 11 new colors: brown, darkgray, gray, lightgray, lime, orange, olive, pink, purple, teal, and violet
  • Better handling of boxes and tables
  • Faster and better instant preview
  • Enhanced source panel, outliner and navigation menu
  • Layout and module enhancements
  • Support for mathtools commands
  • New converters such as for Microsoft’s docx format

For further information and download visit:

 

by stefan at Tuesday, 2016-05-31 21:31

2016-05-30

Fontblog

Markenmacher Schrift beim TYPO Day Basel

Am 10. Juni – das ist Freitag nächster Woche – gastiert das TYPO Day Kompakt-Seminar in Basel. Mit dem Thema »Markenmacher Schrift« wendet sich das Ein-Tages-Seminar an professionelle Designer, Markenbetreuer und Publishing-Experten und liefert einen Überblick zum aktuellen Stand der digitalen schriftlichen Kommunikation. Das Themenspektrum reicht von den ästhetischen Grundlagen und der Bedeutung der typografischen Qualität, über Markenbildung, neue Ausgabegeräte, bis hin zu den jüngsten Font-Produkten, ­-⁠Technologien und ­-⁠Anwendungen.

Sechs Referenten, sechs Perspektiven, sechs Vorträge. Dazwischen Diskussion und Fragen. Nur noch bis morgen zum Early-Bird-Preis anmelden.

Programm

Early-Bird-Ticket: 199 CHF (bis zum 31.5.2016)
Ticket: 299 CHF (ab dem 1.6.2016)

3er-Gruppenticket: 169 CHF pro Person

Sprecher

Erik SpiekermannSeine Schriften und ihre Rolle in prominenten Design-Projekten geniessen internationale Anerkennung.  Ob im öffentlichen Raum, im Corporate Design oder auf Verpackungen: Meta, Officina und viele exklusive Haus-Schriften leisten vorzügliche Arbeit. Für den TYPO Day hat Prof. Erik Spiekermann neue Erkenntnisse humorvoll zusammengefasst. In Basel wird Eriks Vortrag als Video gezeigt, alle Teilnehmerhaben auch später Zugriff auf das Video.

Andrea NienhausAndrea Nienhaus arbeitet als Dozentin und Kommunikationsdesignerin in Berlin. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist das Design und die Programmierung von digitalen Publikationen sowie die Entwicklung von Workflows für crossmediales Publizieren. Sie unterrichtet an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) und an der Universität der Künste (UdK). Gemeinsam mit Nikola Richter (mikrotext) organisiert und kuratiert sie die Electric Book Fair.

Frank Rausch ist Interaktionsdesigner und Spezialist für die typografische Gestaltung von User Interfaces (UI). Er ist Mitbegründer von Raureif, einer UI-Design-Beratungsfirma, und wirkte an vielen Projekten als Designer und Entwickler mit. Er unterrichtet Gestaltung grafischer Benutzeroberflächen am Copenhagen Institute of Interaction Design und an der FH Potsdam.

Johannes Bergerhausen ist Professor für Typografie an der Hochschule Mainz, wo er 2004 das international prämierte Projekt Decode Unicode startete. Sein Ziel ist, den Computernutzern einen verständlichen Zugang zu den exotischsten Zeichen der Welt zu ermöglichen. Auf dem TYPO Day gibt Bergerhausen eine Einführung in die Unicode-Zeichenvielfalt.

Henning SkibbeHenning Skibbe ist Kommunikationsdesigner und Schriftentwerfer. Mit dem Bureau ErlerSkibbeTönsmann entwickelte er – neben den mit Preisen bedachten Schriften Haptic und FF Dingbats – ein neues typografisches Konzept für die Illustrierte «Stern» und zuletzt das neue Schriftensystem der Süddeutschen Zeitung.

Oliver ReichensteinOliver Reichenstein studierte Philosophie in Basel und Paris. Nach dem Studium arbeitete er mehrere Jahre als Markenberater für Interbrand Zintzmeyer & Luxs. 2003 zog er nach Tokyo, wo er das Designbüro Information Architects (iA) gündete. Dieses entwickelte er mit wegweisenden Projekten und der App iA-Writer zu einem führenden Screen-Design-Unternehmen.

Jürgen Siebert

Jürgen Siebert ist seit Herbst 2014 verantwortlich für das deutschsprachige Marketing von Monotype. Er studierte Physik in Frankfurt, war mehrere Jahre als Wissenschaftsjournalist tätig, bevor der 1986 das Magazin PAGE mitgründete und 5 Jahre leitete. Er ist Mitglied im FontFont-Typeboard, Autor des Fontblog, Programmdirektor der TYPO-Konferenzen, des monatlichen Creative Morning Berlin und der TYPO Days.

Zur Anmeldung … 

 

_ _
Programmänderungen vorbehalten

Preise ohne Mehrwertsteuer: Art. 10,2a MWSTG

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by Sabine Gruppe at Monday, 2016-05-30 18:36

2016-05-27

2016-05-25

Beautiful Type

Beautiful lettering work from Mateusz Witczak for a brasilian...

















Beautiful lettering work from Mateusz Witczak for a brasilian brand + details from the inked sketches.

Wednesday, 2016-05-25 19:25

2016-05-23

Fontblog

Der EM-Spielplan von Alex ist wieder da

spielplan_em

Seit der Fußball-WM 2010 ist es Tradition im Fontblog, auf den handlichen WM/EM-Spielplan zum Selbermachen von Oleksandr Parkhomovskyy (Rekord) zu verweisen. Alex weilt gerade – aus beruflichen Gründen – an der Côte d’Azur, was ihn zusätzlich motivierte, seinen 2-jährlichen Service zu publizieren, direkt aus dem Austragungsland der Fußball-EM 2016.

Und wieder ist der Faltplan kompakter und übersichtlicher als jene der Sportredaktionen in Zeitschriften und Tageszeitungen. Doch eines ist neu: In diesem Jahr fehlen die Senderlogos, aus Protest gegen die Rundfunk-Zwangsabgabe. Doch lest selbst und ladet …

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by Jürgen Siebert at Monday, 2016-05-23 11:43

2016-05-22

TeX Stack Exchange

TeXtalk: an interview with Mico

Welcome to TeXtalk! Our interviewee is Mico. Mico has collected 158k+ rep, 3,000+ answers, and 730+ badges on TeX.sx. He is a regular participant in the chat room.

Paulo Cereda

Yay, our interviewee is here! Welcome, Mico!

Mico

Thanks, Paulo! It’s good to be here. :-)

yo’

It’s gonna be long, have you got enough refreshments? :)

Mico

Hi there!

yo’

Hello!

Mico

Catching up on the news about the election of the new FIFA president, Gianni Infantino. He’s from the same town as my mother was, Brig, in the canton of Valais. May his time in office be successful and scandal-free!

Paulo Cereda

Oh cool, in Switzerland!

Mico

Yeah, I’m reading that he’s of very humble origins, and that he’s made his way through sheer pluck and determination. Go Gianni!

Paulo

Let us hope for the best. :)

Oh we still have one hour to go! I always get confused with time conversions…

Tom, what time is it supposed to start? :)

yo’

In 1 hour, right?

Paulo

Yep, I was ahead of time. :)

Mico

I was also under the impression that we still have an hour to go.

Paulo

Ducks are terrible with time. :)

Mico

Jabba is usually even worse with time…

Paulo

Meesa think it could be worse. :D

Mico

I liked the latest Star Wars movie a lot, but I still thought that it lacked a truly fabulous villain… — something like my illustrious, tragically mis-understood ancestor…

Paulo

Poor Han… I almost left the cinema after seeing him die…

Oh sorry, SPOILER ALERT. :)

Mico

I doubt many people in this chatroom are in the dark about Han’s fate…

Paulo

ooh let us ping some blokes and check it out! :) @RomainPicot @Alenanno :)

yo’

I should not even say it loud, but I’ve seen only one SW movie, and I don’t even remember which one it was.

Paulo

It was Captain Picard! :D

barbara beeton

hi, mico. (it looks like the hordes are gathering, albeit slowly.)

yo’

still time to fix some dinner (and do some L3 coding :) )

Paulo

Hello, is there anybody in there?

Just nod if you can hear me…

Is there anyone at home?

:D

Mico

nod.

Paulo

ooh :)

yo’

nod. (sorry was busy playing alone my own game for at least 8 players)

barbara

nod. (catching moments in between vetting amsmath bugs.)

Paulo

nod.

Mico

nod

A Feldman

Nod

Paulo

Yay!

Ladies and gentlemen, boys and girls, ducks and mallards, welcome to the TeXtalk!

Our interviewee is Mico!

Mico

Yay!

Paulo

You guys know the gist of it, right? :)

Let’s start then!

Could you tell us a little about you? :)

Mico

I’m an economist. and I’ve been using LaTeX for almost 25 years. My first experience with LaTeX was right after graduation, when I was busy revising a couple of chapters of my dissertation to issue them as working papers.

Paulo

Very nice! Was it love at first sight or it took some time to grasp the TeX arts? :)

Mico

I’m no longer an academic economist, but I have the good fortune to work for an organization that values scholarly research and expects its professional staff to keep doing — and publishing — high-quality research. Hence my continued interest in LaTeX.

It was love at first sight, really. :-)

Paulo

:)

barbara

are you still a practicing (if not academic) economist?

Mico

Indeed, I still do lots of research in economics, attend academic conferences to present my papers and to act as a discussant of others’ papers, etc.

I really like teaching. Last month, I taught a lecture course at Hong Kong University of Science and Technology, and very much enjoyed reliving the full-monty teaching experience.

“full monty” being purely a figure of speech…

barbara

when we first “met” (in email), it was about hyphenation exceptions. you’ve since expanded on that with the selnolig package, which deals with implementation and restriction of “archaic” ligatures (and the concomitant hyphenation problems). What got you interested in that?

Mico

Believe it or not, it was reading the TeXbook that introduced me, inter alia, to ligatures as a typographic device. I then started thinking about how to program up selective ligature suppression…

yo’

The TeXbook is known to be a source of inspiration :)

barbara

well, tex has been the downfall of i don’t know how many grad students! (a marvelous distraction.) it’s a good thing that you had already completed your ph.d.

Paulo

Oh no! :)

barbara

(yeah, you’d better watch out …)

Paulo

<3

Mico

I couldn’t put it better,“a marvelous distraction”. :-)

yo’

Well, it would also be a source of memory problems on <64kB RAM computers…

Mico

I’m sure you’re right. For sure, without LuaTeX there would be no ‘selnolig’ package.

Paulo

How challenging is it to deal with ligatures? :)

Mico

I believe, deep down, that DEK didn’t bother providing a method for programming up ligature suppression rules simply because the need to do so for English language documents isn’t all that pressing. It’s a very different matter for German language documents.

barbara

ligature suppression, it seems to me, is intimately connected to something missing from the tex hyphenation approach — the ability to apply multi-level choices for break-points that take into account a language with heavy compounding. (it would be useful in english, but is vital in german … or chemistry.)

yo’

Out of curiosity, do you know what is your Erdős (Erd\H{o}s) number?

Mico

I believe my Erdős number is either 2 or 3. :-)

yo’

wow! (Well, I thought so, many people in topics close to Erdős do something in financial maths…)

barbara

your name isn’t in the “erdos1” file (files.oakland.edu/users/grossman/enp/Erdos1.html) that lists co-authors with erdős himself, and the “next generation”, namely their co-authors. but that list may include just actual mathematicians.

Mico

I’ve thought about it some more, and I now think my Erdős number is 3, not 2. One of my co-authors published a piece with a person with computer science/math background, who, you guessed it, published a piece with Erdős.

Thanks for the link! The #1 person is Ed Howorka, and he published a piece with Alain Chaboud, with whom I published a piece. So my number is 3!

yo’

funny enough, I’ve got 3, but it’s unrecognized by the system :)

Paulo

I cannot even typeset this bloke’s name properly. :) (egreg would kill me)

yo’

\H for “the Hungarian accent” :)

Paulo

:)

Which TeX engine do you use nowadays?

Mico

For my working papers, I still use mostly pdfTeX, since most publishers don’t support any other engines. :-(

One of the things that’s really neat about LuaTeX is that it has opened up the paragraph building algorithm. There’s a group of German language specialists that’s been assembling advanced hyphenation patterns. By “advanced”, I mean that there are more desirable and less desirable potential break points within compound words.

yo’

Do you have any plans or ideas for new useful packages?

Mico

A good challenge for some smart computer science whiz kid will be to write a hyphenation algorithm that incorporates information about the more and the less desirable break points.

barbara

yes, that’s a good start on the problem. but there’s an information gap, i think, which is the lack of good references that are authoritative in showing “staged” hyphenation points. actually, the compact british word list that i have (which was allegedly the source of the british patterns) does show preferences.

Mico

Sorry, I didn’t mean to slight your contribution! It’s just that I’m more directly familiar with the work of the German hyphenation working group.

Joseph Wright

Have you talked with Frank about this?

Paulo

Do you have any hobbies? :)

Mico

Sailing and photography. Unforunately, I once had a semi-serious accident while in a regatta, so now I do it purely for recreation.

yo’

So you do not just sailing, you used to do competitive sailing, wow!

Paulo

Wow indeed!

Mico

Well, the accident (involving the left knee…) put an end to any pretenses to being competitive. I still enjoy sailing as a marvelous way to blow off an entire afternoon, or even a whole day. :-)

yo’

that’s sad. But still, this is impressive!

barbara

have you ever felt it necessary (or even desirable) to learn celestial navigation? (much more useful for extended voyages than day-sailing.)

Mico

Funny you should ask! I did teach myself the basics of celestial navigation, but that was at a time just when GPS-based navigation became widely available, so I never really got to practice reading a sextant and all that very much.

barbara

the u.s. navy seems to have re-instituted the teaching of celestial to their prospective officers. (concerned about what to do when the satellites are jammed.)

yo’

this is a big concern indeed!

barbara

but i gather they are also appreciative of the “sail” tradition.

Mico

Indeed, it’s a valid concern. Reintroducing a good working knowledge of celestial navigation may be a good idea for the navy, but I doubt it’ll make much of an impact in aeronautics.

barbara

probably so. i still remember heading toward a gate at laguardia airport, when you could still see outside, looking down into a cockpit, only to see a road map (from a now-defunct gasoline distributor) on the dashboard.

Mico

Shortly before my older daughter was born, our friends, my wife, and I painted the nursery. I painted a sailboat on the wall right next to the crib. I suspect that’s how she got her introduction to sailing!

barbara

so you indulge in the graphic arts too?

Mico

Among the graphic arts, my strongest affinity is to photography. I remember being reasonably good at free-hand drawing in middle and high school, but I didn’t pursue it further. A shame, maybe.

Paulo

And it seems you are a Star Wars fan!

Mico

I suspect there are some much bigger Star Wars fans in this group than I am. The idea of using Jabba as my SE avatar was a lark. A couple of years ago, my daughters gave me a lego set of Jabba’s sail barge (yes, there is such a thing!) as a birthday gift, complete with a figurine of Jabba. Oh, my daughters are huge SW fans!

yo’

you can’t not be a fan of something like this that your children adore, I guess… How many children have you got?

Paulo

Cool! Do you like any TV series?

Mico

I must confess I don’t what TV much anymore.

Paulo

Oh. :)

How did you become aware of the TeX.sx community? :)

Mico

I’m going to have to look up when I joined tex.sx…

I recall now: It was in the spring of 2011. I was searching how to implement a TeX macro, was googling for help, and that’s when I learned about TeX.sx. I was “lurking” for a few weeks at first. The very first answer I ever posted, it turns out, got accepted by the OP, and I was hooked!

Paulo

:)

barbara

that’s known as “positive feedback”. deserved, i’m sure.

Paulo

Speaking of which, do you have a favorite answer of yours in this site?

Mico

And what was more, you issued a kind “welcome to TeX.sx” to me, and you edited my posting to indent the LaTeX code by four spaces! I’ve never forgotten your kindness!!

yo’

how sweet! <3

Paulo

Really?! Oh my! /blushes

Mico

I’m very gratified that several of my answers have been upvoted a lot. Maybe my personal favorite is the answer to Show inline math as if it were display math. :-)

barbara

that is indeed a very nice answer. and i like your caveats, especially the one that says “Using the \displaystyle command (to force the creation of large symbols) while in inline math mode is an even worse idea than using \limits.” (i think we need to conscript you into a “best practices” coven.)

A Feldman

do you have, in addition to an economics background a programming background, I notice that you have some amazing lua programming chops.

Mico

My dissertation was in applied time series econometrics, so I had to acquire some reasonable programming skills. The Lua stuff has come only recently, kind of a side product of building up the ‘selnolig’ package. I should hasten to add that I received some amazing, vital, crucial help from some truly gifted programmers who provided most of the Lua code for selnolig. I’m just a rank amateur, in comparison.

I guess that one of the things that’s always appealed to me about TeX and LaTeX is that the documents are programs. :-)

yo’

I think this is a common ground to many people here. This, plus the beauty of the result (if things are done properly).

barbara

unfortunately, that also seems to be a feature that scares away some people who otherwise would likely find tex to be a very useful tool.

Mico

Another thing that I find appealing about Lua as a programming language is that it’s definitely not built around a macro expansion paradigm. Nothing wrong with the macro expansion paradigm, of course!!, but I’ve never found it easy to master. In constrast, I find programming up various tasks in Lua beautiful and easy.

In recent months, as some of you have no doubt noticed, I’ve made it a bit of a hobby to post LuaLaTeX-based solutions to complement the more “standard-line” solutions. :-)

A Feldman

I did notice that, and that it seems like you can do things with LuaLaTeX which might not be possible at all elsewise.

egreg

Sorry for joining just now!

barbara

sorry for joining, or sorry for being delayed? (we’re glad you could make it.)

Mico

welcome! :-)

Paulo

Glad you could make it! :)

egreg

I’ve always wondered what’s your mother tongue.

Mico

That’s a good question! My parents were from the canton of Valais and spoke Walliser Deutsch with me — my mother and Gianni Infantino have the same home town — but we lived in many different places, and I remember speaking Indonesian, Dutch, French, Swahili, and Dutch more fluently than my parents’ dialect of German. My first school was an American International School in The Hague, Netherlands.

egreg

Very nice mix! So that’s why you could learn Lua so well!

Paulo

Lua is from a Brazilian heritage. :)

Mico

We also lived several years in Germany (a small town on the Rhine, half-way between Dusseldorf and Cologne). My parents got married in the Duomo of Milan and spent their honeymoon in Venice.

yo’

that’s an impressive life!

Mico

My maternal grandmother was from the canton of Ticino, where Italian is the main language. Even though she was born and raised in Brig, in a nominally German area of Switzerland, she didn’t speak German, really, until she was about 5 or 6.

egreg

You should learn Italian, so

Mico

Ma si, ma si. Capisco l’italiano perfettamente, ma ci sono gia tanti anni che non o piu parlato in italiano. :-( My sister, though, is married to an Italian, and she and her family now live in her husband’s home town in the Romagna. :-) Her Italian is flawless; I’m envious.

egreg

Your Italian is better than my German. ;-) Have you ever thought to make some notes about table typesetting, especially for economics? You should have several examples at hand.

Mico

Thanks! I do work frequently with my fellow in-house economists to improve their table-related skills, but I haven’t thought about writing this up in a systematic way. :-)

As you and others can probably tell, I actually quite enjoy simplifying and clarifying tables so that they become visually appealing. if something is visually appealing, it’s much more likely to be noticed and absorbed. There’s a connection to Barbara’s earlier question about my interest in graphic arts!

barbara

perhaps you should become “ambassador for beautiful tables”.

(known more accurately as arm-twisting, i think.)

egreg

Yes, that’s the idea: ugly tables make the reader skip them or, at the least, they hinder catching their meaning.

Mico

It is indeed surprising, and frankly discouraging, how little effort some researchers appear to put into improving the visual appeal of their tables.

yo’

I can confirm this so much! (I think about 80% of articles I meet as a typesetter fall in the category “we do not care about the visual appearance.”)

egreg

Not to mention carelessness of some publishers.

barbara

wouldn’t have happened 40–50 years ago.

Mico

I was recently re-reading a couple of papers published in the 1950s, and I was very impressed by the typographic quality of the pieces and by the conciseness of the tabular material.

Paulo

Any plans for a package? :) Another one, that is. :)

Mico

I keep thinking that what Lua(La)TeX really needs to take off, i.e., to become the engine of first choice, is a couple of “killer packages”, which would do something in a way that pdfLaTeX simply cannot do. However, I haven’t figured out yet what these killer packages may be! Maybe an advanced hyphenation algorithm, maybe a good suppression of “rivers”.

barbara

(pardon my cynicism) what it needs first is to become fully stable. once that’s in place, then both hyphenation and “hydraulics” are good topics.

Joseph

Did you see the v2 plans ;-)

barbara

not yet, at least not that i remember. (but i’m very distracted these days.) i’ll look.

Mico

I agree that some more stability in LuaTeX would be welcome. That said, the past year has seen some very significant progress toward version 1 of LuaTeX — in no small part because of gentle and constructive pressure exerted by David Carlisle.

Paulo

Do you use TikZ or PSTricks?

Mico

Somehow, don’t ask me how, I haven’t gotten into TikZ and PSTricks so far. I’ve taught myself some of the basics, for sure. However, maybe because of the research I do (various forms of applied empirical economics), I haven’t felt the need to become truly proficient.

Paulo

Let’s bring David Carlisle to the party. :)

egreg

He’s probably listening to some beautiful trombone music.

Paulo

LOL

David Carlisle

clarinet only (and it’s 100miles away:-)

yo’

I wonder what’s your favourite dish(es), given you’re so cosmopolitan, this could be interesting…

Mico

Oh boy, I like so many dishes! Having spent a few years in Hong Kong, I can no longer go without frequent consumption of Chinese dishes. The spicier, the better! But I also like Japanese food, central American and TexMex — and, last but certainly not least, just about everything Italian. And, next weekend, I’m going to host a cheese fondue party for twenty [20!] people! :-)

Paulo

ooh cheese! :) (cue for the cheese shop sketch)

yo’

Interesting. I especially like the “cheese” part :)

Mico

For a Swiss male, preparing a fondue dinner is the ultimate in showing off one’s …hood. Sort of like doing a great BBQ for North American and Australian men! It’s the wine (must be bone-dry), the individual cheeses, how the cheeses are mixed, etc.! Great fun!

yo’

Interesting. Sounds like great fun indeed! (Interesting how this differs culture by culture; in Czech, you’d most want to show your pastry abilities.)

Mico

One more thing about dishes — for fondue wine, I actually prefer Orvieto to any Swiss white wine. :-)

barbara

you must share a recipe! (idea: with the number of people here who enjoy cooking, what about a tex.sx cookbook?)

egreg

Good dry wine indeed! Orvieto is on my list for a tour, but it requires two days. Which makes it good for tasting the wine and having a good dinner. :)

yo’

It would be great, given you can get the proper ingredients where you live (the biggest problem of localized recipes.)

Mico

I can’t help but recognize the influence that Viennese cuisine has on you! :-)

Of course, Austria, Bohemia, and Moravia used to share, and still share, so many good things!

yo’

Include Bavaria :)

Mico

Of course, Bavaria. And Hungarians should feel included too. :-) Which brings us back to Erdős…

yo’

I’m not sure what you mean exactly now…

David

Hi. I’m even later than egreg

Mico

Welcome!

yo’

Consider that the people who typeset these were true typesetters. That’s craft (art?) not non-similar to carpentry.

egreg

You’re on the heels of lockstep for becoming number 10 in rep on TeX.SX. What do you think of the rep system?

Mico

I won’t get ahead of myself in terms of rep count. :-) About the rep system: it’s addictive, no doubt about it. There’s immediate gratification for getting a few up-votes, but also longer-term satisfaction from helping solve real tasks. Equally importantly, I’d say, is that I feel that my own LaTeX-related skills have improved a lot over the past four or five years. As a result, the LaTeX code in my own papers has become a lot cleaner.

Now if only I could say that the economics in my papers was showing an equal amount of improvement!!

egreg

Writing a lot of code for others to understand is a good way to improve one’s style. The same for writing mathematics or any other subject, provided one likes being understood.

Paulo

Speaking of ancient papers, I was particularly pleased with this wonderful answer of yours. I even checked with my English copy! :)

Mico

Only a real German speaker could recognize a ‘y’ in that lettershape. ;-)

Paulo

Indeed!

yo’

Let be, my dad’s got a Czech bible written in blackletter.

barbara

yesterday, i saw a letter combination that i’d never seen before. it was in a book from the time of galileo, in what appeared to be part latin (late latin?) and part italian. the combination was an almost-ligatured “ij”, but in a scripty shape that i would bet is a reason for a y-dieresis to be included in unicode.

yo’

If it’s the ij in Dutch, then this has a status similar to eszett I think — it’s not a ligature anymore. (Ah sorry, I misread you, forget my comment)

barbara

definitely not dutch (although as a former student of german, i decry the “improved, modernized” spelling). the book was published in italy.

Paulo

How do you feel about TeX.sx? :)

Mico

TeX.SE is a simply wonderful community. I mentioned earlier that my own LaTeX skills have improved a lot over the past 4+ years. To a large part, this is because of all the stuff I’ve learned from the regular (and sometimes the not so regular) members of this community!

Paulo

That’s awesome!

A Feldman

Do you end up using a lot of your own tex.sx solutions in your economics papers?

Mico

I certainly think that the tables in my own papers have become a lot better. And, preparing bibliographies has become much less of a dreaded chore than it used to be. :-)

barbara

do you participate in any other stackexchange communities? there must be one for economics.

Mico

I did pay attention to the econ.sx group for a while, but I’ve come to conclude that the stack exchange model is not a good model for serious economics. Economics is a fairly subtle science, and developing new ideas (or refuting the ideas of others!) is not something that can be done cleanly in only a paragraph or two of space.

yo’

well, this is true for any of the scientific sites I think, with the exception of MathOverflow maybe…

(btw, having cheese and bread just now for dinner)

Paulo

Besides The TeXbook, do you have any other TeX resources?

Mico

About books — I have two copies of the TeXbook, and I think I can say that I’ve read just about every single chapter of the LaTeX companion many times. I also have lots of books about typography; my wife thinks I’m somewhat crazy in this regard…

barbara

“somewhat crazy” … only somewhat? (pretty much my husband’s opinion on the same topic, although he humors me.)

expanding on Paulo’s question, what tex resources would you recommend to someone just getting started?

Mico

About TeX resources for beginners: Tobi Oetiker’s “Not so short introduction to LaTeX” is a great point to start, though I wish from time to time that he and his co-authors would streamline and simplify further some of the material.

barbara

if you have concrete suggestions, i’m sure they’d be happy to receive them. (as it is, “not so short” creeps into the “less and less short” category as time goes on.)

Mico

A truly great book, by the way, for people who need to typeset math using LaTeX is George Gratzer’s More Math into LaTeX.

Joseph

Keep meaning to buy a copy!

barbara

ah, thanks for the good words. it quite accurately follows the ams requirements. a 5th edition is due out soon, but unlike the previous editions, i didn’t see this one beforehand, so i can’t give an opinion.

Mico

I should make an effort to meet Tobi Oetiker in person; I believe he doesn’t live all that far from me.

Paulo

Could you name something you like in TeX? And something you don?t like?

Mico

One of the things I really like about TeX (and LaTeX, etc.) is that it treats you like an adult: no condescension, no “let me hide the tough stuff from you because you’re not smart enough, and it’s up to me to decide if you’ll ever be smart enough.”

Paulo

100% agree!

barbara

wish more people could see it that way.

Mico

There aren’t things I truly dislike about TeX, but I’ll confess that macro expansion just isn’t something I can easily get my mind around. A few \expandafters and a few \noexpands here or there, and I’m quickly lost. That’s probably also why I’ve made an effort to learn Lua and LuaTeX.

yo’

Have you tried to give a chance to LaTeX3? Good expansion control is one of its great achievements.

Mico

I must confess that I have not. Maybe my impression is not correct, but my sense is that the learning curve for LaTeX3 is quite steep. Maybe we need something like Frank et al’s LaTeX guide, but this time for LaTeX3. :-)

yo’

yEah. This is difficult for a project still in development. But I know egreg has something in mind!

Mico

If anyone can do it, egreg can!

Paulo

Since you mentioned FIFA, I must ask: do you enjoy football? :)

Mico

I do love watching football. :-)

Paulo

Any teams? :)

yo’

You’re pushing Mico onto thin ice … :)

Mico

I’ll admit that one of the most amazing and entertaining games ever was Germany-Brazil at the World Cup in 2014. I’ll understand if you personally felt it to be not so entertaining…

Paulo

Oh no! :) Bullying ^^ :)

egreg

Definitely. Ask him what Switzerland did at the World Cup.

Mico

Switzerland lost 0:1 to Argentina. :-( In the final minute, a Swiss player hit the upright — it was SOOO close to going to penalty kicks!

I suppose I can’t help but root for the Swiss, which is easier these days now that the Swiss national team is decent. Ever since the days I lived in Germany as a child, I’ve also enjoyed watching the German national team.

Paulo

Deutschland über alles! :)

Mico

Didn’t you feel (somewhat) good when Germany beat Argetina in the final?

Paulo

Of course! I even learned the German national anthem! :)

Have you ever attended (or have plans to attend) a TUG conference (or any TeX-related conference)?

Mico

I’m afraid I haven’t attended any TUG events yet. (I am a TUG member, though…) Last July, when the annual TUG conference was held in Germany, I happened to be on an assignment in Singapore. :-(

Paulo

I missed the conference as well. :(

yo’

You both should come to Prague, even without a conference.

Paulo

I will. :)

Mico

I’ve never been to Prague. I should do something about this, shouldn’t I?!

yo’

Indeed. If you come alone, I can offer cheap (the cheapest) accomodation :) even for 2, it would be sufficient I think :)

Paulo

I went for my first international trip last year, and I stayed in only one country, so I’ve never been to Prague either. :P

Paulo

Any plans to attend this year, in Canada? :)

Mico

I will actually be in North America in late July — but not in in Toronto. I’ll be attending a huge family reunion on my wife’s side, in Sheboygan, just north of Milwaukee. My mother-in-law, still alive, had 8 siblings, they all had a quite a few kids, who had quite a few kids, etc. I think there will be more than 200 people attending! Help!

yo’

goodness!

Paulo

Oh my!

Mico

Maybe I should figure out how to disappear for a couple of days and hop on over to Toronto!

barbara

do it! it’s not really that far, not when you’ve come all the way from switzerland.

Paulo

Beware of mooses! :D

barbara

that’s “meese”, and sheboygan is almost certainly too citified for that kind of large wildlife. (no, it’s not “meese”; “moose” is plural as well as singular. but it’s fun to try to corrupt your english.)

Paulo

ooh it makes sense! Goose = geese. :)

yo’

and Paul Gessler lives there as well I think.

barbara

yes, i’m pretty sure that’s so.

Mico

That’s a really neat and unexpected connection! My mother-in-law’s parents were born in the Netherlands and moved to Wisconsin when they were young kids. Sheboygan had a reputation for a while as being quite rough, as the place where “the Germans” and “the Dutch” were constantly fighting with each other…

barbara

golly, another wisconsinite! (my father grew up in milwaukee. his mother and sister are buried in the same cemetery as knuth’s parents.)

Mico

Excuse me for about five minutes, please.

barbara

at least they distinguished between the two origins. one of my mother’s brothers was always called a “block-headed dutchman”, even though that side of the family came from hesse (grossmom) and saxony (grosspop).

Mico

Ok, I’m back. :-)

Paulo

Welcome back! :)

Mico

Back to the question about TeX.sx as a community: One of the reasons I’ve hung around for some time now is that it’s truly a community, with a common focus but also with a sense that people appreciate each other as real persons, rather than posers of questions and providers of answers. Also, it’s a place without flame wars, thank goodness.

barbara

we get those in too many other places. tex.sx is peaceful, while often posing interesting challenges. i’ve met some of my most valued friends through tex contacts, and somehow expect the rest of the tex world to be as community spirited.

Paulo

<3

Mico

I’m sure I speak for others as well when I say that it’s a special gift and blessing to have you be a part, and a very important part!, of the TeX.SE community!

barbara

thanks for the kind words. it’s surely a place where i enjoy spending time. kind of a like an on-line tug meeting. (you really must try to come to toronto.)

Paulo

what’s your TeX environment (OS, distro, editor)?

Mico

For the most part, I use my personal 13″ MacBookPro and MacTeX for my TeX-related work. I use TeXworks as my main editor. At work, I do have a PC (sob), with MikTeX 2.9 and WinEdt 9.1. However, because of corporate policies [!] MikTeX only gets updated every 9 to 12 months, and I don’t like the fact that as a result, various LaTeX packages can be seriously out of date on my PC. Sigh.

Paulo

Cool. :)

Paulo

Friends, any further questions to our special guest? :)

barbara

i think we’ve imposed enough on his time and good will. thanks, mico!!!

Paulo

:)

Mico

Thanks, everyone! Happy TeXing!!!

Paulo

Thank you very much for being with us today! It was a privilege to us all! Awesome interview!

Mico

Thank you, for being such a wonderful host!!

egreg

Nice interview! Thanks for being a member of this community.

Paulo

I will leave the interview open for now, so other people can ask questions. :)

As @egreg said, thanks for being a member of this community. <3

Mico

Good idea. I’ll keep checking in.

Paulo

;)

yo’

Thanks, Mico!

Mico

Let me return the compliments and thank you as well. :-)

A Feldman

Thank you Mico.

Mico

You’re most welcome! :-) And thank you for your questions, and for your contributions to TeX.SE!

by Paulo Cereda at Sunday, 2016-05-22 18:31

2016-05-20

Some TeX Developments (by Joseph Wright)

Biblatex back-end update

I wrote recently abut the need to manage biblatex back-ends, and thoughts the maintenance team had on which way to proceed.

After a bit of thought, we’ve gone for a solution we hope works for users and for us. Reversing what seemed like a ‘good idea at the time’, we’ve re-integrated (almost) all of the TeX code into one pathway. This is focussed on Biber, but we have a small stub that converts the relevant parts to work with BibTeX. So users how don’t need Biber or can’t use it can still use BibTeX and get mainly the same results.

There are a few changes, mainly related to places where BibTeX and Biber had ended up with different interfaces and where BibTeX can’t (reasonably) support the Biber one. In those places we’ve dropped the ability to use a ‘BibTeX alternative pathway’ as it makes the code complex and makes switching between back-ends tricky.

Hopefully the balance we’ve gone for will work for everyone: you can still use BibTeX, it still does almost everything it always has with biblatex, but we’ve got a more sustainable code base for the future.

by Joseph Wright at Friday, 2016-05-20 18:47

2016-05-19

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

19.05.16: Longdrinks on Tour

Die Longdrinks gehen auf Tour und besuchen die Ausstellung "Farbe und Identität" von Rozbeh Asmani in der Akademie der Wissenschaften in Mainz. Mehr Informationen: <link http:="http:"/>http://www.adwmainz.de/ausstellungen.html Datum: 19.05.2016 Zeit: 19:00 Uhr Kostenfrei Treffpunkt: Akademie der Wissenschaften Anmeldungen an info@gutenberg-gesellschaft.de

Thursday, 2016-05-19 12:49

2016-05-18

Fontblog

Wochenendseminar zur Alltagsschrift der DDR

Wallbaum Wochenende Weimar DDR-Alltagsschrift

In Weimar findet am 2. und 3. Juli das dritte Wochenendseminar statt. Das Walbaum-Wochenende widmet sich dem Thema Alltagsschrift der DDR. Veranstaltungsort ist das Druckgrafische Museum Pavillon-Presse.

Am ersten Tag beleuchten vier Referenten das grafische und typografische Schaffen der DDR. Der Fokus liegt dabei weniger auf den schon oft thematisierten Druckschriften des VEB Typoart, sondern auf jenen, den Alltag prägenden Schriftanwendungen durch Grafiker und Schildermaler. Es sprechen:

Lena Haubner: Makrokosmos im Mikrokosmos – Schrift in der DDR
Von der Antiqua über die Grotesk bis hin zu Fraktur und Rotunda: Der Umgang mit Schrift war in der DDR vielfältig und abwechslungsreich. Der Vortrag unternimmt einen visuellen Streifzug durch vierzig Jahre DDR-Schrift-Geschichte und stellt dabei Arbeiten und Gestalter vor.

Matthias Gubig: Als Typograf im ›Leseland‹ – Über den Umgang mit Grenzen
Matthias Gubig, Typograf und ehemaliger Professor an der Kunsthochschule Weißensee in Berlin, spricht über die Bedingungen unter denen Gebrauchsgrafiker in der DDR mit Schrift arbeiteten.

Fritz Grögel und Andreas Frohloff: Ost / Schrift / Maler
Dieser Vortrag beleuchtet den Beruf des Schrift-, Plakat- und Grafikmalers in Ostdeutschland und die Entwicklung dieses Handwerks über einen Zeitraum von gut fünfzig Jahren.

Am Sonntag findet für die Veranstaltungsteilnehmer ein Druck-Workshop statt. In den Werkstätten der Pavillon-Presse stehen Original-DDR-Bleisatzschriften für die Produktion eigener Entwürfe unter Leitung des Buchdruckermeister Heinz-Uwe Schmidt im traditionellen Hochdruckverfahren bereit.

DDR-Alltagsschrift Wallbaumwochenende Weimar

Die Teilnahmegebühr beträgt 99 Euro (45 Euro für Studenten). Die Anmeldeschluss ist der 31. Mai. Zur Anmeldung …

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by Sabine Gruppe at Wednesday, 2016-05-18 07:15

2016-05-13

Weblog von Markus Kohm

Geschafft!

Während die Grün-Schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg quasi ihre Geburt feiert, kann ich gleich mehrere Dinge feiern. Abseits großer Aufmerksamkeit hat ein kleines Team von Aktivisten in den letzten Wochen alle möglichen Anstrengungen unternommen, um KOMA-Script 3.20 rechtzeitig vor dem finalen CTAN-Update für das DVD-Image von TeX Live 2016 zu veröffentlichen.

An erster Stelle sei hier verdienter Maßen wieder einmal Elke Schubert genannt. Schon seit einigen Jahren testet sie akribisch neue Dinge, die ich schaffe – seien es neue Features oder neue Abschnitte der Anleitung. Ohne sie wären meine Veröffentlichungen weit instabiler und die Anleitungen weit weniger lesbar. Dabei bleibt sie auch beim größten Unsinn, den ich verzapfe, immer freundlich und konstruktiv. Auch ihrem Mann, den sie gerne für die Korrektur meiner schlimmsten Auswüchse in der englischen Übersetzung einspannt, gebührt mein Dank.

Dieses Mal hat auch wieder Alexander Willand gehörig mitgemischt. Er hat in einem Kraftakt nahezu das komplette Kapitel über scrjura aus dem KOMA-Script-Buch ins Englische übersetzt. Dadurch konnte ich dieses Kapitel nun auch in die freie Anleitung übernehmen. Juristen müssen damit auch nicht mehr unbedingt Deutsch verstehen, um dieses Paket verwenden zu können.

Nicht zu vergessen Uwe Ziegenhagen, der wieder kurzfristig das Upload auf CTAN vorgenommen hat, so dass das CTAN-Team die entsprechende Release voröffentlichen konnte und das TeX-Live-Team KOMA-Script 3.20 bereits in die Testversion von TeX Live 2016 aufgenommen hat. Auch diesen beiden Teams sei dafür ausdrücklich gedankt.

Last but not least sei auch an all jene erinnert, die Bug-Reports und Verbesserungsvorschläge zur Anleitung verfasst und an mich geschickt haben. Ich hoffe, ich war bei keinem zu kurz angebunden. Wenn ich mich bei Antworten dazu meist sehr kurz fasse, ist das durchaus ein Zeichen dafür, dass ich gerade mit entsprechenden – aber nicht nur diesen – Verbesserungen beschäftigt bin.

Wie ich schon im letzten Blog-Beitrag angedeutet habe, verstecken sich bei dieser KOMA-Script-Release hinter den drei einfachen Stichpunkten:

  • package tocbasic provides styles for the toc entries
  • the classes use the toc entry styles of tocbasic
  • English manual for package scrjura

aus der offiziellen Änderungsmitteilung der CTAN-Veröffentlichung unzählige interne Änderungen. Die diff-Ausgabe zwischen der letzten Release und dieser umfasst 22869 Zeilen. Insgesamt wurden fast 250 größere und kleinere Änderungen im Repository eingecheckt. Zum Vergleich: Die Änderungen von Version 3.18 zu Version 3.19 umfassten im diff nur 4310 Zeilen in insgesamt 60 Commits. Daher hat das Ganze dieses Mal auch etwas länger, nämlich über ein halbes Jahr gedauert.

Die nächste TeX-Live-Release wirft auch in anderer Hinsicht ihre Schatten voraus. Schon seit mehr als zwei Jahren biete ich ein eigenes Repository mit schnellen Bugfix-Releases und Vorabreleases von KOMA-Script an, über das ich inzwischen auch beispielsweise mein titlepage-Paket veröffentliche, das es bisher nicht zu einer offiziellen Release geschafft hat. Dieses Repository für TeX Live und MiKTeX hatte bisher eher experimentellen Charakter. Erzeugt wurde das TeX-Live-Repository mit Scripten, die auch das TeX-Live-Team verwendet und um die ich ein eigenes bash-Script gebastelt hatte. Ergänzt wurde das ganze von Skripten, die dann aus dem TeX-Live-Paket ein Windows-Installationspaket für MiKTeX, die Anleitung und den Upload auf SourceForge gebastelt haben.

Mit den Änderungen bei TeX Live 2016 ist mir das aber gehörig um die Ohren geflogen. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion, die sich über eine Woche hinzog, habe ich daher eine komplett neue Software zur Generierung meiner Repositories aus dem Boden gestampft. Diese erzeugt nun ein TDS-Archiv und daraus sowohl die beiden TeX-Live-Repositories als auch die Installationspakete für MiKTeX. Auch die Repository-Anleitung für die mehr oder weniger experimentierfreudigen Benutzer habe ich komplett neu in Deutsch und in English verfasst. Wer noch das alte TeX Live Repository verwendet, sollte dort unbedingt vorbei schauen. Der Link für das alte Repository wird bei nächster Gelegenheit nämlich deaktiviert.

So gab es in den letzten Wochen und Monaten viele, viele Änderungen.
Aber nun ist es erst einmal geschafft und ganz ehrlich: Ich bin es auch.

Bis demnächst
Markus Kohm

by Markus Kohm at Friday, 2016-05-13 07:19

2016-05-12

Fontblog

TYPO Berlin Livestream verfolgen

Erik Spiekermann eröffnete am frühen Nachmittag des 12. Mai die diesjährige TYPO-Berlin-Konferenz. Gleichzeitig begann die erste Livestream-Übertragung. Wie jedes Jahr werden zwei TYPO Talks pro Tag live und in voller Länge übertragen. Die Vorträge dauern etwa 45 Minuten.

Neu in diesem Jahr: TYPO SpecsLive-Eindrücke von den Brennpunkten der ganzen Veranstaltung, aufgenommen von sechs Reportern, die an verschiedenen Hotspots auf der Konferenz-Website entnommen. Dafür haben wir sechs Reporter mit einer Datenbrille ausgestattet, durch die unsere Online-Besucher einen Blick auf das  TYPO-Geschehen werfen können.

Alle Livestream-Vorträge bleiben öffentlich zu sehen – für immer!

Eröffnung #typo16

Livestream Programm:

12. 5. Donnerstag

2:00 pm Talk Maria Giudice (E): Der Aufstieg des DEO – Führung durch Design

4:00 pm Talk Christoph Amend, Ricarda Messner (D): Wie man Zeitschriften im digitalen Zeitalter macht

7:00 pm TYPO Specs mit Achim & Billy (TYPO Presse, D/E): »Warum wird diese TYPO süper, Herr Erler, Herr Spiekermann?« und was erwartet uns auf der Designer-Battle heute Abend?//

 

13. 5. Freitag

10:30 am TYPO Specs mit Gloria B: »Süpergrüp … wer braucht denn so was?« Verhöre zum strengsten Design-Verbot aller Zeiten

11:00 am Talk Erik Marinovich (E): Flow: Lettering im Zeitalter des HipHop

1:00 pm TYPO Specs with Boris Brumniak, mit Boris Brumniak: »Print lebt … lebendiger als je zuvor« Messerundgang, Ausstellungsbesuch, Konferenzdesign unter der Lupe

4:00 pm Talk Prarthana Johnson & Gerrit Kaiser (E): Ruhm und Ehr’ dem Komitee!

 

14. 5. Samstag

11:00 am TYPO Specs with Olli reporter (D/E): mit Olli: »Ich bin dann mal weg, im Workshop.« Was man auf der TYPO Berlin alles lernen kann//

3:00 pm Talk Jonathan Barnbrook (E): Design und Politik

6:00 pm Talk Brosmind (E): 1o

TYPO Berlin Livestream verfolgen: typotalks.com/berlin/

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by Sabine Gruppe at Thursday, 2016-05-12 12:21

2016-05-05

TUG

TUGboat 37:1 published

TUGboat volume 36, number 3 (a regular issue) has been mailed to TUG members. It is also available online to members and from the TUG store. Please consider joining or renewing your TUG membership if you haven't already. Submission information for the next issue is available.

Thursday, 2016-05-05 21:16

2016-05-04

TeX & Friends (by Jürgen Fenn)

xkcd über Typographie

Between its strips on kerning, dates, and diacritics, the webcomic xkcd has shown itself to be adept at poking fun at bad formatting.

Today the webcomic turned its attention to kerning again, this time focuses on the unsolved problem of full-width justification.

Via Nate Hoffelder.


Einsortiert unter:Neuigkeiten

by schneeschmelze at Wednesday, 2016-05-04 20:13

2016-04-29

medievalbooks

The Secrets of Medieval Fonts

One of the fundamental things in a medieval book is letters – those symbols that fill up page after page and that make up meaning. Each one of us human beings writes differently and considering that medieval books were made before the invention of print, it follows that the scripts they carry show a great variety in execution styles. … Continue reading The Secrets of Medieval Fonts

by Erik Kwakkel at Friday, 2016-04-29 10:48

2016-04-27

Fontblog

Einreichungsfrist für Joseph-Binder-Award endet

»Alles ist dreidimensional« ist das Motto der diesjährigen Ausschreibung zum Joseph-Binder-Award. »Was ist deine Dimension?« fragen die Veranstalter Designerinnen und Designer, sowie Design-Studierende aus aller Welt.

Bereits zum dreizehnten Mal schreibt designaustria den Joseph-Binder-Award mit Schwerpunkt Grafikdesign & Illustration aus. Zwischen 2014 und heute realisierte Arbeiten können bis spätestens 30. April beim JBA16 eingereicht werden. 

Joseph-Binder-Award-2016»Alles ist dreidimensional« – das Motto der diesjährigen Ausschreibung ist einem Zitat von Joseph Binder entlehnt, das das Wiener Büro 100und1 zur Gestaltung des visuellen Auftritts des JBA16 inspiriert hat

Der Joseph-Binder-Award (JBA) ist der einzige international ausgeschriebene österreichische Designwettbewerb im Bereich Grafikdesign & Illustration. In diesem Jahr wird er zum 13. Mal von designaustria durchgeführt. Designer, Illustratoren und Studierende aus aller Welt sind eingeladen, ihre zwischen 2014 und heute realisierten Arbeiten einzureichen. Die Einreichungen werden von einer internationalen Jury in fünfzehn Kategorien begutachtet: Corporate Design, Kommunikationsdesign, Informationsdesign, Schriftgestaltung, Plakatgestaltung, Editionsdesign Bücher,  Editionsdesign Zeitschriften, Verpackungsgestaltung, Digitale Medien, Buchillustration, Medienillustration, Werbeillustration, Digitale Illustration, Illustration in anderen Anwendungen und Design Fiction.

Die besten Arbeiten gewinnen im November 2016 Trophäen sowie Geldpreise, werden in einem Katalog veröffentlicht und in einer Ausstellung im designforum Wien präsentiert.

designaustria, 1927 gegründet, ist Europas drittälteste Designorganisation. Teilnahmebedingungen & Link zur Online Registrierung: www.designaustria.at/jba16

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by Sabine Gruppe at Wednesday, 2016-04-27 15:34

2016-04-24

Uwes kleines Technikblog - Kategorie LaTeX (by Uwe Ziegenhagen)

Vortragsfolien “Klausurerstellung mit LaTeX”, Dante-Frühjahrstagung in Wuppertal

Hier meine Folien zum Vortrag in Wuppertal, zusammen mit den entsprechenden Quellen (auch für die Beamer Folien)

Uwe

Uwe Ziegenhagen has been working with LaTeX for more than a decade. Besides TeX/LaTeX he likes to work with Python, Rasberry/Arduino and his digital camera.

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by Uwe at Sunday, 2016-04-24 17:02

Schnittmarken mit LaTeX entfernen

Vor ein paar Tagen wollte ich die Schnittmarken in einer PDF Datei entfernen. Da ich kein Adobe Acrobat oder einen ähnlichen PDF Editor habe, habe ich LaTeX genutzt. Nützlich ist die Fähigkeit des pdfpages Pakets, direkt beim Import eines PDF festzulegen, wie jede Seite zu croppen ist. Der trim Parameter bekommt dabei vier Maße übergeben, die für links unten rechts oben (left bottom right top) stehen.

\documentclass{scrartcl}
\usepackage{pdfpages}
\begin{document}
 
\includepdf[scale=1,pages=1-48,clip,trim=50mm 55mm 45mm 55mm]{Booklet.pdf}
 
\end{document}

Uwe

Uwe Ziegenhagen has been working with LaTeX for more than a decade. Besides TeX/LaTeX he likes to work with Python, Rasberry/Arduino and his digital camera.

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by Uwe at Sunday, 2016-04-24 15:07

2016-04-23

TeX & Friends (by Jürgen Fenn)

Neu beim Project Gutenberg: The Illustration of Books

  • Joseph Pennell: The Illustration of Books. A Manual for the Use of Students. Notes for a Course of Lectures at the Slade School, University College. New York: The Century Co. London: T Fisher Unwin. 1895.

Einsortiert unter:Neuigkeiten

by schneeschmelze at Saturday, 2016-04-23 20:49

2016-04-18

TeX & Friends (by Jürgen Fenn)

TeX Live 2016 Pretest hat begonnen

TeX Live 2015 ist am 6. April eingefroren worden. Alle Updates gehen seitdem nur noch in die Pretest-Version von TeX Live 2016 ein.

Nach einigen eher ruhigen Jahren, arbeitet das TL-Team derzeit an einem umfangreicheren Release mit vielen, teils tiefergehenden Änderungen. Betroffen ist vor allem LuaTeX. Seit Version 0.85 und 0.87 wurden viele pdfTeX-Primitiven geändert; wer also weiterhin kompatibel zu pdfTeX bleiben will oder muß, möge das Paket luatex85 hinzuladen, das vom LaTeX3-Projekt bereitgestellt wird. Zu den Paketen, die zuerst ausfielen, zählte insbesondere fontspec, mit dem auf System-Fonts zugegriffen werden kann.

Für Verdruß sorgt bei den ersten Testern den Berichten auf der TeX-Live-Mailingliste zufolge vor allem die Integration von GnuPG in den Paketmanager tlmgr. Wenn GnuPG lokal installiert ist, wird es von tlmgr verwendet, um anhand der Paket-Signatur die Integrität und die Echtheit der zu installierenden Pakete zu prüfen. Unterstützt werden sowohl GnuPG 1 als auch 2. Findet der Paketmanager kein GnuPG, gibt er eine entsprechende Warnung aus, fährt aber mit der Installation fort. Die Lösung mag halbherzig wirken, ist aber den Im- und Export-Beschränkungen für Kryptosoftware geschuldet. Norbert Preining erläuterte auf Nachfrage, Krypto-Programme dürften weiterhin nicht aus den USA ausgeführt werden; Zdenek Wagner ergänzte, für Frankreich gälte – umgekehrt – ein Einfuhr- und Verwendungsverbot. Deshalb könne GnuPG nicht mit TeX Live verteilt und installiert werden. Es verbleibt also dem Benutzer, dies zu tun. Unter OS X kann man GnuPG mittels Fink oder MacPorts, wahrscheinlich auch über Homebrew installieren. Dick Koch empfiehlt eine Anleitung, die lediglich XCode voraussetzt. Dabei würden keine zusätzlichen Bibliotheken in /usr/local installiert.

Weitere Änderungen in TeX Live 2016 betreffen vor allem pdfTeX und XeTeX. Neu aufgenommen wird der gerade veröffentlichte Indexprozessor upmendex.

Bei MacTeX haben die Entwickler vor den ständigen Änderungen von Apple kapituliert und das Preference Pane aus den Systemeinstellungen entfernt. Damit konnte man zwischen mehreren MacTeX-Versionen, die auf dem System installiert sind, live hin und her schalten; außerdem war es möglich, zwischen 32- und 64-Bit-Binaries zu wechseln. Wer schon ein solches Interface aus einer früheren Version von TeX Live dort installiert hat, kann es behalten, es soll immer noch funktionieren; die Funktion wird aber zukünftig in den Paketmanager TeX Live Utility integriert, ein graphisches Frontend zu tlmgr mit zusätzlichen Anpassungen für den Mac. Als ergänzendes Goodie enthält MacTeX 2016 Ghostscript 9.19 mit einem Skript von Norbert Preining zur Unterstützung von CJK-Schriften. Wer MacTeX einsetzt, um Texte in Chinesisch, Japanisch oder Koreanisch zu setzen, kann mit dem Terminal-Befehl sudo cjk-gs-integrate die entsprechende Ghostscript-Integration anstoßen.

Während der Pretest-Phase kann auch der Update-Mechanismus selbst getestet werden, wenn man tlmgr bzw. die TL-Utility auf ein Pretest-Repositorium richtet. Eine Liste der verfügbaren Pretest-Mirrors findet man hier.

Es bleibt also noch viel zu tun. Der Release von TL 2016 ist dennoch bereits für Anfang Juni vorgesehen.


Einsortiert unter:Neuigkeiten

by schneeschmelze at Monday, 2016-04-18 20:24

2016-04-16

Reden ist Silber ¶ Druckerey Blog (Martin Z. Schröder, Drucker)

Vortrag am 19. April und neue alte Holzstiche

Am Dienstag, dem 19. April um 19.30 Uhr im La Marmite, Wein-Bistro in Berlin-Steglitz, Schützenstraße 3, unweit von U- und S-Bahnhof Rathaus Steglitz halte ich in gemütlichem Ambiente einen Vortrag zu meinem Buch, der »Stilkunde der kleinen Drucksachen«. Weil sich das Buch nur passagenweise zum Vortrag eignet, kommen weitere, auch unveröffentlichte Texte zu Gehör. Ich spreche über Farben in Drucksachen, lege die Theorie des richtigen Zuklebens von Briefumschlägen mit Naßklebung dar, breite einige Zettel aus dem Zettelkasten zum Buch aus, gebe Einblick ins Nähkästchen der Typografie und Stilkunde, worin Mittelscheitel, gläserne Badewannen und Möbel aus Hirschgeweihen Erwähnung finden und spreche auch über die Kommunikation mit Schwiegermüttern und die Unterrichtung von Design-Studenten. Trocken werden kann es nicht, denn in der Weinbar La Marmite werden köstliche Getränke offeriert.

Inzwischen habe ich weitere Karten mit Holzstichen von Hans-Joachim Behrendt gedruckt. Darunter zwei einer aus sechs Motiven bestehenden Serie, die unter dem Namen »Rendezvous« Ende der 1960er Jahre im Verlag Karl Quarch Leipzig erschien und mehrfach wiederaufgelegt wurde. Heute mit Glück antiquarisch zu finden. In meinem Exemplar von 1973 sind die Stiche allerdings nicht sonderlich gut gedruckt, sondern etwas zugelaufen.

Behrendt hat die Stiche nun noch etwas überarbeitet, etwas aufgehellt und Details weiter geöffnet, so daß die Gefahr des Zulaufens mit Farbe gebannt wurde.

Die Karten stehen schon im Online-Shop zum Kauf bereit.

Die Stöcke nehme ich nicht nur mit größter Umsicht zu Hand, sondern auch ehrfürchtig vor Bewunderung. Wer diese Fotos der Druckstöcke sieht, wird das verstehen. Bei der Verarbeitung dürfen die Holzstöcke natürlich keinen Kratzer bekommen.

Das Eselpaar ist auch fertig gedruckt. In den nächsten Tagen folgen noch Löwe und Reh, auf Katze und Igel müssen wir noch etwas länger warten, denn die Stöcke dieser Motive werden noch überarbeitet.

Außerdem gibt es noch zwei Karten mit einem aus dem Laub zwitschernden Vogel. Das war einst eine Eck-Vignette, die einst ursprünglich gedreht und gespiegelt auf einem Vorsatzpapier in vier Ecken gedruckt wurde. Ich habe mit freundlicher Erlaubnis von Hans-Joachim Behrendt grüne Druckfarbe verwendet und eine zweite Version mit einem zusätzlichen Glückwunsch-Text bedruckt.

by Martin Z. Schröder at Saturday, 2016-04-16 21:48