TeX & Friends (Planet by DANTE e.V.)

2016-09-30

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

30.09.16 Exkursion nach Trier

Für das zweite Halbjahr 2016 ist eine besonders vielseitige Exkursion mit Wahlmöglichkeit nach Trier geplant. Als erstes besuchen wir die <link http:="http:"/>Schatzkammer der Trierer Stadtbibliothek. Nach einer kleinen Mittgaspause kann dann wahlweise die <link http:="http:"/>Nero-Ausstellung im Rheinischen Landesmuseum besucht werden oder die <link http:="http:"/>Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars. Die erste Option legen wir Ihnen nahe, wenn Sie sich mit dem römischen Trier beschäftigen möchten. Die zweite Option wird thematisch sehr spezifisch auf die Gutenberg-Gesellschaft ausgerichtet sein und ist für diejenigen geeignet, die lieber eine Bibliotheksexkursion machen möchten. Als Abschluss werden sich alle Teilnehmer in der <link http:="http:"/>Weinstube Kesselstatt einfinden um eine Weinprobe (fünf Weine) zu genießen. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, welche der beiden Optionen Sie wählen möchten. Es sind jeweils fünfzehn Plätze verfügbar, die chronologisch nach dem Eingang der Anmeldungen vergeben werden. Wir bieten außerdem fünf Plätze für Studenten mit einem ermäßigten Preis an, die ebenfalls nach demselben Prinzip vergeben werden. Datum. 30.September 2016 Uhrzeit: 8.30-21 Uhr Kosten: 58,00 € p.P. (Studenten 40,00 € p.P.; 5 Plätze verfügbar) Treffpunkt: Hauptbahnhof Mainz

Friday, 2016-09-30 13:10

2016-08-17

2016-07-29

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

29.09.16: Jour Fixe der Freunde Gutenbergs

Die Veranstaltungsreihe für Mitglieder und Interessierte lädt zu Vorträgen ein. Ein besonderer Höhepunkt bildet die Vorstellung des neuen Jour Fixe Büchleins.
Uhrzeit: 12 - 14 Uhr Veranstaltungsort: Cuvée (am Gutenberg-Museum) Veranstalter: Hartmut Flothmann (h.g.flothmann@t-online.de)

Friday, 2016-07-29 13:17

2016-07-11

Fontblog

Buchtipp: Lust auf Lettering

Lust_auf_Lettering_Cover1_PSDAuf den wachsenden Stapel der Bücher über Handlettering haben Martina Flor und der Hermann Schmidt Verlag soeben ein weiteres Buch gelegt. Die meisten Bücher, die bereits auf dem Stapel lagen, sind entweder Übungsbücher mit zwei Dritteln leerer, linierter Seiten, Activity-Bücher zum Reinmalen oder Bastelbücher mit Anleitungen zum Beschriften von Marmeladengläsern. Und selbst das Buch von Jessica Hische, der anderen Queen of Handlettering, ist in großen Teilen eine detailliert erläuterte Portfolioshow, wenn auch eine äußerst aufschlussreiche und inspirierende.

Nicht so das Buch von Martina Flor. Also, nein, nein, es ist natürlich auch aufschlussreich und inspirierend, aber eben viel mehr als das. Auf die Gefahr, dass ein Lob dieser Größenordnung unglaubwürdig wirkt: workshop-erprobt und charmant illustriert, schön gestaltet und gut gedruckt – Martina Flors „Lust auf Lettering“ ist ein Traum in Buchform. Und man weiß schon jetzt: ein Standardwerk.

Lust_auf_Lettering_DS3_Druck

Lettering Digital: »Anfangs fühlt sich das Zeichnen in der digitalen Umgebung an, als würden wir auf dem Mond laufen.«

Denn „Lust auf Lettering“ ist endlich ein Buch, das fundiert ins zeitgenössische Handlettering einführt, statt sich in Step-by-Step-Projektanleitungen zu verlieren und das typografische Fachwissen, das man auch fürs Lettering braucht, herunterzuspielen. Hier findet man keine Alphabet-Vorlagen zum Abzeichnen und keine Step-by-Step Dekoprojekte. Stattdessen teilt Martina Flor großzügig ihr Wissen und ihre Techniken aus dem Kontext der Schriftgestaltung und erklärt, welche Rolle diese beim Lettering spielen. Sie vermittelt umfassend und systematisch, wie man kenntnisreich Buchstabenformen entwickelt, die eigenen Entwürfe hinterfragt und verbessert und schließlich als „exquisite Buchstaben-Bilder“ digital vollendet.

Lust_auf_Lettering_DS2_Druck

Sparsam mit Ankern und trotzdem detailgetreue Digitalisierung der Vorlage: Martina Flor erklärt Schritt für Schritt wie die analogen Buchstabenformen am Computer nachgearbeitet werden 

Kapitel eins unterscheidet Lettering von Kalligrafie und Typografie und zeigt dessen viele Verwendungszwecke. Kapitel zwei schult das typografische Auge und lehrt analytisches Sehen anhand von Fassadenschriften. Mit unzähligen Beispielzeichnungen führen Kapitel drei und vier in die typografischen Grundlagen ein und stellen Lettering-Werkzeuge und ihre Anwendung vor. In Kapitel fünf geht es um die Vielfalt gestalterischer Stile, Kapitel sechs beleuchtet, wie man Lettering-Entwürfe komponiert. Den Weg von schnellen Bleistiftskizzen zu perfekten Bézierkurven erklären Kapitel sieben und acht und Kapitel neun zeigt den letzten Schliff mit Farbe und Textur. Abschließend gibt Martina Flor jede Menge Praxistipps für die Arbeit als professioneller Lettering Artist, basierend auf ihrer langjährigen Erfahrung als eine der weltweit bekanntesten Vertreterinnen ihres Fachs.

Chris-Campe_Handlettering-Bücher

Auf den 168 Seiten fehlt manchen vielleicht die Überleitung in die Praxis, also konkrete Impulse für den Einstieg ins eigene Tun. Möglicherweise ist die Du-Ansprache im Text einigen zu jovial. Und klar, Martina Flors perfekter, ornamentaler Stil ist vielleicht nicht jedermanns Sache. Aber so oder so: dieses Buch sollte bei allen, die sich ernsthaft mit Lettering befassen, ganz oben auf dem Stapel liegen.

 

Rezension von Chris Campe / All Things Letters, Hamburg, Abbildungen: Verlag Hermann Schmidt Mainz (1 – 3), Chris Campe (4)

– –

Martina Flor: Lust auf Lettering

Ein praxiserprobter Workshop in zehn Schritten, 168 Seiten mit unzähligen Abbildungen, Tipps und Tricks, Format 21 x 24 cm, Halbleinenband mit farbiger Prägung, Verlag Hermann Schmidt, Mainz.

→ zum Buch …

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by Sabine Gruppe at Monday, 2016-07-11 09:37

2016-07-07

Uwes kleines Technikblog - Kategorie LaTeX (by Uwe Ziegenhagen)

Parallel LaTeXing with Python Threads

Based on an example from stackexchange I have created a small example on parallel TeX compilation.

# -*- coding: utf-8 -*-
"""
Created on 2016-07-06
Uwe Ziegenhagen
based on http://stackoverflow.com/questions/16181121/python-very-simple-multithreading-parallel-url-fetching-without-queue
"""
 
from multiprocessing.pool import ThreadPool
from time import time as timer
import os
 
files = ['test-01.tex','test-02.tex','test-03.tex','test-04.tex','test-05.tex',
'test-06.tex','test-07.tex','test-08.tex','test-09.tex','test-10.tex']
 
def compile_file(cfile):
	try:
		result = os.system('pdflatex -interaction=batchmode ' + cfile)
		return cfile, None
	except Exception as e:
		return cfile, e	
 
start = timer()
results = ThreadPool(8).imap_unordered(compile_file, files)
for cfile, error in results:
	if error is None:
		print("%r compiled in %ss" % (cfile, timer() - start))
	else:
		print("Error compiling %r: %s" % (cfile, error))
		print("Elapsed Time: %s" % (timer() - start,))
 
print('Gesamtzeit',timer() - start)

Uwe

Uwe Ziegenhagen has been working with LaTeX for more than a decade. Besides TeX/LaTeX he likes to work with Python, Rasberry/Arduino and his digital camera.

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by Uwe at Thursday, 2016-07-07 19:52

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

Gutenberg-Jahrbuch 2016

Pünktlich zur Mitgliderversammlung ist das neue Gutenberg-Jahrbuch 2016 erschienen. Herausgegeben von Univ.-Prof. Dr. Stephan Füssel und typografisch umgesetzt von Prof. Ralf de Jong besticht es außerdem durch etliche interessante Aufsätze zu unterschiedlichen Teilbereichen der Druckforschung.

Thursday, 2016-07-07 08:37

2016-07-05

Beautiful Type

Beautiful details and type in this packaging designed by...









Beautiful details and type in this packaging designed by Co-Partnership, an australian agency.

Tuesday, 2016-07-05 11:17

2016-07-01

2016-06-30

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

Veranstaltungsprogramm Juli - Dezember 2016

Das Programm für die zweite Jahreshälfte 2016 ist <link file:912="file:912"/>hier als Download verfügbar. In der Geschäftsstelle ist es auch als gedruckte Variante vorhanden. Wir freuen uns auf viele Treffen mit unseren Mitgliedern!

Thursday, 2016-06-30 13:06

2016-06-28

2016-06-26

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

Gutenberg-Preisträger 2016: Prof. Dr. h. c. Klaus-Dieter Lehmann

Der Gutenberg-Preis des Jahres 2016 der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft und der Stadt Mainz wurde am 26. Juni an Prof. Dr. Klaus-Dieter Lehmann (München) verliehen. Am Johannisfest des Jahres 2016 wurde der Gutenberg-Preis der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft und der Stadt Mainz an den herausragenden Kulturmanager, Bibliothekar und Bücherliebhaber Prof. Dr. Klaus-Dieter Lehmann (München) vergeben. Die Verleihung wurde vom Oberbürgermeister der Stadt Mainz, Michael Ebling, gleichzeitig Präsident der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft, vorgenommen. Die zugehörige Pressemitteilung sowie Bildmaterial findet sich weiter unten.

Sunday, 2016-06-26 11:21

115. Mitgliederversammlung

Die Einladung zur diesjährigen Mitgliederversammlung haben unsere Mitglieder bereits postalisch erhalten. Die Tagesordnung findet sich weiter unten als PDF. Dieses Jahr findet die Versammlung am Sonntag statt! Einen Höhepunkt der Mitgliederversammlung wird die Preisverleihung des Gutenberg-Preises 2016 der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft und der Stadt Mainz bilden. Die Verleihung ist öffentlich und findet am 26.06.16 von 12.30 - 14.00 Uhr im Ratssaal des Mainzer Rathauses statt. Diesjähriger Preisträger ist Prof. Dr. h. c. Klaus-Dieter Lehmann. Am Donnerstag, den 23.06.16, findet ein lebendiger Vortrag mit dem Titel "Der Einfluss des Buchdrucks auf den Reformationsprozess" statt. Dieser ist ebenfalls eine öffentliche Veranstaltung. Die Einladung kann weiter unten heruntergeladen werden. Die Moderation übernimmt Dr. Erwin Kreim, die Texte werden von Rolf Hartmann und Dr. Peter Mayer präsentiert.

Sunday, 2016-06-26 10:52

2016-06-20

LyX

LyX 2.1.5 released.

Last Maintenance Release in 2.1.x Series

Monday, 2016-06-20 00:00

2016-06-19

Typeset In The Future

Blade Runner

After studying Alien in intimate detail, it’s time to look at the typography and design of Ridley Scott’s other classic sci-fi movie, Blade Runner. Based on Philip K. Dick’s novel Do Androids Dream of Electric Sheep?, Blade Runner cements Scott’s reputation for beautiful, gritty, tech noir science fiction.

(As with my previous articles, I should note that there are spoilers aplenty throughout the next 5,000 words. If you don’t want to know when Blade Runner’s sole appearance of Eurostile Bold Extended occurs, look away now.)

Blade Runner’s opening crawl is distinctly un-futuristic in its choice of font. It uses Goudy Old Style – designed by Frederic W. Goudy in 1915 – as part of a veritable typographic cornucopia:

bladerunner_opening_crawl

Within five-and-a-bit paragraphs, we are treated to several inconsistently spaced examples of small caps (all of which make me think of death talking inside my head), and five — count them! — examples of particularly chunky em dashes. (Thankfully, they do not follow the freaky American style of removing—for no reason at all—their surrounding spaces.)

My favorite aspects of this opening crawl, however, are the arbitrary examples of Mid-Sentence Capitalized Words, as popularized by A. A. Milne and P. L. Travers:

With the opening crawl’s typographic anomalies fresh in our minds, it’s time to meet our first suspected replicant. Leon, a potential NEXUS 6,  is being tested with a Voight-Kampff machine in the offices of the Tyrell Corporation. We know we’re in the offices of the Tyrell Corporation, because the chairs have TYRELL CORP. stenciled on the back of them, in what might be Akzidenz-Grotesk Extended:

As we discovered in both Alien and Moon, omnipresent corporate branding is the single most important sign of a successful international conglomerate.

The Voight-Kampff machine measures contractions of the iris muscle to gauge the subject’s empathetic response to a range of questions. We see a close-up of one of Leon’s green eyes as the test is administered:

This is odd, given that Leon’s eyes are blue:

The Voight-Kampff test is also administered to Tyrell’s niece, Rachael, later in Blade Runner. We see a close-up of one of Rachael’s green eyes as the test is administered:

This is odd, given that Rachael’s eyes are brown:

Thankfully, this mystery is easy to explain: the eyes we see on these Voight-Kampff screens are taken from stock footage by Oxford Scientific Films, and not from an actual replicant. This is almost certainly because the eyes of a real replicant are notoriously hard to film without a bad case of red-eye effect – a fact that Scott struggled with throughout the making of Blade Runner. Indeed, despite the efforts of modern film restorers, even the Final Cut of Blade Runner shows an unavoidable example of this phenomenon the very first time we meet Leon:

The same is true when we meet Rachael (purportedly Tyrell’s niece, but later exposed as an unsuspecting replicant):

The trademark tinge is also there when Pris is reunited with Roy Batty in J.F. Sebastian’s apartment:

Tyrell’s artificial owl provides a particularly glowy example:

Hell, even a top-of-the-range NEXUS 6 like Roy Batty suffers from a bad case of the red-eye:

This problem surfaces time and time and time again throughout the film. Given the otherwise incredible realism of the (entirely animatronic) replicant “actors” in the movie, it’s unfortunate that the producers couldn’t find a way to work around such a simple photographic bugbear.

Perhaps the most inexplicable example of this phenomenon, however, is a blurry background shot late in the movie, featuring central protagonist (and definitely-not-a-replicant) Rick Deckard, played by Harrison Ford:

How strange! I’m sure it won’t turn out to be significant.

The first time we meet Deckard, he’s sat in the Los Angeles rain, idly reading a newspaper. The headline of this newspaper is FARMING THE OCEANS, THE MOON AND ANTARCTICA, in what looks like Futura Demi:

This isn’t the first time we’ve heard about lunar business endeavors. As we saw in Moon, NASA was accepting applications to mine the moon as far back as January 2014. Things have moved on even further since then, with the Google Lunar X Prize offering $20m to the first privately funded team that can land a robot on the Moon, travel more than 500 meters, and transmit back high definition images and video. By the end of 2015, sixteen teams had registered in the competition, with craft names such as Moonraker, Tesla, Sagan, and Tetris. Indeed, as of when this article was published, the Moon Express and Space IL teams had launch dates confirmed for 2017. The Lunar X Prize means that farming the moon for gold, cobalt, iron, palladium, platinum, tungsten and Helium-3 is a genuine possibility.

Here’s a close-up shot of that newspaper prop, from an on-set photo of Harrison Ford and Ridley Scott:

The subtitle reads WORLD WIDE COMPUTER LINKUP PLANNED, in what looks like Optima Bold. While the idea of a World Wide Computer Linkup might seem passé as we approach 2019, it was still very much unusual in 1982 when Blade Runner was released. Indeed, it wasn’t until March 1982 that the US Department of Defense, creators of pre-Internet network ARPANET, declared TCP/IP as the standard for all military computer networking, pretty much kick-starting what we know as the modern-day Internet of 2016.

Of course, if you’re going to set up business on the moon, you’ll need something a bit smarter than the simple terrestrial Internet we know here on Earth. Indeed, you’ll probably want some kind of Interplanetary Internet. By a strange coincidence, this is exactly what Vint Cerf and NASA have been working on, using delay-tolerant networking to forward bundles of data from spacecraft to spacecraft as and when they come into range. If you’d like to know more, here’s Vint explaining why the speed of light is too slow at a TEDx event in 2011. (We’ll excuse the Comic Sans in his slides, because he did after all invent the thing that’s letting you read this article.)

We see Deckard’s newspaper a couple more times in the movie. He’s reading it again while waiting for Zhora at the Snake Pit Bar, albeit inside-out:

Somewhat unexpectedly, the same day’s newspaper also appears as a makeshift drawer liner in Leon’s apartment:

But we’re getting ahead of ourselves. Back at the beginning of the movie, Deckard folds up his newspaper, and buys some tasty noodles from a street restaurant. As he noms the noodles, he’s approached by Gaff, a shady agent of the Los Angeles Police Department:

Gaff takes Deckard back to his car. It’s a Spinner, as indicated by the beautiful insignia on the door:

The Spinner’s landscape-orientation TV shows a display that may be familiar to regular TITF readers:

This ENVIRON CTR PURGE display is identical to the one we saw in Alien, just before the Nostromo exploded :

As if that wasn’t enough self-plagiarism, Ridley Scott also steals a second display from his earlier sci-fi masterpiece:

…which the more observant of you may recognize as Alien’s shuttle disconnect sequence:

Perhaps most importantly of all, however, Gaff’s Spinner features Blade Runner’s only reported instance of Eurostile Bold Extended, brought to you by the letters C, A, U, T, I, O, and N:

…and the number 44:

As the Spinner ascends into the LA rain, we see a particularly unusual piece of product placement behind it:

bladerunner_0_10_00_cuisinart

This is indeed a neon advertisement for popular American food processor manufacturer Cuisinart. Based on the shape of the food processor’s base, and its bottom-right neon-cyan rectangle, the robotic-looking icon you see here could well be the Cuisinart® Pro Classic™ Food Processor:

Cuisinart are far from the only 1980s company advertised in 2019’s Los Angeles cityscape, however. We once again meet American flag-carrier Pan Am, who in reality are just as defunct in 2019 as they were in 2001:

We also encounter popular carbonated sugar-water Coca-Cola:

…perennial halitosis-mitigator Dentyne:

extra-terrestrial game manufacturer Atari:

regularly product-placed watch manufacturer Bulova:

…alcoholic beverage brand Budweiser (no, not that one):

…and genius, irreverent, sexy mythical perfume brand Jōvan:

bladerunner_1_01_14_jovan

As Deckard and Gaff continue their flight through the Los Angeles skyscape, a technical-looking message tappity-taps itself onto a screen in Gaff’s Spinner. (Confusingly, this is a portrait CRT display – the landscape display we saw earlier is notable by its absence.)

This being Typeset In The Future, we are of course duty-bound to take a closer look at the on-screen text:

It’s a sign of my mis-spent youth that ALT / VEL / PTCH at the top of the screen immediately makes me think 1UP / HIGH SCORE / 2UP. However, the fuzzy text on the main body of the screen is even more interesting:

After spending an inordinate amount of time cropping, zooming, and enhancing these images, and squinting at them while holding Harrison Ford upside down, I have a theory as to what they mean. Here’s my rough transcription (with “xxxx” meaning “I really haven’t the foggiest”):

MICROPROCESSOR BASED ELECTRONICS PROVE
OUR SYSTEM DOES WHAT NO OTHER INS
TRUMENT CAN DO- IT PRODUCES INSTANT, ON
THE SPOT RESULTS WITH xxxxx xxxx FILM,
xxxx COLOR TRANSPARENCIES FOR BACKLITE
DISPLAYS AND OVER HEAD PROJECTION, 35MM
COLOR SLIDES. 40 IMAGE CLASS MICRO
RELATED AND SEQUENTIAL IMAGES CAN BE RE
CORDED IN ORDERLY ARRAYS, ON A SINGLE
SHEET OF xxxx INSTANT PRINT FILM. THE

It sounds like this text is describing an instant camera / image recording system, in the kind of terminology you’d find in an advertising brochure or user guide. (If any experts in microprocessor based electronics or color transparencies for backlite displays are reading this article, your insight would be gratefully appreciated.)

UPDATE: Thanks to some amazing detective work by Simon Flummox and David Large in the comments below, we now know that this text is adapted from a 1980s advert for the Matrix Color Graphic Camera System by Matrix Instruments. David found the ad in Datamation magazine Vol 26 No. 1 (January 1980):

bladerunner_matrixinstruments

The full text is a chopped-up amalgam of several parts of the advert above:

MICROPROCESSOR BASED ELECTRONICS PROVI
OUR SYSTEM DOES WHAT NO OTHER INS
TRUMENT CAN DO- IT PRODUCES INSTANT, ON
THE SPOT RESULTS WITH xxxxx 8x10 FILM,
8x10 COLOR TRANSPARENCIES FOR BACKLITE
DISPLAYS AND OVER HEAD PROJECTION, 35MM
COLOR SLIDES, 60 IMAGE xxxxx MICRO
RELATED AND SEQUENTIAL IMAGES CAN BE RE
CORDED IN ORDERLY ARRAYS, ON A SINGLE
SHEET OF 8x10 INSTANT PRINT FILM. THE

The two remaining “xxxxx” words don’t look to match the advert, so I’m not taking a chance. Great work, Simon and David!

Oh, and one final aside: is anyone surprised by the font Matrix Instruments chose for their company logo?

Gaff’s Spinner journey also introduces us to a recurring piece of typography from the movie’s backdrop. The Blade Runner production team re-used city background scenery in different configurations throughout the movie, which is why the glowing NUYOK sign seen here…

…is remarkably similar to the glowing sign for the YUKON hotel seen thirteen minutes later (also known as the temporary home of replicants Leon and Zhora):

Shortly after this revelation, the Spinner lands at an LAPD station:

…which turns out to be a smoke-filled version of LA’s real-world Union Station (for trains, not policemen):

By Roger – Own work, CC BY-NC-ND 2.0

Here, Deckard is briefed by Harry Bryant, captain of the LAPD’s Rep-Detect department, about the replicants he is meant to retire. We’re presented with the serial numbers and details of all four replicants, starting with Leon, who we discover is a combat replicant and nuclear fission loader:

(I really want this typeface to be Caslon, but despite everything else matching nicely, the top of the 6 is just wrong. I can only apologize for the discrepancy.)

UPDATE: Several folks have noted in the comments that this looks a lot like Cheltenham, and I think they are correct.

Next up we meet Roy Batty, the Head Replicant in Blade Runner. We learn that Roy is trained in combat for the colonization defense program, and is a general all-round badass:

Roy is followed by Zhora, who someone at the Tyrell Corporation decided it would be a great idea to retrain in Political Homicide:

Finally we meet Pris, who unifies the sadly-not-as-disparate-as-one-might-hope disciplines of Military and Leisure (and was incepted on the same day as the end of the world):

On the surface of it, the serial numbers of these replicants look easy to decode. The format seems to be:

[N6 for Nexus 6][Gender][Physical][Mental][Month][Day][Year]

For example, Pris’s serial of N6FAB21416 corresponds to:

[N6][Female][LEV. A][LEV. B][FEB][14][2016]

On closer inspection, however, these serial number contains several typographic oddities. I’ll use the Date Field Symbol Table from the Unicode Locale Data Markup Language  to avoid any confusion in the following sections. (If only the makers of Blade Runner had done the same, eh readers?)

The first anomaly is the use of an American date format of [Mddyy] in the serial number, but a British date format of [d MMM., y] for the Incept Date. Surely a serial number, of all things, would benefit from placing year before month, for chronological sorting of SKUs? Even if not, the inconsistency between the two is disappointing, especially for a movie so clearly set in America.

Secondly, why use a single digit for Month? We know that Day is zero-padded, at least going by Roy’s serial number. The lack of comparative zero-padding for Month means that any replicant incepted in October through December will have an 11-character serial, and not a 10-character serial like their colleagues.

Thirdly, and most importantly, the date section of Leon’s serial number is just plain wrong. He’s listed with a serial number date section of 41717, and yet he was incepted on 41017:

Honestly, folks: these are the kinds of details that make or break a movie. Despite the fact that Ridley Scott’s Final Cut of Blade Runner rectified many on-screen glitches, I am sad to report that this typographic error is still awaiting correction.

Following his briefing on the target Replicants, Deckard drives back to his apartment through the crappy LA weather. Indeed, it’s hard to recognize the Los Angeles of November 2019 through Blade Runner’s incessant rain, especially given that it didn’t rain there at all during November 2015. Nonetheless, the city’s residents have found a way to work around the combined smog and rain with ingenious umbrellas, whose handles are fluorescent tubes:

Given the constant rain, it’s surprising that Deckard doesn’t bother to use his Spinner’s windscreen wiper during the drive back to his apartment:

The design of Deckard’s apartment is both classic and oppressive, with its instantly recognizable concrete tiled walling…

bladerunner_0_32_17_ennis_tiles

…and an impressive balcony overlooking the city:

Like so many of the movie’s locations, Deckard’s apartment is based on a real-world LA landmark – in this case, the Ennis House, built in 1924, and designed by famous American architect Frank Lloyd Wright:

By Mike Dillon – Own work, CC BY-SA 3.0

The Ennis House hasn’t just appeared in Blade Runner, however. You may also recognize it as the exterior location for 1959’s Vincent Price low-budget horror classic House On Haunted Hill

…as the abandoned mansion where Angel, Spike, and Drusilla hang out in Buffy the Vampire Slayer episode I Only Have Eyes For You

…as a variety of locations from Black Rain, The Glimmer Man, The Replacement Killers, Rush Hour, The Thirteenth Floor, The Rocketeer, Mulholland Drive, and Twin Peaks (according to Wikipedia)…

…and as a villain’s hideout in The Karate Kid, Part III:

Perhaps most famously, however, Deckard’s apartment is the setting for Ricky Martin’s top pop country classic Vuelve:

In fact, let’s take a quick 4m45sec tour of the Ennis House, while an overly-coiffured gentleman warbles at us in Spanish:

<iframe allowfullscreen="true" class="youtube-player" height="593" src="https://www.youtube.com/embed/p7QYo-9SlP0?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;autohide=2&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent" style="border:0;" type="text/html" width="1000"></iframe>

Thank you, Ricky, for that beautifully melodic introduction to Mayan Revival architecture.

The repeating interior design of Deckard’s apartment is lifted directly from the Ennis House, and is based on the 27,000 concrete blocks that make up the house’s interior and exterior (as seen on this 1969 elevation):

These concrete blocks have weathered somewhat over the years. Many have been patched up or restored to reinstate the original geometric pattern, as can be seen from the present-day building’s exterior:

There’s surprisingly little of the actual Ennis House in Blade Runner, however. The only two shots of the original house I’ve identified are the Spinner’s on-road approach to the apartment complex:

…which looks like a matte painting superimposed over the top of the house’s front wall:

…and the Spinner’s arrival through the apartment gates:

…which looks mighty familiar from House On Haunted Hill:

The rest of Deckard’s apartment was created from scratch on a sound stage, using replicas of those Mayan concrete bricks with substantially lower and more oppressive ceilings than the original.

If you’d like to explore Deckard’s apartment in more detail, I highly recommend Quentin Lengelé’s Blade Runner 9732, which is an ambitious project to build a realistic 3D recreation of the apartment for exploration with VR systems such as Oculus. Check out this rather beautiful video as a teaser of the final thing:

<iframe allowfullscreen="allowfullscreen" frameborder="0" height="563" mozallowfullscreen="mozallowfullscreen" src="https://player.vimeo.com/video/168638320" title="Blade Runner 9732 - Preview #4" webkitallowfullscreen="webkitallowfullscreen" width="1000"></iframe>

The level of attention to detail in this video is something we at TITF are more than happy to endorse.

After a brief encounter with Rachael, Deckard is left studying one of her childhood photos. The photo shows a young Rachael sat on the porch of a stereotypical American house:

This is eerily reminiscent of a photo from Deckard’s own collection, seen later in the movie in a frame on his piano:

How strange! I’m sure it won’t turn out to be significant.

During a close-up, we see Rachael’s photo come to life, in a way that reminds me of something I can’t quite put my finger on:

Following some initial confusion about this unexpectedly animated memory, I decided to check in with Blade Runner’s literary origin. It turns out Philip K Dick decided that all photographs in 2019 are holographic, which goes at least some way towards explaining Blade Runner’s brief animated GIF interlude.

Having studied Rachael’s photo in detail, Deckard next leafs through the photographs he collected from Leon’s hotel room:

When Blade Runner was made, there was an obvious and popular way to add arbitrary text to everyday objects such as the photos above. Regardless of whether you were an amateur or a professional designer, your lettering solution of choice would have been Letraset dry transfer:

This fantastic rub-on lettering gave a simple (if slightly imprecise) way to add text to pretty much any surface, and it’s the option that Blade Runner’s design team chose for Leon’s photographs.

However, there’s something… odd about the technical-sounding codes on the edges of Leon’s photos. Let’s take a closer look at their wording:

“HELCLN/IUM”? “VETICA MED/CLN”? Hmm. That sounds… familiar, somehow.

Let’s look again at our Letraset sheet from before, but rather than studying the body of the sheet, we’ll focus on the header and footer instead:

I thought that text sounded familiar:

HELCLN/IUM pt47
VETICA MED/CLN pt47

If I didn’t know better, I’d suggest that someone in the Blade Runner production department had a used sheet of Letraset hanging around, and didn’t want the leftovers going to waste.

In the time that we’ve been distracted by dry transfer lettering, replicant Pris (played by Daryl Hannah) has arrived at a building called “The Bradbury”, in an attempt to win over Tyrell Corporation genetic designer J. F. Sebastian:

J. F. Sebastian’s otherwise-uninhabited apartment is based on the iconic Bradbury Building in downtown LA:

The highly decorative future noir frontage seen in Blade Runner is sadly not the building’s real entrance:

…although it does feature some very lovely Berthold Block Heavy:

bladerunner_bradbury_building_berthold_block_heavy

The real entrance to the Bradbury has more of an Art Nouveau style to it, and was designed so long ago that the type is probably custom:

The Bradbury’s interior is a beautiful, wrought iron representation of Future LA abandoned industrial chic:

You might recognize this metalwork from the similarly apocalyptic (500) Days Of Summer, in which Joseph Gordon-Levitt fawns incessantly over Zooey Deschanel’s manic pixie dream girl:

You might also recognize it from Oscar-winning 1920s throwback The Artist:

These are by no means the building’s only claims to fame, however. One of the side-effects of being a beautiful building within driving distance of Hollywood is that you get to appear in really quite a lot of movies and TV shows. This is one of the reasons why I know that when J.F. puts his key into the slot to call the Bradbury’s elevator:

…he’s actually sticking his hand into the mailbox at the bottom of the Bradbury’s mail chute.

Directly opposite the Bradbury Building is the Million Dollar Theatre, which exists in real life LA as a real life theatre located directly opposite the Bradbury Building:

Here’s a clearer shot of the theatre’s sign, from later in the movie:

I have not been able to confirm that Blade Runner inadvertently promoted a 1980s gig by Peruvian indie-alternative band Los Mimilocos Mazacote y Orquesta, but I sincerely hope that it did.  (I also hope they played a double bill with famous Mexican crooner Gilberto Valenzuela.)

Back in the Bradbury building, we briefly glimpse a blimp through the building’s beautiful roof, with yet more Coca-Cola promotion on its underside:

This flying advertisement is for the multi-national “Shimago-Domínguez Corporation”, who are surely continuing the international collaboration and all-round good work started by the Weyland-Yutani Corporation (a British / Japanese conglomerate) from Alien, and Lunar Industries Ltd. (a US / Korean mining partnership) from Moon.

This blimp is introduced with different voiceovers in the different versions of Blade Runner, but if you mix them all together, this is the message you get:

A new life awaits you in the Off-World colonies. The chance to begin again in a golden land of opportunity and adventure. New climate, recreational facilities, easy advancement, great pay. Plus, a loyal trouble-free companion, given to you on arrival, absolutely free. Use your new friend as a personal body servant, or a tireless field hand. The custom tailored genetically engineered humanoid replicant, designed especially for your needs.

I don’t know about you, but using a Replicant as a “personal body servant” or a “tireless field hand” sounds a liiiiiittle bit like out-and-out slavery to me. (It also makes it hard to blame Roy and company for rebelling.)

This Shimago-Domínguez advertisement is also eerily reminiscent of WALL·E’s Buy n Large infomercials:

Too much garbage in your face? There’s plenty of space, out in space! […] Spend your five year cruise in style, waited on twenty-four hours a day by our fully-automated crew, while your captain and autopilot chart a course for non-stop entertainment.

In addition to promoting slavery and advertising Coca-Cola, the blimp continues its WALL·E theme with soothing, encouraging platitudes to encourage off-world migration:

More Space

All New

Live Clean

With that kind of encouragement, who wouldn’t want to conquer the new world, eh?

Back in his apartment, Deckard plays an A on his piano, while Vangelis plays an A♭:

It’s no wonder that Deckard is keeping his piano-playing simple – the sheet music on his piano is actually scored for guitar:

Update: In the comments below, the fantastically-named Not A Walrus Today has correctly identified this music as the second movement of Vivaldi‘s Lute Concerto in D Major.

After his ineffectual piano playing, Deckard decides that it’s time to study Leon’s photographs in more detail. In doing so, Blade Runner gives us perhaps the Ur Example of popular crime trope the Enhance Button, via the suspiciously amazing ESPER Machine:

This chunky-looking gadget is a voice-controlled photographic enhancer with an almost supernatural ability to follow its controller’s verbal instructions. When Deckard inserts Leon’s photo into the ESPER and asks it to enhance 224 to 176, it diligently enhances 197 to 334 as requested:

Deckard continues to direct the ESPER to navigate around his blurry, out-of-focus photo. He asks it to enhance 34 to 36, and it obediently enhances 197 to 334 as instructed:

The ESPER zooms in further still, focusing on the mirror on the far wall of the next room. As image quality becomes more and more challenging due to distance, resolution, and the fundamental laws of physics, the ESPER’s enhancement algorithm automatically switches from “blurry VHS” to “high-quality film stock”:

Deckard asks the ESPER to enhance 34 to 46. It follows his instructions to the letter, enhancing 197 to 334:

At this point, things get kind of ridiculous. The ESPER Machine zooms so far into the mirror that we can see individual snake-skin pailettes on an item of clothing hanging on a wardrobe on the other side of a room, behind the wall we’re looking at:

After moving left a bit and right a bit and left a bit and right a bit, Deckard asks the ESPER Machine to enhance 15 to 23.  True to its roots, it enhances 197 to 334:

The end result is a close-up photo of replicant Zhora, who is conveniently recognizable due to the large snake tattoo on her face:

I’m not going to lie: this whole scene is spectacularly geographically confusing. By my reckoning, the final photo above is a reflection in a mirror of a reflection in a mirror, although even then I’m not entirely sure.

To try and help, I’ve put together a precise map of how I think the apartment’s layout works, which will hopefully help us all make sense of what’s going on:

Indeed, things got so confusing at this point in the movie that I decided to make an painstakingly-edited recreation of the entire ESPER sequence, just to work out how far we crop, zoom, and enhance at each stage of the machine’s photo-processing. Here’s the entire thing, for your delight and delectation:

<iframe allowfullscreen="allowfullscreen" frameborder="0" height="563" mozallowfullscreen="mozallowfullscreen" src="https://player.vimeo.com/video/169392777" title="ESPER Machine recreated" webkitallowfullscreen="webkitallowfullscreen" width="1000"></iframe>

That’s right: by my calculations, that final photo of Zhora is a 667.9-times zoom in on the original photograph. It’s no wonder, then, that the image of Zhora that Deckard prints from the ESPER machine is a little bit grainy:

It’s also a completely different angle from the shot we see in the final frame of the ESPER:

Blade Runner is by no means the only example of cropping, zooming, and enhancing in popular media, however. Duncan Robson has kindly created an amazing edit of popular examples from across movie and TV, which I suggest is more than worth 1m43s of your time:

<iframe allowfullscreen="allowfullscreen" frameborder="0" height="563" mozallowfullscreen="mozallowfullscreen" src="https://player.vimeo.com/video/69663986" title="Let's Enhance (HD)" webkitallowfullscreen="webkitallowfullscreen" width="1000"></iframe>

On his way to track down Zhora, Deckard makes a video call to Rachael on a handy “VID-PHŌN” booth at the bar. (The macron above the O draws out the vowel sound to make it sound like “phone”):

In a special guest appearance by OCR-A, we discover that the fictitious 555 area code is still going strong in 2019. (Strictly speaking, only the numbers 555-0100 through 555-0199 are reserved for fictitious use, but Blade Runner, like many other movies, merrily strays outside that range.)

It’s particularly interesting to note that the VID-PHŌN service is run by the Bell System group of companies (shown above using their redesigned Saul Bass logo from 1969). Bell System were also the people behind the PicturePhone video calling service we saw briefly in 2001: A Space Odyssey:

bladerunner_2001_picturephone

Given their recurring product placement, you might be asking yourself why Bell System have such a monopoly on video calls in science fiction movies. Well: it turns out that the PicturePhone was a real, working video calling service, from way before the days of Skype and FaceTime. In fact, in 1964, two Bell PicturePhone devices made the world’s first transcontinental video call, from Disneyland California to the New York World’s Fair, with remarkably good video quality for the time:

I’m sad to say that despite its technological advancements, the PicturePhone ultimately proved to be a commercial failure, losing Bell half a billion dollars in the process. Nonetheless, it cemented Bell as the de facto provider of futuristic phone calls in the psyche (and therefore the movies) of the 60s, 70s, and beyond.

Now: Dr Floyd’s PicturePhone call in 2001: A Space Odyssey cost $1.70 for a 90-second call. (This is substantially cheaper than the $9-a-minute that the PicturePhone cost when the system first launched.) By comparison, Deckard’s 30-second call to Rachael costs $1.25:

Let’s do the realism math here, to check that this holds up. The events of Blade Runner are set in 2019. Deckard’s 30-second, $1.25 call to Rachel works out at $2.50 a minute. This is substantially more expensive than the $1.33 per minute that Bell Systems charged Doctor Floyd in 2001. However, it’s only a 3.5% call cost increase per year over the intervening 18 years, so it is roughly in line with inflation. Never let it be said that Ridley Scott doesn’t sweat the details.

(The irony for both of these scenes? In 2016, just three years before Blade Runner takes place, a 30-second video call will cost you precisely zero dollars and zero cents per minute. Some things about the future really are hard to predict.)

Deckard tracks down Zhora, and a perhaps inevitable chase ensues. As Zhora exits Taffy’s Snake Pit Bar, she and Deckard run past a half-broken neon Schlitz sign:

bladerunner_0_55_19_schlitz

This is remarkably similar to the half-broken neon Schlitz sign we see at a different bar when Deckard buys a drink a few minutes later:

bladerunner_0_59_54_schlitz

Back in the Bradbury, we discover that J.F. Sebastian is in the middle of a chess game with Dr. Eldon Tyrell, head of the Tyrell Corporation:

Roy Batty recognizes the chess game as an opportunity to meet his maker, and gives J.F. some top chess tips to advance his cause. As Batty arrives at Tyrell’s office bedroom office bedroom with J.F., we see that Tyrell’s board features equally intricate figurines, although this time they are carvings of people:

bladerunner_1_21_34_tyrell_chess_board

Urban myth tells us that this game is based on the topically-named Immortal Game, as won by Adolf Anderssen against Lionel Kieseritzky in 1851. After a careful study of J.F. and Tyrell’s boards and dialogue, I can confirm that this is indeed the case. Here’s how the final few moves of the game play out, just as they did in 1851:

The Immortal Game is notable in that  Anderssen defeated Kieseritzky despite sacrificing a bishop, both rooks, and his queen. By the time Batty meets Tyrell, he has already sacrificed Leon, Zhora, and two other Replicants in his quest to meet his maker.

Something something significant.

Batty finishes off J.F. and Tyrell, and heads towards the Bradbury for an Inevitable Showdown with Deckard. As the movie draws to its climax, Batty delivers his famous “tears in rain” monologue on a bleak, rain-soaked rooftop. This speech, improvised by Rutger Hauer during the scene’s filming, is universally acclaimed as one of the most moving death soliloquies in movie history. However, as a thing constructed solely from words coming out of a mouth, it is sadly typographically insignificant, and is therefore of zero interest to those of us here at Typeset In The Future.

This is in stark contrast to the neon TDK logo just over Rutger’s shoulder, which I think we can all admit is pretty damned spectacular:

There’s no way I can follow neon of that quality, so I’ll leave you all here with a heartfelt farewell. Until next time: goodnight!

– @daveaddey

(With thanks to @clamhead for the Mary Poppins, and to @kupfers, @marcrouault, and @timmountford for identifying Berthold Block Heavy as the Bradbury entrance’s pseudofont.)


by Dave Addey at Sunday, 2016-06-19 23:40

2016-06-17

2016-06-16

Reden ist Silber ¶ Druckerey Blog (Martin Z. Schröder, Drucker)

Falsch gegriffen [4]

Nachdem er ein längeres Gedicht gesetzt, korrigiert und wieder abgelegt hat, fertigte der 15jährige Praktikant eine Karte für den eigenen Bedarf. Den Namen des Computerspiels habe ich aus lizenzrechtlichen Gründen abgedeckt.

Daß die Karte zwei Fehler enthält, habe ich erst am Abend gesehen, als die Auflage gedruckt war und ich die Fotos machte. Aber wer die Karte nur liest und nur flüchtig hinschaut, wird es gar nicht bemerken.

by Martin Z. Schröder at Thursday, 2016-06-16 17:58

2016-06-15

Fontblog

TYPO Berlin 2016 Souvenirs

Vor einem Monat endete die TYPO Berlin 2016. Das bleibt:

Nur 40 Exemplare gibt es von der TYPO Helvetica® Uhr, mit hellgrauem Ziffernblatt, schwarzen Hauptzeigern, weißem Sekundenzeiger und rotem 12-Uhr-Strich.

Mondain-Spiekermann1

Eigens für die TYPO Berlin Designkonferenz hat Mondaine ein limitiertes Modell aufgelegt, das Zifferblatt entworfen vom TYPO-Gründer und -Gastgeber Erik Spiekermann

Erik Spiekermann über seine Gestaltung: »Wie bei der Mondaine Bahnhofsuhr seit 30 Jahren Tradition, verzichtete ich auf Ziffern und gab dem Sekundenzeiger eine farbliche Betonung. Die runden Minutenmarken sind ich aus dem mittelstehenden Punkt der Helvetica Regular in 6 Pt gesetzt.«

Die Mondaine Helvetica® Uhr im speziellen TYPO Design kommt nicht in den Verkauf. Fontblog hat ein Exemplar zum Verlosen ergattert. Und so geht’s:

Antwortet in den Kommentaren: Welche Schrift würdet Ihr für ein Ziffernblatt verwenden? Und warum?

Unter allen Kommentierenden verlosen wir unser TYPO-Souvenir. Einsendeschluss ist Mittwoch, der 22. Juni um 12:00 Uhr mittags.

– –
1. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 14 Jahren. Angestellte von Monotype und ihre Angehörigen sind von der Teilnahme ausgeschlossen. 2. Alle Personen, die sich mit einem Kommentar im Fontblog beteiligen, werden automatisch Teilnehmer am Gewinnspiel. 3. Der Gewinner wird durch Losentscheid ermittelt und per E-Mail am Ende des Gewinnspiels benachrichtigt. Der Gewinner erhält eine TYPO Helvetica Uhr. Der Preis kann nicht umgetauscht oder in bar ausgezahlt werden. 4. Monotype behält sich das Recht vor, diese Teilnahmebedingungen jederzeit zu ändern oder das Gewinnspiel ganz oder teilweise vorzeitig zu beenden. 5. Alle Personen, die sich bis zum Einsendeschluss mit einem Kommentar im Fontblog beteiligen nehmen an der Verlosung teil. 6. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

– –

The post TYPO Berlin 2016 Souvenirs appeared first on Fontblog.

by Sabine Gruppe at Wednesday, 2016-06-15 11:04

2016-06-12

Weblog von Markus Kohm

Lass Dich nicht von einem Hobby stressen!

Gestern habe ich mich mit einem Menschen unterhalten, den ich kaum kenne. Es begann mit der harmlosen Fragen, wie es so bei mir läuft. Wir kamen dann recht schnell zu dem Punkt, was meine Stressfaktoren sind. Nach etwas Nachdenken kam ich darauf, dass eines meiner Hobbys ein ganz entscheidender Stressfaktor ist. Die gute Frage war dann, wie das komme. Zunächst habe ich über diese Frage genau so nachgedacht, wie sie gestellt war. Was stresst mich an meinem Hobby? Wie kommt es, dass ich ausgerechnet das Hobby als einen maßgeblichen Stressfaktor betrachte? Ich könnte jetzt hier natürlich all die Faktoren aufzählen, die dazu führen. Als ich damit gestern begonnen habe, ist mir aufgefallen, dass ich mein Hobby zunehmend verteidigt habe. Das hat mir auch ein gewisses Lächeln eingebracht. Ich habe das so interpretiert, dass ich die übliche Antwort geben wollte und genau genommen mit dieser Antwort total auf dem Holzweg bin.

Das hat mich dann still werden lassen. Es hat mich tatsächlich dazu gebracht, dass der Sinn eines Hobbys doch eigentlich ist, Spaß zu haben, sich zu entspannen, ein Ventil für den Stress des Alltags zu haben, aber ganz bestimmt nicht, zusätzlichen Stress zu verursachen, und schon gar nicht, ein wesentlicher Stressfaktor im Leben zu sein. Wenn ein Hobby das ist, dann ist es kein Hobby mehr. Dann ist es Arbeit.

Also sollte man es entweder nicht mehr als Hobby betrachten oder man sollte es gerade wieder als Hobby betrachten und dann auch so behandeln. In jedem Fall sollte man Konsequenzen aus der Erkenntnis ziehen. Ein Hobby sollte nicht stressen. Von einem Hobby sollte man sich nicht stressen lassen. Ich werde zukünftig versuchen, genauer hinschauen. Ist das noch Hobby oder ist das Arbeit? Will ich wieder Hobby daraus machen oder will ich es als Arbeit behandeln? Oder anders gesagt: Du willst mir Stress machen? Ohne mich!

Bis demnächst
Markus

by Markus Kohm at Sunday, 2016-06-12 17:17

2016-06-11

Uwes kleines Technikblog - Kategorie LaTeX (by Uwe Ziegenhagen)

Das “Currentfile” Paket

Hier ein Beispiel für das currentfile Paket. Während \jobname auch bei eingebundenen Dateien nur den Namen der Hauptdatei ausspuckt, kann man mit den Befehlen des currentfile Pakets auf die einzelnen Dateien zugreifen.

\documentclass{scrartcl}
\usepackage{filecontents}
\usepackage{currfile}
 
\begin{filecontents}{curr02.tex}
 
Ich bin der Inhalt einer Datei, die eingebunden wird. \verb|\jobname| enthält: \jobname
 
	\begin{itemize}
		\item \verb|\currfilebase|: \currfilebase
		\item \verb|\currfilename|: \currfilename
		\item \verb|\currfileext|: \currfileext
		\item \verb|\currfiledir|: \currfiledir
		\item \verb|\currfilepath|: \currfilepath
	\end{itemize}
 
\end{filecontents}
 
\begin{document}
 
	\begin{itemize}
		\item \verb|\currfilebase|: \currfilebase
		\item \verb|\currfilename|: \currfilename
		\item \verb|\currfileext|: \currfileext
		\item \verb|\currfiledir|: \currfiledir
		\item \verb|\currfilepath|: \currfilepath
	\end{itemize}
 
\input{curr02}
 
\end{document}

currfile

Uwe

Uwe Ziegenhagen has been working with LaTeX for more than a decade. Besides TeX/LaTeX he likes to work with Python, Rasberry/Arduino and his digital camera.

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by Uwe at Saturday, 2016-06-11 20:33

2016-06-09

TeXblog - Typography with TeX and LaTeX (by Stefan Kottwitz)

TeX Live 2016 released

You may have read the great news on ctan-ann or TeX.tips: this year’s update of TeX Live has been released. It is available on CTAN and via http://tug.org/texlive. What’s new?

  • GNU Privacy Guard (GPG) is used for file verification for update security.
  • There are a lot of changes in LuaTeX backend.
  • pdfTeX and XeTeX got new primitives (fundamental commands).
  • MetaFont got experimental Lua integration.
  • MetaPost got bug fixes and was prepared for a new major version coming soon.
  • Some tools got updates, including the TeX Live Manager aka tlmgr.

It doesn’t sound like a big change, but it comes with updates for a lot of packages compared to last year’s TeX Live 2015.

I thank the TeX Users Group and the TeX Live team for that yearly milestone!

 

by stefan at Thursday, 2016-06-09 21:03

2016-06-08

2016-06-06

TUG

TeX Live 2016 released

TeX Live 2016 has been released, along with the entire TeX Collection 2016. The DVD is in production and will be mailed to TUG, and most other TeX user group, members when manufacturing is complete (most likely within a few weeks). The software can also be downloaded in various ways, and the DVD ordered from TUG store. Please consider joining or renewing your membership in TUG or another TeX user group, and thanks if you already have. Thanks to all the contributors.

Monday, 2016-06-06 17:27

2016-05-31

TeXblog - Typography with TeX and LaTeX (by Stefan Kottwitz)

LyX 2.2 released

After two years of work, LyX 2.2.0 has been released. There’s a lot of new features, some of the most important are:

  • High resolution display support (aka retina)
  • Qt5 support (Qt4 still supported)
  • Improved text display: proper kerning and ligatures, higher rendering speed
  • Horizontal scrolling for large insets such as tabular and math material, keeping the cursor visible
  • Improved control of paragraph breaks: plain separators split consecutive environments, parbreak separators do the same and introduce a blank line in the LaTeX output.
  • Improved text color support – 11 new colors: brown, darkgray, gray, lightgray, lime, orange, olive, pink, purple, teal, and violet
  • Better handling of boxes and tables
  • Faster and better instant preview
  • Enhanced source panel, outliner and navigation menu
  • Layout and module enhancements
  • Support for mathtools commands
  • New converters such as for Microsoft’s docx format

For further information and download visit:

 

by stefan at Tuesday, 2016-05-31 21:31

2016-05-30

Fontblog

Markenmacher Schrift beim TYPO Day Basel

Am 10. Juni – das ist Freitag nächster Woche – gastiert das TYPO Day Kompakt-Seminar in Basel. Mit dem Thema »Markenmacher Schrift« wendet sich das Ein-Tages-Seminar an professionelle Designer, Markenbetreuer und Publishing-Experten und liefert einen Überblick zum aktuellen Stand der digitalen schriftlichen Kommunikation. Das Themenspektrum reicht von den ästhetischen Grundlagen und der Bedeutung der typografischen Qualität, über Markenbildung, neue Ausgabegeräte, bis hin zu den jüngsten Font-Produkten, ­-⁠Technologien und ­-⁠Anwendungen.

Sechs Referenten, sechs Perspektiven, sechs Vorträge. Dazwischen Diskussion und Fragen. Nur noch bis morgen zum Early-Bird-Preis anmelden.

Programm

Early-Bird-Ticket: 199 CHF (bis zum 31.5.2016)
Ticket: 299 CHF (ab dem 1.6.2016)

3er-Gruppenticket: 169 CHF pro Person

Sprecher

Erik SpiekermannSeine Schriften und ihre Rolle in prominenten Design-Projekten geniessen internationale Anerkennung.  Ob im öffentlichen Raum, im Corporate Design oder auf Verpackungen: Meta, Officina und viele exklusive Haus-Schriften leisten vorzügliche Arbeit. Für den TYPO Day hat Prof. Erik Spiekermann neue Erkenntnisse humorvoll zusammengefasst. In Basel wird Eriks Vortrag als Video gezeigt, alle Teilnehmerhaben auch später Zugriff auf das Video.

Andrea NienhausAndrea Nienhaus arbeitet als Dozentin und Kommunikationsdesignerin in Berlin. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist das Design und die Programmierung von digitalen Publikationen sowie die Entwicklung von Workflows für crossmediales Publizieren. Sie unterrichtet an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) und an der Universität der Künste (UdK). Gemeinsam mit Nikola Richter (mikrotext) organisiert und kuratiert sie die Electric Book Fair.

Frank Rausch ist Interaktionsdesigner und Spezialist für die typografische Gestaltung von User Interfaces (UI). Er ist Mitbegründer von Raureif, einer UI-Design-Beratungsfirma, und wirkte an vielen Projekten als Designer und Entwickler mit. Er unterrichtet Gestaltung grafischer Benutzeroberflächen am Copenhagen Institute of Interaction Design und an der FH Potsdam.

Johannes Bergerhausen ist Professor für Typografie an der Hochschule Mainz, wo er 2004 das international prämierte Projekt Decode Unicode startete. Sein Ziel ist, den Computernutzern einen verständlichen Zugang zu den exotischsten Zeichen der Welt zu ermöglichen. Auf dem TYPO Day gibt Bergerhausen eine Einführung in die Unicode-Zeichenvielfalt.

Henning SkibbeHenning Skibbe ist Kommunikationsdesigner und Schriftentwerfer. Mit dem Bureau ErlerSkibbeTönsmann entwickelte er – neben den mit Preisen bedachten Schriften Haptic und FF Dingbats – ein neues typografisches Konzept für die Illustrierte «Stern» und zuletzt das neue Schriftensystem der Süddeutschen Zeitung.

Oliver ReichensteinOliver Reichenstein studierte Philosophie in Basel und Paris. Nach dem Studium arbeitete er mehrere Jahre als Markenberater für Interbrand Zintzmeyer & Luxs. 2003 zog er nach Tokyo, wo er das Designbüro Information Architects (iA) gündete. Dieses entwickelte er mit wegweisenden Projekten und der App iA-Writer zu einem führenden Screen-Design-Unternehmen.

Jürgen Siebert

Jürgen Siebert ist seit Herbst 2014 verantwortlich für das deutschsprachige Marketing von Monotype. Er studierte Physik in Frankfurt, war mehrere Jahre als Wissenschaftsjournalist tätig, bevor der 1986 das Magazin PAGE mitgründete und 5 Jahre leitete. Er ist Mitglied im FontFont-Typeboard, Autor des Fontblog, Programmdirektor der TYPO-Konferenzen, des monatlichen Creative Morning Berlin und der TYPO Days.

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Preise ohne Mehrwertsteuer: Art. 10,2a MWSTG

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by Sabine Gruppe at Monday, 2016-05-30 18:36

2016-05-27

2016-05-25

Beautiful Type

Beautiful lettering work from Mateusz Witczak for a brasilian...

















Beautiful lettering work from Mateusz Witczak for a brasilian brand + details from the inked sketches.

Wednesday, 2016-05-25 19:25

2016-05-23

Fontblog

Der EM-Spielplan von Alex ist wieder da

spielplan_em

Seit der Fußball-WM 2010 ist es Tradition im Fontblog, auf den handlichen WM/EM-Spielplan zum Selbermachen von Oleksandr Parkhomovskyy (Rekord) zu verweisen. Alex weilt gerade – aus beruflichen Gründen – an der Côte d’Azur, was ihn zusätzlich motivierte, seinen 2-jährlichen Service zu publizieren, direkt aus dem Austragungsland der Fußball-EM 2016.

Und wieder ist der Faltplan kompakter und übersichtlicher als jene der Sportredaktionen in Zeitschriften und Tageszeitungen. Doch eines ist neu: In diesem Jahr fehlen die Senderlogos, aus Protest gegen die Rundfunk-Zwangsabgabe. Doch lest selbst und ladet …

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by Jürgen Siebert at Monday, 2016-05-23 11:43

2016-05-22

TeX Stack Exchange

TeXtalk: an interview with Mico

Welcome to TeXtalk! Our interviewee is Mico. Mico has collected 158k+ rep, 3,000+ answers, and 730+ badges on TeX.sx. He is a regular participant in the chat room.

Paulo Cereda

Yay, our interviewee is here! Welcome, Mico!

Mico

Thanks, Paulo! It’s good to be here. :-)

yo’

It’s gonna be long, have you got enough refreshments? :)

Mico

Hi there!

yo’

Hello!

Mico

Catching up on the news about the election of the new FIFA president, Gianni Infantino. He’s from the same town as my mother was, Brig, in the canton of Valais. May his time in office be successful and scandal-free!

Paulo Cereda

Oh cool, in Switzerland!

Mico

Yeah, I’m reading that he’s of very humble origins, and that he’s made his way through sheer pluck and determination. Go Gianni!

Paulo

Let us hope for the best. :)

Oh we still have one hour to go! I always get confused with time conversions…

Tom, what time is it supposed to start? :)

yo’

In 1 hour, right?

Paulo

Yep, I was ahead of time. :)

Mico

I was also under the impression that we still have an hour to go.

Paulo

Ducks are terrible with time. :)

Mico

Jabba is usually even worse with time…

Paulo

Meesa think it could be worse. :D

Mico

I liked the latest Star Wars movie a lot, but I still thought that it lacked a truly fabulous villain… — something like my illustrious, tragically mis-understood ancestor…

Paulo

Poor Han… I almost left the cinema after seeing him die…

Oh sorry, SPOILER ALERT. :)

Mico

I doubt many people in this chatroom are in the dark about Han’s fate…

Paulo

ooh let us ping some blokes and check it out! :) @RomainPicot @Alenanno :)

yo’

I should not even say it loud, but I’ve seen only one SW movie, and I don’t even remember which one it was.

Paulo

It was Captain Picard! :D

barbara beeton

hi, mico. (it looks like the hordes are gathering, albeit slowly.)

yo’

still time to fix some dinner (and do some L3 coding :) )

Paulo

Hello, is there anybody in there?

Just nod if you can hear me…

Is there anyone at home?

:D

Mico

nod.

Paulo

ooh :)

yo’

nod. (sorry was busy playing alone my own game for at least 8 players)

barbara

nod. (catching moments in between vetting amsmath bugs.)

Paulo

nod.

Mico

nod

A Feldman

Nod

Paulo

Yay!

Ladies and gentlemen, boys and girls, ducks and mallards, welcome to the TeXtalk!

Our interviewee is Mico!

Mico

Yay!

Paulo

You guys know the gist of it, right? :)

Let’s start then!

Could you tell us a little about you? :)

Mico

I’m an economist. and I’ve been using LaTeX for almost 25 years. My first experience with LaTeX was right after graduation, when I was busy revising a couple of chapters of my dissertation to issue them as working papers.

Paulo

Very nice! Was it love at first sight or it took some time to grasp the TeX arts? :)

Mico

I’m no longer an academic economist, but I have the good fortune to work for an organization that values scholarly research and expects its professional staff to keep doing — and publishing — high-quality research. Hence my continued interest in LaTeX.

It was love at first sight, really. :-)

Paulo

:)

barbara

are you still a practicing (if not academic) economist?

Mico

Indeed, I still do lots of research in economics, attend academic conferences to present my papers and to act as a discussant of others’ papers, etc.

I really like teaching. Last month, I taught a lecture course at Hong Kong University of Science and Technology, and very much enjoyed reliving the full-monty teaching experience.

“full monty” being purely a figure of speech…

barbara

when we first “met” (in email), it was about hyphenation exceptions. you’ve since expanded on that with the selnolig package, which deals with implementation and restriction of “archaic” ligatures (and the concomitant hyphenation problems). What got you interested in that?

Mico

Believe it or not, it was reading the TeXbook that introduced me, inter alia, to ligatures as a typographic device. I then started thinking about how to program up selective ligature suppression…

yo’

The TeXbook is known to be a source of inspiration :)

barbara

well, tex has been the downfall of i don’t know how many grad students! (a marvelous distraction.) it’s a good thing that you had already completed your ph.d.

Paulo

Oh no! :)

barbara

(yeah, you’d better watch out …)

Paulo

<3

Mico

I couldn’t put it better,“a marvelous distraction”. :-)

yo’

Well, it would also be a source of memory problems on <64kB RAM computers…

Mico

I’m sure you’re right. For sure, without LuaTeX there would be no ‘selnolig’ package.

Paulo

How challenging is it to deal with ligatures? :)

Mico

I believe, deep down, that DEK didn’t bother providing a method for programming up ligature suppression rules simply because the need to do so for English language documents isn’t all that pressing. It’s a very different matter for German language documents.

barbara

ligature suppression, it seems to me, is intimately connected to something missing from the tex hyphenation approach — the ability to apply multi-level choices for break-points that take into account a language with heavy compounding. (it would be useful in english, but is vital in german … or chemistry.)

yo’

Out of curiosity, do you know what is your Erdős (Erd\H{o}s) number?

Mico

I believe my Erdős number is either 2 or 3. :-)

yo’

wow! (Well, I thought so, many people in topics close to Erdős do something in financial maths…)

barbara

your name isn’t in the “erdos1” file (files.oakland.edu/users/grossman/enp/Erdos1.html) that lists co-authors with erdős himself, and the “next generation”, namely their co-authors. but that list may include just actual mathematicians.

Mico

I’ve thought about it some more, and I now think my Erdős number is 3, not 2. One of my co-authors published a piece with a person with computer science/math background, who, you guessed it, published a piece with Erdős.

Thanks for the link! The #1 person is Ed Howorka, and he published a piece with Alain Chaboud, with whom I published a piece. So my number is 3!

yo’

funny enough, I’ve got 3, but it’s unrecognized by the system :)

Paulo

I cannot even typeset this bloke’s name properly. :) (egreg would kill me)

yo’

\H for “the Hungarian accent” :)

Paulo

:)

Which TeX engine do you use nowadays?

Mico

For my working papers, I still use mostly pdfTeX, since most publishers don’t support any other engines. :-(

One of the things that’s really neat about LuaTeX is that it has opened up the paragraph building algorithm. There’s a group of German language specialists that’s been assembling advanced hyphenation patterns. By “advanced”, I mean that there are more desirable and less desirable potential break points within compound words.

yo’

Do you have any plans or ideas for new useful packages?

Mico

A good challenge for some smart computer science whiz kid will be to write a hyphenation algorithm that incorporates information about the more and the less desirable break points.

barbara

yes, that’s a good start on the problem. but there’s an information gap, i think, which is the lack of good references that are authoritative in showing “staged” hyphenation points. actually, the compact british word list that i have (which was allegedly the source of the british patterns) does show preferences.

Mico

Sorry, I didn’t mean to slight your contribution! It’s just that I’m more directly familiar with the work of the German hyphenation working group.

Joseph Wright

Have you talked with Frank about this?

Paulo

Do you have any hobbies? :)

Mico

Sailing and photography. Unforunately, I once had a semi-serious accident while in a regatta, so now I do it purely for recreation.

yo’

So you do not just sailing, you used to do competitive sailing, wow!

Paulo

Wow indeed!

Mico

Well, the accident (involving the left knee…) put an end to any pretenses to being competitive. I still enjoy sailing as a marvelous way to blow off an entire afternoon, or even a whole day. :-)

yo’

that’s sad. But still, this is impressive!

barbara

have you ever felt it necessary (or even desirable) to learn celestial navigation? (much more useful for extended voyages than day-sailing.)

Mico

Funny you should ask! I did teach myself the basics of celestial navigation, but that was at a time just when GPS-based navigation became widely available, so I never really got to practice reading a sextant and all that very much.

barbara

the u.s. navy seems to have re-instituted the teaching of celestial to their prospective officers. (concerned about what to do when the satellites are jammed.)

yo’

this is a big concern indeed!

barbara

but i gather they are also appreciative of the “sail” tradition.

Mico

Indeed, it’s a valid concern. Reintroducing a good working knowledge of celestial navigation may be a good idea for the navy, but I doubt it’ll make much of an impact in aeronautics.

barbara

probably so. i still remember heading toward a gate at laguardia airport, when you could still see outside, looking down into a cockpit, only to see a road map (from a now-defunct gasoline distributor) on the dashboard.

Mico

Shortly before my older daughter was born, our friends, my wife, and I painted the nursery. I painted a sailboat on the wall right next to the crib. I suspect that’s how she got her introduction to sailing!

barbara

so you indulge in the graphic arts too?

Mico

Among the graphic arts, my strongest affinity is to photography. I remember being reasonably good at free-hand drawing in middle and high school, but I didn’t pursue it further. A shame, maybe.

Paulo

And it seems you are a Star Wars fan!

Mico

I suspect there are some much bigger Star Wars fans in this group than I am. The idea of using Jabba as my SE avatar was a lark. A couple of years ago, my daughters gave me a lego set of Jabba’s sail barge (yes, there is such a thing!) as a birthday gift, complete with a figurine of Jabba. Oh, my daughters are huge SW fans!

yo’

you can’t not be a fan of something like this that your children adore, I guess… How many children have you got?

Paulo

Cool! Do you like any TV series?

Mico

I must confess I don’t what TV much anymore.

Paulo

Oh. :)

How did you become aware of the TeX.sx community? :)

Mico

I’m going to have to look up when I joined tex.sx…

I recall now: It was in the spring of 2011. I was searching how to implement a TeX macro, was googling for help, and that’s when I learned about TeX.sx. I was “lurking” for a few weeks at first. The very first answer I ever posted, it turns out, got accepted by the OP, and I was hooked!

Paulo

:)

barbara

that’s known as “positive feedback”. deserved, i’m sure.

Paulo

Speaking of which, do you have a favorite answer of yours in this site?

Mico

And what was more, you issued a kind “welcome to TeX.sx” to me, and you edited my posting to indent the LaTeX code by four spaces! I’ve never forgotten your kindness!!

yo’

how sweet! <3

Paulo

Really?! Oh my! /blushes

Mico

I’m very gratified that several of my answers have been upvoted a lot. Maybe my personal favorite is the answer to Show inline math as if it were display math. :-)

barbara

that is indeed a very nice answer. and i like your caveats, especially the one that says “Using the \displaystyle command (to force the creation of large symbols) while in inline math mode is an even worse idea than using \limits.” (i think we need to conscript you into a “best practices” coven.)

A Feldman

do you have, in addition to an economics background a programming background, I notice that you have some amazing lua programming chops.

Mico

My dissertation was in applied time series econometrics, so I had to acquire some reasonable programming skills. The Lua stuff has come only recently, kind of a side product of building up the ‘selnolig’ package. I should hasten to add that I received some amazing, vital, crucial help from some truly gifted programmers who provided most of the Lua code for selnolig. I’m just a rank amateur, in comparison.

I guess that one of the things that’s always appealed to me about TeX and LaTeX is that the documents are programs. :-)

yo’

I think this is a common ground to many people here. This, plus the beauty of the result (if things are done properly).

barbara

unfortunately, that also seems to be a feature that scares away some people who otherwise would likely find tex to be a very useful tool.

Mico

Another thing that I find appealing about Lua as a programming language is that it’s definitely not built around a macro expansion paradigm. Nothing wrong with the macro expansion paradigm, of course!!, but I’ve never found it easy to master. In constrast, I find programming up various tasks in Lua beautiful and easy.

In recent months, as some of you have no doubt noticed, I’ve made it a bit of a hobby to post LuaLaTeX-based solutions to complement the more “standard-line” solutions. :-)

A Feldman

I did notice that, and that it seems like you can do things with LuaLaTeX which might not be possible at all elsewise.

egreg

Sorry for joining just now!

barbara

sorry for joining, or sorry for being delayed? (we’re glad you could make it.)

Mico

welcome! :-)

Paulo

Glad you could make it! :)

egreg

I’ve always wondered what’s your mother tongue.

Mico

That’s a good question! My parents were from the canton of Valais and spoke Walliser Deutsch with me — my mother and Gianni Infantino have the same home town — but we lived in many different places, and I remember speaking Indonesian, Dutch, French, Swahili, and Dutch more fluently than my parents’ dialect of German. My first school was an American International School in The Hague, Netherlands.

egreg

Very nice mix! So that’s why you could learn Lua so well!

Paulo

Lua is from a Brazilian heritage. :)

Mico

We also lived several years in Germany (a small town on the Rhine, half-way between Dusseldorf and Cologne). My parents got married in the Duomo of Milan and spent their honeymoon in Venice.

yo’

that’s an impressive life!

Mico

My maternal grandmother was from the canton of Ticino, where Italian is the main language. Even though she was born and raised in Brig, in a nominally German area of Switzerland, she didn’t speak German, really, until she was about 5 or 6.

egreg

You should learn Italian, so

Mico

Ma si, ma si. Capisco l’italiano perfettamente, ma ci sono gia tanti anni che non o piu parlato in italiano. :-( My sister, though, is married to an Italian, and she and her family now live in her husband’s home town in the Romagna. :-) Her Italian is flawless; I’m envious.

egreg

Your Italian is better than my German. ;-) Have you ever thought to make some notes about table typesetting, especially for economics? You should have several examples at hand.

Mico

Thanks! I do work frequently with my fellow in-house economists to improve their table-related skills, but I haven’t thought about writing this up in a systematic way. :-)

As you and others can probably tell, I actually quite enjoy simplifying and clarifying tables so that they become visually appealing. if something is visually appealing, it’s much more likely to be noticed and absorbed. There’s a connection to Barbara’s earlier question about my interest in graphic arts!

barbara

perhaps you should become “ambassador for beautiful tables”.

(known more accurately as arm-twisting, i think.)

egreg

Yes, that’s the idea: ugly tables make the reader skip them or, at the least, they hinder catching their meaning.

Mico

It is indeed surprising, and frankly discouraging, how little effort some researchers appear to put into improving the visual appeal of their tables.

yo’

I can confirm this so much! (I think about 80% of articles I meet as a typesetter fall in the category “we do not care about the visual appearance.”)

egreg

Not to mention carelessness of some publishers.

barbara

wouldn’t have happened 40–50 years ago.

Mico

I was recently re-reading a couple of papers published in the 1950s, and I was very impressed by the typographic quality of the pieces and by the conciseness of the tabular material.

Paulo

Any plans for a package? :) Another one, that is. :)

Mico

I keep thinking that what Lua(La)TeX really needs to take off, i.e., to become the engine of first choice, is a couple of “killer packages”, which would do something in a way that pdfLaTeX simply cannot do. However, I haven’t figured out yet what these killer packages may be! Maybe an advanced hyphenation algorithm, maybe a good suppression of “rivers”.

barbara

(pardon my cynicism) what it needs first is to become fully stable. once that’s in place, then both hyphenation and “hydraulics” are good topics.

Joseph

Did you see the v2 plans ;-)

barbara

not yet, at least not that i remember. (but i’m very distracted these days.) i’ll look.

Mico

I agree that some more stability in LuaTeX would be welcome. That said, the past year has seen some very significant progress toward version 1 of LuaTeX — in no small part because of gentle and constructive pressure exerted by David Carlisle.

Paulo

Do you use TikZ or PSTricks?

Mico

Somehow, don’t ask me how, I haven’t gotten into TikZ and PSTricks so far. I’ve taught myself some of the basics, for sure. However, maybe because of the research I do (various forms of applied empirical economics), I haven’t felt the need to become truly proficient.

Paulo

Let’s bring David Carlisle to the party. :)

egreg

He’s probably listening to some beautiful trombone music.

Paulo

LOL

David Carlisle

clarinet only (and it’s 100miles away:-)

yo’

I wonder what’s your favourite dish(es), given you’re so cosmopolitan, this could be interesting…

Mico

Oh boy, I like so many dishes! Having spent a few years in Hong Kong, I can no longer go without frequent consumption of Chinese dishes. The spicier, the better! But I also like Japanese food, central American and TexMex — and, last but certainly not least, just about everything Italian. And, next weekend, I’m going to host a cheese fondue party for twenty [20!] people! :-)

Paulo

ooh cheese! :) (cue for the cheese shop sketch)

yo’

Interesting. I especially like the “cheese” part :)

Mico

For a Swiss male, preparing a fondue dinner is the ultimate in showing off one’s …hood. Sort of like doing a great BBQ for North American and Australian men! It’s the wine (must be bone-dry), the individual cheeses, how the cheeses are mixed, etc.! Great fun!

yo’

Interesting. Sounds like great fun indeed! (Interesting how this differs culture by culture; in Czech, you’d most want to show your pastry abilities.)

Mico

One more thing about dishes — for fondue wine, I actually prefer Orvieto to any Swiss white wine. :-)

barbara

you must share a recipe! (idea: with the number of people here who enjoy cooking, what about a tex.sx cookbook?)

egreg

Good dry wine indeed! Orvieto is on my list for a tour, but it requires two days. Which makes it good for tasting the wine and having a good dinner. :)

yo’

It would be great, given you can get the proper ingredients where you live (the biggest problem of localized recipes.)

Mico

I can’t help but recognize the influence that Viennese cuisine has on you! :-)

Of course, Austria, Bohemia, and Moravia used to share, and still share, so many good things!

yo’

Include Bavaria :)

Mico

Of course, Bavaria. And Hungarians should feel included too. :-) Which brings us back to Erdős…

yo’

I’m not sure what you mean exactly now…

David

Hi. I’m even later than egreg

Mico

Welcome!

yo’

Consider that the people who typeset these were true typesetters. That’s craft (art?) not non-similar to carpentry.

egreg

You’re on the heels of lockstep for becoming number 10 in rep on TeX.SX. What do you think of the rep system?

Mico

I won’t get ahead of myself in terms of rep count. :-) About the rep system: it’s addictive, no doubt about it. There’s immediate gratification for getting a few up-votes, but also longer-term satisfaction from helping solve real tasks. Equally importantly, I’d say, is that I feel that my own LaTeX-related skills have improved a lot over the past four or five years. As a result, the LaTeX code in my own papers has become a lot cleaner.

Now if only I could say that the economics in my papers was showing an equal amount of improvement!!

egreg

Writing a lot of code for others to understand is a good way to improve one’s style. The same for writing mathematics or any other subject, provided one likes being understood.

Paulo

Speaking of ancient papers, I was particularly pleased with this wonderful answer of yours. I even checked with my English copy! :)

Mico

Only a real German speaker could recognize a ‘y’ in that lettershape. ;-)

Paulo

Indeed!

yo’

Let be, my dad’s got a Czech bible written in blackletter.

barbara

yesterday, i saw a letter combination that i’d never seen before. it was in a book from the time of galileo, in what appeared to be part latin (late latin?) and part italian. the combination was an almost-ligatured “ij”, but in a scripty shape that i would bet is a reason for a y-dieresis to be included in unicode.

yo’

If it’s the ij in Dutch, then this has a status similar to eszett I think — it’s not a ligature anymore. (Ah sorry, I misread you, forget my comment)

barbara

definitely not dutch (although as a former student of german, i decry the “improved, modernized” spelling). the book was published in italy.

Paulo

How do you feel about TeX.sx? :)

Mico

TeX.SE is a simply wonderful community. I mentioned earlier that my own LaTeX skills have improved a lot over the past 4+ years. To a large part, this is because of all the stuff I’ve learned from the regular (and sometimes the not so regular) members of this community!

Paulo

That’s awesome!

A Feldman

Do you end up using a lot of your own tex.sx solutions in your economics papers?

Mico

I certainly think that the tables in my own papers have become a lot better. And, preparing bibliographies has become much less of a dreaded chore than it used to be. :-)

barbara

do you participate in any other stackexchange communities? there must be one for economics.

Mico

I did pay attention to the econ.sx group for a while, but I’ve come to conclude that the stack exchange model is not a good model for serious economics. Economics is a fairly subtle science, and developing new ideas (or refuting the ideas of others!) is not something that can be done cleanly in only a paragraph or two of space.

yo’

well, this is true for any of the scientific sites I think, with the exception of MathOverflow maybe…

(btw, having cheese and bread just now for dinner)

Paulo

Besides The TeXbook, do you have any other TeX resources?

Mico

About books — I have two copies of the TeXbook, and I think I can say that I’ve read just about every single chapter of the LaTeX companion many times. I also have lots of books about typography; my wife thinks I’m somewhat crazy in this regard…

barbara

“somewhat crazy” … only somewhat? (pretty much my husband’s opinion on the same topic, although he humors me.)

expanding on Paulo’s question, what tex resources would you recommend to someone just getting started?

Mico

About TeX resources for beginners: Tobi Oetiker’s “Not so short introduction to LaTeX” is a great point to start, though I wish from time to time that he and his co-authors would streamline and simplify further some of the material.

barbara

if you have concrete suggestions, i’m sure they’d be happy to receive them. (as it is, “not so short” creeps into the “less and less short” category as time goes on.)

Mico

A truly great book, by the way, for people who need to typeset math using LaTeX is George Gratzer’s More Math into LaTeX.

Joseph

Keep meaning to buy a copy!

barbara

ah, thanks for the good words. it quite accurately follows the ams requirements. a 5th edition is due out soon, but unlike the previous editions, i didn’t see this one beforehand, so i can’t give an opinion.

Mico

I should make an effort to meet Tobi Oetiker in person; I believe he doesn’t live all that far from me.

Paulo

Could you name something you like in TeX? And something you don?t like?

Mico

One of the things I really like about TeX (and LaTeX, etc.) is that it treats you like an adult: no condescension, no “let me hide the tough stuff from you because you’re not smart enough, and it’s up to me to decide if you’ll ever be smart enough.”

Paulo

100% agree!

barbara

wish more people could see it that way.

Mico

There aren’t things I truly dislike about TeX, but I’ll confess that macro expansion just isn’t something I can easily get my mind around. A few \expandafters and a few \noexpands here or there, and I’m quickly lost. That’s probably also why I’ve made an effort to learn Lua and LuaTeX.

yo’

Have you tried to give a chance to LaTeX3? Good expansion control is one of its great achievements.

Mico

I must confess that I have not. Maybe my impression is not correct, but my sense is that the learning curve for LaTeX3 is quite steep. Maybe we need something like Frank et al’s LaTeX guide, but this time for LaTeX3. :-)

yo’

yEah. This is difficult for a project still in development. But I know egreg has something in mind!

Mico

If anyone can do it, egreg can!

Paulo

Since you mentioned FIFA, I must ask: do you enjoy football? :)

Mico

I do love watching football. :-)

Paulo

Any teams? :)

yo’

You’re pushing Mico onto thin ice … :)

Mico

I’ll admit that one of the most amazing and entertaining games ever was Germany-Brazil at the World Cup in 2014. I’ll understand if you personally felt it to be not so entertaining…

Paulo

Oh no! :) Bullying ^^ :)

egreg

Definitely. Ask him what Switzerland did at the World Cup.

Mico

Switzerland lost 0:1 to Argentina. :-( In the final minute, a Swiss player hit the upright — it was SOOO close to going to penalty kicks!

I suppose I can’t help but root for the Swiss, which is easier these days now that the Swiss national team is decent. Ever since the days I lived in Germany as a child, I’ve also enjoyed watching the German national team.

Paulo

Deutschland über alles! :)

Mico

Didn’t you feel (somewhat) good when Germany beat Argetina in the final?

Paulo

Of course! I even learned the German national anthem! :)

Have you ever attended (or have plans to attend) a TUG conference (or any TeX-related conference)?

Mico

I’m afraid I haven’t attended any TUG events yet. (I am a TUG member, though…) Last July, when the annual TUG conference was held in Germany, I happened to be on an assignment in Singapore. :-(

Paulo

I missed the conference as well. :(

yo’

You both should come to Prague, even without a conference.

Paulo

I will. :)

Mico

I’ve never been to Prague. I should do something about this, shouldn’t I?!

yo’

Indeed. If you come alone, I can offer cheap (the cheapest) accomodation :) even for 2, it would be sufficient I think :)

Paulo

I went for my first international trip last year, and I stayed in only one country, so I’ve never been to Prague either. :P

Paulo

Any plans to attend this year, in Canada? :)

Mico

I will actually be in North America in late July — but not in in Toronto. I’ll be attending a huge family reunion on my wife’s side, in Sheboygan, just north of Milwaukee. My mother-in-law, still alive, had 8 siblings, they all had a quite a few kids, who had quite a few kids, etc. I think there will be more than 200 people attending! Help!

yo’

goodness!

Paulo

Oh my!

Mico

Maybe I should figure out how to disappear for a couple of days and hop on over to Toronto!

barbara

do it! it’s not really that far, not when you’ve come all the way from switzerland.

Paulo

Beware of mooses! :D

barbara

that’s “meese”, and sheboygan is almost certainly too citified for that kind of large wildlife. (no, it’s not “meese”; “moose” is plural as well as singular. but it’s fun to try to corrupt your english.)

Paulo

ooh it makes sense! Goose = geese. :)

yo’

and Paul Gessler lives there as well I think.

barbara

yes, i’m pretty sure that’s so.

Mico

That’s a really neat and unexpected connection! My mother-in-law’s parents were born in the Netherlands and moved to Wisconsin when they were young kids. Sheboygan had a reputation for a while as being quite rough, as the place where “the Germans” and “the Dutch” were constantly fighting with each other…

barbara

golly, another wisconsinite! (my father grew up in milwaukee. his mother and sister are buried in the same cemetery as knuth’s parents.)

Mico

Excuse me for about five minutes, please.

barbara

at least they distinguished between the two origins. one of my mother’s brothers was always called a “block-headed dutchman”, even though that side of the family came from hesse (grossmom) and saxony (grosspop).

Mico

Ok, I’m back. :-)

Paulo

Welcome back! :)

Mico

Back to the question about TeX.sx as a community: One of the reasons I’ve hung around for some time now is that it’s truly a community, with a common focus but also with a sense that people appreciate each other as real persons, rather than posers of questions and providers of answers. Also, it’s a place without flame wars, thank goodness.

barbara

we get those in too many other places. tex.sx is peaceful, while often posing interesting challenges. i’ve met some of my most valued friends through tex contacts, and somehow expect the rest of the tex world to be as community spirited.

Paulo

<3

Mico

I’m sure I speak for others as well when I say that it’s a special gift and blessing to have you be a part, and a very important part!, of the TeX.SE community!

barbara

thanks for the kind words. it’s surely a place where i enjoy spending time. kind of a like an on-line tug meeting. (you really must try to come to toronto.)

Paulo

what’s your TeX environment (OS, distro, editor)?

Mico

For the most part, I use my personal 13″ MacBookPro and MacTeX for my TeX-related work. I use TeXworks as my main editor. At work, I do have a PC (sob), with MikTeX 2.9 and WinEdt 9.1. However, because of corporate policies [!] MikTeX only gets updated every 9 to 12 months, and I don’t like the fact that as a result, various LaTeX packages can be seriously out of date on my PC. Sigh.

Paulo

Cool. :)

Paulo

Friends, any further questions to our special guest? :)

barbara

i think we’ve imposed enough on his time and good will. thanks, mico!!!

Paulo

:)

Mico

Thanks, everyone! Happy TeXing!!!

Paulo

Thank you very much for being with us today! It was a privilege to us all! Awesome interview!

Mico

Thank you, for being such a wonderful host!!

egreg

Nice interview! Thanks for being a member of this community.

Paulo

I will leave the interview open for now, so other people can ask questions. :)

As @egreg said, thanks for being a member of this community. <3

Mico

Good idea. I’ll keep checking in.

Paulo

;)

yo’

Thanks, Mico!

Mico

Let me return the compliments and thank you as well. :-)

A Feldman

Thank you Mico.

Mico

You’re most welcome! :-) And thank you for your questions, and for your contributions to TeX.SE!

by Paulo Cereda at Sunday, 2016-05-22 18:31

2016-05-20

Some TeX Developments (by Joseph Wright)

Biblatex back-end update

I wrote recently abut the need to manage biblatex back-ends, and thoughts the maintenance team had on which way to proceed.

After a bit of thought, we’ve gone for a solution we hope works for users and for us. Reversing what seemed like a ‘good idea at the time’, we’ve re-integrated (almost) all of the TeX code into one pathway. This is focussed on Biber, but we have a small stub that converts the relevant parts to work with BibTeX. So users how don’t need Biber or can’t use it can still use BibTeX and get mainly the same results.

There are a few changes, mainly related to places where BibTeX and Biber had ended up with different interfaces and where BibTeX can’t (reasonably) support the Biber one. In those places we’ve dropped the ability to use a ‘BibTeX alternative pathway’ as it makes the code complex and makes switching between back-ends tricky.

Hopefully the balance we’ve gone for will work for everyone: you can still use BibTeX, it still does almost everything it always has with biblatex, but we’ve got a more sustainable code base for the future.

by Joseph Wright at Friday, 2016-05-20 18:47

2016-05-19

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

19.05.16: Longdrinks on Tour

Die Longdrinks gehen auf Tour und besuchen die Ausstellung "Farbe und Identität" von Rozbeh Asmani in der Akademie der Wissenschaften in Mainz. Mehr Informationen: <link http:="http:"/>http://www.adwmainz.de/ausstellungen.html Datum: 19.05.2016 Zeit: 19:00 Uhr Kostenfrei Treffpunkt: Akademie der Wissenschaften Anmeldungen an info@gutenberg-gesellschaft.de

Thursday, 2016-05-19 12:49

2016-05-18

Fontblog

Wochenendseminar zur Alltagsschrift der DDR

Wallbaum Wochenende Weimar DDR-Alltagsschrift

In Weimar findet am 2. und 3. Juli das dritte Wochenendseminar statt. Das Walbaum-Wochenende widmet sich dem Thema Alltagsschrift der DDR. Veranstaltungsort ist das Druckgrafische Museum Pavillon-Presse.

Am ersten Tag beleuchten vier Referenten das grafische und typografische Schaffen der DDR. Der Fokus liegt dabei weniger auf den schon oft thematisierten Druckschriften des VEB Typoart, sondern auf jenen, den Alltag prägenden Schriftanwendungen durch Grafiker und Schildermaler. Es sprechen:

Lena Haubner: Makrokosmos im Mikrokosmos – Schrift in der DDR
Von der Antiqua über die Grotesk bis hin zu Fraktur und Rotunda: Der Umgang mit Schrift war in der DDR vielfältig und abwechslungsreich. Der Vortrag unternimmt einen visuellen Streifzug durch vierzig Jahre DDR-Schrift-Geschichte und stellt dabei Arbeiten und Gestalter vor.

Matthias Gubig: Als Typograf im ›Leseland‹ – Über den Umgang mit Grenzen
Matthias Gubig, Typograf und ehemaliger Professor an der Kunsthochschule Weißensee in Berlin, spricht über die Bedingungen unter denen Gebrauchsgrafiker in der DDR mit Schrift arbeiteten.

Fritz Grögel und Andreas Frohloff: Ost / Schrift / Maler
Dieser Vortrag beleuchtet den Beruf des Schrift-, Plakat- und Grafikmalers in Ostdeutschland und die Entwicklung dieses Handwerks über einen Zeitraum von gut fünfzig Jahren.

Am Sonntag findet für die Veranstaltungsteilnehmer ein Druck-Workshop statt. In den Werkstätten der Pavillon-Presse stehen Original-DDR-Bleisatzschriften für die Produktion eigener Entwürfe unter Leitung des Buchdruckermeister Heinz-Uwe Schmidt im traditionellen Hochdruckverfahren bereit.

DDR-Alltagsschrift Wallbaumwochenende Weimar

Die Teilnahmegebühr beträgt 99 Euro (45 Euro für Studenten). Die Anmeldeschluss ist der 31. Mai. Zur Anmeldung …

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by Sabine Gruppe at Wednesday, 2016-05-18 07:15

2016-05-13

Weblog von Markus Kohm

Geschafft!

Während die Grün-Schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg quasi ihre Geburt feiert, kann ich gleich mehrere Dinge feiern. Abseits großer Aufmerksamkeit hat ein kleines Team von Aktivisten in den letzten Wochen alle möglichen Anstrengungen unternommen, um KOMA-Script 3.20 rechtzeitig vor dem finalen CTAN-Update für das DVD-Image von TeX Live 2016 zu veröffentlichen.

An erster Stelle sei hier verdienter Maßen wieder einmal Elke Schubert genannt. Schon seit einigen Jahren testet sie akribisch neue Dinge, die ich schaffe – seien es neue Features oder neue Abschnitte der Anleitung. Ohne sie wären meine Veröffentlichungen weit instabiler und die Anleitungen weit weniger lesbar. Dabei bleibt sie auch beim größten Unsinn, den ich verzapfe, immer freundlich und konstruktiv. Auch ihrem Mann, den sie gerne für die Korrektur meiner schlimmsten Auswüchse in der englischen Übersetzung einspannt, gebührt mein Dank.

Dieses Mal hat auch wieder Alexander Willand gehörig mitgemischt. Er hat in einem Kraftakt nahezu das komplette Kapitel über scrjura aus dem KOMA-Script-Buch ins Englische übersetzt. Dadurch konnte ich dieses Kapitel nun auch in die freie Anleitung übernehmen. Juristen müssen damit auch nicht mehr unbedingt Deutsch verstehen, um dieses Paket verwenden zu können.

Nicht zu vergessen Uwe Ziegenhagen, der wieder kurzfristig das Upload auf CTAN vorgenommen hat, so dass das CTAN-Team die entsprechende Release voröffentlichen konnte und das TeX-Live-Team KOMA-Script 3.20 bereits in die Testversion von TeX Live 2016 aufgenommen hat. Auch diesen beiden Teams sei dafür ausdrücklich gedankt.

Last but not least sei auch an all jene erinnert, die Bug-Reports und Verbesserungsvorschläge zur Anleitung verfasst und an mich geschickt haben. Ich hoffe, ich war bei keinem zu kurz angebunden. Wenn ich mich bei Antworten dazu meist sehr kurz fasse, ist das durchaus ein Zeichen dafür, dass ich gerade mit entsprechenden – aber nicht nur diesen – Verbesserungen beschäftigt bin.

Wie ich schon im letzten Blog-Beitrag angedeutet habe, verstecken sich bei dieser KOMA-Script-Release hinter den drei einfachen Stichpunkten:

  • package tocbasic provides styles for the toc entries
  • the classes use the toc entry styles of tocbasic
  • English manual for package scrjura

aus der offiziellen Änderungsmitteilung der CTAN-Veröffentlichung unzählige interne Änderungen. Die diff-Ausgabe zwischen der letzten Release und dieser umfasst 22869 Zeilen. Insgesamt wurden fast 250 größere und kleinere Änderungen im Repository eingecheckt. Zum Vergleich: Die Änderungen von Version 3.18 zu Version 3.19 umfassten im diff nur 4310 Zeilen in insgesamt 60 Commits. Daher hat das Ganze dieses Mal auch etwas länger, nämlich über ein halbes Jahr gedauert.

Die nächste TeX-Live-Release wirft auch in anderer Hinsicht ihre Schatten voraus. Schon seit mehr als zwei Jahren biete ich ein eigenes Repository mit schnellen Bugfix-Releases und Vorabreleases von KOMA-Script an, über das ich inzwischen auch beispielsweise mein titlepage-Paket veröffentliche, das es bisher nicht zu einer offiziellen Release geschafft hat. Dieses Repository für TeX Live und MiKTeX hatte bisher eher experimentellen Charakter. Erzeugt wurde das TeX-Live-Repository mit Scripten, die auch das TeX-Live-Team verwendet und um die ich ein eigenes bash-Script gebastelt hatte. Ergänzt wurde das ganze von Skripten, die dann aus dem TeX-Live-Paket ein Windows-Installationspaket für MiKTeX, die Anleitung und den Upload auf SourceForge gebastelt haben.

Mit den Änderungen bei TeX Live 2016 ist mir das aber gehörig um die Ohren geflogen. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion, die sich über eine Woche hinzog, habe ich daher eine komplett neue Software zur Generierung meiner Repositories aus dem Boden gestampft. Diese erzeugt nun ein TDS-Archiv und daraus sowohl die beiden TeX-Live-Repositories als auch die Installationspakete für MiKTeX. Auch die Repository-Anleitung für die mehr oder weniger experimentierfreudigen Benutzer habe ich komplett neu in Deutsch und in English verfasst. Wer noch das alte TeX Live Repository verwendet, sollte dort unbedingt vorbei schauen. Der Link für das alte Repository wird bei nächster Gelegenheit nämlich deaktiviert.

So gab es in den letzten Wochen und Monaten viele, viele Änderungen.
Aber nun ist es erst einmal geschafft und ganz ehrlich: Ich bin es auch.

Bis demnächst
Markus Kohm

by Markus Kohm at Friday, 2016-05-13 07:19

2016-05-12

Fontblog

TYPO Berlin Livestream verfolgen

Erik Spiekermann eröffnete am frühen Nachmittag des 12. Mai die diesjährige TYPO-Berlin-Konferenz. Gleichzeitig begann die erste Livestream-Übertragung. Wie jedes Jahr werden zwei TYPO Talks pro Tag live und in voller Länge übertragen. Die Vorträge dauern etwa 45 Minuten.

Neu in diesem Jahr: TYPO SpecsLive-Eindrücke von den Brennpunkten der ganzen Veranstaltung, aufgenommen von sechs Reportern, die an verschiedenen Hotspots auf der Konferenz-Website entnommen. Dafür haben wir sechs Reporter mit einer Datenbrille ausgestattet, durch die unsere Online-Besucher einen Blick auf das  TYPO-Geschehen werfen können.

Alle Livestream-Vorträge bleiben öffentlich zu sehen – für immer!

Eröffnung #typo16

Livestream Programm:

12. 5. Donnerstag

2:00 pm Talk Maria Giudice (E): Der Aufstieg des DEO – Führung durch Design

4:00 pm Talk Christoph Amend, Ricarda Messner (D): Wie man Zeitschriften im digitalen Zeitalter macht

7:00 pm TYPO Specs mit Achim & Billy (TYPO Presse, D/E): »Warum wird diese TYPO süper, Herr Erler, Herr Spiekermann?« und was erwartet uns auf der Designer-Battle heute Abend?//

 

13. 5. Freitag

10:30 am TYPO Specs mit Gloria B: »Süpergrüp … wer braucht denn so was?« Verhöre zum strengsten Design-Verbot aller Zeiten

11:00 am Talk Erik Marinovich (E): Flow: Lettering im Zeitalter des HipHop

1:00 pm TYPO Specs with Boris Brumniak, mit Boris Brumniak: »Print lebt … lebendiger als je zuvor« Messerundgang, Ausstellungsbesuch, Konferenzdesign unter der Lupe

4:00 pm Talk Prarthana Johnson & Gerrit Kaiser (E): Ruhm und Ehr’ dem Komitee!

 

14. 5. Samstag

11:00 am TYPO Specs with Olli reporter (D/E): mit Olli: »Ich bin dann mal weg, im Workshop.« Was man auf der TYPO Berlin alles lernen kann//

3:00 pm Talk Jonathan Barnbrook (E): Design und Politik

6:00 pm Talk Brosmind (E): 1o

TYPO Berlin Livestream verfolgen: typotalks.com/berlin/

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by Sabine Gruppe at Thursday, 2016-05-12 12:21

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

12.05.16: Longdrinks im Baron

Hier wird in lockerer Atmosphäre über branchenrelevante Themen gequatscht. Den Anstoß für ein Thema gibt ein kurzes Youtube-Video, ein interessanter Blogbeitrag oder Ähnliches. Ihr habt etwas gefunden, worüber ihr reden wollt? Dann schickt uns den Link per <link praktikant="praktikant"/>Mail. Weitere Informationen findet ihr auf unserer <link https:="https:"/>Facebook-Seite. Dieses Mal lautet das Thema: "Die Grenzen des eBooks" Uhrzeit: ab 18:00 Uhr c.t. (bis ca. 19:00 Uhr) Veranstaltungsort: Baron (Uni-Gelände)

Thursday, 2016-05-12 09:40

2016-05-05

TUG

TUGboat 37:1 published

TUGboat volume 36, number 3 (a regular issue) has been mailed to TUG members. It is also available online to members and from the TUG store. Please consider joining or renewing your TUG membership if you haven't already. Submission information for the next issue is available.

Thursday, 2016-05-05 21:16

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

05.05.16: Exkursion nach Schloss Vollrads

Schloß Vollrads liegt malerisch schön inmitten von Weinbergen oberhalb von Winkel im Rheingau. Die Familie von Greiffenclau hat viele Jahrhunderte dort gelebt und gewirkt. Sie formte die Kulturlandschaft, vertrat die Regierung der Mainzer Kurfürsten und stellte vier Bischöfe in Trier, Mainz und Würzburg. Schloß Vollrads verkörpert idealtypisch und wie kaum ein zweiter Ort in Deutschland eine über 800 Jahre lang ununterbrochen gelebte Weinbautradition. Die Freiherren von Greiffenclau zu Vollrads waren jedoch - insbesondere in der Barockzeit - auch sehr kunstsinnige Menschen, und sie liebten und sammelten Bücher. Die Teilnehmer der Exkursion erhalten die Gelegenheit all dies vereint in einer exklusiv für die Gutenberg-Gesellschaft zugeschnittenen Kombination erfahren und genießen zu dürfen: die Turmbibliothek des Schlosses, das Schloßinterieur, die Familiengeschichte und - auf keinen Fall zu kurz kommend - die wundervollen Vollradser Rieslinge! Uhrzeit: 13:00 - 19:00 Uhr Veranstaltungsort: Schloss Vollrads Kosten: 70€ p.P. Abfahrtsort: Mainz

Thursday, 2016-05-05 09:39

2016-05-04

TeX & Friends (by Jürgen Fenn)

xkcd über Typographie

Between its strips on kerning, dates, and diacritics, the webcomic xkcd has shown itself to be adept at poking fun at bad formatting.

Today the webcomic turned its attention to kerning again, this time focuses on the unsolved problem of full-width justification.

Via Nate Hoffelder.


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by schneeschmelze at Wednesday, 2016-05-04 20:13

2016-04-29

medievalbooks

The Secrets of Medieval Fonts

One of the fundamental things in a medieval book is letters – those symbols that fill up page after page and that make up meaning. Each one of us human beings writes differently and considering that medieval books were made before the invention of print, it follows that the scripts they carry show a great variety in execution styles. … Continue reading The Secrets of Medieval Fonts

by Erik Kwakkel at Friday, 2016-04-29 10:48

2016-04-28

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

28.04.16: Vortrag von Prof. Dr. Robert Darnton

Die Gutenberg-Gesellschaft und die Johannes Gutenberg-Universität laden zu dem Vortrag „Die Zensoren. Wie staatliche Kontrolle die Literatur beeinflusst – vom vorrevolutionären Frankreich über British Indien bis in die DDR“ des Gutenberg-Preisträgers 2004 im Rahmen der Veranstaltungsreihe zu 70 Jahren Wiedereröffnung der JGU „Geisteswissenschaft – eine Positionsbestimmung“ ein. Der Vortrag findet um 18.00 Uhr c.t. in Raum P204 im Philosophicum (Jakob-Welder-Weg 18), Johannes Gutenberg-Universität statt.

Thursday, 2016-04-28 09:38

28.04.16: 75. Jour Fixe der Freunde Gutenbergs

Der Jour Fixe der Freunde Gutenbergs lädt im gewohnten Format zu weiteren Vorträgen ein.. Uhrzeit: 12.00 – 14.00 Uhr Veranstaltungsort: cuvée 2016, Gutenberg-Museum, Liebfrauenplatz 5, 55116 Mainz Veranstalter: IGG Ansprechpartner: Hartmut Flothmann (h.g.flothmann@t-online.de)

Thursday, 2016-04-28 09:38

2016-04-27

Fontblog

Einreichungsfrist für Joseph-Binder-Award endet

»Alles ist dreidimensional« ist das Motto der diesjährigen Ausschreibung zum Joseph-Binder-Award. »Was ist deine Dimension?« fragen die Veranstalter Designerinnen und Designer, sowie Design-Studierende aus aller Welt.

Bereits zum dreizehnten Mal schreibt designaustria den Joseph-Binder-Award mit Schwerpunkt Grafikdesign & Illustration aus. Zwischen 2014 und heute realisierte Arbeiten können bis spätestens 30. April beim JBA16 eingereicht werden. 

Joseph-Binder-Award-2016»Alles ist dreidimensional« – das Motto der diesjährigen Ausschreibung ist einem Zitat von Joseph Binder entlehnt, das das Wiener Büro 100und1 zur Gestaltung des visuellen Auftritts des JBA16 inspiriert hat

Der Joseph-Binder-Award (JBA) ist der einzige international ausgeschriebene österreichische Designwettbewerb im Bereich Grafikdesign & Illustration. In diesem Jahr wird er zum 13. Mal von designaustria durchgeführt. Designer, Illustratoren und Studierende aus aller Welt sind eingeladen, ihre zwischen 2014 und heute realisierten Arbeiten einzureichen. Die Einreichungen werden von einer internationalen Jury in fünfzehn Kategorien begutachtet: Corporate Design, Kommunikationsdesign, Informationsdesign, Schriftgestaltung, Plakatgestaltung, Editionsdesign Bücher,  Editionsdesign Zeitschriften, Verpackungsgestaltung, Digitale Medien, Buchillustration, Medienillustration, Werbeillustration, Digitale Illustration, Illustration in anderen Anwendungen und Design Fiction.

Die besten Arbeiten gewinnen im November 2016 Trophäen sowie Geldpreise, werden in einem Katalog veröffentlicht und in einer Ausstellung im designforum Wien präsentiert.

designaustria, 1927 gegründet, ist Europas drittälteste Designorganisation. Teilnahmebedingungen & Link zur Online Registrierung: www.designaustria.at/jba16

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by Sabine Gruppe at Wednesday, 2016-04-27 15:34

2016-04-24

Uwes kleines Technikblog - Kategorie LaTeX (by Uwe Ziegenhagen)

Vortragsfolien “Klausurerstellung mit LaTeX”, Dante-Frühjahrstagung in Wuppertal

Hier meine Folien zum Vortrag in Wuppertal, zusammen mit den entsprechenden Quellen (auch für die Beamer Folien)

Uwe

Uwe Ziegenhagen has been working with LaTeX for more than a decade. Besides TeX/LaTeX he likes to work with Python, Rasberry/Arduino and his digital camera.

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by Uwe at Sunday, 2016-04-24 17:02

Schnittmarken mit LaTeX entfernen

Vor ein paar Tagen wollte ich die Schnittmarken in einer PDF Datei entfernen. Da ich kein Adobe Acrobat oder einen ähnlichen PDF Editor habe, habe ich LaTeX genutzt. Nützlich ist die Fähigkeit des pdfpages Pakets, direkt beim Import eines PDF festzulegen, wie jede Seite zu croppen ist. Der trim Parameter bekommt dabei vier Maße übergeben, die für links unten rechts oben (left bottom right top) stehen.

\documentclass{scrartcl}
\usepackage{pdfpages}
\begin{document}
 
\includepdf[scale=1,pages=1-48,clip,trim=50mm 55mm 45mm 55mm]{Booklet.pdf}
 
\end{document}

Uwe

Uwe Ziegenhagen has been working with LaTeX for more than a decade. Besides TeX/LaTeX he likes to work with Python, Rasberry/Arduino and his digital camera.

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by Uwe at Sunday, 2016-04-24 15:07

2016-04-23

TeX & Friends (by Jürgen Fenn)

Neu beim Project Gutenberg: The Illustration of Books

  • Joseph Pennell: The Illustration of Books. A Manual for the Use of Students. Notes for a Course of Lectures at the Slade School, University College. New York: The Century Co. London: T Fisher Unwin. 1895.

Einsortiert unter:Neuigkeiten

by schneeschmelze at Saturday, 2016-04-23 20:49

2016-04-21

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

21.04.16 Ausstellungseröffnung "Glanzlichter der Buchkunst"

Der Faksimile-Verlag Luzern hat seit 1974 herausragende Faksimiles der wichtigsten mittelalterlichen und frühneuzeitlichen europäischen Handschriften erstellt. 2006 übernahm die inmediaONE GmbH von Bertelsmann den Faksimile-Verlag, stellte allerdings die Produktion ein. Um den wertvollen Gesamtbestand für die Forschung weiter zur Verfügung zu stellen, schenkt die Fa. Berstelsmann, Abteilung wissenmedia, dem Mainzer Verlagsarchiv des Instituts der Buchwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität neben Verlagsarchivalien, Herstellungsunterlagen etc. einen vollständigen Satz der Belegstücke. Aus Anlass der Übergabe der Schenkung wird eine kleine Ausstellung spezieller Sammlungsstücke, darunter das Mainzer Evangeliar, das Krönungsevangeliar des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation oder weltliche Chroniken gezeigt. Die Eröffnung findet am 21.04.16 um 15 Uhr s.t. in der "Schule des Sehens" (Eingangsbereich Philosophicum, Welderweg 18, Mainz) der Johannes Gutenberg-Universität statt. Es sprechen Prof. Dr. Georg Krausch, Prof. Dr. Stephan Füssel und Dr. Christoph Winterer. Die Ausstellung kann bis zum 12.05.16 besucht werden (Öffnungszeiten: Di-Do, jeweils 11-15 Uhr).

Thursday, 2016-04-21 12:56

2016-04-18

TeX & Friends (by Jürgen Fenn)

TeX Live 2016 Pretest hat begonnen

TeX Live 2015 ist am 6. April eingefroren worden. Alle Updates gehen seitdem nur noch in die Pretest-Version von TeX Live 2016 ein.

Nach einigen eher ruhigen Jahren, arbeitet das TL-Team derzeit an einem umfangreicheren Release mit vielen, teils tiefergehenden Änderungen. Betroffen ist vor allem LuaTeX. Seit Version 0.85 und 0.87 wurden viele pdfTeX-Primitiven geändert; wer also weiterhin kompatibel zu pdfTeX bleiben will oder muß, möge das Paket luatex85 hinzuladen, das vom LaTeX3-Projekt bereitgestellt wird. Zu den Paketen, die zuerst ausfielen, zählte insbesondere fontspec, mit dem auf System-Fonts zugegriffen werden kann.

Für Verdruß sorgt bei den ersten Testern den Berichten auf der TeX-Live-Mailingliste zufolge vor allem die Integration von GnuPG in den Paketmanager tlmgr. Wenn GnuPG lokal installiert ist, wird es von tlmgr verwendet, um anhand der Paket-Signatur die Integrität und die Echtheit der zu installierenden Pakete zu prüfen. Unterstützt werden sowohl GnuPG 1 als auch 2. Findet der Paketmanager kein GnuPG, gibt er eine entsprechende Warnung aus, fährt aber mit der Installation fort. Die Lösung mag halbherzig wirken, ist aber den Im- und Export-Beschränkungen für Kryptosoftware geschuldet. Norbert Preining erläuterte auf Nachfrage, Krypto-Programme dürften weiterhin nicht aus den USA ausgeführt werden; Zdenek Wagner ergänzte, für Frankreich gälte – umgekehrt – ein Einfuhr- und Verwendungsverbot. Deshalb könne GnuPG nicht mit TeX Live verteilt und installiert werden. Es verbleibt also dem Benutzer, dies zu tun. Unter OS X kann man GnuPG mittels Fink oder MacPorts, wahrscheinlich auch über Homebrew installieren. Dick Koch empfiehlt eine Anleitung, die lediglich XCode voraussetzt. Dabei würden keine zusätzlichen Bibliotheken in /usr/local installiert.

Weitere Änderungen in TeX Live 2016 betreffen vor allem pdfTeX und XeTeX. Neu aufgenommen wird der gerade veröffentlichte Indexprozessor upmendex.

Bei MacTeX haben die Entwickler vor den ständigen Änderungen von Apple kapituliert und das Preference Pane aus den Systemeinstellungen entfernt. Damit konnte man zwischen mehreren MacTeX-Versionen, die auf dem System installiert sind, live hin und her schalten; außerdem war es möglich, zwischen 32- und 64-Bit-Binaries zu wechseln. Wer schon ein solches Interface aus einer früheren Version von TeX Live dort installiert hat, kann es behalten, es soll immer noch funktionieren; die Funktion wird aber zukünftig in den Paketmanager TeX Live Utility integriert, ein graphisches Frontend zu tlmgr mit zusätzlichen Anpassungen für den Mac. Als ergänzendes Goodie enthält MacTeX 2016 Ghostscript 9.19 mit einem Skript von Norbert Preining zur Unterstützung von CJK-Schriften. Wer MacTeX einsetzt, um Texte in Chinesisch, Japanisch oder Koreanisch zu setzen, kann mit dem Terminal-Befehl sudo cjk-gs-integrate die entsprechende Ghostscript-Integration anstoßen.

Während der Pretest-Phase kann auch der Update-Mechanismus selbst getestet werden, wenn man tlmgr bzw. die TL-Utility auf ein Pretest-Repositorium richtet. Eine Liste der verfügbaren Pretest-Mirrors findet man hier.

Es bleibt also noch viel zu tun. Der Release von TL 2016 ist dennoch bereits für Anfang Juni vorgesehen.


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by schneeschmelze at Monday, 2016-04-18 20:24

2016-04-16

Reden ist Silber ¶ Druckerey Blog (Martin Z. Schröder, Drucker)

Vortrag am 19. April und neue alte Holzstiche

Am Dienstag, dem 19. April um 19.30 Uhr im La Marmite, Wein-Bistro in Berlin-Steglitz, Schützenstraße 3, unweit von U- und S-Bahnhof Rathaus Steglitz halte ich in gemütlichem Ambiente einen Vortrag zu meinem Buch, der »Stilkunde der kleinen Drucksachen«. Weil sich das Buch nur passagenweise zum Vortrag eignet, kommen weitere, auch unveröffentlichte Texte zu Gehör. Ich spreche über Farben in Drucksachen, lege die Theorie des richtigen Zuklebens von Briefumschlägen mit Naßklebung dar, breite einige Zettel aus dem Zettelkasten zum Buch aus, gebe Einblick ins Nähkästchen der Typografie und Stilkunde, worin Mittelscheitel, gläserne Badewannen und Möbel aus Hirschgeweihen Erwähnung finden und spreche auch über die Kommunikation mit Schwiegermüttern und die Unterrichtung von Design-Studenten. Trocken werden kann es nicht, denn in der Weinbar La Marmite werden köstliche Getränke offeriert.

Inzwischen habe ich weitere Karten mit Holzstichen von Hans-Joachim Behrendt gedruckt. Darunter zwei einer aus sechs Motiven bestehenden Serie, die unter dem Namen »Rendezvous« Ende der 1960er Jahre im Verlag Karl Quarch Leipzig erschien und mehrfach wiederaufgelegt wurde. Heute mit Glück antiquarisch zu finden. In meinem Exemplar von 1973 sind die Stiche allerdings nicht sonderlich gut gedruckt, sondern etwas zugelaufen.

Behrendt hat die Stiche nun noch etwas überarbeitet, etwas aufgehellt und Details weiter geöffnet, so daß die Gefahr des Zulaufens mit Farbe gebannt wurde.

Die Karten stehen schon im Online-Shop zum Kauf bereit.

Die Stöcke nehme ich nicht nur mit größter Umsicht zu Hand, sondern auch ehrfürchtig vor Bewunderung. Wer diese Fotos der Druckstöcke sieht, wird das verstehen. Bei der Verarbeitung dürfen die Holzstöcke natürlich keinen Kratzer bekommen.

Das Eselpaar ist auch fertig gedruckt. In den nächsten Tagen folgen noch Löwe und Reh, auf Katze und Igel müssen wir noch etwas länger warten, denn die Stöcke dieser Motive werden noch überarbeitet.

Außerdem gibt es noch zwei Karten mit einem aus dem Laub zwitschernden Vogel. Das war einst eine Eck-Vignette, die einst ursprünglich gedreht und gespiegelt auf einem Vorsatzpapier in vier Ecken gedruckt wurde. Ich habe mit freundlicher Erlaubnis von Hans-Joachim Behrendt grüne Druckfarbe verwendet und eine zweite Version mit einem zusätzlichen Glückwunsch-Text bedruckt.

by Martin Z. Schröder at Saturday, 2016-04-16 21:48

2016-04-15

2016-04-14

Fontblog

Neues Zuhause für die Zeichen der Welt: decodeunicode

Zehn Jahre nach ihrer Gründung stellt die Typografie-Plattform decodeunicode eine neue, komplett überarbeitete Website vor: decodeunicode.org.

Die Plattform der Hochschule Mainz, 2005 gegründet und finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), unterstützt mit vielfältigen Publikationen den Zugang zu den Unicode-Zeichen und beleuchtet ihre typografische Seite. Bereits vor dem Relaunch freuten sich die Macher der vielfach ausgezeichneten Website über mehr als eine Millionen Besucher pro Monat.

deoceunicode Relaunch

Jedes der zur Zeit 109.242 Zeichen kann jetzt auf der eigenen Einzelansicht mit allen Detailinformationen betrachtet werden. Am häufigsten besucht wurde bisher das koptische Kapital-A. 

Die neuen Features des Updates im Einzelnen:

  • 109.242 Zeichen als SVG-Datei: Zu jedem Unicode 6.0 Zeichen wird eine frei verwendbare Abbildung vorgestellt. Sie ist vektorbasiert, kann also in allen Größen eingesetzt werden.
  • Sprachen: Erstmals werden zu jedem Zeichen die Sprachen angegeben, in denen es verwendet wird.  
  • Schriftsysteme: Alle 129 Scripts werden mit einem wissenschaftlichen Text von Dr. Deborah Anderson von der Script Encoding Initiative (SEI) der Universität Berkeley, Kalifornien, USA, vorgestellt.
  • Confusables: Zu jedem Zeichen werden ähnliche Zeichen angezeigt, mit denen es nicht verwechselt werden sollte.
  • Most viewed characters: Auf der Startseite werden die meist besuchten Zeichen in einer TOP 40 (großer Screen) bzw. einer TOP 10 (Smartphone) angezeigt.

Konzipiert und gestaltet wurde die decodeunicode-Homepage von Johannes Bergerhausen, Ilka Helmig und Siri Poarangan, Mainz. Software-Entwicklung und Programmierung: Meso.net, Frankfurt am Main.

Ein Update auf den in diesem Juni verabschiedeten Unicode 9.0 Standard ist für den Herbst 2016 geplant. Der internationale Unicode Standard sorgt seit 1991 dafür, dass die Schriftzeichen der Welt auf Computern, Smartphones und Tablets einsetzbar sind. Heute können mit Unicode 6.0 insgesamt 129 Schriftsysteme zuverlässig dargestellt werden. Jedes Jahr werden neue Zeichen aufgenommen. In den letzten Jahren wurde der Unicode Standard besonders durch die Aufnahme der Emojis weltweit bekannt.

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by Sabine Gruppe at Thursday, 2016-04-14 10:17

2016-04-10

Weblog von Markus Kohm

Auch Zwerge machen manchmal große Schritte

Und manchmal kann man von außen nur schwer erkennen, wie groß diese Schritte tatsächlich sind. Letzteres betrifft aus meiner begrenzten Zwergensicht beispielsweise den LaTeX-Kern. Der wurde in den letzten Wochen massiv an Änderungen bei lualatex angepasst. Diese Änderungen bemerkt der LaTeX-Anwender im Idealfall gar nicht. Anwender von lualatex würden hingegen sehr stark bemerken, wenn es diese Änderungen nicht geben würde, sie aber trotzdem beispielsweise lualatex aus dem kommenden TeX Live 2016 verwenden würden.

Etwas anders ist es bei KOMA-Script. Da habe ich kleiner Zwerg in den letzten Monaten den kompletten Code der Überschriften und der Verzeichniseinträge neu geschrieben. Der Code für die Überschriften ist größtenteils schon seit einigen KOMA-Script-Releases im Einsatz und erlaubt nun vergleichsweise einfach vielfältige Änderungen, die früher nur mit großem Aufwand möglich waren. Bisher gab es bei mir dazu erstaunlich wenige Fehlermeldungen und Support-Anfragen. Die meisten davon betrafen Hacks, die nun nicht mehr funktionieren. Diese konnten bisher aber alle durch nun erst mögliche, saubere Lösungen ersetzt werden.

Seit Oktober, also ungefähr seit einem halben Jahr, habe ich dann daran gearbeitet, den Code für Verzeichniseinträge neu zu schreiben. Während die Überschriften eine Angelegenheit der KOMA-Script-Klassen sind, sind die Verzeichniseinträge bei KOMA-Script eine Sache von Paket tocbasic. Dieses Paket ist grundsätzlich so entworfen, dass es auch von anderen Klassen und Paketen genutzt werden kann – oder zumindest könnte, wenn sich die Paketautoren dafür interessieren würden. Dadurch wurde auch die Weiterentwicklung ein wenig erschwert. Da mir aber bisher kein anderes Paket bekannt ist, das tatsächlich Gebrauch davon macht, hat es die Dinge auch nicht übermäßig erschwert. Natürlich mussten auch die KOMA-Script-Klassen an die neuen Möglichkeiten angepasst werden. Das waren am Ende ebenfalls recht tiefgreifende Änderungen.

Sowohl die Änderungen bei den Überschriften als auch bei den Verzeichniseinträgen sind für viele Anwender, die KOMA-Script mit den Voreinstellungen verwenden, gar nicht zu erkennen. Das war natürlich auch ein Ziel bei dem Ganzen. Von außen soll es so aussehen, als wäre alles beim Alten. Erst, wenn man Änderungen vornehmen will, beispielsweise alle \subparagraph-Überschriften im Inhaltsverzeichnis rote Häschen statt schwarzer Pünktchen als Trennlinie verwenden sollen, dann wirken sich die Änderungen insofern aus, als die Umsetzung deutlich vereinfacht wird.

Übrigens können die Autoren juristischer Hausarbeiten jetzt auch ganz einfach \subsubparagraph, \subsubsubparagraph und \ichbraucheauchnochetwastieferes definieren – wenn man auf zergliederte Dokumente steht.

All diese tiefgreifenden Änderungen bergen natürlich auch gewisse Gefahren. Um diese zu reduzieren, habe ich in den letzten Monaten auch immer wieder Prereleases von KOMA-Script 3.20 veröffentlicht. Derzeit bin ich in dem Stadium, so viel wie möglich zu testen und die Anleitung zu verbessern. Je mehr Leute die Version testen, desto besser ist auch die Chance, dass die endgültige Release wenig Probleme bereitet. Deshalb gibt es derzeit auch alle paar Tage eine neue Prerelease.

Eigentlich hatte ich noch in KOMA-Script 3.20 ein paar weitere Änderungen geplant, die sich auf diese neuen Möglichkeiten stützen. Allerdings werde ich die aus verschiedenen Gründen wohl auf etwas später verschieben. Eigentlich wollte ich KOMA-Script 3.20 bereits Anfang April veröffentlichen. In gewisser Weise ist die Version also bereits verspätet und das soll sich nicht ewig hinziehen.

So hoffe ich, dass am Ende der Riesenschritt des kleinen Zwergs keinen allzu großen Aufruhr verursachen wird.

In diesem Sinne und bis demnächst
Markus Kohm

by Markus Kohm at Sunday, 2016-04-10 10:52

2016-04-08

Fontblog

TYPO Labs erkunden die Zukunft der Schrift

TYPO LABS Animation

Was passiert, wenn eine einzige Font-Datei den Code für eine ganze Schriftfamilie enthält? Was, wenn acht Font-Dateien gerade  doppelt so viele Daten enthalten, wie heute zwei? Was, wenn ein Font seine Anpassungen ans responsive Design selbstständig kontrolliert? Das sind nur drei Szenarien einer Schriften-Zukunft, die auf parametrischem Verhalten beruht.

Code ist Alles

Font-Ingenieure auf der ganzen Welt haben begonnen, mit Stil-Achsen statt Kontroll-Punkten zu experimentieren. Diskutiert wird eine ganz neue Art, Schriften zu entwerfen und auszuliefern: an Betriebssysteme wie Layout-Programme.

Die digitale Typografie der Zukunft ist mehr, als die Definition von Schriften-Umgebungen, von Spalten oder Zeilenabstand. Es geht um Font-Farbe und -Einstellung, Schriftschnitt, Kontrast und die optische Größe als Ganzes – kontrolliert mit einfachen Schiebereglern.

Fontansätze im Labor

TYPO Labs ist eine neue Konferenz über Schrift-Technik.  Vom 10. – 11. Mai bring die Veranstaltung in Berlin Schriftenentwerfer, Foundries und Branchenführer und alle zusammen, die die technische Seite der Schriftenwelt bevölkern. Die zweitägige Veranstaltung bietet drei Tracks mit Vorlesungen, Experimentierfläche und Workshops.

Einige TYPO Lab Hotspots:

  • Brutkästen: Fontlab, Glyphs und Robofont
  • Non-Latin-Workshops: Kyrillisch, Georgisch und Arabisch
  • Podiumsdiskussionen über GX Vielfalt, Hinting, Universal Type Engine
  • Vorträge mit Updates über Woff 2.0, Scripting, neue Plugins und Fonts für das Internet der Dinge
  • Begegnungsräume: Chill-Area, Bar, Food Truck, Café

TYPO Labs werden vom TYPO-Berlin-Team organisiert und finden im Herzen von Kreuzberg in der Forum Factory statt. befindet. Programmdirektoren sind Jürgen Siebert und Jörg Schweinsberger, Leiter der Veranstaltung ist Benno Rudolf. Auf der Hauptbühne moderieren Nina Stössinger und Yves Peters. Laborleiter sind Thomas Phinney, Adam Twardoch und Yuri Yarmola (Fontlab), Georg Seifert und Rainer Erich Scheichelbauer (Glyphs) sowie Frederik Berlaen, Erik van Blokland und Just van Rossum (Robofont).

mehr über die TYPO-Labs-Sprecher …

„Die nächsten 10 Jahre werden die digitale Fontindustrie erheblich schneller transformieren, als die ersten 30, die wir gerade erlebt haben.

Eine verläßliche Vorhersage über die Entwicklung der Font-Technik, erscheint unmöglich.

Die TYPO Labs Experten und Teilnehmer werden zwei Tage lang die aktuellen Entwicklungen beleuchten und diskutieren. Nur wer sich die Zeit nimmt, sein Wissen zu vertiefen, kann wesentlichen Veränderungen folgen, die die schriftliche Kommunikation prägen werden.“, erklärt Programmdirektor Jürgen Siebert.

TYPO Labs 2016 Nina StoessingerTYPO Labs Moderatorin Nina Stoessinger, hier auf der Bühne bei der TYPO Berlin 2015, führt gemeinsam mit Yves Peters durch das Programm. 

TYPO Labs ist eine Veranstaltung für alle, die Schrifttechnologien entwickeln oder von ihnen abhängen. App- und Webprogrammierer können sich in den TYPO Labs ebenso auf den letzten Stand bringen, wie Font-Ingenieure und natürlich Schriftenentwerfer und -Enwickler. Wer in der schnelllebigen Welt der Font-Entwicklung, der Formate und der Font-Codierung den Anschluss behalten möchte, kann an beiden Tagen sein Wissen bereichern und mit sich praktisch weiterbilden.

Einzeltickets kosten 249 €, eine Gruppenkarte 199 € ist (mindestens 3 Personen; alle Preise + 19% MwSt). Plätze sind limitiert. Die Registrierung hat gerade begonnen.

→ zur TYPO Lab Anmeldung …

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by Sabine Gruppe at Friday, 2016-04-08 10:09

2016-03-26

TeX & Friends (by Jürgen Fenn)

TeX und Typographie zu Ostern

  • Diese Nachrichtensammlung zu Ostern beginnt mit einer traurigen Meldung: Simon Cozens hat auf der TeX-Live-Mailingliste bekanntgegeben, daß Sebastian Rahtz am 15. März 2016 an den Folgen einer Krebserkrankung verstorben sei. Sebastian Rahtz hatte die TeX-Distribution TeX Live im Jahr 1996 gegründet. Er war Mitautor des LaTeX Graphics Companion und des LaTeX Web Companion. Auch das Paket hyperref geht auf ihn zurück. Auf der Website der TeX Users Group findet man ein Interview, das Dave Walden 2009 mit Sebastian Rahtz geführt hatte.
  • Jörg Kantel erklärt in zwei Beiträgen, wie er Gnuplot auf OS X Mavericks mithilfe von Homebrew installiert hat und wie schön man damit spielen kann. Näheres auch in seinem Wiki.
  • Das Biblatex-Team lädt ein zu einer Umfrage, um die weitere Entwicklung des Pakets besser auf die Bedürfnisse der Benutzer ausrichten zu können. Das Team ist daran interessiert, ob es sich weiterhin lohne, BibTeX als Backend zu Biblatex zu unterstützen oder ob es ausreiche, hier auf Biber zu setzen. In letzterem Fall: Welche Features in der Praxis am wichtigsten seien.
  • Die Builds für TeX Live 2016 haben begonnen, schreibt Karl Berry auf mehreren Mailinglisten. Auch der Plan für den 2016er Jahrgang wurde bekanntgegeben. Demnach ist vorgesehen, TeX Live 2015 am 4. April 2016 einzufrieren und die Pretests für 2016 aufzunehmen. Am 22. Mai soll das Image für die TeX Collection fertig sein. Vorgesehenes Release-Datum ist nach derzeitigem Stand der 8. Juni 2016.
  • Im Frankfurter Museum Angewandte Kunst wurde gerade die Ausstellung Alles neu! 100 Jahre Neue Typografie und Neue Grafik in Frankfurt am Main eröffnet. Darauf weist Martin Schröder auf der Mailingliste TeX-D-L hin. Die Ausstellung präsentiert als Ausgangspunkt eine Auswahl aus der umfassende[n] Sammlung von Geschäfts- und Privatdrucksachen aus dem Nachlass des Buchdruckermeisters und Schriftsetzers Philipp Albinus, einem der wichtigsten Vertreter der „Neuen Typographie“. Sie verfolgt den Beginn und die Entwicklung von Buchgestaltung und Grafik in Frankfurt, aber auch an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main, von den 1920er Jahren über die Nachkriegszeit bis in die Gegenwart. Im Newsroom auf der Website des Museums findet man Pressebilder und den Pressetext. Der Katalog zur Ausstellung ist in der av edition Stuttgart erschienen (bis 21. August 2016).

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by schneeschmelze at Saturday, 2016-03-26 20:27

2016-03-23

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

31.03.16: 74. Jour Fixe der Freunde Gutenbergs

Der beliebte Kulturtreff der Freunde Gutenbergs für Mitglieder und Interessierte lädt zu seiner Eröffnungsveranstaltung 2016 ein, die im neu eröffneten cuvée 2016 stattfinden wird, dem „Schaufenster Rheinhessens“ im Gutenberg-Museum. Uhrzeit: 12.00 – 14.00 Uhr Veranstaltungsort: cuvée 2016, Gutenberg-Museum, Liebfrauenplatz 5, 55116 Mainz Veranstalter: IGG Ansprechpartner: Hartmut Flothmann (<link h.g.flothmann="h.g.flothmann"/>h.g.flothmann@t-online.de)

Wednesday, 2016-03-23 10:58

2016-03-22

Dominik Wagenführ

Und noch ein Update zum Bewerbungsschreiben mit LaTeX

Meine Vorlage für ein Bewerbungsschreiben hält sich ganz gut. Das Feedback ist sehr positiv. Nach den umgesetzten Änderungsvorschlägen von der DANTE-Tagung in Stralsund gab es im Laufe des Jahres in den Kommentaren zahlreiche weitere Fragen und Anmerkungen.

Da ich auf der DANTE-Tagung nächste Woche in Wuppertal erneut die Bewerbungsvorlage vorstellen möchte, habe ich entsprechende Überarbeitungen vorgenommen. Dazu zählen:

  • Bildgröße einstellbar – Man kann jetzt für das Foto die Höhe einstellen, falls der vordefinierte Wert zu groß oder zu klein ist.
  • einige Sonderzeichnen – Durch Einbinden des Paketes textcomp sind einige Sonderzeichen (wie €) verfügbar.
  • E-Mail verlinkt – Die E-Mailadresse wird automatisch verlinkt. Und man kann optional eine Farbe angeben, mit der sie dargestellt werden soll.
  • Querformat bei Anlagen – Anlagen können über die Option quer im Querformat eingebunden werden.
  • Anlagen optional verlinken – Wenn man den Dateiname im Anlageverzeichnis mit angibt, dann wird die eingebundene Anlage gleich mit verlinkt.
  • Unterstützung von XeTeX und LuaTeX – Die Bewerbung kann nun auch mit XeTeX und LuaTeX übersetzt werden.
  • TeX Gyre Pagella statt Bitstream Charter – Leider funktioniert Bitstream Charter als Schrift bei mir unter XeTeX nicht. Daher habe ich per Standard auf TeX Gyre Pagella umgestellt, die auch sehr gut aussieht. Zusätzlich kann man die Schrift jetzt auch selbst definieren, wenn es notwendig ist. Mit XeTeX/LuaTeX kann man dabei sogar alle Systemschriften nutzen.
  • Umstellung auf scrlayer-scrpage – Es wurde ja schon länger bemängelt, dass fancyhdr nicht kompatibel zu KOMA-Script ist. Daher nutze ich jetzt die KOMA-eigenen Makros. In dem Zuge ist auch das inkompatible titlesec-Paket weggefallen.

Der Download des Archivs ist wie zuvor: bewerbung.tar.gz (59 KB).

Die Lizenz ist weiterhin Creative Commons BY-SA 4.0, d.h. man darf die Vorlage verändern und weitergeben und sowieso ganz frei und kostenlos nutzen. Hinweis: Die Lizenz bezieht sich nur auf die TeX-Vorlage (den Quellcode), nicht auf das daraus erzeugte PDF.

Nach wie vor freue ich mich über Anregungen und Verbesserungsvorschläge. Ggf. ergeben sich nach Wuppertal noch weitere Verbesserungen. Eine detaillierte Vorstellung der Vorlage wird es demnächst geben. (Schrieb ich bereits vor einem Jahr, aber ich hab es mir für 2016 wirklich vorgenommen.)

by Dee (nospam@example.com) at Tuesday, 2016-03-22 09:22

2016-03-18

Some TeX Developments (by Joseph Wright)

biblatex feedback

Getting an idea of what users actually use can sometimes be tricky. To help understand how people are using biblatex, there’s a short survey set up. In particular, we are looking for some idea of how people use back-ends: as I’ve mentioned before, having two of them means more ‘interesting’ development so it’s important to get some insight into real life use.

by Joseph Wright at Friday, 2016-03-18 11:28

2016-03-17

2016-03-15

Reden ist Silber ¶ Druckerey Blog (Martin Z. Schröder, Drucker)

Hurenkinder in der Typografie

In der gestrigen Ausgabe der Berliner Zeitung habe ich über den Umgang mit »Hurenkindern« (Fachbegriff für kurze Ausgangszeilen eines Absatzes am Anfang einer Textspalte; heute auch »Witwen« genannt) geschrieben. Die Langfassung des in der Zeitung stark gekürzt abgedruckten Textes findet sich hier: PDF. Und der Einfachheit halber, wenn jemand hier lesen möchte, hier der ganze Text:

Die technischen Diener der Dichtkunst

Zwei Schriftsteller hörte ich aus ihren Edelfedermäppchen plaudern. Der eine schätzte seinen berühmten Verlag für die Freundlichkeit der Angestellten, mit denen er sich unkompliziert duze. Die andere pries ihren ebenso namhaften Verlag dafür, wie geschmeidig die Lesereisen organisiert würden.

Ich erkundigte mich mit meinem heimtückischen Charakter als mißtrauischer Typograf, ob diese bedeutenden Verlage von ihren erstklassigen Dichtern das Kürzen von Text aus technischen Gründen verlangten. Denn von dieser Unsitte hatte ich schon mehrmals gehört und wollte es kaum glauben. Gewiß, sagten die beiden. Und das mache man doch gern, wo es nun so nett zugehe im Verlag. Meistens werde der Text davon sogar besser.

Da dachte ich bei mir: Nur meistens? Und in den anderen Fällen wird er schlechter? Und war er denn vor dem Imprimatur, der Druckreifeerklärung, noch nicht am besten? Und wer erledigt eigentlich die Meistensverbesserung, wenn der Autor mal unerreichbar im Swimmingpool seiner Datscha oder probehalber und erfahrungshungrig auf dem Sterbebett lungert? Und wer ändert die Texte in der posthumen Werkausgabe? Das alles wagte ich nicht zu fragen, weil ich die beiden Schriftsteller nicht kränken wollte. Aber offenbar haben sie darüber nicht nachgedacht. Was mich nun wurmt und fuchst, denn sie befördern mit ihrer scheinbaren Großzügigkeit das Faulenzertum der technischen Diener ihrer Kunst.

Woher kommt das Verlangen nach Textkürzung? »Übersatz« wird die letzte Zeile eines Absatzes genannt, die nicht mehr auf die Seite paßt. Solch eine kurze letzte Zeile am Kopf der Folgeseite aber heißt im Fachjargon abfällig »Hurenkind« und ist verboten, weil unschön. Muß tatsächlich Text bearbeitet werden, um diese Hurenkinder zu vermeiden?

Weil die großen Buchverlage in den letzten dreißig Jahren den Buchentwurf aus Sparsamkeit ausgelagert haben, gibt es in diesen Häusern inzwischen niemanden mehr, der die Kriterien für schöne Bücher bis ins Detail kennt und seinen Kollegen erklären kann. Kein »Künstlerischer Leiter«, der entschlossen erste Güte in der Buchproduktion durchsetzt. Viele Großverlage, eher Buchlegebatterien, überlassen es heute dem Zufall, ob die beauftragten Buchentwerfer ihr Handwerk verstehen. Oft wird die Ausführung der vielleicht guten Entwürfe nicht mehr von Fachleuten ästhetisch überwacht, sondern nur noch technisch von der Herstellungsabteilung. Entsprechend schlecht sind viele Bücher gesetzt.

Ohne die früher übliche Kontrolle sind manche Schriftsetzer wohl faul und frech geworden. Denn faul und frech muß man es heißen, wenn der Schriftsetzer seine Arbeit nicht macht, weil er es nicht kann oder nicht mag und deshalb eine Textbearbeitung verlangt. Ahnungslos und desinteressiert, um das Genörgel auszudehnen, sind Verlagshersteller, die dieses verrückte Ansinnen der Setzerei an das Lektorat weiterreichen. Und als respektlos vor dem künstlerischen Werk erweist sich ein Lektor, der es wagt, den Autor um die Änderung eines fertigen Textes zu bitten, weil Schriftsetzer und Hersteller ihre Arbeit nicht machen. Was ein Schriftsteller von seinem eigenen Werk hält, wenn er es aus technischen Gründen für ein paar nette Worte zu ändern bereit ist, behalte ich für mich. Sind Dichter, die für einen faulen Setzer ihre Worte umarbeiten, Künstler?

Es erscheinen auch Bücher, deren Autoren tot sind. Diese Texte dürfen von niemandem geändert werden. Das Problem von nicht recht passendem Text löst in diesen Fällen der Schriftsetzer, ohne daß er einen toten Dichter verbessert. So ist es immer gewesen. Aber wird es so bleiben, wenn der Schriftsetzer sich nun daran gewöhnen darf, daß der Verlag den Text für ihn ändern läßt? Bestimmt findet sich auch bei Goethe ein überflüssiges »letzthinniglich« oder läßt sich hier und da ein »gewiß« einfügen, um einen Absatz etwas zu verkürzen oder zu verlängern. In den feinen Vorzeiten haben Schriftsetzer sogar das Werk aller springlebendigen Autoren als unantastbar betrachtet und ohne Textänderung in eine gute Form gebracht. Sie haben heute, im digitalen Schriftsatz, sehr viel mehr Möglichkeiten, Text »einzubringen« (raumsparend setzen) oder »auszutreiben« (raumgreifender anordnen), um sie zu vermeiden: die »Hurenkinder«, die heute aus vermeintlich politischer Korrektheit nach englischer Fachsprache auch »Witwen« genannt werden – was nur haben bedauernswerte Witwen verbrochen, daß sie für satztechnische Mängel herhalten müssen?

Zu Bleisatzzeiten verkürzte man eine Doppelseite um eine Zeile in der Höhe, das fällt kaum auf, oder mußte Wortabstände verengern oder erweitern, um den Zeilenfluß und Seitenumbruch zu ändern. Ganze Absätze wurden dafür neu gesetzt, von Hand aus dem Setzkasten oder an der Setzmaschine. Heute geht so etwas am Computer auf Knopfdruck. Man kann sogar, was niemand mit bloßem Auge bemerkte, Doppelseiten einen Millimeter verschmälern oder verbreitern. Die technischen Möglichkeiten sind in der alten und neuen Fachliteratur beschrieben. Nicht in der Wikipedia, wo Verlage heute ihr Unwissen über »Hurenkinder« aufzusammeln scheinen: »Sollten diese Satzprobleme nicht automatisiert lösbar sein, übernimmt es der Lektor oder Autor in der Korrektur, durch Trennung, Streichen oder Ergänzen in (sic) die Länge der entsprechenden Textabsätze so zu verändern, dass diese Satzfehler nicht mehr auftreten.«

Man sollte in eine große Tageszeitung drucken, was Autoren von ihren Lektoren, Lektoren von Verlagsherstellern und Hersteller von Schriftsetzern verlangen können, damit nicht in die Dichtkunst eingegriffen werden muß, nur um faule und freche Setzer in ihren Hängematten zu schonen, die sie wegen der verlegerischen Kompetenzeinsparung neben den Automatisierungsgerätschaften aufgestellt haben.

by Martin Z. Schröder at Tuesday, 2016-03-15 21:46

2016-03-13

Some TeX Developments (by Joseph Wright)

Managing biblatex backends

For the past few years, biblatex has been looked after by a small team led by Philip Kime. When we first took this up we were mindful of the need to think carefully about back-ends: how reference data is extracted from a .bib file or similar sources.

There are currently two back-ends for biblatex: BibTeX and Biber. Biber is where the development is taking place and offers Unicode support, whilst BibTeX itself is frozen but also does a lot less ‘stuff’. So there are several features in biblatex that are Biber-only. When the current team took over the maintained, there was consideration of dropping BibTeX entirely. Philip and I have discussed this quite a bit, as the original biblatex developer (Philippe Lehman) picked BibTeX as the original back-end from necessity. (Biber was developed after biblatex, and for extracting and sorting data there was only originally BibTeX.) We decided against it some time ago: what the BibTeX back-end offers is stability but also speed, precisely as it’s more limited that Biber. At least for people like me, in the physical sciences and writing in western European scripts, the BibTeX back-end is perfectly usable.

The way we originally decided to allow continued Biber improvement but keep BibTeX use stable was to split the LaTeX code into two paths. That made sense with the proviso that new Biber features were essentially extensions to the code rather than any changes to existing ideas. However, over time that’s not quite worked out, particularly recently with the new data model driven approach that Philip has developed for Biber. As I’ve detailed elsewhere, that’s led to a new (breaking) syntax for \DeclareNameFormat, as well as various other changes that could be covered in BibTeX but to-date haven’t been. We’ve therefore decided we need to look again at this.

The current plan is for me to work on re-integrating the two back-end code paths, which I’m doing in a fork of biblatex as it’s non-trivial and I don’t want to mess the main development line up. I’ll also look to extend the BibTeX back-end code as appropriate such that we get back to the differences being about the differing capabilities of the back-ends rather than anything in the LaTeX code. I need a little while to do that, probably a couple of months. However, if I get it right we should be in a much stronger position for the future.

by Joseph Wright at Sunday, 2016-03-13 16:07

biblatex: A new syntax for \DeclareNameFormat

The ‘traditional’ BibTeX model for dividing up names is based around four parts:

  • First name(s)
  • Last name(s)
  • Prefix(es) (the ‘von part’)
  • Suffix(es) (the ‘junior part’)

This works well for many western European names, but falls down for many cases.

As part of Biber/biblatex developments, Philippe Kime has been working on moving beyond this rigid model for names to allow true flexibility. However, this comes with a caveat: a breaking change to \DeclareNameFormat in biblatex. The older syntax takes hard-wired arguments for each name part, but that obviously can’t be extended. The new format only deals with one argument (the name as a whole), but this requires changes to (non-standard) styles.

At the moment, the change is only true for Biber, which means some conditional code is needed. The best way to do that is to test for the older (BibTeX) back-end. For example, in the latest release of biblatex-chem I have in chem-acs.bbx:

% Modify the name format
\@ifpackageloaded{biblatex_legacy}
  {
    % Original syntax for BibTeX model
    \DeclareNameFormat{default}{%
      \renewcommand*{\multinamedelim}{\addsemicolon\addspace}%
      \usebibmacro{name:last-first}{#1}{#4}{#5}{#7}%
      \usebibmacro{name:andothers}%
    }

    \DeclareNameFormat{editor}{%
      \renewcommand*{\multinamedelim}{\addcomma\addspace}%
      \usebibmacro{name:last-first}{#1}{#4}{#5}{#7}%
      \usebibmacro{name:andothers}%
    }
  }
  {
   % New syntax for flexible back end
    \DeclareNameFormat{default}{%
      \renewcommand*{\multinamedelim}{\addsemicolon\addspace}%
      \nameparts{#1}%
      \usebibmacro{name:family-given}
        {\namepartfamily}
        {\namepartgiveni}
        {\namepartprefix}
        {\namepartsuffix}%
      \usebibmacro{name:andothers}%
    }

    \DeclareNameFormat{editor}{%
      \renewcommand*{\multinamedelim}{\addcomma\addspace}%
      \nameparts{#1}%
      \usebibmacro{name:family-given}
        {\namepartfamily}
        {\namepartgiveni}
        {\namepartprefix}
        {\namepartsuffix}%
      \usebibmacro{name:andothers}%
    }
  }

I’ll deal with the differences in back-ends in another post, but for the present this formulation will keep styles working for everyone.

by Joseph Wright at Sunday, 2016-03-13 13:20

2016-03-11

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

17.03. - 20.03.16 Leipziger Buchmesse

Die Internationale Gutenberg-Gesellschaft ist auch dieses Jahr wieder zusammen mit dem Gutenberg-Museum auf der Leipziger Buchmesse in Halle 3 Stand H500 vertreten. Dort erhalten Sie auch die Quizkarten zur Teilnahme am Gutenberg-Quiz, dessen Gewinner sich über interessante Buchpreise freuen dürfen.

Friday, 2016-03-11 12:24

2016-03-09

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

Führung: „Abschied von Europa“ – Stefan Zweig

Die Ausstellung zeigt Leben und Werk des österreichischen Schriftstellers Stefan Zweig, der die letzten acht Jahre seines Lebens im Exil verbrachte. Der Fokus liegt auf den beiden Texten "Die Welt von Gestern" und "Schachnovelle". Uhrzeit: 16.00 Uhr
Veranstaltungsort: Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt
Veranstalter: IGG in Kooperation mit der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt
Teilnehmerzahlen: max. 20 Pers.
Wir nehmen Ihre Anmeldung gerne per <link/>Mail, Telefon oder Brief entgegen!

Wednesday, 2016-03-09 11:37

2016-03-07

Fontblog

Wikipedia-App für iPhone und Apple Watch

Die neue Wikipedia-App Viki bringt das Online-Lexikon nicht nur auf iPhone und iPad, sondern sogar ans Handgelenk. Per Spracheingabe lässt sich auf der Apple Watch im Handumdrehen nach Wikipedia-Artikeln suchen. Die schnell erreichbare Umgebungssuche zeigt Lexikon-Einträge über Orte in der Nähe an und stellt die Suchergebnisse übersichtlich dar. Die Lesbarkeit ist für die Apple Watch eigens optimiert und holt das Beste aus dem Mini-Display heraus. Auf der Uhr gefundene Artikel können auf dem iPhone weitergelesen werden.

Auch in der App-Version für iPhone und iPad steckt viel Liebe zum Detail: Gestaltet hat Viki der App-Typografie-Experte Frank Rausch, der für die Darstellung von Wikipedia-Artikeln auf mobilen Geräten eine aufwendige Layout-Optimierung entwickelte.

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App-Fonts sorgen für optimale Lesbarkeit und durch die warme Farbgebung fühlt sich das Stöbern mit Viki so gut an, wie das Blättern in einem historischen Lexikon. Die Bedienung ist schnell, aufgeräumt und macht Spaß – so wie man es von einer iOS-App erwartet.

Fontblog hat Frank Rausch von Raureif zu den Schriften in Viki befragt:

Fontblog: „Welche Fonts hast du für Viki ausgewählt? Warum hast du dich genau für diese entschieden? Welche Anforderungen müssen sie erfüllen?

Frank Rausch: „In die Diogenes von Ludwig Übele habe ich mich sofort verliebt, als sie veröffentlicht wurde. Das charmante an ihr finde ich, dass sie total klassisch und unaufgeregt wirkt – eine wunderbare Leseschrift. Auf den zweiten Blick sieht man ihr an, dass sie mit digitalen Werkzeugen für digitale Medien gemacht wurde. Im Gegensatz zu Garamond oder Bembo sind nämlich Details oft perfekt geometrisch gezeichnet, z.B. die dünnen rechteckigen Serifen oder die Punzen der Kursiven  – ohne dass es eine geometrische Schrift wäre, ganz im Gegenteil. Diese Präzision und Härte im Detail ergibt ein schönes knackiges Schriftbild, das trotzdem freundlich wirkt und keine Aufmerksamkeit auf die Schriftwahl zieht.

Die serifenlose Komet von Jan Fromm habe ich ausgewählt, weil auch sie es schafft, trotz vieler witziger  Einfälle des Gestalters und ungewöhnlicher Details ein ruhiges und unaufdringliches Schriftbild zu erzeugen.

Mit ihren offenen Formen und großzügiger Laufweite ist sie außerdem ausgezeichnet zu lesen, besonders in kleinen Größen.

viki-iphone-photo-06

Besonderen Wert legte Frank Rausch von Raureif auf die Auswahl der Schriften: Klassisch lexikalisch in der Anmutung einerseits und andererseits für die Lesbarkeit auf kleinen Displays auf dem modernsten technischen Stand  

Ich verwende die Komet in der App für alles, was kein Lesetext ist, also für Beschriftungen in der Benutzeroberfläche und für Tabellen. À propos Tabellen: Ich habe mir von Jan Fromm eine Version der Komet für Viki maßschneidern lassen. Diese enthält standardmäßig Tabellenziffern und ein etwas schmaleres Leerzeichen.

Die CamingoCode, ebenfalls von Jan Fromm, kommt in Viki selten zum Einsatz. Viele Nutzer werden sie nie zu Gesicht bekommen, aber wer bei Wikipedia technische Artikel liest, in denen Programmcode vorkommt, wird CamingoCode zu schätzen wissen. Seit ihrem Erscheinen ist CamingoCode meine Lieblingsschrift für Code und Korrespondenz – ich verwende sie täglich viele Stunden beim Programmieren und in meinem E-Mail-Programm.“

Raureif hat die Enwicklung der App, die fast ein Jahr gedauert hat, aus eigenen Mitteln finanziert – aus Leidenschaft für iOS und als Studie über gute Typografie und Lesbarkeit in Apps.

viki-apple-watch-photo-02

Über den App-Entwicker:

Die Raureif GmbH aus Berlin konzipiert und entwickelt Apps mit ausgeklügelten Benutzeroberflächen und Liebe zum Detail. Mit Know-How für Typografie und Datenvisualisierung entstehen seit einigen Jahren hochwertige Apps mit Stil und Haltung. Frank Rausch ist Interaktionsdesigner und Spezialist für die typografische Gestaltung von User Interfaces (UI). Er  sprcht regelmäßig auf TYPO Days über Responsive Typography und entwickelte für Monotype das deutsche App-Font E-Booklet, einen Leitfaden für Fonts und Typografie in Apps.

Über die Viki-App:

Viki ist im App Store erhältlich und läuft auf allen iOS-Geräten mit iOS 9 und watchOS ab Version 2.

Weitere Informationen:
http://viki-app.com

Direkter Download-Link:
https://itunes.apple.com/app/id993435362

Markenhinweise:

Wikipedia is a registered trademark of the Wikimedia Foundation, Inc.
Apple, the Apple logo, iPad, and iPhone are trademarks of Apple Inc., registered in the U.S. and other countries. Apple Watch is a trademark of Apple Inc. App Store is a service mark of Apple Inc.
Other company and product names may be trademarks of their respective owners.

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by Sabine Gruppe at Monday, 2016-03-07 11:39

2016-02-27

Some TeX Developments (by Joseph Wright)

TeXworks developments

Over recent weeks, Stefan Löffler has provided new builds for TeXworks
featuring a re-implementation of the PDF view. This offers
new modes for previewing the output, most notably continuous scrolling.
It’s also intended to be much faster than the older viewer.

Stefan’s also been setting up Travis-CI testing for TeXworks, and this
has the added benefit that he’s now able to provide Mac binaries in addition
to Windows and Linux ones. Stefan himself doesn’t have a Mac for testing
them, but Travis-CI can run automated tests. Moreover, individual users
can grab the burning edge code and use it themselves.

by Joseph Wright at Saturday, 2016-02-27 09:58

2016-02-26

medievalbooks

Dirty Old Books

Most of us have said “I love this book!” at one point or another. However, what we mean by it may differ a great deal. If you are like me, this statement has little to do with how enjoyable a given read is. Instead, it is literally: what a great object I’m holding! The other day I was in Leiden University … Continue reading Dirty Old Books

by Erik Kwakkel at Friday, 2016-02-26 11:53

2016-02-25

Weblog von Markus Kohm

Ein ganz normaler Waschtag

Aufgrund verschiedener Umstände stapelte sich Anfang der Woche hier die Wäsche. Da ich aufgrund beschränkter Leinenkapazität nur eine bestimmte Menge an Wäsche gleichzeitig zum Trocknen aufhängen kann, ziehen sich die Waschtage über die ganze Woche hin. Ein Teil der Wäsche kann auch in den Trockner. Die Wäsche braucht auch unterschiedlich lang und zwischendurch gibt es immer Zeiten an denen ich weder Zeit zum Aufhängen noch zum Umräumen in den Trockner und Neubeladen der Waschmaschine habe. Auch brauchen Waschmaschine und Trockner teilweise unterschiedlich lang. Deshalb will das Ganze gut geplant sein.

Bevor ich mich heute morgen ans Waschen gemacht habe, habe ich mal eben schnell meine E-Mails geprüft. Hm, eine Mail da, die ich möglichst rasch zumindest vorläufig beantworten will. Erste Fassung enthält mir aber zu viele »muss ich mir erst näher anschauen«. Also das näher Anschauen in Teilen gleich erledigt. Blick auf die Uhr: halbe Stunde vorbei. Schnell noch E-Mail geändert, abgeschickt, TODO-Liste erweitert, noch einmal fast eine Viertelstunde vorbei.

OK, geht noch. Da ich zur Beantwortung ohnehin schon ins Internet musste, gleich noch eben die Foren gecheckt. Soll ich da etwas zu schreiben? Was antwortet man am besten? Lieber erst noch ein wenig recherchieren. Oh, schon wieder eine halbe Stunde vorbei.

Telefon klingelt. Wo ist das blöde Teil? »Ja? – Hallo?« Telefon schweigt mich an, kein Knacken kein Rauschen. Blick auf das Display. Doch Verbindung besteht. Nummer: Privat. »Hallo!« – »Hello? Ich Sie rufe an von Microsoft. – Wegen ihrem Windows-Rechner.« Blöde Kuh, ich verwende Linux. »Ja?« – »Geht wegen Sicherheit. – Sie verstehen?« Klar, verstehe ich. Du hältst mich für dämlich. »Ja. Sicherheit.« – »Ihr Computer hat großes Gefahr für Virus. – Schädling. – Sie verstehen?« Ja, ich bin tatsächlich nur halb so blöd, wie Du glaubst. »Sie sind jetzt an Computer? Ich Ihnen gerne helfe wegen überprüfen.« – »Und was muss ich da machen?« – »Dauert nur fünf Minuten. Kostenlos.« – »Was dauert fünf Minuten.« – Die Pause ist länger. Offenbar versteht sie nicht halb so gut Deutsch wie sie den Text vorlesen kann. – »Sie müssen nur Browser starten und Seite aufrufen. – Sie verstehen? Internet Explorer.« Ja, ich verstehe wirklich gut, was die will. »Ja, OK. Und jetzt?« – »Öffnen Sie Seite …« Ist irgend ein Link von einem Abkürzungsdienst. Hätte ich mir vielleicht aufschreiben sollen. »Sie sind doch von Mircosoft, oder?« – »Ja, ich rufe direkt von Microsoft USA an.« ­– »Warum ist das dann keine microsoft.com-Seite?« – »Ist Microsoft-Seite. Nur der Link ist zu lange für Telefon.« Oh, die kann doch Deutsch. Sogar plötzlich fast akzentfrei. »Achso. Und warum wird Ihre Telefonnummer unterdrückt?« Schweigen. »Hallo, sind Sie noch dran?« – »Hallo? Sie haben Link eingegeben?« – »Ja, schon, aber da wird nur angezeigt, dass die Seite ohne Java-Script nicht aufgerufen werden kann.« – »Sie müssen Java-Script einschalten.« – »Hören Sie, ich habe dafür jetzt keine Zeit. Können Sie mir ihre Telefonnummer geben. Dann rufe ich Sie später zurück.« – »Dauert nur noch ganz schnell.« – »Also schön. Sie glauben ich wäre dämlich und wollen mich gleich abzocken. Die Masche ist inzwischen alt …« Klack. Telefongespräch wurde von der Gegenseite beendet. Äh, war da nicht noch etwas?

Klar, der Forenbeitrag vor dem ich während des gesamten Telefongesprächs sitze. Was wollte ich damit? Beantworten, klar. Aber nicht jetzt, keine Zeit mehr. Die blöde Kuh hat mich mehr Zeit gekostet als ich dachte. Aber noch schnell in ein anderes Forum geschaut. Ah, da ist ein interessanter Beitrag über etwas, wovon ich keine Ahnung habe, das ich aber schon immer wissen wollte. Die zwei Links kann ich auch noch schnell … ah, hier geht es noch einmal weiter. Blick zur Uhr: Umpf, fast eine Stunde. Jetzt aber dringend. Ping! E-Mail.

Hm, selber Absender, neues Problem. Kann ich da was machen? Keine Ahnung. Muss ich recherchieren. Hoffentlich geht das schnell. OK, da steht etwas. Hilft nicht. Muss ich erst einmal vertrösten. Blick zur Uhr, keine Zeit. Ein paar Zeilen getippt, senden gedrückt: Sorry, melde mich später wieder.

Telefon klingelt. Ich nehme ab. Stille. Erst jetzt fällt mir auf, dass nur eines von drei Telefonen im Haus geklingelt hat. »Hallo?« Keine Antwort. Ich ertappe mich dabei, wie ich den Apparat schüttle. Gehörst Du auch zu den Leuten, die an der Maus rütteln und so zusätzliche Maus-Events generieren, wenn der Rechner wegen Überlastung nicht reagiert? Ich dachte, ich nicht. Wenn bei mir nur ein Telefon klingelt, dann wurde eine der Nummern gewählt, die ich eigentlich nie öffentlich mache und nur dem einen Telefon zugeordnet ist. Die werden doch nicht … »Hello! Ich rufe Sie an im Auftrag von Microsoft …« Ist das etwa die gleiche Stimme wie heute Morgen schon einmal? Bei dem Akzent schwer zu sagen. Ich lege kommentarlos auf. Keine Zeit für den Mist.

Vielleicht sollte ich eben schnell eine E-Mail schreiben, um meinen Vater vor der Abzocke zu warnen. Ich muss nur aufpassen, dass ich mich für einen Laien verständlich ausdrücke. Er soll einfach gleich auflegen. Microsoft ruft keine Anwender an und lässt auch nicht anrufen. Wird er schon verstehen. Blick auf die Uhr: Ich muss jetzt wirklich dringend …

Wo war ich? OK, doch noch schnell nachgeschaut, ob ich das Problem aus der E-Mail nicht lösen kann. Doch. Geht. Und noch schnell eine Antwort, damit der auch Bescheid weiß. Blick zur Uhr: Wenn ich jetzt keine Wäsche in die Maschine bekomme, dann kann ich das heute vergessen!

Planung ist ohnehin hinfällig. Blöd. Genau diese Wäsche gibt jetzt keine volle Maschine. Das ist mir nun aber auch schon egal. Rein damit, Waschmittel, Enthärter, Weichspüler, Programm, Start.

Jetzt brauche ich einen Kaffee. Während ich den trinke, könnte ich eigentlich eine Geschichte schreiben, wie mein typischer Waschtag so abläuft. Wenn man es genau nimmt, ist das nämlich eine gute Allegorie für meine KOMA-Script-Entwicklung. Die letzten Tage hatte ich da auch so etwas wie Waschtage: Entrümpeln von Code. Infrastruktur auf Vordermann gebracht. Dabei entdeckte Fehler beseitigt. Lange vernachlässigtes in Angriff genommen. Egal, ob ich ein neues Feature entwerfe, implementiere, einen Fehler debugge, herauszufinden versuche, ob etwas überhaupt ein Fehler ist, Anleitung schreibe, es geht mir häufig genau wie mit dem geplanten Wäschewaschen. Irgend etwas kommt immer dazwischen, stört in gewisser Weise, ist mir aber wichtig, amüsiert mich. Wenn es gar zu schlimm wird, igle ich mich für einige Stunden ein, beende ganz bewusst den Mail-Client und den Browser und bin nur noch über ganz normales Telefon erreichbar. Genau dann klingeln drei verschiedene Paketboten, der Briefträger hat etwas, was nicht in den Briefkasten passt, meine Mutter ruft an, weil ich mich schon lange nicht mehr gemeldet habe und zwischendurch will mir jemand Wein und Nudeln am Telefon oder Pfälzer Kartoffeln, Äpfel und Orangen (wusste nicht, dass das Klima in der Pfalz dafür geeignet ist) verkaufen. Die Päckchen bekomme ich gern – sogar, wenn sie für meine Nachbarn sind –, mit meiner Mutter telefonieren ist mir wichtiger als jeder Fehler in KOMA-Script, Wein und Nudeln kaufe ich nicht am Telefon und Obst und Gemüse nicht an der Haustür. Aber zum Arbeiten kommen ich irgendwie nicht. Wer trotzdem die ganze Arbeit macht? Ich. Aber fragt mich nicht wann.

Bis demnächst
Markus

PS: Mein Kaffee ist jetzt kalt.

by Markus Kohm at Thursday, 2016-02-25 10:48

2016-02-23

Beautiful Type

Really nice Lettering by Luke Ritchie, from sketches to vectors...











Really nice Lettering by Luke Ritchie, from sketches to vectors :-)

Tuesday, 2016-02-23 09:47

2016-02-19

Typeset In The Future

How To Make Your Text Look Futuristic

We’ve already seen how Eurostile Bold Extended is spectacularly effective at establishing a movie’s timeframe. But if Eurostile isn’t enough, there’s more you can do to clarify your movie’s timeframe. I’d like to introduce you to six easy rules that are pretty much guaranteed to position your text firmly in the FUTURE.

We’ll start with some simple sans-serif text, such as this randomly chosen word in Eurostile Bold. So far, so 2016:

Rule 1: First, let’s add an italic slant. We want it to look like the text is stretching towards 2020:

Hmm. It’s still a little boring. Rule 2: What if we make things a bit more curvy in some places, and a bit more angular in others? I hear that’s all the typographic rage in 2035:

That’s much better! There’s still more we can do, mind. Rule 3: How about adding some consummate Vs to a few of the letters? Yeah! That’d be cool!

Hello, 2050:

There’s still something missing, however – we’ve forgotten to take into account the devastating Kern Wars of 2067. Rule 4: Let’s combine a few letters into one, to make sure we’re not violating the Kern Tithe:

Now we’re talking! Let’s end with Rule 5: Remove an entirely pointless and arbitrarily segment of the text. In this case, we’ll remove a horizontal line from the majority of the word:

WOAH. That looks amazing! Who knew 2092 was so easy to reach?

D’you know what –I think we need a Rule 6 too. Let’s add a noise texture, some shamelessly steel-brushed metal, and a bit of moody blue lighting:

Finally, let’s emboss it to within an inch of its life:

…and add a god-damn star field:

BOOM. Welcome to the FUTURE!

Here’s how it looks if you put the whole thing together:

Now. Various permutations of these six rules have been applied in many different movies. Perhaps the Ur Example is Ridley Scott’s Blade Runner, which I may have slightly copied in my example above:

Blade Runner is far from the only example, however. The logotype for 2003’s Battlestar Galactica miniseries follows pretty much every rule to the letter (and adds some extruded Eurostile Bold Extended for good measure):

Transformers is similarly all-encompassing, taking the brushed metal effect to the extreme:

Guardians of the Galaxy also uses pretty much every trick apart from the italics:

…whereas RoboCop is all about those consummate Vs, plus the world’s most extreme embossment:

Star Wars, of course, takes Rule 4 and runs with it all the way to the bank:

…whereas The Amazing Spider-Man follows nearly all of the rules (and takes Rule 2 to extremes), although it will be receiving a visit from the Tithe Kern Police for Opportunities Missed:

Captain America: The Winter Soldier really likes applying Rules 2 and 3, plus some of the best Rule 6 you’ll ever see:

Alien vs. Predator is ridiculously italic and metallic:

G.I. Joe: Retaliation uses every trick apart from the kerning:

And WALL·E is all about Rule 2:

Finally: if you have any lingering doubts that these six rules spell FUTURE, here are Rules 1, 2, and 4 in action for the iconic logotype for none other than Back To The Future itself:

Hello, the FUTURE. It’s good to be back.

UPDATE: Several people have noted that I missed pretty much the textbooking-est textbook example of this trope – namely, Star Trek: The Next Generation:

I mean seriously. It even has a God-Damn Star Field in the background. (I swear I didn’t have this logotype in mind when I wrote the article, but boy, does it prove the point.)


by Dave Addey at Friday, 2016-02-19 07:04

2016-02-18

Weblog von Markus Kohm

Es gibt auch noch ein Leben abseits von KOMA-Script

Allerdings könnte man meinen, ich hätte kein Leben abseits von LaTeX. In den letzten Tagen häufen sich wieder einmal Anfragen aller Art. Neben einigen, die ich nur als ungewöhnlich bezeichnen will, gibt es in der Tat auch wieder einmal berechtigte Fragen zu anderen LaTeX-Projekten, für die ich noch immer verantwortlich zeichne.

So wurde ich auf ein Problem im Zusammenspiel von splitidx mit tcolorbox, genauer dessen Library documentation, aufmerksam gemacht. Ich habe das zum Anlass genommen, das bereits existierende Update auf Version 1.2b – bisher war 1.2a aktuell –, das wegen der Abschaltung von Sarovar nicht mehr veröffentlicht wurde, in ein neues Repository zu überführen und zusammen mit dem Workaround für das neu gemeldete Problem zu veröffentlichen. Dabei habe ich erstmals ctanify zum Einsatz gebracht. Allerdings kann das Paket mit Quelltexten in C oder Java bisher nicht selbständig umgehen und musste erst überredet werden, dass Dateien mit Endung tex nicht zwingend Quelldateien sind.

Die Verwendung von ctanify hat außerdem dazu geführt, dass ich mich von den vorkompilierten Binaries verabschiedet habe. Das ist nicht wirklich ein Verlust. Soweit ich weiß verwendet keiner der TeX-Distributoren mehr diese Binaries. Bei TeX Live setzt man korrekter Weise auf die Referenzimplementierung splitindex.pl, während bei MiKTeX AFAIK splitindex.tlu + splitindex_main.tlu der Vorzug gegeben wird. Letzteres wurde in dieser neuen Release ebenfalls geändert, so dass es nun keine Rolle mehr spielen sollte, ob man foo.idx oder nur foo als Parameter angibt. Außerdem kann man nun auch bei dieser Version optional auf den Aufruf des eigentlichen Index-Prozessors verzichten, splitindex also nur mit der Aufteilung des Rohindexes in mehrere Dateien beauftragen.

Darüber hinaus hat die Verwendung von ctanify auch dazu geführt, dass im TDS-Archiv keine Datei mehr doppelt enthalten ist. Ob das bei den Dateien, die nicht aus der dtx-Datei generiert werden, also quasi sowohl Quelldatei als auch Laufzeit-Datei sind, wirklich gut ist, bin ich mir nicht so sicher. Jedenfalls kann man jetzt alleine aus dem source-Verzeichnis im TDS-Archiv keine neue Source-Distribution mehr erstellen. Nun, ich vertraue einmal darauf, dass das so OK ist und hoffe, dass das CTAN-Team nicht wieder etwas auszusetzen hat.

splitindex ist übrigens das Paket, zu dem ich am wenigsten Anfragen bekomme. Nun könnte ich mich natürlich auf das hohe Ross setzen und behaupten, das läge daran, dass das Paket so wunderbar gut funktioniert und leicht zu beherrschen ist. Tatsächlich liegt es aber wohl eher daran, dass es nur selten verwendet wird. Auf gut Deutsch: Ich hätte mir die Mühe sparen können. Tatsächlich ist splitindex aber ein Abfallprodukt von KOMA-Script. Ich habe damals etwas ähnliches für den Index der KOMA-Script-Anleitung geschrieben. Als ich gefragt wurde, wie ich das mache, habe ich mich damals entschlossen ein verallgemeinertes Paket dafür zu schreiben. Das wurde dann splitindex. Für die KOMA-Script-Anleitung selbst wird aber noch immer mein ursprüngliches perl-Skript und der ursprüngliche in scrguide.cls enthaltene LaTeX-Code verwendet, da beide speziell auf die Anleitung zugeschnitten sind. Das umzustellen wäre unnötiger Aufwand.

Was ich nun wirklich für ein Leben abseits von LaTeX habe? Küche, Kinder, Kirche. Nein, mehr verrate ich zu diesem Teil meines Lebens hier und heute nicht. ;-)

Bis demnächst
Markus

by Markus Kohm at Thursday, 2016-02-18 10:54

2016-02-17

Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

Elizabeth L. Eisenstein (1923–2016) (Kopie 1)

We are saddened and shocked to hear about the passing of our Gutenberg-Awardee 2012, Elizabeth L. Eisenstein, on January 31, 2016. We will miss Elizabeth Eisenstein as a highly regarded and respected colleague whose work brought the role of printing as the most important medium of dissemination for ideas and progress into focus. The title of her monograph “The Printing Press as an Agent of Change” has become a popular saying for the understanding of Gutenberg and his contemporaries and their tremendous achievements. Her last book, “Divine Art, Infernal Machine” (2011), impressed and inspired us. The city of Mainz, the International Gutenberg-Society and the Gutenberg-Institute for Book Studies are grateful for Prof. Eisenstein’s life’s work. We will not only retain respectful memories of her through our reception of her work, but also attempt to continue it in our research and publications such as the Gutenberg-Jahrbuch. We invite our members to join in our remembrance of Prof. Eisenstein by re-reading the presentation of her work in the Gutenberg-Jahrbuch 2013

Wednesday, 2016-02-17 13:24

Elizabeth L. Eisenstein (1923–2016)

Mit großer Trauer und Bestürzung haben wir vom Tode unserer Gutenberg-Preisträgerin 2012, Prof. Elizabeth L. Eisenstein, gehört. Die Geburtsstadt des Erfinders der Buchdruckerkunst, Johannes Gutenberg, die Internationale Gutenberg-Gesellschaft, die das Erbe Gutenbergs auch in einer veränderten Medienwelt behalten und zu würdigen versucht, sowie die Buchwissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität beklagen den Verlust einer hochangesehenen Kollegin, der es in ihrem Lebenswerk immer wieder gelungen ist, den Buchdruck als das wichtigste Medium zur Verbreitung des ideengeschichtlichen und gesellschaftlichen Fortschritts zu interpretieren und begreifbar zu machen. Schon der Titel ihrer wichtigen Monografie „The printing press as an agent of change“ ist inzwischen zu einem geflügelten Wort für das Verständnis der Leistung Gutenbergs und seiner Zeitgenossen geworden. Mit großem Respekt haben wir auch ihr letztes großes Werk „Divine art, infernal machine“ (2011) gelesen. Die Stadt Mainz, die Internationale Gutenberg-Gesellschaft und der Gutenberg-Lehrstuhl verneigen sich vor dem Lebenswerk von Prof. Eisenstein und behalten es nicht nur in guter Erinnerung, sondern wir werden es, zum Beispiel im Gutenberg-Jahrbuch, wissenschaftlich fortzuschreiben versuchen. Wir laden unsere Mitglieder dazu ein, durch die Lektüre der Seiten zu Prof. Eisenstein aus dem Gutenberg-Jahrbuch 2013 unserer Verstorbenen zu gedenken.

Wednesday, 2016-02-17 13:10

Elizabeth L. Eisenstein (1923–2016)

Mit großer Trauer und Bestürzung haben wir vom Tode unserer Gutenberg-Preisträgerin 2012, Prof. Elizabeth L. Eisenstein, gehört. Die Geburtsstadt des Erfinders der Buchdruckerkunst, Johannes Gutenberg, die Internationale Gutenberg-Gesellschaft, die das Erbe Gutenbergs auch in einer veränderten Medienwelt behalten und zu würdigen versucht, sowie die Buchwissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität beklagen den Verlust einer hochangesehenen Kollegin, der es in ihrem Lebenswerk immer wieder gelungen ist, den Buchdruck als das wichtigste Medium zur Verbreitung des ideengeschichtlichen und gesellschaftlichen Fortschritts zu interpretieren und begreifbar zu machen. Schon der Titel ihrer wichtigen Monografie „The printing press as an agent of change“ ist inzwischen zu einem geflügelten Wort für das Verständnis der Leistung Gutenbergs und seiner Zeitgenossen geworden. Mit großem Respekt haben wir auch ihr letztes großes Werk „Divine art, infernal machine“ (2011) gelesen. Die Stadt Mainz, die Internationale Gutenberg-Gesellschaft und der Gutenberg-Lehrstuhl verneigen sich vor dem Lebenswerk von Prof. Eisenstein und behalten es nicht nur in guter Erinnerung, sondern wir werden es, zum Beispiel im Gutenberg-Jahrbuch, wissenschaftlich fortzuschreiben versuchen. Wir laden unsere Mitglieder dazu ein, durch die Lektüre der Seiten zu Prof. Eisenstein aus dem Gutenberg-Jahrbuch 2013 unserer Verstorbenen zu gedenken.

Wednesday, 2016-02-17 13:10

Reden ist Silber ¶ Druckerey Blog (Martin Z. Schröder, Drucker)

Kleiner Film aus der Werkstatt von Karijn Kakebeeke, Amsterdam [1]

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by Martin Z. Schröder at Wednesday, 2016-02-17 10:29

2016-02-14

LaTeX Alive (by Will Robertson)

New home

I have a bright and shiny new home: http://wspr.io See you there :)

Sunday, 2016-02-14 12:45

2016-02-11

LaTeX Project

Issue 24 of LaTeX2e news released

Beginning of February a new LaTeX maintenance relase was published and should by now be available for update with all major distributions. The most important changes and additions are documented in ltnews24.pdf. It can be found on the LaTeX news page.

by The LaTeX Team at Thursday, 2016-02-11 00:00

2016-01-22

Fontblog

TYPO Day kommt nach Hamburg

Auftakt in Hamburg: der erste TYPO Day des Jahres findet am 19. Februar im designxport statt. Im Ausstellungs- und Versanstaltungszentrum für aktuelles Design werden in der knapp vierstündigen Veranstaltung die aktuellen technischen und ästhetischen Möglichkeiten im E-Publishing vorgestellt.

Zum Themenschwerpunkt E-Print & E-Book zeigten die TYPO Day Referenten Fabian Kern Andrea NienhausFrank Rausch und  Atilla Korap auf, welche Verlage ihr Angebot in elektronische Form gebracht haben, welche Strategien sie dabei verfolgen und für wen sich der mediale Übergang bereits auszahlt.

designxport-roter-Tisch_c_Stephan-LemkeAm 19. Februar findet der erste TYPO Day 2016 in Hamburg im designxport statt. Foto: Stephan Lemke

Im Lauf der Veranstaltung werden technische Hürden, die bei der Programmierung zu nehmen sind ebenso behandelt wie aktuelle gestalterische Möglichkeiten beim Publizieren von E-Books.

Programm*:

  • 14:00 Registrierung
  • 14:15 Jürgen Siebert: Begrüßung
  • 14:30 Fabian Kern: Einführung in die (noch) unübersichtliche Welt des elektronischen Publizierens
  • 15:10 Andrea Nienhaus: E-Publishing
  • Kaffee-Pause
  • 16:20 Frank Rausch: Responsive Typography
  • 17:00 Atilla Korap: Maßgeschneiderte Fonts für E-Book und Screens
  • 17:40 Getränke, Q&A und Get-together
  • 18:30 Ende der Veranstaltung

*Programmänderungen vorbehalten

Das typografische halbtägige Intensivseminar für professionelle Designer, Markenbetreuer und Publishing-Experten liefert einen Überblick zum aktuellen Stand der digitalen schriftlichen Kommunikation. Das Themenspektrum reicht von den ästhetischen Grundlagen und der Bedeutung der typografischen Qualität über Markenbildung, neue Ausgabegeräte bis hin zu den jüngsten Font-Produkten, -Technologien und -Anwendungen.

Ticket: 59 €*
Gruppenpreis ab 3 Personen: 49 €* pro Person

*Preise zuzüglich 19% MwSt.

→ zur Anmeldung

 

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by Sabine Gruppe at Friday, 2016-01-22 09:49

2016-01-20

Fontblog

CUT-Magazin interviewt den Font FF Hertz

Cut-Typografie-Ausgabe-im-RegalVon A bis Z widmet sich das Winterheft des DIY-Modemagazins CUT (»Leute machen Kleider«) dem Thema Schrift. Foto: Norman Posselt

Auf diese Art hat sich noch keine unserer Schriften in den letzten 20 Jahren empfohlen: In Kooperation mit Monotype spielt das vielfach ausgezeichnete Heft auf 150 Seiten mit Schrift und Buchstaben, bringt eine Vielzahl moderner und klassischer Editorial-Schriften zum Einsatz, und widmet mehrere Stories und Fotostrecken typografischen Themen. Besonderes Feature: CUT-Redakteurin Anke Eberhardt spricht mit Jens Kutíleks FF Hertz, über Gleichberechtigung, Magersucht und billige Kleider:

CUT: Seit Sommer 2015 bist du ganz offiziell bei fontshop.com und anderen Schriftdealern zu haben. Deine Entwicklung begann aber schon 2012. Ist das eine normale Zeitspanne?

FF Hertz: Ach, das ist noch gar nichts! Mit oder ohne Serifen? Wie sieht der Strich vom Q in Extra Bold Italic aus? Das muss ja alles bis ins Detail ausgearbeitet werden! Insgesamt habe ich in meinen 12 Schnitten über 11.000 Zeichen, darunter mehrere Tausend Akzentbuchstaben, die für die europäischen Sprachen nötig sind. Mein Designer muss ein Faible für monotone Tätigkeiten haben.

FF Hertz Interview-mit-einer-SchriftInterview mit einer Schrift? Warum nicht! FF Hertz zeigt im Gespräch, dass die moderne Textschrift Stellung bezieht. Zu Buchstabenwerten, Lesbarkeitsanspruch, auch Lebens- oder Formfragen. Editorial-Doppelseite: CUT Magazin, Typographie-Special, Ausgabe #14

CUT: Im Gegensatz zu den momentan aktuellen, übercleanen Schriften erscheint deine Hand… pardon: Satzschrift eher altmodisch.

FF Hertz: Stimmt. Meine Ziffern sind zum Beispiel stark an eine Schreibmaschine aus den 1970er-Jahren angelehnt. Viel habe ich auch Hermann Zapfs Melior zu verdanken, von der mein Designer sagt, sie übertrage ein 50er-Jahre-Feeling auf jeden Text. Serifenschriften wie ich sind eigentlich nie besonders im Trend. Sogar Google hat ja gerade sein Logo zu einer serifenlosen Schrift geändert. Wir sind eher die Arbeitspferde, die unbeachtet im Verborgenen werkeln. Es gibt aber auch Ausnahmen: In der Welt der Modemagazine sind klassizistische Serifenschriften mit feinen Haarlinien ein gesetzter Standard.

CUT: Obwohl du also eine Vorliebe für Tradition hast, bist du überraschend modern einsetzbar und oft in eBooks zu sehen.

FF Hertz: Anders kann man in der heutigen Zeit ja gar nicht mehr bestehen. Das Fernsehen macht einen bekanntlich 5 Kilo schwerer, bei E-Publikationen ist es umgekehrt. Da wird jeder unvorbereitete Buchstabe unfreiwillig magersüchtig. Wenn du dann aber mal wieder klassisch auf Papier gedruckt wirst, kommt der Jo-Jo-Effekt und plötzlich bist du übergewichtig. Deswegen habe ich versucht, mich bei der Abstufung meiner Strichstärken gleich zu Beginn an die verschiedenen Einsatzgebiete anzupassen.

CUT: Warum benötigt jeder deiner Buchstaben exakt den gleichen Platz, egal ob Light, Regular oder Bold?

FF Hertz: Gleichberichtigung war mir schon immer wichtig. Nur die Kursiven tanzen wie immer aus der Reihe und nehmen ihren eigenen Platz ein. Aber was soll man machen, es sind halt schräge Typen. Dass meine Buchstaben „uniwidth“ sind, ist aber nichts, was man als Leser merken soll. Das ist eher etwas, das dem Typografen, der mit mir gestaltet, die Arbeit erleichtern soll.

FF_Hertz_Reader_1320pxSchmale und gleichbreite Zeichen in allen Schriftschnitten, hervorragende Lesbarkeit auf Papier und Bildschirm und warme Serifenformen: die engagierten Eigenschaften der FF Hertz Textfamilie von Jens Kutílek

CUT: Typobanausen könnten nun sagen, das sei doch alles völlig unwichtig. Eine Schrift sei Mittel zum Zweck. Und wo das a seinen Bauch trägt, doch nur eines: völlig egal.

FF Hertz: Ja, klar. Das ist ungefähr so egal wie das Kleid, das man trägt. Ob das jetzt ein zwickendes Billigteil aus Polyester oder perfekt fallende Seide ist: völlig gleichgültig. Ist ja auch nur ein Kleid, nicht? Aber wenn bei einer Bewegung etwas kneift, hat das Kleidungsstück seinen Zweck verfehlt. Ich bin die alltagstaugliche Kleidung, die einfach gut sitzt. Die man nicht bemerkt, wenn man sie trägt. Um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, braucht man natürlich etwas Spektakuläreres. Ich gehöre nicht auf den Laufsteg. I’m the normal one …

0_cut-magazine-typo-specialDie CUT-Herausgeberinnen zeigen in zig DIY-Ideen, was man mit A, B, C & Co alles anstellen kann, Editorial-Doppelseite: CUT Magazin, Typographie-Special, Ausgabe #14

CUT: Wobei die Unterschiede in der Mode doch etwas offensichtlicher sind.

FF Hertz: Nicht für unser Unterbewusstsein! Bei Lesetexten sind die Menschen zum Beispiel Serifenschriften gewohnt, für Beschilderungen funktionieren aber serifenlose besser. Da soll noch mal jemand behaupten, dass Typografie nur eine Spielwiese für Grafiker sei, wenn alle an der Autobahnausfahrt vorbeifahren, weil das Erfassen des Ortsnamens eine Sekunde zu lang gedauert hat.

CUT: Da du nun fertig designt bist, stellt sich die Frage: Wie sieht die Zukunft aus?

FF Hertz: Ich komme ja aus Berlin-Wedding, da wächst man automatisch in einer internationalen Umgebung auf. Ich spreche über hundert Sprachen, deshalb ist mein Ziel, irgendwann in jeder von ihnen mindestens einmal für eine Liebeserklärung und einmal fürs Fluchen verwendet worden zu sein.

CUT: Das ist ein Wort. Danke für das Gespräch!

Das Interview führte Anke Eberhardt.

Cut-Kooperation-Launch-Party-RedaktionDas CUT-Team auf der Launchparty im soda. BERLIN im Dezember (von links nach rechts): Marta Olesniewicz (CUT Art-direction), Anke Eberhardt (CUT Chefredaktion), Sebastian Steinacker (SodaBooks), Isabell Hummel (SodaBooks), Horst Moser (CUT Verleger). Foto: Norman Posselt

CUT wurde 2009 unter der Leitung von Horst Moser im Hause independent Medien-Design von den Grafikdesignern Lucie Heselich und Marta Olesniewicz ins Leben gerufen. Anja Kellner stieß kurze Zeit später für Mode und Text dazu. Seit 2012 ist Anke Eberhard Mode- und Chefredakteurin. Inzwischen ist CUT fester Bestandteil der Magazinlandschaft und Kreativ-Lesestoff der Guerilla-Gärtner, Strickmädchen und Selbermacher. Verschiedene Preise wie zum Beispiel der Red Dot Award (2009, 2010), der Lead Award (2010) sowie lobenden Anerkennungen von ADC und der Nominierung des Rat für Formgebung unterstreichen die gestalterische Qualität von CUT.

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by Sabine Gruppe at Wednesday, 2016-01-20 08:45

2016-01-18

Beautiful Type

Really beautiful “dot” project by Brice Rankou. Don’t hesitate...











Really beautiful “dot” project by Brice Rankou. Don’t hesitate to check his work on Behance.

Monday, 2016-01-18 09:41